Alpine Welten
Trekking

Lodgetrekking rund um den Manaslu mit Tsum Valley (5.163 m)

Zum „Berg der Seele“ – Himalaya Trekking zum Larkya Pass

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

21.02.2027 – 15.03.2027 12 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
  • FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
  • ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇳🇵 23 Tage 2.289,00 € min. 2, max. 8 Personen Reise buchen

Trekking mit Tsum Valley rund um den Manaslu zum Larkya Pass auf 5.106 m

Der Manaslu, dessen Name "Berg der Seele" bedeutet, ist mit 8.163 m Höhe einer der 14 Achttausender und achthöchster Berg der Welt. Auf unserem Trekking rund um den Manaslu sind wir auf einsamen und abgelegenen Bergwegen unterwegs. Wir wandern durch wechselnde Vegetationen und Klimazonen, kontrastreiche Landschaften mit tosenden Flüssen, mächtigen Felswänden, Urwäldern und kargen Hochebenen, begegnen uralten Traditionen und Kulturen sowie unberührten tibetischen Bergdörfern, entdecken immer wieder alte Klöster, Chörten und flatternde Gebetsfahnen, lauschen den Gesängen der Mönche und bewundern die Bauern für ihre tägliche Arbeit auf den Reis- und Hirsefeldern. Als besonderes Schmankerl besuchen wir bei unserer Tour das Tsum Valley. Das Tal des Glücks - wie es die Einheimischen auch nennen - ist erst seit wenigen Jahren für Trekker zugänglich und bietet uns ein besonders ursprüngliches Erlebnis. Vor allem aber sind wir umgeben von der unglaublich beeindruckenden und einzigartigen Berglandschaft des Himalayas und wir genießen immer wieder einmalige Ausblicke auf das Dach der Welt, vor allem aber auf den Berg der Seele, den Manaslu.

Was diese Reise besonders macht

  • Kleingruppe mit maximal 8 Personen
  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Abstecher in das sagenumwobene Tsum Valley
  • Im Land der Sherpas zum achthöchsten Berg
  • Trekking über den Larkya Pass (5.106 m)
  • Umgeben von Achttausendern

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 150 - 1.200 Hm 20 - 1.650 Hm
Gehzeit 3 - 10 h

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.

Akklimatisation durch Routenführung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Trekking & Wanderreisen

4 Mittelschwere und schwere Trekkingwege

Anspruchsvolles Trekking auf mittelschweren bis schweren Wegen (vergleichbar rot und schwarz oder T3 -T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steil, teils weglos oder ausgesetzt und führen über Felsstufen mit kurzen Kletterpassagen. Seile und Geländer bieten nur selten zusätzliche Sicherheit. Der Einsatz der Hände ist erforderlich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung. Der Gebrauch von Steigeisen und Pickel kann erforderlich sein, entsprechende Kenntnisse sind hilfreich. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum I. Grad nach UIAA können vorkommen.

Ernsthaftigkeit

3 Erheblich / Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

23 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Sonntag, 21.02.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
Reiseende der Gruppe
Montag, 15.03.2027, voraussichtlich 09.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 21.02.2027

Abflug in Deutschland

Die Flüge nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt, starten in Deutschland meist am Nachmittag und gehen über Nacht und über den Orient.

Verpflegung Marschtee
2. Tag · 22.02.2027

Ankunft in Nepals Hauptstadt Kathmandu

Voraussichtlich landen wir am Vormittag in Kathmandu. Am Flughafen werden wir bereits von unseren nepalesischen Freunden erwartet und in unsere Unterkunft gefahren, wo wir uns von der langen Anreise ersteinmal entspannen können. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Marschtee
3. Tag · 23.02.2027

Sightseeing in Kathmandu

Den heutigen Tag nutzen wir, um in die kulturellen Höhepunkte der Hauptstadt einzutauchen. Wir besuchen einige Städten, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, wie den historischen Platz des alten Königspalastes, den Patan Durbar Square, mit seinen zahlreichen Tempeln und Pagoden, den berühmten Hindu Tempel Pashupatinath sowie den buddhistischen Stupa Bodnath, das größte Wahrzeichen der newarischen Buddhisten. Unzählige Berberaffen und 365 Pilgerstufen (eine Stufe für jeden Tag) führen uns hinauf zum höchsten Punkt des Affentempels Swayambhunath, von dem aus sich bei klarer Sicht ein malerischer Blick über das Kathmandu-Tal eröffnet

