Alpine Welten
6.000er

Mera Peak (6.461 m) Nepal | mit Amphu Lapcha Pass

Leichter 6.000er Gipfel in Nepal mit einem der schönsten Trekking-Pässe der Welt

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

25.09.2027 – 17.10.2027 9 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
  • FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
  • ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇳🇵 23 Tage 3.289,00 € min. 2, max. 8 Personen Reise buchen

Sechstausender Gipfel plus spannendes Trekking abseits ausgetretener Pfade 

Der mittelhohe Sechstausender Mera Peak kann sowohl der Einstieg ins Höhenbergsteigen als auch der Abschluss des Khumbu Triples (Lobuche East, Island Peak und Mera Peak) sein. Bergsteigerisch ist der Mera Peak bei guten Bedingungen der einfachste dieser drei Gipfel, überragt die anderen beiden aber deutlich in der Höhe. Der Mera Peak liegt am Rand der Khumbu Region im Übergang zum Makalu-Barun-Nationalpark und gilt als höchster Trekkinggipfel Nepals. Hinzu kommt der sehr schöne, aber auch anspruchsvolle Amphu Lapsa Pass mit Fixseilen und Abseilstellen - für viele Trekker ein absolutes Highlight. Wir haben für die Tour die optimale Akklimatisation, da wir nicht nach Lukla fliegen, sondern uns zu Fuß dem Berg nähern. Einige Streckenabschnitte sind Teil des berühmten "Great Himalayan Trails". 

 

Was diese Reise besonders macht

  • Einsteiger-Expedition mit max. 8 Personen
  • Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern!
  • Anreise in den Khumbu ohne Flug!
  • Höchster Trekkinggipfel Nepals
  • Mera Peak (6.461 m) und Amphu Lapcha Pass
  • Inklusive Reservetag

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 200 - 1.150 Hm 200 - 1.800 Hm
Gehzeit 2 - 12 h

Wenig schwierige Hochtour (PD und WS nach der Hochtourenbewertung). Die Expedition zum Mera Peak und zum Amphu Lapcha Pass ist für Bergsteiger geeignet, die bereits über Hochtourenerfahrung in den Ost- oder Westalpen verfügen und nun höhere Ziele anstreben. Die einzelnen Etappen im Zustieg erfordern eine sehr gute Kondition für Gehzeiten bis 8 Stunden, an den Gipfeltagen bis zu 12 Stunden. Die Gipfelbesteigungen des Mera Peaks sowie die Überschreitung des Amphu Lapcha Passes erfolgen selbständig unter Begleitung eines Bergführers. Die Besteigungen sind hochtourentechnisch anspruchsvoll und erfordern den sicheren Umgang mit Pickel und Steigeisen. Am Fixseil gesichert müssen Passagen bis 55° Steilheit selbständig überwunden werden. Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad UIAA und längere Abseilpassagen stellen kein Problem für Dich dar und Du bist trittsicher und schwindelfrei.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.

Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen

4 Schwierig / Bis 60°

Mittelschwere Expedition mit teils großen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über kombiniertes Gelände und Firnflanken mit einer Neigung von 40°, vereinzelt bis 50°, in vergletschertem Gelände. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Jümar- und Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum IV. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.

Ernsthaftigkeit

5 Sehr Groß / Sehr herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend sehr große objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen die Gefahren großer Höhe, extremer Temperaturen, schlechte bis sehr schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an den meisten Stellen nicht möglich, oder nur mit extrem großem Aufwand und zeitlichem Verzug zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

23 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Samstag, 25.09.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
Reiseende der Gruppe
Sonntag, 17.10.2027, voraussichtlich 09.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 25.09.2027

Anreise nach Nepal

Flug nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt. In der Regel starten die Flüge am Nachmittag und gehen über Nacht. Umstieg meist im Orient.

2. Tag · 26.09.2027

Kathmandu, die nepalesische Hauptstadt

Nach unserer Ankunft am Tribhuvan International Airport in Kathmandu erwartet uns bereits unser nepalesischer Partner. Ein kurzer Transfer bringt uns zu unserem Hotel im quirligen Katmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um von der langen Anreise zu entspannen oder durch die Gassen rund um das Hotel zu schlendern, um die ersten Eindrücke Nepals aufzusaugen. Im Hotel checken wir nochmals unsere Ausrüstung und bekommen von unseren lokalen Bergführern die letzten wichtigen Informationen zum Ablauf und zur Organisation der Tour auf den Mera Peak.

