Mera Peak (6.461 m) Nepal | mit Amphu Lapcha Pass
Leichter 6.000er Gipfel in Nepal mit einem der schönsten Trekking-Pässe der Welt
Verfügbare Reisetermine
08.05.2027 – 30.05.2027 9 Termine 3.289,00 € min. 2, max. 8 Personen 🇳🇵 23 Tage Reise buchen
April
Mai
September
Oktober
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
- FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
- ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.
Sechstausender Gipfel plus spannendes Trekking abseits ausgetretener Pfade
Der mittelhohe Sechstausender Mera Peak kann sowohl der Einstieg ins Höhenbergsteigen als auch der Abschluss des Khumbu Triples (Lobuche East, Island Peak und Mera Peak) sein. Bergsteigerisch ist der Mera Peak bei guten Bedingungen der einfachste dieser drei Gipfel, überragt die anderen beiden aber deutlich in der Höhe. Der Mera Peak liegt am Rand der Khumbu Region im Übergang zum Makalu-Barun-Nationalpark und gilt als höchster Trekkinggipfel Nepals. Hinzu kommt der sehr schöne, aber auch anspruchsvolle Amphu Lapsa Pass mit Fixseilen und Abseilstellen - für viele Trekker ein absolutes Highlight. Wir haben für die Tour die optimale Akklimatisation, da wir nicht nach Lukla fliegen, sondern uns zu Fuß dem Berg nähern. Einige Streckenabschnitte sind Teil des berühmten "Great Himalayan Trails".
Was diese Reise besonders macht
- Einsteiger-Expedition mit max. 8 Personen
- Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern!
- Anreise in den Khumbu ohne Flug!
- Höchster Trekkinggipfel Nepals
- Mera Peak (6.461 m) und Amphu Lapcha Pass
- Inklusive Reservetag
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Wenig schwierige Hochtour (PD und WS nach der Hochtourenbewertung). Die Expedition zum Mera Peak und zum Amphu Lapcha Pass ist für Bergsteiger geeignet, die bereits über Hochtourenerfahrung in den Ost- oder Westalpen verfügen und nun höhere Ziele anstreben. Die einzelnen Etappen im Zustieg erfordern eine sehr gute Kondition für Gehzeiten bis 8 Stunden, an den Gipfeltagen bis zu 12 Stunden. Die Gipfelbesteigungen des Mera Peaks sowie die Überschreitung des Amphu Lapcha Passes erfolgen selbständig unter Begleitung eines Bergführers. Die Besteigungen sind hochtourentechnisch anspruchsvoll und erfordern den sicheren Umgang mit Pickel und Steigeisen. Am Fixseil gesichert müssen Passagen bis 55° Steilheit selbständig überwunden werden. Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad UIAA und längere Abseilpassagen stellen kein Problem für Dich dar und Du bist trittsicher und schwindelfrei.
Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen
Mittelschwere Expedition mit teils großen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über kombiniertes Gelände und Firnflanken mit einer Neigung von 40°, vereinzelt bis 50°, in vergletschertem Gelände. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Jümar- und Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum IV. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend sehr große objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen die Gefahren großer Höhe, extremer Temperaturen, schlechte bis sehr schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an den meisten Stellen nicht möglich, oder nur mit extrem großem Aufwand und zeitlichem Verzug zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
23 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Samstag, 08.05.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
- Reiseende der Gruppe
- Sonntag, 30.05.2027, voraussichtlich 09.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 08.05.2027
Anreise nach Nepal
Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt. In der Regel starten die Flüge am Nachmittag und gehen über Nacht. Umstieg meist im Orient.
2. Tag
· 09.05.2027
Kathmandu, die nepalesische Hauptstadt
Kathmandu, die nepalesische Hauptstadt
Nach unserer Ankunft am Tribhuvan International Airport in Kathmandu erwartet uns bereits unser nepalesischer Partner. Ein kurzer Transfer bringt uns zu unserem Hotel im quirligen Katmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um von der langen Anreise zu entspannen oder durch die Gassen rund um das Hotel zu schlendern, um die ersten Eindrücke Nepals aufzusaugen. Im Hotel checken wir nochmals unsere Ausrüstung und bekommen von unseren lokalen Bergführern die letzten wichtigen Informationen zum Ablauf und zur Organisation der Tour auf den Mera Peak.