Am Abend Willkommensessen bei einer lokalen Familie oder in einem der Restaurants in der Stadt.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück Marschtee "Welcome Dinner" am ersten Abend
4. Tag · 24.02.2027

Fahrt nach Machha Khola (870 m)

Heute liegt ein langer Fahrtag vor uns, der uns aber viele Eindrücke vermittelt, die wir rechts und links der Straße mit unserem Blick einfangen. Über den Prithvi Highway fahren wir über den Thankot-Pass direkt auf die hohen Bergriesen des Himalayas mit Annapurna, Manaslu und Ganesh zu, die sich immer eindrucksvoller vor uns eröffnen, je näher wir ihnen kommen. Dabei passieren wir zahlreiche Dörfer und Reisterrassen, folgen dem Fluss und verlassen in Dhading Besi schließlich die ausgebaute Straße. In einem kleinen Dorf legen wir eine Mittagspause ein und setzen anschließend die Fahrt über die Schotterpiste fort, passieren Aarughat Bazar, Arkhet Bazar, Kaurepani und Soti Khola, bis wir schließlich Machha Khola erreichen, wo wir heute übernachten.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
5. Tag · 25.02.2027

Machha Khola – Jagat (1.340 m)

Am Morgen genießen wir den wunderbaren Blick auf das Gebirgsmassiv Ganesh Himal, dessen höchster Gipfel der 7.422 m hohe Yangra Kangri ist. Heute beginnt endlich unser Trekking rund um den Manaslu zum Larkya Pass. Nach dem Frühstück machen wir uns auf und folgen dem subtropischen Wald mit seiner üppigen Vegetation. Zahlreiche Vogelarten geben ihr Konzert und mit etwas Glück können wir in den Bäumen Languren entdecken, die zu den Schlankaffen zählen. Wir passieren Khorlabesi und erreichen die heißen Quellen von Tatopani. Vorbei an Mais- und Getreidefeldern erreichen wir Dovan, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Immer weiter sanft bergan steigend passieren wir Yaruphat und die erste Auslegerbrücke Nepals, die über die Budhi Gandaki Schlucht führt. Nach dem Erdbeben 2015 wurde diese von den Schweizern hier gebaut, was das Leben der Menschen dieser Region deutlich erleichtert. In leichtem Auf und Ab folgen wir dem Weg bis sich das Tal wieder öffnet und wir Jagat erreichen, wo sich auch der Manaslu Conservation Checkpoint befindet. Übernachtung in Jagat.

Höhenmeter 600 Hm 100 Hm
Gehzeit 7 - 8 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
6. Tag · 26.02.2027

Jagat – Lokpa (2.240 m)

Nach den beiden ersten langen Etappen befinden wir uns ab heute in der Manaslu Conservation Area. Von Jagat führt der Weg zunächst bergab nach Dudha Pokhari Khola mit seinem schönen Wasserfall. Entlang des Flusses erreichen wir durch die wilde Schlucht das hübsche Dörfchen Sallery, wo man häufig den Bauern bei ihrer Arbeit zuschauen kann. Mais- und Hirsefelder vor den Ausläufern des Himalayas, dessen Gipfel am Horizont schließlich mächtig in den Himmel aufragen, bilden eine wunderbare kontrastreiche Landschaft und lassen die Vorfreude auf das was noch vor uns liegt steigen. Nachdem wir den Budhi Gandaki überquert haben, geht es hinauf nach Philimgau mit Ausblicken auf den Sringi Himal und Ganesh Himal. Vorbei an einem weiteren, größeren Wasserfall erreichen wir den Abzweig ins Tsum Valley, wo wir heute übernachten. An den Chörten und Gebetsmauern erkennen wir, dass wir uns inzwischen in einer stark vom tibetischen Buddhismus geprägten Region befinden.