Der erste Tag klingt mit einem gemütlichen nepalesischen Abendessen aus.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung "Welcome Dinner" am ersten Abend
3. Tag · 27.09.2027

Fahrt nach Pattle Dhap (2.900 m) in die Himalaya Region

Wir starten unsere etwa 250 km lange, tagesfüllende Fahrt in den Himalaya. Schon kurz nach Kathmandu können wir in der Ferne die ersten Bergriesen erkennen. Anfangs folgt die Straße gut ausgebaut dem Sun Kosi Fluss, einem beliebten Rafting Ziel. Wir passieren Ortschaften, die sowohl hinduistisch als auch buddhistisch geprägt sind. Je näher wir den Bergen kommen, desto mehr überwiegt der Buddhismus. Die letzten drei Stunden steigt die Straße deutlich an und wird zunehmend ruppiger. Wir nähern uns unserem heutigen Tagesziel auf fast 3.000 m Höhe.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Frühstück
4. Tag · 28.09.2027

Im Geländewagen nach Bung und Trekkingbeginn nach Khirule (2.693 m)

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Fahrt fort, die zwar deutlich kürzer ist als am Vortag, es aber auch in sich hat. Knapp 100 km rumpeln wir auf einer staubigen Piste mitten in das höchste Gebirge der Welt. Vorbei an kleinen Ortschaften verschiedener nepalesischer Volksgruppen wie die Rai, Tamang und Chetri. Einige unserer Träger werden aus diesen Familien kommen. Zur Mittagszeit erreichen wir Bung und können nach dem Mittagessen endlich unsere Trekkingstiefel schnüren. Vier Stunden sind wir jetzt noch zu Fuß unterwegs. Der Weg führt durch üppige Rhododendronwälder und sanfte Hügel zum ersten Sherpa-Dorf Khiraule. Hier besuchen wir das örtliche buddhistische Kloster und einen tibetischen Stupa. Die ruhige Umgebung in der Nähe des Klosters mit Pinien und einer Mani-Mauer bietet einen perfekten Ort, um sich in Ruhe auf die kommenden Tage einzustimmen.

Höhenmeter 700 Hm
Gehzeit 3 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
5. Tag · 29.09.2027

Trek von Khirule nach Cholem Kharka (3.600 m)

Heute gewinnen wir schon deutlich an Höhe. Durch beeindruckende Rhododendronwälder geht es in ständigem Bergauf und Bergab immer weiter nach oben. Mit viel Glück können wir heute einen der sehr seltenen Roten Pandas sehen. Die Landschaft wechselt ständig zwischen Fels und Wald, bis wir auf 3.600 m die Cholem Kharka erreichen. Das Wort Kharka steht im nepalesischen für Weideland oder Bergalm.

Höhenmeter 1.150 Hm
Gehzeit 5,5 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
6. Tag · 30.09.2027

Über die fünf heiligen Seen nach Khola Kharka (3.800 m)

Der Pilgerplatz Panch Pokari - auf Nepalesisch "Fünf Seen" - ist heute unser Ziel. Die Seen liegen schon knapp über 4.000 m und sind ein wunderschöner Ort, um die umliegenden Gipfel des Himalaya auf sich wirken zu lassen. Es ist nicht verwundernd, dass sowohl Hindus als auch Buddhisten diesen Ort als heilig verehren. Wir erreichen Panch Pokari nach etwa fünf Stunden und haben danach noch eine knappe halbe Stunde zu gehen, bevor wir unsere Lodge in Kohla Kharka auf 3.800 m Höhe erreichen.

Höhenmeter 860 Hm 260 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
7. Tag · 01.10.2027

Auf den Mera Peak Haupttrail in Kothe (3.500 m)

Nach einem kurzen Aufstieg wandern wir heute beständig ab. Hinter uns haben wir nochmals das schöne Panorama von Panch Pokhari. Entlang von Yak-Weiden erreichen wir ein schmales Flusstal, dem wir bergan bis nach Kothe auf etwa 3.500 m Höhe folgen. In Kothe gibt es einige größere Teehäuser und Lodges, denn hier treffen wir auf den regulären Trek, der von Lukla über den Zatrawa La Pass zum Mera Peak führt.

