Dhaulagiri Trekking mit 6.000er Gipfel Dhampus Peak
Abgelegenes Trekking mit einfachem 6.000er an der Grenze zu Mustang
Verfügbare Reisetermine
13.11.2027 – 04.12.2027 6 Termine 4.389,00 € min. 2, max. 10 Personen 🇳🇵 22 Tage Reise buchen
April
Mai
September
Oktober
November
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
- FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
- ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.
Trekkingumrundung des 8.000ers Dhaulagiri | mit Dhampus Peak Besteigung
Der 8.000 Meter hohe Dhaulagiri zählt ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Bergen der Welt. Als einer der wenigen Achttausender lässt er sich auf einem Trekking vollständig umrunden. Dieser abgelegene Pfad führt uns an die Grenze der alten nepalesischen Königreiche Dolpo und Mustang. Oberhalb des tiefsten Tales der Erde – dem Kali-Gandaki-Tal – haben wir die Möglichkeit, den 6.000 Meter hohen Trekkinggipfel des Dhampus Peak (auch Tapa Peak genannt) zu besteigen. Hier scheint der Gipfel des Dhaulagiri zum Greifen nah, und der Blick schweift weit über das tibetische Grenzgebirge im Norden bis hin zum mächtigen Annapurna-Massiv im Osten.
Was diese Reise besonders macht
- Trekking-Expedition an der Grenze zu Mustang
- Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern!
- Leichter 6.000er Dhampus Peak
- Umrundung auf Tuchfühlung mit einem 8.000er
- Mehrere Reserve- und Akklimatisationstage
- Auf dem Great Himalayan Trail
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Anspruchsvolles Trekking mit Hochtourencharakter: Geeignet für Bergsteiger, die bereits über Hochtourenerfahrung in den Ost- oder Westalpen verfügen.
Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Trekking & Wanderreisen
Schweres Trekking auf steilen, teils weglosen Pfaden (vergleichbar schwarz oder T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege führen auch entlang ausgesetzter Böschungen oberhalb von Flüssen und Bächen und Flanken, oft ohne Seilsicherung. Nur für sehr erfahrene Berggwanderer mit ausgeprägter Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpiner Erfahrung geeignet. Bei Gipfelanstiegen sind der Gebrauch von Steigeisen und Pickel und entstprechende (Hochtouren-)Erfahrung notwendig. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum II. Grad nach UIAA können vorkommen.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
22 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Samstag, 13.11.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 04.12.2027, voraussichtlich 18.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 13.11.2027
Anreise nach Nepal
Anreise nach Nepal
Flug nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt. In der Regel starten die Flüge am Nachmittag und gehen über Nacht. Umstieg meist im Orient.
2. Tag
· 14.11.2027
Kathmandu, die nepalesische Hauptstadt
Kathmandu, die nepalesische Hauptstadt
Nach unserer Ankunft am Tribhuvan International Airport in Kathmandu erwartet uns bereits unser nepalesischer Partner. Ein kurzer Transfer bringt uns zu unserem Hotel im quirligen Kathmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um von der langen Anreise zu entspannen oder durch die Gassen rund um das Hotel zu schlendern, um die ersten Eindrücke Nepals aufzusaugen. Im Hotel checken wir nochmals unsere Ausrüstung und bekommen von unseren lokalen Bergführern die letzten wichtigen Informationen zum Ablauf und zur Organisation der Tour rund um den Dhaulagiri. Der erste Tag klingt mit einem gemütlichen nepalesischen Abendessen aus.
3. Tag
· 15.11.2027
Flug nach Pokhara (820 m)
Flug nach Pokhara (820 m)
Wir starten unsere Tour mit einem atemberaubenden Kurzstreckenflug nach Phokara am Pewa See. Schon kurz nach dem Start haben wir den sensationellen Blick auf die ersten Bergriesen in der Ferne. In Pokhara angekommen, checken wir in der Unterkunft ein. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Ein Spaziergang am Phewa-See oder der Besuch der Märkte, bietet sich an. Sehenswert sind die vielen Bars direkt am Seeufer mit ihren regionalen Köstlichkeiten. Abends gibt es nochmals ein kurzes Briefing zum bevorstehenden Trekkingstart.