Der erste Tag klingt mit einem gemütlichen nepalesischen Abendessen aus.
3. Tag
· 10.05.2027
Fahrt nach Pattle Dhap (2.900 m) in die Himalaya Region
Fahrt nach Pattle Dhap (2.900 m) in die Himalaya Region
Wir starten unsere etwa 250 km lange, tagesfüllende Fahrt in den Himalaya. Schon kurz nach Kathmandu können wir in der Ferne die ersten Bergriesen erkennen. Anfangs folgt die Straße gut ausgebaut dem Sun Kosi Fluss, einem beliebten Rafting Ziel. Wir passieren Ortschaften, die sowohl hinduistisch als auch buddhistisch geprägt sind. Je näher wir den Bergen kommen, desto mehr überwiegt der Buddhismus. Die letzten drei Stunden steigt die Straße deutlich an und wird zunehmend ruppiger. Wir nähern uns unserem heutigen Tagesziel auf fast 3.000 m Höhe.
4. Tag
· 11.05.2027
Im Geländewagen nach Bung und Trekkingbeginn nach Khirule (2.693 m)
Im Geländewagen nach Bung und Trekkingbeginn nach Khirule (2.693 m)
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Fahrt fort, die zwar deutlich kürzer ist als am Vortag, es aber auch in sich hat. Knapp 100 km rumpeln wir auf einer staubigen Piste mitten in das höchste Gebirge der Welt. Vorbei an kleinen Ortschaften verschiedener nepalesischer Volksgruppen wie die Rai, Tamang und Chetri. Einige unserer Träger werden aus diesen Familien kommen. Zur Mittagszeit erreichen wir Bung und können nach dem Mittagessen endlich unsere Trekkingstiefel schnüren. Vier Stunden sind wir jetzt noch zu Fuß unterwegs. Der Weg führt durch üppige Rhododendronwälder und sanfte Hügel zum ersten Sherpa-Dorf Khiraule. Hier besuchen wir das örtliche buddhistische Kloster und einen tibetischen Stupa. Die ruhige Umgebung in der Nähe des Klosters mit Pinien und einer Mani-Mauer bietet einen perfekten Ort, um sich in Ruhe auf die kommenden Tage einzustimmen.
5. Tag
· 12.05.2027
Trek von Khirule nach Cholem Kharka (3.600 m)
Trek von Khirule nach Cholem Kharka (3.600 m)
Heute gewinnen wir schon deutlich an Höhe. Durch beeindruckende Rhododendronwälder geht es in ständigem Bergauf und Bergab immer weiter nach oben. Mit viel Glück können wir heute einen der sehr seltenen Roten Pandas sehen. Die Landschaft wechselt ständig zwischen Fels und Wald, bis wir auf 3.600 m die Cholem Kharka erreichen. Das Wort Kharka steht im nepalesischen für Weideland oder Bergalm.
6. Tag
· 13.05.2027
Über die fünf heiligen Seen nach Khola Kharka (3.800 m)
Über die fünf heiligen Seen nach Khola Kharka (3.800 m)
Der Pilgerplatz Panch Pokari - auf Nepalesisch "Fünf Seen" - ist heute unser Ziel. Die Seen liegen schon knapp über 4.000 m und sind ein wunderschöner Ort, um die umliegenden Gipfel des Himalaya auf sich wirken zu lassen. Es ist nicht verwundernd, dass sowohl Hindus als auch Buddhisten diesen Ort als heilig verehren. Wir erreichen Panch Pokari nach etwa fünf Stunden und haben danach noch eine knappe halbe Stunde zu gehen, bevor wir unsere Lodge in Kohla Kharka auf 3.800 m Höhe erreichen.