Höhenmeter 400 Hm 1.100 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
8. Tag · 02.10.2027

In alpinem Ambiente nach Tagnag (4.360 m)

Ein kurzer Wandertag bereitet uns auf die erste Nacht über 4.000 Meter vor. Ein felsiger Pfad führt entlang des Flusses Hinku stetig bergauf. Bald sehen wir zum ersten Mal die drei Gipfel des Mera Peak. Schon zur Mittagszeit erreichen wir Tagnag (4.360 m) und haben Zeit zum Fotografieren. Wir genießen die Nachmittagssonne vor unserer Unterkunft. Auf den weitläufigen Weideflächen um den Ort haben wir genügend Gelegenheiten für kurze Spaziergänge. Ein Foto Tipp ist der spektakuläre Sonnenuntergang über dem Kyashar Peak.

Höhenmeter 750 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
9. Tag · 03.10.2027

Gletscher und hochalpine Landschaft vor Kahre (4.888 m)

Nach dem Frühstück setzen wir unseren Trek fort und steigen von Tagnag weiter steil hinauf. Der heutige Wandertag bringt uns auf knapp 5.000 m Höhe. Der Bewuchs wird spärlicher, alpine Matten überwiegen nun und erste Gletscherzungen schieben sich ins Bild. Kahre (4.888 m) erreichen wir um die Mittagszeit. Wir haben genügend Möglichkeiten, um die Gegend zu erkunden und die Aussicht auf den Mera Peak zu genießen.

Höhenmeter 500 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
10. Tag · 04.10.2027

Ruhetag in Kahre

Da die Besteigung des Mera Peak bereits kurz bevor liegt, nutzen wir den heutigen Tag, um nach den anstrengenden Trekkingtagen eine Pause einzulegen und uns in aller Ruhe auf das bevorstehende Ziel in über 6.000 m Höhe vorzubereiten. Auch der Umgang mit Pickel und Steigeisen wird heute noch einmal geübt. Wir akklimatisieren uns weiter mit kurzen Wanderungen, z. B. auf die kleine Erhebung hinter dem Ort, der eine wunderbare Aussicht bietet oder auch in Richtung Mera La Pass. Ein spektakulärer Gletscherbruch und drei Seen, die die meiste Zeit des Jahres gefroren sind, bilden im Zusammenspiel mit den umliegenden Gipfeln beeindruckende Fotomotive.

Höhenmeter 200 Hm
Gehzeit 2 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
11. Tag · 05.10.2027

Ins Hochlager des Mera Peak Central (5.800 m)

Die Spannung steigt! Endlich geht es in unser Hochlager in 5.800 m Höhe. Zuerst steigen wir bis zum Gletscher steil bergauf, bis wir den windigen Mera La Pass erreichen. Direkt aufwärts geht es von hier in gerader Linie bis zum Basislager. Nicht nur die dünne Luft hier in 5.800 m Höhe, sondern auch die Aussicht raubt uns den Atem. Fünf der 14 höchsten Berge der Welt sind von hier aus zu sehen. Im Osten beginnend mit dem Kanchenjunga über den Makalu, Lhotse, Nuptse und Everest bis zum Cho Oyu ganz im Westen. Schnell checken wir nochmals unsere Ausrüstung, bevor wir uns in unseren Schlafsäcken vor der Kälte schützen.

Höhenmeter 900 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Hochlager Mera Peak
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Halbpension
12. Tag · 06.10.2027

Besteigung Mera Peak Central (6.461 m)

Unser Gipfeltag beginnt heute um zwei Uhr in der Nacht. Angeseilt steigen wir in der Dunkelheit über den flachen Gletscher auf. Es erwarten uns keine größeren technischen Schwierigkeiten. Die größten Herausforderungen werden die Kälte und die Höhe sein. Mit Anbruch des Tageslichtes erreichen wir die Steilstufe vor dem Gipfel. Rund 50 Höhenmeter überwinden wir mit Fixseilen und Steigklemmen, und dann ist es geschafft! Wir haben den höchsten Punkt des Mera Peak Central in 6.451 m erreicht. Die Anstrengungen zum Gipfel werden mit einer umwerfenden Aussicht auf die fünf 8.000er belohnt. Das einsame Hunku Tal liegt zu unseren Füßen und in der Ferne sehen wir den Amphu Lapsa Pass neben dem Baruntse und der Ama Dablam. Wir genießen diesen unvergesslichen Augenblick. Der folgende Abstieg vergeht fast wie im Flug. Wir steigen ohne Schwierigkeiten über den einfachen Gletscher ab und erreichen das Basislager, in dem ein heißer Tee bereits wartet. Wir ruhen uns hier noch einmal aus, bevor wir die Höhe verlassen und ins Hunku Tal zur Hirtensiedlung Khongma Dingma (4.850 m) absteigen.