Höhenmeter 1.000 Hm 500 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
7. Tag · 27.02.2027

Lokpa – Chumling (2.360 m)

Nun beginnt unser mehrtägiger Abstecher ins Tsum Valley. Die Berge des Ganesh Himal überragen das Tal. Große Pinien spenden uns Schatten und wir überqueren mehrmals den Flusslauf des Syar Kola mit Hilfe von Spannbandbrücken - die meisten Trekker nennen sie aber Hängebrücken. Obwohl der absolute Höhengewinn heute nicht sonderlich groß ist, summieren sich die Aufstiegsmeter auf der Etappe durch ständiges Auf und Ab auf gut 1.000 Höhenmeter. Das ist ideal für die Akklimatisation. Nach einer letzten großen Brücke steigen wir nochmals ordentlich nach Chumling auf. Gebetsfahnen und Chörten markieren den Ortsbeginn. Wir haben unser Tagesziel erreicht.

Höhenmeter 1.200 Hm 730 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
8. Tag · 28.02.2027

Chumling – Chhokang Paro (3.010 m)

Schon allein an den Namen der Ortschaften merken wir: Es ist nicht mehr weit bis nach Tibet. Nur wenige Kilometer entfernt verläuft die Grenze. Die kleinen Siedlungen sind stark buddhistisch geprägt und die Häuser zeigen die typisch tibetische Architektur. Unser heutiger Pfad verläuft nochmals im Alpinen Wald. Etliche Gebetsmühlen säumen unseren Weg. Das ständige Drehen der mit Mantras gefüllten Behälter verspricht Glück - mit Hilfe von Wasserkraft wirbeln die Mühlen ständig im Uhrzeigersinn. Ein gutes Omen auf dem Weg ins Tal des Glücks. In Chhokang Paro angekommen, genießen wir den Ausblick auf den über 7.000 Meter hohen Ganesh 2 mit seinen eindrucksvollen Nordwestflanken.

Höhenmeter 1.050 Hm 320 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
9. Tag · 01.03.2027

Chhokang Paro – Nile (3.361 m)

Hinter Chhokang Paro öffnet sich die Landschaft. Wir befinden uns nun in einem der typischen Hochtäler. Die Siedlungen werden spärlich und sind nur noch Sommerunterkünfte der pastoralen Bevölkerung. Mit etwas Glück sind wir noch früh genug dran und die Yak-Hirten sind mit ihren Herden noch im Tal. Auf dem Weg besichtigen wir die Rachem Gompa. Ein reich dekoriertes Frauenkloster neben einem Pilgerort, der Milarepa Höhle. Milarepa war einst ein verehrter Yogi aus dem 11. Jahrhundert, der den tibetischen Buddhismus stark beeinflusst hat. Wir werden noch weitere dieser Orte auf unserer Tour bewundern können. In Nile übernachten wir in einer einfachen Lodge, die von Einheimischen geführt wird.

Höhenmeter 300 Hm 20 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
10. Tag · 02.03.2027

Nile – Mu Gompa (3.800 m) - Chumling (2.360 m)

Heute erreichen wir unseren höchsten Punkt im Tal des Glücks. Den Pilgerort Mu Gompa. Das älteste Kloster im Tal, entstanden ist es in der vorbuddhistischen Bön Kultur. Wir sind nun auf knapp 4.000 Meter Höhe und nicht nur die Aussicht ist atemberaubend. In wenigen Stunden wären wir nun in Tibet. Wir genießen in Ruhe die Aussicht auf die umliegenden Berge und machen uns dann auf den langen Rückweg bis nach Chumling. Wir begegnen nochmals den Frauen im Koster, den Gebetsmühlen und den langen Mani Mauern entlang der alten Pilgerpfade. Am Nachmittag erreichen wir wieder die Ortschaft Chumling.

Höhenmeter 1.100 Hm 1.200 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
11. Tag · 03.03.2027

Chumling – Lokpa – Deng (1.800 m)

Den heutigen Tag starten wir ganz entspannt. Wir steigen weiter hinab in das Tal des Budhi Gandaki. Der Flusslauf der uns bis hinauf zum Larkya Pass begleiten wird. Wir sind nun wieder auf dem Manaslu Trek angekommen. Bestens akklimatisiert und hoffentlich voller Glück aus dem Tsum Valley beladen. Deng wird unser Übernachtungsort. Wir haben nun schon einiges erlebt und nun geht es erst so richtig los!