4. Tag
· 16.11.2027
Fahrt nach Darbang (1.110 m) und Trek nach Dharapani (1.560 m)
Fahrt nach Darbang (1.110 m) und Trek nach Dharapani (1.560 m)
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Anreise zum Trekking fort. Die Fahrt nach Darbang dauert etwa 6 - 7 Stunden. Hier beginnt endlich unser Trekking. Unsere Begleitmannschaft erwartet uns schon. Das Gepäck wird umgeladen und los geht es. Ein sanfter Anstieg durch die Dörfer der hiesigen Volksgruppe der Magar bietet uns erste Einblicke in die nepalesische Landbevölkerung. Wir verlassen nun langsam das Tiefland. Noch umgeben uns üppige Felder, die von den Bauern mit Hilfe von Wasserbüffeln bestellt werden. Im beschaulichen kleinen Ort Dharapani verbingen wir unsere erste Trekkingnacht.
5. Tag
· 17.11.2027
Durch Terrassenfelder nach Muri (1.850 m)
Durch Terrassenfelder nach Muri (1.850 m)
Heute gewinnen wir nur wenig an Höhe. Trotzdem wird unser Höhenmesser am Abend fast tausend Meter im Aufstieg anzeigen. Die terrassierte Landschaft verlangt von uns ständiges Auf- und Absteigen - optimal für unsere Akklimatisation. Fast während der gesamten heutigen Wanderstrecke können wir die Bauern bei ihren täglichen Arbeiten beobachten. Das Familienleben spielt sich hier vor den Häusern ab. Am Nachmittag erreichen wir die kleine Ortschaft Muri, die an einer aussichtsreichen Terrasse liegt. Hier bleibt noch genügen Zeit, die umliegende Gegend zu erkunden und Fotos zu machen. Der eine oder andere schneebedeckte Gipfel ist schon zu erspähen.
6. Tag
· 18.11.2027
Weiter hinein in das Myagidi Tal nach Bagar (2.080 m)
Weiter hinein in das Myagidi Tal nach Bagar (2.080 m)
Jetzt werden wir in buddhistischer Gelassenheit geprüft. "Du sollst nichts festhalten." ...so geben wir unsere mühsam erstiegenen Höhenmeter gleich nach dem Frühstück wieder ab. Der steile Pfad führt uns hinunter in das tief eingeschnittene Tal des Madi Kohla bis auf etwa 1.400 Meter Höhe, um - wer hätte es gedacht - von hier langsam wieder aufzusteigen zu unserem heutigen Tagesziel. Immer wider passieren wir die im Sommer genutzten Weideflächen für Rinder und Schafe und mit etwas Glück sehen wir den hier häufig vorkommenden Lämmergeier, der die Aufwinde nutzt und an den Hängen auf Beutesuche entlang segelt. Nach etwa fünf Stunden Gehzeit wird es bei der kleinen Ortschaft P'hedi nochmals steil und bald haben wir unser Zeltcamp auf gut 2.000 m Höhe erreicht.
7. Tag
· 19.11.2027
Zur Weidesiedlung nach Dhoban Kharka (2.500 m)
Zur Weidesiedlung nach Dhoban Kharka (2.500 m)
Dass der Dhaulagiri-Trek zu den anspruchsvollen Wanderungen Nepals zählt, wird heute schon unter Beweis gestellt. Gleich zu Beginn müssen wir einen abschüssigen Pfad bewältigen. Nicht nur wir - auch die Träger! Und so wird manches Mal ein Seil ausgepackt. Routiniert absovieren wir die erste kleine Prüfung und schon sind wir wieder gemütlich in Tritt. Nach wie vor überwiegen die Weideflächen, die hier saisonal bewirtschaftet sind. Unser Ziel hat das in Nepal häufig verwendete Wort Kharka im Ortsnamen. Dies bedeutet schlicht Hochalm oder Weidefläche. Gut möglich, dass wir hier schon auf die ersten Grunzochsen - die Yaks - stoßen werden.
8. Tag
· 20.11.2027
Unter die Westwand des Dhaulagiri
Unter die Westwand des Dhaulagiri
Ein relativ kurzer Wandertag bringt uns heute auf die erste Nacht über 3.400 Meter vor. Noch bewegen wir uns in der waldreichen Region der Südausläufer des Dhaulagiri Massives. Das Ambiente wird dennoch alpiner und das Flusstal schroffer. Ein felsiger Pfad führt entlang des Flusses stetig bergauf. Das Chaur Bag Zeltcamp liegt dann auf 3.445 Meter und in der Abendsonne leuchten die Gletscher des 8.000er Massivs über uns. Morgen geht es dann weiter in die ersten Basislager. Wir sind bereit für das Abenteuer Dhaulagiri!