Höhenmeter 700 Hm 1.800 Hm
Gehzeit 9 - 11 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
13. Tag · 07.10.2027

Auf 5.000 m Höhe durch das einsame Hunku Tal

Getragen von den unvergesslichen Eindrücken des gestrigen Tages, setzen wir heute unseren Weg bereits fort. In der einsamen Hochlandschaft der Hunku Tals wandern wir gemütlich leicht ansteigend zum Seto Pokhari auf 5.035 m. Der See ist die meiste Zeit des Jahres von einer Eisschicht bedeckt. Schneebedeckte Gipfel umschließen das Tal und lassen eine regelrecht mystische Stimmung aufkommen. Nach knapp vier Stunden gemütlichem Wandern in einer Höhe von gut 5.000 m erreichen wir unseren Lagerplatz am Seto Pokhari. Der Baruntse ist nun zum Greifen nah. Dieser und der folgende Tag können zusammengelegt werden und dienen dadurch als zusätzliche Reserve für den Mera Peak. Sollten die Wetterbedingungen nicht ideal sein, so schaffen wir hierit mehr Flexibilität.

Höhenmeter 300 Hm 200 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
14. Tag · 08.10.2027

Zum Amphu Lapcha Basecamp (5.500 m)

Heute folgt nochmals ein entspannter Tag. Wir spüren, dass wir gut akklimatisiert sind und wandern entlang der Hunku Seen zum Amphu Lapsa Basecamp (5.500 m). Die Gipfel des Everest und des Baruntse haben wir immer wieder im Blick, die hier die Landschaft dominieren. Wir können uns Zeit lassen. Die Etappe ist kurz und morgen wartet nochmals ein anstrengender Tag und der alpinistisch krönende Abschluss unserer Reise auf uns. Wir befinden uns jetzt schon seit einigen Tagen auf einem Teil des Great Himalaya Trails. Der "GHT" durchquert alle Länder des Himalayas und hat inzwischen eine Gesamtlänge von nahezu 4.500 km. Eine Lebensaufgabe für Trekker!

Höhenmeter 500 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Hochlager Amphu Lapsa
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Abendessen
15. Tag · 09.10.2027

Über den Amphu Lapcha Pass (5.845 m) nach Chukhung (4.730 m)

Wir starten noch in der Dunkelheit, denn wieder steht uns ein langer Tag bevor. Schnell erreichen wir den stark gestuften Gletscher, durch den unsere eindrucksvolle Route zum Pass zieht. Einige kurze Stellen überwinden wir hier mit Fixseilen, bevor wir auf der Passhöhe von 5.845 m stehen. Nicht wenige Trekker bezeichnen dieses Erlebnis als das Eindrucksvollste, das sie bisher erlebt haben. Daher zählt dieser Pass nicht umsonst zu den schönsten Trekkingpässen der Welt. Über zwei lange Abseilstrecken und einen fordernden Abstieg gelangen wir in das Tal des Imja Tse, den Fluss des Island Peak. Entlang der Gletschermoränen des Imja Tales erreichen wir schließlich Chukhung (4.730 m), einen der eindrucksvollsten Orte des oberen Khumbu. Die Aussichten auf die Ama Dablam und die umliegenden Hängegletscher würzen das wohlverdiente Abendessen in einer der großen Lodges.

Höhenmeter 350 Hm 1.100 Hm
Gehzeit 12 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück und Mittagessen
16. Tag · 10.10.2027

Durch das Khumbu Tal ins Kloster von Tengboche (3.850 m)

Jetzt geht es im wahrsten Sinne des Wortes bergab. Entlang der mächtigen Ama Dablam trekken wir auf dem bekannten Everest Base Camp Trail in Richtung des Klosterortes Tengboche. Die Region ist nun wieder dauerhaft besiedelt. Wir beobachten Yak-Treiber und Bauern bei der Arbeit und ständig lockt ein Teeshop zur kurzen Einkehr. Am späten Nachmittag Erreichen wir den Klosterort Tengoche. Wir haben an diesem und am Folgetag genügend Zeit, um das Kloster zu besichtigen. Es gehört zu den wichtigsten Klöstern des südlichen Himalayas und wird regelmäßig auch von den Everest Bergsteigern besucht.