Höhenmeter 200 Hm 1.300 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
12. Tag · 04.03.2027

Deng – Namrung (2.630 m)

Wir setzen unseren Weg fort und überqueren zunächst wieder den Budhi Gandaki über eine Hängebrücke. Der Weg windet sich in leichtem Auf und Ab bis nach Bihipedi. Die Grenze zum Nachbarland Tibet ist von hier nur noch wenige Kilometer entfernt. Wir gewinnen stetig an Höhe und nach den Anstrengungen genießen wir ein frisch zubereitetes Mittagessen bei Ghap. Am Nachmittag geht es weiter bergan. Unser Weg wird von Getreidefeldern sowie Chörten und Gebetssteinen gesäumt. Über Serang Khola erreichen wir Namrung, unser heutiges Tagesziel.

Höhenmeter 1.200 Hm 600 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
13. Tag · 05.03.2027

Namrung – Samagaun (3.520 m)

Am heutigen Tag erreichen wir den Alpinen Wald und kommen schließlich in ein wunderbares Hochtal. Dramatische Ausblicke auf den Manaslu (8.163 m) und Himalchuli (7.893 m) sowie einige weitere Bergriesen erwarten uns. Unterwegs passieren wir einige tibetische Dörfer und Klöster. Das Kloster des Dorfes Lho wird dabei sicherlich einer der Höhepunkte unserer Reise sein. Hier genießen wir unser Mittagessen mit einem "Postkarten-Ausblick" auf den Manaslu, dessen Spitzen majestätisch in den Himmel emporragen. Ein Ausblick, der sicherlich immer in Erinnerung bleiben wird! Am Nachmittag gehen wir weiter bis nach Samagaun, wo wir heute übernachten.

Höhenmeter 900 Hm 500 Hm
Gehzeit 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
14. Tag · 06.03.2027

Akklimatisierungstag

Um für den Larkya Pass gut akklimatisiert zu sein, nutzen wir den heutigen Tag dafür und verbringen etwas Zeit am wunderschönen Birendra See. Wir erkunden das Dorf, lernen viel über das Leben der Einheimischen und ihre Kulturen, die Gesänge der Mönche ziehen uns dabei in ihren Bann und wir besichtigen ihr Kloster. Übernachtung in Samagaun.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Frühstück Marschtee
15. Tag · 07.03.2027

Samagaun – Samdo (3.875 m)

Wir setzen unseren Weg fort und erreichen schließlich die Baumgrenze. Weiter geht es durch die Alpine Tundra. Birken, Wacholder, Rhododendren sowie verschiedene Blumenarten begleiten uns von hier auf unserem Trekking durch die nepalesische Hochgebirgswelt. Um die Mittagszeit erreichen wir Samdo, eine Siedlung tibetischer Flüchtlinge. Am Nachmittag steigen wir nochmal etwas weiter auf, um einen weiteren Akklimatisationsreiz zu setzen, und kehren zurück nach Samdo, wo wir übernachten.

Höhenmeter 450 Hm 50 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
16. Tag · 08.03.2027

Samdo – Dharamsala (4.460 m)

Den heutigen Tag starten wir ganz entspannt und folgen zunächst relativ flach einem alten Handelspfad am Budhi Gandaki nach Larkya Bazar, einer ehemaligen tibetischen Handelssiedlung. Hier entlang zogen einst Karawanen, die in Tibet Holz gegen Salz tauschten. Wir genießen den phantastischen Ausblick über das liebliche Tal auf den Nordgipfel des Manaslu. Dabei haben wir gute Chancen Blauschafe, Murmeltiere, Pfeifhasen und Yaks zu beobachten. Auch der wunderschöne, aber äußerst seltene und scheue Schneeleopard hat hier seinen Lebensraum. Die Landschaft selbst ist inzwischen karg und hochalpin. Gegen Mittag beziehen wir unsere Unterkunft in Dharamsala und nutzen den restlichen Tag, um uns für den nächsten Tag weiter zu akklimatisieren.