7. Tag
· 14.05.2027
Auf den Mera Peak Haupttrail in Kothe (3.500 m)
Auf den Mera Peak Haupttrail in Kothe (3.500 m)
Nach einem kurzen Aufstieg wandern wir heute beständig ab. Hinter uns haben wir nochmals das schöne Panorama von Panch Pokhari. Entlang von Yak-Weiden erreichen wir ein schmales Flusstal, dem wir bergan bis nach Kothe auf etwa 3.500 m Höhe folgen. In Kothe gibt es einige größere Teehäuser und Lodges, denn hier treffen wir auf den regulären Trek, der von Lukla über den Zatrawa La Pass zum Mera Peak führt.
8. Tag
· 15.05.2027
In alpinem Ambiente nach Tagnag (4.360 m)
In alpinem Ambiente nach Tagnag (4.360 m)
Ein kurzer Wandertag bereitet uns auf die erste Nacht über 4.000 Meter vor. Ein felsiger Pfad führt entlang des Flusses Hinku stetig bergauf. Bald sehen wir zum ersten Mal die drei Gipfel des Mera Peak. Schon zur Mittagszeit erreichen wir Tagnag (4.360 m) und haben Zeit zum Fotografieren. Wir genießen die Nachmittagssonne vor unserer Unterkunft. Auf den weitläufigen Weideflächen um den Ort haben wir genügend Gelegenheiten für kurze Spaziergänge. Ein Foto Tipp ist der spektakuläre Sonnenuntergang über dem Kyashar Peak.
9. Tag
· 16.05.2027
Gletscher und hochalpine Landschaft vor Kahre (4.888 m)
Gletscher und hochalpine Landschaft vor Kahre (4.888 m)
Nach dem Frühstück setzen wir unseren Trek fort und steigen von Tagnag weiter steil hinauf. Der heutige Wandertag bringt uns auf knapp 5.000 m Höhe. Der Bewuchs wird spärlicher, alpine Matten überwiegen nun und erste Gletscherzungen schieben sich ins Bild. Kahre (4.888 m) erreichen wir um die Mittagszeit. Wir haben genügend Möglichkeiten, um die Gegend zu erkunden und die Aussicht auf den Mera Peak zu genießen.
10. Tag
· 17.05.2027
Ruhetag in Kahre
Ruhetag in Kahre
Da die Besteigung des Mera Peak bereits kurz bevor liegt, nutzen wir den heutigen Tag, um nach den anstrengenden Trekkingtagen eine Pause einzulegen und uns in aller Ruhe auf das bevorstehende Ziel in über 6.000 m Höhe vorzubereiten. Auch der Umgang mit Pickel und Steigeisen wird heute noch einmal geübt. Wir akklimatisieren uns weiter mit kurzen Wanderungen, z. B. auf die kleine Erhebung hinter dem Ort, der eine wunderbare Aussicht bietet oder auch in Richtung Mera La Pass. Ein spektakulärer Gletscherbruch und drei Seen, die die meiste Zeit des Jahres gefroren sind, bilden im Zusammenspiel mit den umliegenden Gipfeln beeindruckende Fotomotive.
11. Tag
· 18.05.2027
Ins Hochlager des Mera Peak Central (5.800 m)
Ins Hochlager des Mera Peak Central (5.800 m)
Die Spannung steigt! Endlich geht es in unser Hochlager in 5.800 m Höhe. Zuerst steigen wir bis zum Gletscher steil bergauf, bis wir den windigen Mera La Pass erreichen. Direkt aufwärts geht es von hier in gerader Linie bis zum Basislager. Nicht nur die dünne Luft hier in 5.800 m Höhe, sondern auch die Aussicht raubt uns den Atem. Fünf der 14 höchsten Berge der Welt sind von hier aus zu sehen. Im Osten beginnend mit dem Kanchenjunga über den Makalu, Lhotse, Nuptse und Everest bis zum Cho Oyu ganz im Westen. Schnell checken wir nochmals unsere Ausrüstung, bevor wir uns in unseren Schlafsäcken vor der Kälte schützen.