Höhenmeter 450 Hm 1.400 Hm
Gehzeit 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
17. Tag · 11.10.2027

In die Sherpa Metropole Namche Bazaar (3.450 m)

Nun nehmen wir Abschied von den mächtigen Gipfeln wie Everest und Ama Dablam. Vielleicht reicht es uns zu einem nochmaligen Besuch des Klosters, dann geht der Weg stetig bergab in Richtung der Sherpa Metropole Namche Bazaar (3.450 m). Am View Point oberhalb des Ortes haben wir den letzten guten Blick auf den Everest. Den Abschiedsschmerz bekämpfen wir mit einer langersehnten heißen Dusche, Kuchen und Barrista Kaffee in einer der guten Unterkünfte des Ortes.

Höhenmeter 360 Hm 800 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwierig / Bis 60°
Verpflegung Frühstück
18. Tag · 12.10.2027

Die Abschlussetappe nach Lukla (2.800 m)

Unseren letzten Trekkingtag kann man nochmals als knackig beschreiben. Zwar geht es im Großen und Ganzen bergab, doch warten noch einige fordernde Anstiege auf uns. Das Highlight der Strecke wird sicherlich die imposante Hillary Bridge sein, eine der höchsten Spannbandbrücken der Region. Weitere große Brückenkonstruktionen folgen noch auf unserem Weg. Wir sind inzwischen in der Waldregion angekommen. In der Nähe von Pakding (2.500 m) werden wir Mittagspause machen. Hier steht die erste von Sherpas geführte Klinik der Khumbu Region. Ein letzter Anstieg bringt uns dann nach Lukla (2.800 m), wo wir unseren Trekkingerfolg ausgiebig feiern können.

Höhenmeter 900 Hm 1.500 Hm
Gehzeit 9 - 10 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Frühstück
19. Tag · 13.10.2027

Reservetag

Wir haben bewusst einen Reservetag eingeplant, den wir auf der gesamten Tour einsetzen können. Auch kann es in Lukla je nach Wetterlage immer wieder zu Flugausfällen kommen. Mit diesem Reservetag können wir flexibler reagieren, ohne direkt in Stress geraten zu müssen.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Frühstück
20. Tag · 14.10.2027

Rückflug nach Kathmandu

Wir verlassen Lukla und fliegen nach Ramechhap, dem derzeitigen Ausweichflughafen von Kathmandu. Von dort fahren wir gut vier Stunden zurück in die Hauptstadt Nepals. Riesig erscheint uns die Metropole jetzt, nachdem wir so lange abseits der Zivilisation unterwegs waren. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um Einkäufe zu erledigen oder die Annehmlichkeiten der Unterkunft zu genießen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück
21. Tag · 15.10.2027

Stupa Boudha und Königsstadt Bhaktapur

Heute steht noch einmal die nepalesische Kultur im Vordergrund und wir begeben uns gemeinsam mit unserem einheimischen Partner auf Entdeckungstour durch Kathmandu. Mit ihm besuchen wir die wohl schönste Königsstadt des Landes: Bhaktapur. In den 70-er Jahren komplett restauriert und mit Ziegelstein, Kupfer und reichen Holzverzierungen der Häuser aufwendig herausgearbeitet, lohnt es sich, durch die Stadt zu schlendern, die Männer in ihren traditionellen Trachten in den ziegelrot überdachten Loggien sowie die Frauen an den öffentlichen Wasserstellen zu beobachten. So muss Kathmandu vor dem Tourismusaufkommen ausgesehen haben!

Von Bhaktapur geht es weiter zum größten Buddhistischen Heiligtum Nepals, das einen ganz anderen Kontrast bietet: der über 40 m hohe Stupa Boudhanath. Er gehört zu den weltweit größten Bauwerken seiner Art und wurde um das 5. Jahrhundert erbaut. Er gilt als wichtigstes tibetisches Bauwerk außerhalb Tibets und ist zentraler Anlaufpunkt für die in Nepal lebenden Tibeter. Friedlich verrichten sie ihre Kora, indem sie im Uhrzeigersinn um den Stupa wandeln und sich zu Boden werfen. Fototipp: Früh am Morgen treffen sich hier die Mönche und Nonnen der umliegenden Klöster zum Teetrinken.