Höhenmeter 500 Hm 50 Hm
Gehzeit 3 - 4 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
17. Tag · 09.03.2027

Dharamsala – Larkya La (5.106 m) – Bimthang (3.590 m)

Heute steht die Königsetappe auf unserem Programm und es heißt früh aufstehen! Wir starten bereits um 4:00 Uhr in der Nacht. Lang und stetig geht es meist über Geröll des Gletschers bergan in Richtung Larkya Pass auf 5.106 m Höhe, den höchsten Punkt unserer Tour, welchen wir am späten Vormittag erreichen. Der Larkya Pass ist mit flatternden Gebetsfahnen und Steinmännchen geschmückt und wartet mit einer unglaublich beeindruckenden Szenerie auf. Ein unvergleichliches Panorama mit Blick auf die umliegenden vergletscherten Bergriesen tut sich auf. Wir genießen diesen Augenblick ausgiebig! Von hier steigen wir schließlich auf der anderen Seite wieder ab, zunächst gemächlich, später steiler, bis nach Bimthang. Unterwegs genießen wir immer wieder großartige Ausblicke auf die Gletscher Pukar, Kechakyu und Himlung, bis wir am Nachmittag schließlich in Bimthang ankommen, das auf einer Hochalm auf 3.590 m gelegen ist.

Höhenmeter 700 Hm 1.550 Hm
Gehzeit 9 - 10 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
18. Tag · 10.03.2027

Bimthang – Dharapani (1.963 m)

Wir steigen weiter ab und erreichen die subtropische Waldgrenze. Die vielen Vogelarten und auch die lustigen Languren begleiten uns wieder durch die üppiger werdende Pflanzenwelt. Noch immer schweift unser Blick hin und wieder zurück auf die nun hinter uns liegenden mächtigen Wände des Manaslu. In Goa legen wir unsere Mittagpause ein und steigen anschließend weiter durch das von Gurung bewohnte Dorf Tilje ab. Wir gelangen auf den sehr beliebten Annapurna Trail, dem wir flussabwärts folgen, bis wir Dharapani erreichen – das Ziel unseres Himalaya Trekkings rund um den Manaslu. Übernachtung in Dharapani.

Höhenmeter 150 Hm 1.650 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
19. Tag · 11.03.2027

Fahrt von Dharapani nach Bandipur

Mit dem Jeep geht es heute zurück in Richtung Kathmandu. Unterwegs sehen wir viele reizende Landschaften aus Flusstälern mit Wasserfällen sowie kleinen Dörfern und Siedlungen, die vom Reisanbau leben. In Besisahar machen wir eine Pause und erreichen am Nachmittag Bandipur, ein Newari Dorf. Das Dorf ist nicht nur bekannt für seinen Handel mit Tibet, sondern auch für seine beeindruckenden Sonnenauf- und -untergänge mit Blick auf den Mount Dhaulagiri, die Annapurna, den Manaslu sowie den Ganesh Himal, weshalb wir hier auf jeden Fall noch eine Übernachtung einlegen, bevor wir nach Kathmandu zurückkehren.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Frühstück Marschtee
20. Tag · 12.03.2027

Rückfahrt nach Kathmandu

Früh am Morgen genießen wir den phantastischen Sonnenaufgang vom Sunrise Point und anschließend ein gutes, spätes Frühstück. Ein letztes Mal genießen wir die atemberaubenden Ausblicke auf die vergletscherten Bergriesen des Himalayas, bevor es weiter nach Kathmandu geht, welches wir am Nachmittag erreichen. Hier genießen wir alle Annehmlichkeiten unseres Hotels und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück Marschtee
21. Tag · 13.03.2027

Kathmandu und Bhaktapur

Der heutige Tag steht noch einmal ganz im Zeichen des Sightseeings. Wir besuchen mit Bhaktapur eine weitere Königsstätte des Kathmandu-Tals, kaufen die letzten Souvenirs für Zuhause und feiern am Abend ein üppiges Abschiedsessen mit unseren nepalesischen Freunden.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück Marschtee "Farewell Dinner" am letzten Abend
22. Tag · 14.03.2027

Rückflug nach Deutschland

Heute heißt es leider Abschied nehmen von Nepal. Mit zahlreichen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck werden wir zurück zum Flughafen Kathmandus gefahren, von wo wir zurück nach Hause fliegen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück Marschtee
23. Tag · 15.03.2027

Ankunft in der Heimat

Je nach Fluggesellschaft landen wir im Laufe des Tages in Deutschland, wo unsere Reise endet.

Verpflegung Frühstück Marschtee

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Chitwan Nationalpark

Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.