12. Tag
· 19.05.2027
Besteigung Mera Peak Central (6.461 m)
Besteigung Mera Peak Central (6.461 m)
Unser Gipfeltag beginnt heute um zwei Uhr in der Nacht. Angeseilt steigen wir in der Dunkelheit über den flachen Gletscher auf. Es erwarten uns keine größeren technischen Schwierigkeiten. Die größten Herausforderungen werden die Kälte und die Höhe sein. Mit Anbruch des Tageslichtes erreichen wir die Steilstufe vor dem Gipfel. Rund 50 Höhenmeter überwinden wir mit Fixseilen und Steigklemmen, und dann ist es geschafft! Wir haben den höchsten Punkt des Mera Peak Central in 6.451 m erreicht. Die Anstrengungen zum Gipfel werden mit einer umwerfenden Aussicht auf die fünf 8.000er belohnt. Das einsame Hunku Tal liegt zu unseren Füßen und in der Ferne sehen wir den Amphu Lapsa Pass neben dem Baruntse und der Ama Dablam. Wir genießen diesen unvergesslichen Augenblick. Der folgende Abstieg vergeht fast wie im Flug. Wir steigen ohne Schwierigkeiten über den einfachen Gletscher ab und erreichen das Basislager, in dem ein heißer Tee bereits wartet. Wir ruhen uns hier noch einmal aus, bevor wir die Höhe verlassen und ins Hunku Tal zur Hirtensiedlung Khongma Dingma (4.850 m) absteigen.
13. Tag
· 20.05.2027
Auf 5.000 m Höhe durch das einsame Hunku Tal
Auf 5.000 m Höhe durch das einsame Hunku Tal
Getragen von den unvergesslichen Eindrücken des gestrigen Tages, setzen wir heute unseren Weg bereits fort. In der einsamen Hochlandschaft der Hunku Tals wandern wir gemütlich leicht ansteigend zum Seto Pokhari auf 5.035 m. Der See ist die meiste Zeit des Jahres von einer Eisschicht bedeckt. Schneebedeckte Gipfel umschließen das Tal und lassen eine regelrecht mystische Stimmung aufkommen. Nach knapp vier Stunden gemütlichem Wandern in einer Höhe von gut 5.000 m erreichen wir unseren Lagerplatz am Seto Pokhari. Der Baruntse ist nun zum Greifen nah. Dieser und der folgende Tag können zusammengelegt werden und dienen dadurch als zusätzliche Reserve für den Mera Peak. Sollten die Wetterbedingungen nicht ideal sein, so schaffen wir hierit mehr Flexibilität.
14. Tag
· 21.05.2027
Zum Amphu Lapcha Basecamp (5.500 m)
Zum Amphu Lapcha Basecamp (5.500 m)
Heute folgt nochmals ein entspannter Tag. Wir spüren, dass wir gut akklimatisiert sind und wandern entlang der Hunku Seen zum Amphu Lapsa Basecamp (5.500 m). Die Gipfel des Everest und des Baruntse haben wir immer wieder im Blick, die hier die Landschaft dominieren. Wir können uns Zeit lassen. Die Etappe ist kurz und morgen wartet nochmals ein anstrengender Tag und der alpinistisch krönende Abschluss unserer Reise auf uns. Wir befinden uns jetzt schon seit einigen Tagen auf einem Teil des Great Himalaya Trails. Der "GHT" durchquert alle Länder des Himalayas und hat inzwischen eine Gesamtlänge von nahezu 4.500 km. Eine Lebensaufgabe für Trekker!
15. Tag
· 22.05.2027
Über den Amphu Lapcha Pass (5.845 m) nach Chukhung (4.730 m)
Über den Amphu Lapcha Pass (5.845 m) nach Chukhung (4.730 m)
Wir starten noch in der Dunkelheit, denn wieder steht uns ein langer Tag bevor. Schnell erreichen wir den stark gestuften Gletscher, durch den unsere eindrucksvolle Route zum Pass zieht. Einige kurze Stellen überwinden wir hier mit Fixseilen, bevor wir auf der Passhöhe von 5.845 m stehen. Nicht wenige Trekker bezeichnen dieses Erlebnis als das Eindrucksvollste, das sie bisher erlebt haben. Daher zählt dieser Pass nicht umsonst zu den schönsten Trekkingpässen der Welt. Über zwei lange Abseilstrecken und einen fordernden Abstieg gelangen wir in das Tal des Imja Tse, den Fluss des Island Peak. Entlang der Gletschermoränen des Imja Tales erreichen wir schließlich Chukhung (4.730 m), einen der eindrucksvollsten Orte des oberen Khumbu. Die Aussichten auf die Ama Dablam und die umliegenden Hängegletscher würzen das wohlverdiente Abendessen in einer der großen Lodges.