Am Abend Abschiedsessen bei einer lokalen Familie oder in einem der Restaurants in der Stadt.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück "Farewell Dinner" am letzten Abend
22. Tag · 16.10.2027

Rückflug von Kathmandu

Je nach Flugzeiten besteht noch einmal die Möglichkeit letzte Souvenirs einzukaufen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück
23. Tag · 17.10.2027

Ankunft in der Heimat

Ankunft in Deutschland im Laufe des Tages.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Chitwan Nationalpark

Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.

Leistungen

Im Preis enthalten 24 · Nicht im Preis 7 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)

Zusätzlich ab 4 Personen: 23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof

13 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

2 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge

2 x ÜN/ZD im Zelt

Komplette Hochlager Ausrüstung (Expeditionszelte, Gaskocher, Kartuschen usw.)

Verpflegung

16 x Frühstück

1 x Halbpension

2 x Expeditionsverpflegung

1 x Abendessen

1 x Frühstück und Mittagessen

"Welcome Dinner" am ersten Abend

"Farewell Dinner" am letzten Abend

Flug

Inlandsflug Lukla - Ramechhap

Transfer

Folgende Transfers

Ausrüstung

Gruppenmaterial Expedition

Gebühren

Eintritt in den Sagarmatha Nationalpark

Eintritt Barun-Makalu Nationalpark

Trekking Permits

Besteigungsgenehmigung inkl. Gebühren

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm

Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket

Zusätzliche Mahlzeiten & Getränke in Kathmandu und während des Trekkings (ca. 10–15 € pro Tag)
Gebühren für heiße Duschen und Aufladen von Batterien in den Lodges
Visakosten ca. 40,00 $*
Individuelle Trinkgelder (23. Tag)
Versicherung
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P

Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P

Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

22 Nächte
Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

Unterkunft ansehen

Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Hochlager Mera Peak mit gelben und orangen Expeditionszelten auf schneebedecktem Plateau in der Barun-Region.
Zeltcamp | Lodge Barun-Region

Hochlager Mera Peak

Basislager am höchsten Trekkinggipfel Nepals Das Hochlager Mera Peak ist ein Zeltlager in der Barun-Region, am Fuß des Mera Peak (6.461 m). Der Mera Peak gilt als höchster Trekkinggipfel Nepals. Vom Lager aus sind der Me…

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Vier Bergsteiger bauen orangefarbene Camp-Zelte auf verschneiter Ebene in großer Höhe am Pik Lenin auf.
Zelt

Zelt / Camp

Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…

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Zwei beleuchtete Kuppelzelte im Basislager am Amphu Lapsa mit vergletscherten Gipfeln im Hintergrund.
Zeltcamp | Lodge Barun-Region

Hochlager Amphu Lapsa

Basislager für die Überquerung zum Mera Peak Als Ausgangspunkt für die Überquerung des Amphu-Lapcha-Passes (5.940 m) dient das Hochlager Amphu Lapsa auf 5.500 m in der Barun-Region im Himalaya Nepals. Vom einfachen Zeltl…

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Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Nepal

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Nepalesische Rupie (NPR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, Cholera, Masern, Dengue-Fieber

Nepal

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Speziell zu dieser Reise

Die Region Khumbu:

Während unseres Trekkings werden wir uns hauptsächlich in der Solu Khumbu Region im Nordosten Nepals aufhalten. Die Region ist landschaftlich-kulturell abgegrenzt und bildet die Heimat der Sherpa. Der Sagarmatha Nationalpark, in dem sich unsere Trekkingroute befindet, wurde zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Innerhalb des Nationalparks befinden sich mit dem Mount Everest, dem Lhotse und dem Cho Oyu gleich drei Achttausender, die wir während der Reise einsehen können. Der Tourismus im Sagarmatha Nationalpark hat sich stark entwickelt und konzentriert sich hauptsächlich auf das Khumbu Tal. Hier werden uns deutlich mehr Trekkingtouristen begleiten als im Gokyo Tal.

Der Gebirgsflugplatz Lukla

Die größte Gefahr für den Reiseablauf birgt die Wettersituation am Gebirgsflugplatz Lukla. Der Flugplatz kann nur unter Sichtflugbedingungen angesteuert werden. Hierzu fliegen wir vorzugsweise mit den örtlichen Fluglinien Tara Air, Yeti Airlines und Buddha Air. Sämtliche genannten Fluglinien stehen seit Dezember 2013 auf der Blacklist der EU, gehören jedoch in Nepal zu den zuverlässigsten Airlines, die Lukla anfliegen.

