Hochtour auf den Ortler
Geführte Hochtour auf den König der Südtiroler Berge
Verfügbare Reisetermine
26.06.2027 – 27.06.2027 23 Termine 559,00 € min. 3, max. 3 Personen 🇮🇹 2 Tage Reise buchen
Juni
Juli
August
September
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Hochtour auf den Ortler
Der Ortler ist mit seinen 3.905 m und seiner mächtigen Form eines der bedeutendsten Gipfelziele der Ostalpen. Zudem hat er eine spannende Geschichte: Er war einst der höchste Berg der österreichisch-ungarischen Monarchie, wurde bereits 1804 erstbestiegen und spielte eine strategische Rolle im Ersten Weltkrieg. Alpinistisch bietet er anspruchsvolle Routen über Gletscher, steile Wände und exponierte Grate. Von Norden verläuft der Normalweg über die Julius-Payer-Hütte zum König der Ostalpen, doch auch dieser leichteste Weg erfordert gute Kondition sowie alpine Erfahrung. Besonders beeindruckend ist der Panoramablick vom Gipfel, der an klaren Tagen bis zu den Dolomiten und zum Alpenhauptkamm reicht.
Was diese Reise besonders macht
- Sehr kleine Gruppe mit maximal 3 Personen
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie ROT & SCHWARZ. Diese sind eine Mischung aus mittelschweren Bergwegen und schweren, steilen Bergwegen, die stellenweise durch wegloses und/oder ausgesetztes Gelände führen. Diese Passagen sind häufig im Gipfelbereich oder an Steilstufen zu finden und sind mit Seilen oder Geländern gut versichert, erfordern jedoch den Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie Bergwandererfahrung sind zwingend erforderlich.
Technik für Hochtouren
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
2 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Samstag, 26.06.2027, regulär 18.00 Uhr, Sulden, IT
- Reiseende der Gruppe
- Sonntag, 27.06.2027, Sulden, IT
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 26.06.2027
Aufstieg zur Julius-Payer-Hütte (3.029 m)
Aufstieg zur Julius-Payer-Hütte (3.029 m)
Der Aufstieg von Sulden über die Tabarettahütte zur Payerhütte ist ein anspruchsvoller Wanderweg (T3, rot bis schwarz), den Du selbstständig bewältigst. Man kann den Aufstieg von Sulden durch die Fahrt mit dem Sessellift abkürzen, bevor man eindrucksvoll unter der berühmten Nordwand des Ortlers hindurchquert und zum Zwischenziel Tabarettahütte aufsteigt. Von hier geht es nun immer anspruchsvoller und steiler werdend hinauf in die Bärenscharte, von wo aus Du dem Grat nach Süden folgend zur spektakulär auf einem Felskopf gelegenen Payerhütte steigst. Eine detailliertere Wegbeschreibung findest Du hier. Auf der Payerhütte triffst Du Dich gegen 18:00 Uhr mit Deinem Bergführer. Nach einem kurzen Ausrüstungs-Check genießen wir gemeinsam das Abendessen und übernachten auf 3.029 m – eine vorherige Akklimatisation ist empfehlenswert.
2. Tag
· 27.06.2027
Besteigung Ortler (3.905 m)
Besteigung Ortler (3.905 m)
Noch in der Dunkelheit starten wir unseren Aufstieg mit Stirnlampen, folgen zunächst schweigend dem Pfad um die Tabarettaspitze herum, bevor wir noch im Dunkeln das erste Mal die Hände brauchen: Den Ortler muss man sich verdienen! Über den typischen glatten Ortlerkalk klettern wir hinüber zum Tschierfeckwandl, ein steiler Felsaufschwung, der mittels Ketten und fixen Seilen überwunden wird - immer gesichert am Seil des Bergführers. Die Schlüsselstelle folgt erst oberhalb, eine kurze ausgesetzte Platte im III. Grad der UIAA-Skala. Eine Querung führt uns ins ‚Bärenloch', eine tiefe Senke im Gletscher, den wir dort betreten. Zunächst steil, später flacher aber spaltenreich geht es auf dem Gletscher hinauf, oberhalb des Lombardibiwaks begrüßen wir die Sonne und genießen das schon jetzt eindrucksvolle Panorama hoch über dem Vinschgau. Ein steiler Aufschwung bringt uns hinauf zum Ortlerplatt, dem charakterischen ausladenden Gipfelplateau des Ortlers - der Gipfelgrat erhebt sich nur leicht über dieses Plateau, bricht jedoch nach den anderen drei Seiten steil ab – was für ein Tiefblick! Nach einer wohlverdienten Gipfelrast steigen wir über die Aufstiegsroute wieder ab, die Kletterstellen verlangen auch im Abstieg nochmals Konzentration und Sorgfalt. Die Tabarettahütte bietet sich als Zwischenziel zur Stärkung mit Blick auf das erreichte Ziel nochmal an, bevor wir bis nach Sulden zu unserem Ausgangspunkt absteigen, wo wir uns verabschieden und die Heimreise antreten.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 1 · Nicht im Preis 3
Guide
2 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
1 Nacht
Julius Payer Hütte
Auf 3.029 m am Normalweg zum Ortler Die Julius Payer Hütte , kurz Payerhütte, liegt auf 3.029 m auf dem Tabarettakamm, der das Suldental vom Trafoital trennt. Der Kamm gehört zum Nationalpark Stilfserjoch im Ortlergeb…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Spondigna/Spondinig
2. Mit dem Bus
Zielort
Sulden, Hotel Post
3. Weg zum Treffpunkt
1.150hm
4. Treffpunkt
am 26.06.2027, um 18.00 Uhr
Auf der Payerhütte
Sulden
IT