Leistungen

Im Preis enthalten 15 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)

Zusätzlich ab 4 Personen: 23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

5 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof

16 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

Verpflegung

21 x Frühstück

Marschtee

"Welcome Dinner" am ersten Abend

"Farewell Dinner" am letzten Abend

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Sämtliche Nationalpark Gebühren

Trekking Permits

Manaslu Permit

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm

Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket

Zusätzliche Mahlzeiten & Getränke in Kathmandu und während des Trekkings (ca. 10–15 € pro Tag)
Gebühren für heiße Duschen und Aufladen von Batterien während des Trekkings
Visakosten ca. 50,00 $*
Freiwillige Trinkgelder ca. 80,00 €* (23. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P

Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P

Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

22 Nächte
Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

Unterkunft ansehen

Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

Unterkunft ansehen

Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Nepal

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Nepalesische Rupie (NPR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, Cholera, Masern, Dengue-Fieber

Nepal

Interessante Orte rund um Deine Reise

Speziell zu dieser Reise

Der Manaslu

Der Manaslu liegt nordwestlich von Kathmandu und ist so eine einfach zugängliche Region von der Hauptstadt aus. Dennoch bewegen wir uns auf diesem Trekking abseits der Massen. Wir folgen dabei der Budhi Gandaki und Marandi Valley Route und passieren Lho, Sho, Bhi und Samagau – ursprüngliche tibetische Bergdörfer, in denen wir die Kulturen der Buddhisten und Hindu kennenlernen. Die Einheimischen leben hier von Viehwirtschaft, Ackerbau und dem Tourismus. Die Ausblicke auf Buddha Himal, Siringi Himal, Himchlui, Nailke Peak, Larkey Rage, Pari Himal, Himlung, Manaslu und auch auf die Annapurna sind einmalig. In Kombination mit den alten Klöstern sowie der unglaublichen Gastfreundschaft der Nepali, auf die wir unterwegs treffen, wird diese Reise unvergesslich!

Das Tsum Valley

Das Tsum Valley ist ein Seitental des Manaslu Treks und erst seit kurzem für die Öffentlichkeit zugänglich. Die dortigen Bewohner haben sich ihre eigene Kultur und Feierlichkeiten bewahrt. Die Religion ist stark von den vorbuddhistischen Bön Kulturen geprägt. Die ursprünglichen Einwohner des Tals leben völlig gewaltfrei und selbst das Töten eines Tieres stellt ein großes moralisches Problem dar. Seit Jahrhunderten ist das Tal nur zu Fuß oder mit Lasttieren zu erreichen und viele der Einwohner leben in der Tradition der Polyandrie, also eine Frau zusammen mit mehreren Männern. Wie es dort tatsächlich aussieht, könnt ihr auf dem Trek erleben.

Unsere Begleitmannschaft in Nepal:

Auch in Kathmandu arbeiten wir mit einem deutschsprachigen Team vor Ort. Hierbei ist uns wie in anderen Ländern auch wichtig, dass ALLE Beteiligten vor Ort entsprechend von unseren Reisen profitieren und fair behandelt werden. Unser Partner Krishna erfüllt diese Voraussetzungen vorbildlich. Vielen ist er bereits aus dem Pitztal bzw. insbesondere vom Taschachhaus bekannt, wo er und sein Bruder Keshar viele Jahre über die Sommermonate bei Barbara und Christoph auf der Hütte gearbeitet haben. Die gesamte Begleitmannschaft während des Trekkings ist versichert, entsprechend ausgerüstet und versorgt. Eine faire Bezahlung ist selbstverständlich. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum jährlichen Standard.

Tipp aus dem Basislager

Das Tsum Valley. Eine Reise dorthin hat unser Gast und Reiseautor Titus Arnu vor einigen Jahren in einem Buch beschrieben: Arnu Titus, Tsum - Eine Himalaya Expedition in das Tal des Glücks, rowolt Berlin

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.971 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

24 kg Transport
14 kg Aktivität
420 kg Unterkunft
2.467 kg Flug
46 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Nepal-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss, aber durchaus sehr üblich. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig bezahlt. Bist Du mit ihrer Leistung zufrieden, freut sie sich dennoch über ein Trinkgeld, womit sie ihr Einkommen noch etwas aufbessern kann. Bei der Höhe kannst Du Dich wie folgt orientieren (Angaben pro Tag und Gruppe, nicht Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 10 EUR