Sollte das Wetter einen sicheren Flug nicht zulassen, verschiebt sich zwangsläufig der Reiseablauf. Hieraus entstehende Folgekosten können nicht übernommen werden und gehören zum allgemeinen Risiko der Reise. Eventuelle Ausfalltage können wir durch das überlegte Programm zum Teil kompensieren. Sollten sich Flugverspätungen sowie auch Ausfälle von Flugverbindungen über mehrere Tage ergeben, so muss das Reiseprogramm gegebenenfalls umgeplant werden.

Unsere Begleitmannschaft in Nepal:

Auch in Kathmandu arbeiten wir mit einem deutschsprachigen Team vor Ort. Hierbei ist uns wie in anderen Ländern auch wichtig, dass ALLE Beteiligten vor Ort entsprechend von unseren Reisen profitieren und fair behandelt werden. Unser Partner Krishna erfüllt diese Voraussetzungen vorbildlich. Vielen ist er bereits aus dem Pitztal bzw. insbesondere vom Taschachhaus bekannt, wo er und sein Bruder Keshar viele Jahre über die Sommermonate bei Barbara und Christoph auf der Hütte gearbeitet haben. Die gesamte Begleitmannschaft während des Trekkings ist versichert, entsprechend ausgerüstet und versorgt. Eine faire Bezahlung ist selbstverständlich. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum jährlichen Standard.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

3.046 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

29 kg Transport
7 kg Aktivität
372 kg Unterkunft
2.591 kg Flug
46 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten

Für die Teilnahme an dieser Reise wird eine spezielle Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten zwingend vorausgesetzt. Nur wenige Versicherungsgesellschaften decken mit ihren Angeboten derart entlegene Regionen und Höhenlagen über 5.000 m ab. Mit den Reiseinformationen erhältst Du weitere Informationen, um einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz herzustellen.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es ein Vorbereitungstreffen für die Expedition?

Bei langen Unternehmungen ist ein Vorbereitungstreffen durchaus wichtig. Sobald die Expedition die Mindestteilnehmerzahl erreicht hat, laden wir zu einem virtuellen Besprechungstreffen über Teams ein. Hier können sich die Teilnehmer kennenlernen und Fragen zur Expedition geklärt werden.

Wie kann ich mich konditionell auf die Expedition vorbereiten und vorakklimatisieren?

Zur Vorbereitung auf die Expedition empfehlen wir bereits frühzeitig mit einem ausgedehnten Trainingsprogramm zu starten. Mindestens 6 Monate vor Beginn der Unternehmung sollte mit einem systematischen Training begonnen werden, um den Körper auf die zu erwartende Belastung vorzubereiten. Vor Beginn des Trainings empfehlen wir dazu eine leistungsdiagnostische Untersuchung durch einen Sportmediziner, um den individuellen Trainingszustand zu ermitteln.

Auf dieser Basis baut dann das auf Langzeitausdauer und Kraftausdauer ausgerichtete Training auf.

Als Sportarten eignen sich am besten Joggen, Wandern, Radfahren und natürlich das Bergsteigen an sich.

Zusätzlich zu Deinen Vorbereitungs-Bergtouren, sollten die wöchentlichen Einheiten beispielsweise 2 Einheiten mit extensivem Training mit 60 - 75 min. und 2 Einheiten mit 30 - 45 min. intensivem Training umfassen. Zusätzlich schadet auch ein Kraftausdauertraining mit Sit Ups, Liegestützen, Kniebeugen oder dem Besuch eines Fitnessstudios nicht.

Für eine Vorab-Akklimatisation empfehlen wir kurz vor Reisebeginn einen Aufenthalt deutlich oberhalb der Schwellenhöhe (mindestens 3.000 m) auf einer der Hütten in den Alpen. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn zwischen den Höhenaufenthalten nicht mehr als etwa eine Woche vergangen ist.