16. Tag
· 23.05.2027
Durch das Khumbu Tal ins Kloster von Tengboche (3.850 m)
Durch das Khumbu Tal ins Kloster von Tengboche (3.850 m)
Jetzt geht es im wahrsten Sinne des Wortes bergab. Entlang der mächtigen Ama Dablam trekken wir auf dem bekannten Everest Base Camp Trail in Richtung des Klosterortes Tengboche. Die Region ist nun wieder dauerhaft besiedelt. Wir beobachten Yak-Treiber und Bauern bei der Arbeit und ständig lockt ein Teeshop zur kurzen Einkehr. Am späten Nachmittag Erreichen wir den Klosterort Tengoche. Wir haben an diesem und am Folgetag genügend Zeit, um das Kloster zu besichtigen. Es gehört zu den wichtigsten Klöstern des südlichen Himalayas und wird regelmäßig auch von den Everest Bergsteigern besucht.
17. Tag
· 24.05.2027
In die Sherpa Metropole Namche Bazaar (3.450 m)
In die Sherpa Metropole Namche Bazaar (3.450 m)
Nun nehmen wir Abschied von den mächtigen Gipfeln wie Everest und Ama Dablam. Vielleicht reicht es uns zu einem nochmaligen Besuch des Klosters, dann geht der Weg stetig bergab in Richtung der Sherpa Metropole Namche Bazaar (3.450 m). Am View Point oberhalb des Ortes haben wir den letzten guten Blick auf den Everest. Den Abschiedsschmerz bekämpfen wir mit einer langersehnten heißen Dusche, Kuchen und Barrista Kaffee in einer der guten Unterkünfte des Ortes.
18. Tag
· 25.05.2027
Die Abschlussetappe nach Lukla (2.800 m)
Die Abschlussetappe nach Lukla (2.800 m)
Unseren letzten Trekkingtag kann man nochmals als knackig beschreiben. Zwar geht es im Großen und Ganzen bergab, doch warten noch einige fordernde Anstiege auf uns. Das Highlight der Strecke wird sicherlich die imposante Hillary Bridge sein, eine der höchsten Spannbandbrücken der Region. Weitere große Brückenkonstruktionen folgen noch auf unserem Weg. Wir sind inzwischen in der Waldregion angekommen. In der Nähe von Pakding (2.500 m) werden wir Mittagspause machen. Hier steht die erste von Sherpas geführte Klinik der Khumbu Region. Ein letzter Anstieg bringt uns dann nach Lukla (2.800 m), wo wir unseren Trekkingerfolg ausgiebig feiern können.
19. Tag
· 26.05.2027
Reservetag
Reservetag
Wir haben bewusst einen Reservetag eingeplant, den wir auf der gesamten Tour einsetzen können. Auch kann es in Lukla je nach Wetterlage immer wieder zu Flugausfällen kommen. Mit diesem Reservetag können wir flexibler reagieren, ohne direkt in Stress geraten zu müssen.
20. Tag
· 27.05.2027
Rückflug nach Kathmandu
Rückflug nach Kathmandu
Wir verlassen Lukla und fliegen nach Ramechhap, dem derzeitigen Ausweichflughafen von Kathmandu. Von dort fahren wir gut vier Stunden zurück in die Hauptstadt Nepals. Riesig erscheint uns die Metropole jetzt, nachdem wir so lange abseits der Zivilisation unterwegs waren. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um Einkäufe zu erledigen oder die Annehmlichkeiten der Unterkunft zu genießen.