  • Assistenz-Guide: 8 EUR

  • Koch im Base Camp: 20 - 30 EUR pro Base Camp

  • pro Träger (1 Träger pro 2 Teilnehmer): 5 EUR

  • pro Gipfelbesteigung: 25 EUR (pro Teilnehmer)

Warst Du nicht zufrieden, kannst Du dies natürlich entsprechend reduzieren, solltest der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst. Ansonsten freut sich die Mannschaft sehr über das direkte Lob. Die Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung ist den Nepali sehr wichtig und so sind Lob und Dank an die Mannschaft sowie die Verteilung von Trinkgeld ein wichtiges Ritual. Die gelegentliche Einladung auf ein Bier am Abend oder ein gemeinsames Essen drückt ihnen ebenso Anerkennung und Wertschätzung aus, sollte aber von Herzen kommen.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour vor versammelter Mannschaft erfolgen. Nimm möglichst kleine Banknoten mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Dabei sind Trinkgelder mit USD oder EUR Scheinen ebenfalls in Ordnung. Bei USD hast Du gegenüber EUR den Vorteil, dass eine kleinere Stückelung möglich ist. Auch Ausrüstungsgegenstände, die Du nicht mehr brauchst, sind gern gesehen.

Tipp: Überschlage vorher wieviel Geld Du während des Trekkings ungefähr brauchst und vor Ort noch in Landeswährung tauschen musst. Lass die Beträge vor Beginn in Kathmandu bereits in kleine Scheine in Landeswährung tauschen und nimm diese mit auf die Trekking-Tour. Dies ist auch hilfreich, wenn z. B. bei Besichtigung eines Tempels oder Schreins etwas Geld gespendet werden möchte. Unter Nepali ist dies üblich, schon allein für das eigene Karma, und es gibt immer eine Spendenbox. Auch wenn Du Fotos von Einheimischen machen möchtest, frag sie vorher und zeige ihnen die Fotos, die Du von ihnen gemacht hast auf Deiner Kamera. Ob Du ihnen einen kleinen Obolus dafür (z. B. 50 Rs oder besser 55, denn der 5-er bringt Glück, heißt es in Nepal) geben möchtest, bleibt Dir überlassen, fördert aber die generelle Erwartungshaltung entsprechend.

Berücksichtige auch, dass Du in den Lodges für das Bier am Abend, Softdrinks, Schokoriegel oder Souvenirs etwas Bargeld benötigst. Mit umgerechnet ca. 20 EUR pro Tag, die Du für Dich selbst kalkulierst, kommst Du gut über die Runden. Beachte dabei, dass alkoholische Getränke und Softdrinks verhältnismäßig teuer sind. Unterwegs gibt es in Lukla und Namche Bazaar noch einmal Möglichkeiten Bargeld abzuheben, wo aber nicht sicher gestellt werden kann, dass die Automaten auch funktionieren.

Außerdem gilt für Hotels und Stadtrundfahrten:

  • Fahrer (zum Hotel): 5 EUR (pro Gruppe)

  • City Guide: 20 EUR (pro Gruppe/Tag)

  • Hotels und Restaurants: 5 - 10 % des Rechnungsbetrags (sofern keine Service Charge berechnet wurde)

Nach einem anstrengenden Tag freuen sich die Träger außerdem über Schokolade, insbesondere Schweizer Schokolade oder am Ende des Trekkings über ein Taschenmesser oder ähnliches. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Nepal noch Platz in Deiner Reisetasche und zuhause Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe hast, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Apropos Fotos: nimm ein paar Postkarten aus der Heimat oder Fotos mit. Die Nepali schauen sich gerne Fotos von der Familie an oder wo man wohnt oder arbeitet.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, Waisenhäuser, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Ist auf meiner Reise der Einsatz von Drohnen erlaubt?

Ob Drohnen in einem Land oder insbesondere auch in einem Nationalpark erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Land und den spezifischen Regelungen des Nationalparks ab. In vielen Ländern und Parks ist der Einsatz von Drohnen aus Gründen des Naturschutzes, der Tierwelt und der Ruhe der Besucher verboten oder stark eingeschränkt. Daher solltest Du Dich vorher bei den zuständigen Parkverwaltungen oder offiziellen Webseiten entsprechend informieren.