Wer sich gezielter vorbereiten möchte, dem empfehlen wir alternativ die Höhenanpassung mittels eines mobilen Höhentrainingssystems mit Hypoxiezelt und individuellen Trainingsplans.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Nepal-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss, aber durchaus sehr üblich. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig bezahlt. Bist Du mit ihrer Leistung zufrieden, freut sie sich dennoch über ein Trinkgeld, womit sie ihr Einkommen noch etwas aufbessern kann. Bei der Höhe kannst Du Dich wie folgt orientieren (Angaben pro Tag und Gruppe, nicht Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 10 EUR

  • Assistenz-Guide: 8 EUR

  • Koch im Base Camp: 20 - 30 EUR pro Base Camp

  • pro Träger (1 Träger pro 2 Teilnehmer): 5 EUR

  • pro Gipfelbesteigung: 25 EUR (pro Teilnehmer)

Warst Du nicht zufrieden, kannst Du dies natürlich entsprechend reduzieren, solltest der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst. Ansonsten freut sich die Mannschaft sehr über das direkte Lob. Die Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung ist den Nepali sehr wichtig und so sind Lob und Dank an die Mannschaft sowie die Verteilung von Trinkgeld ein wichtiges Ritual. Die gelegentliche Einladung auf ein Bier am Abend oder ein gemeinsames Essen drückt ihnen ebenso Anerkennung und Wertschätzung aus, sollte aber von Herzen kommen.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour vor versammelter Mannschaft erfolgen. Nimm möglichst kleine Banknoten mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Dabei sind Trinkgelder mit USD oder EUR Scheinen ebenfalls in Ordnung. Bei USD hast Du gegenüber EUR den Vorteil, dass eine kleinere Stückelung möglich ist. Auch Ausrüstungsgegenstände, die Du nicht mehr brauchst, sind gern gesehen.

Tipp: Überschlage vorher wieviel Geld Du während des Trekkings ungefähr brauchst und vor Ort noch in Landeswährung tauschen musst. Lass die Beträge vor Beginn in Kathmandu bereits in kleine Scheine in Landeswährung tauschen und nimm diese mit auf die Trekking-Tour. Dies ist auch hilfreich, wenn z. B. bei Besichtigung eines Tempels oder Schreins etwas Geld gespendet werden möchte. Unter Nepali ist dies üblich, schon allein für das eigene Karma, und es gibt immer eine Spendenbox. Auch wenn Du Fotos von Einheimischen machen möchtest, frag sie vorher und zeige ihnen die Fotos, die Du von ihnen gemacht hast auf Deiner Kamera. Ob Du ihnen einen kleinen Obolus dafür (z. B. 50 Rs oder besser 55, denn der 5-er bringt Glück, heißt es in Nepal) geben möchtest, bleibt Dir überlassen, fördert aber die generelle Erwartungshaltung entsprechend.

Berücksichtige auch, dass Du in den Lodges für das Bier am Abend, Softdrinks, Schokoriegel oder Souvenirs etwas Bargeld benötigst. Mit umgerechnet ca. 20 EUR pro Tag, die Du für Dich selbst kalkulierst, kommst Du gut über die Runden. Beachte dabei, dass alkoholische Getränke und Softdrinks verhältnismäßig teuer sind. Unterwegs gibt es in Lukla und Namche Bazaar noch einmal Möglichkeiten Bargeld abzuheben, wo aber nicht sicher gestellt werden kann, dass die Automaten auch funktionieren.

Außerdem gilt für Hotels und Stadtrundfahrten:

  • Fahrer (zum Hotel): 5 EUR (pro Gruppe)

  • City Guide: 20 EUR (pro Gruppe/Tag)

  • Hotels und Restaurants: 5 - 10 % des Rechnungsbetrags (sofern keine Service Charge berechnet wurde)

Nach einem anstrengenden Tag freuen sich die Träger außerdem über Schokolade, insbesondere Schweizer Schokolade oder am Ende des Trekkings über ein Taschenmesser oder ähnliches. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Nepal noch Platz in Deiner Reisetasche und zuhause Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe hast, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Apropos Fotos: nimm ein paar Postkarten aus der Heimat oder Fotos mit. Die Nepali schauen sich gerne Fotos von der Familie an oder wo man wohnt oder arbeitet.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, Waisenhäuser, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Ist auf meiner Reise der Einsatz von Drohnen erlaubt?

Ob Drohnen in einem Land oder insbesondere auch in einem Nationalpark erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Land und den spezifischen Regelungen des Nationalparks ab. In vielen Ländern und Parks ist der Einsatz von Drohnen aus Gründen des Naturschutzes, der Tierwelt und der Ruhe der Besucher verboten oder stark eingeschränkt. Daher solltest Du Dich vorher bei den zuständigen Parkverwaltungen oder offiziellen Webseiten entsprechend informieren.