21. Tag
· 28.05.2027
Stupa Boudha und Königsstadt Bhaktapur
Stupa Boudha und Königsstadt Bhaktapur
Heute steht noch einmal die nepalesische Kultur im Vordergrund und wir begeben uns gemeinsam mit unserem einheimischen Partner auf Entdeckungstour durch Kathmandu. Mit ihm besuchen wir die wohl schönste Königsstadt des Landes: Bhaktapur. In den 70-er Jahren komplett restauriert und mit Ziegelstein, Kupfer und reichen Holzverzierungen der Häuser aufwendig herausgearbeitet, lohnt es sich, durch die Stadt zu schlendern, die Männer in ihren traditionellen Trachten in den ziegelrot überdachten Loggien sowie die Frauen an den öffentlichen Wasserstellen zu beobachten. So muss Kathmandu vor dem Tourismusaufkommen ausgesehen haben!
Von Bhaktapur geht es weiter zum größten Buddhistischen Heiligtum Nepals, das einen ganz anderen Kontrast bietet: der über 40 m hohe Stupa Boudhanath. Er gehört zu den weltweit größten Bauwerken seiner Art und wurde um das 5. Jahrhundert erbaut. Er gilt als wichtigstes tibetisches Bauwerk außerhalb Tibets und ist zentraler Anlaufpunkt für die in Nepal lebenden Tibeter. Friedlich verrichten sie ihre Kora, indem sie im Uhrzeigersinn um den Stupa wandeln und sich zu Boden werfen. Fototipp: Früh am Morgen treffen sich hier die Mönche und Nonnen der umliegenden Klöster zum Teetrinken.
Am Abend Abschiedsessen bei einer lokalen Familie oder in einem der Restaurants in der Stadt.
22. Tag
· 29.05.2027
Rückflug von Kathmandu
Rückflug von Kathmandu
Je nach Flugzeiten besteht noch einmal die Möglichkeit letzte Souvenirs einzukaufen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
23. Tag
· 30.05.2027
Ankunft in der Heimat
Ankunft in der Heimat
Ankunft in Deutschland im Laufe des Tages.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Unsere Empfehlungen im Anschluss
Chitwan Nationalpark
Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.
Leistungen
Im Preis enthalten 24 · Nicht im Preis 7 · Zusätzlich buchbar 5
Guide
23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)
Zusätzlich ab 4 Personen: 23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer
Unterkunft
4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof
13 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus
2 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge
2 x ÜN/ZD im Zelt
Komplette Hochlager Ausrüstung (Expeditionszelte, Gaskocher, Kartuschen usw.) Jeweils zwei Teilnehmer teilen sich ein 3 - Personen Zelt.
Verpflegung
16 x Frühstück
1 x Halbpension Frühstück und Abendessen
2 x Expeditionsverpflegung
1 x Abendessen
1 x Frühstück und Mittagessen
"Welcome Dinner" am ersten Abend
"Farewell Dinner" am letzten Abend
Flug
Inlandsflug Lukla - Ramechhap
Transfer
Folgende Transfers › Transfers durch unseren Partner vor Ort › Einheimische Begleitmannschaft und Träger (max. 13 kg pro Person)
Ausrüstung
Gruppenmaterial Expedition Seile, Firnschwerter und Fixiermaterial für die Route stellen wir.
Gebühren
Eintritt in den Sagarmatha Nationalpark
Eintritt Barun-Makalu Nationalpark
Trekking Permits
Besteigungsgenehmigung inkl. Gebühren
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)
Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm inkl. Eintritte
Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
22 Nächte
Rokpa Guesthouse
Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…
Unterkunft ansehenLodge | Ferienhaus
Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.
Hochlager Mera Peak
Basislager am höchsten Trekkinggipfel Nepals Das Hochlager Mera Peak ist ein Zeltlager in der Barun-Region, am Fuß des Mera Peak (6.461 m). Der Mera Peak gilt als höchster Trekkinggipfel Nepals. Vom Lager aus sind der Me…
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Zelt / Camp
Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…
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Hochlager Amphu Lapsa
Basislager für die Überquerung zum Mera Peak Als Ausgangspunkt für die Überquerung des Amphu-Lapcha-Passes (5.940 m) dient das Hochlager Amphu Lapsa auf 5.500 m in der Barun-Region im Himalaya Nepals. Vom einfachen Zeltl…
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Rokpa Guesthouse
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Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.