9. Tag
· 21.11.2027
Zum italienischen Basislager (3.660 m)
Zum italienischen Basislager (3.660 m)
Wir haben wenig Höhenmeter vor uns, doch die haben es in sich. Der Weg ist anspruchsvoll, wir erreichen die Gletscherregion und wir müssen die Endmoräne des Chaur Bag Gletschers überwinden. Haben wir dies geschafft, ist der Weg zum italienischen Basislager nicht mehr weit. Hier werden wir für zwei Nächte unser Camp aufstellen. Die Höhe von 3.660 Metern ist ideal, um uns an die Höhe anzupassen. Der Ausblick sucht seinesgleichen, die Trabanten des Dhaulagiri stehen Spalier und in der Ferne können wir den Tukche Peak erspähen.
10. Tag
· 22.11.2027
Ruhetag im Basislager
Ruhetag im Basislager
Heute ist es wichtig zu entspannen und zu regenerieren. So bilden wir die Reserven für die kommenden Tage. Es spricht nichts dagegen einen kleinen Höhenanreiz zu setzen und die umliegenden etwas höher gelegen Lager zu besuchen. Ansonsten bietet die beeindruckende Gebirgslandschaft genügend Möglichkeiten sich fotografisch auszutoben.
11. Tag
· 23.11.2027
Aufstieg zum Gletscher-Camp (3.890 m)
Aufstieg zum Gletscher-Camp (3.890 m)
Die Spannung steigt! Steigeisen und Seile packen wir zur Sichheit in unsere Tagesrucksäcke. Der Weg zum Gletschercamp führt nämlich - wie soll es auch anders sein - über die ersten Gletscher. Unser Ziel, das Gletscher-Camp, wird auch japanisches Base Camp genannt. Die Aussicht auf die umliegenden Gipfel und die Moränenlandschaft direkt um uns herum ist spektakulär und so manches Mal müssen wir uns den besten Weg durch große Felsstürze hindurch suchen.
12. Tag
· 24.11.2027
Aufstieg zum Dhaulagiri Base Camp (4.780 m)
Aufstieg zum Dhaulagiri Base Camp (4.780 m)
Nach den Tagen mit geringen Aufstiegen müssen wir heute einige Höhemeter bewältigen. Der Gletscher gibt sich allerdings eher sanft, so können wir in einem stetigen Tempo gemächlich an Höhe gewinnen. Dies ist wichtig, denn heute werden wir die 4.000er Marke deutlich überschreiten. Wir sind nun direkt unter der Nordwand des Dhaulagiri Hauptgipfels. Wir bewegen uns langsam auf dem sanften Chongardan-Gletscher. Vor uns - aber noch unerreichbar - liegt der French Pass. Meist zieht hier ein kalter Wind durch das Tal nach oben, deshalb schnappen wir am Camp schnell die warmen Schfsäcke und genießen die Aussicht - diesen Platz erreichen nur wenige Trekker.
13. Tag
· 25.11.2027
Pausetag zur Akklimatisation
Pausetag zur Akklimatisation
Nochmals legen wir einen Rasttag ein. Das ist wichtig, denn die kommenden Tage werden wir uns beständig auf einer Höhe über 5.000 Meter bewegen. Wir erkunden heute die nähere Umgebung des Basislagers. Weiterhin beeindruckt uns die gewaltige Nordwand des Dhaulagiri. Schier endlos erscheinen die Fels- und Eiswände. Kein Wunder, dass die erste französische Expedition in den 50er Jahren dem Berg den Rücken gekehrt hat und der vemeintlich leichtere Nachbarberg, die Annapurna, als ersten 8.000er Gipfel überhaupt bestiegen hat. Eventuell steigen wir heute noch ein kleines Stück Richtung French Pass auf und bereiten uns auf den morgigen Tag vor. Ansonsten heißt es nochmals: Kräfte tanken!
14. Tag
· 26.11.2027
Über den French Pass (5.360 m) in das Hidden Valley
Über den French Pass (5.360 m) in das Hidden Valley
Nun gilt es! Der French Pass mit seinen 5.360 m Höhe wartet auf uns. Zuerst überwinden wir die steile Gletschermoräne. Manchmal benötigt man hierfür ein Seil. Ist dies geschafft, können wir sicher in gemäßigter Steigung weitergehen. Wir teilen unsere Kräfte ein und haben nach gut fünf Stunden die Passhöhe erreicht. Unser Blick reicht hier von den Grenzbergen Tibets und Mustang hinüber in das Annapurna Massiv und hinein in die tiefste Schlucht der Welt: die Kali Gandaki. Nun geht es endlich wieder etwas bergab. Windgeschützt liegt das Hidden Valley - das versteckte Tal - zwischen dem French Pass und dem Dhampus Pass - ein guter Platz für die Nacht auf knapp über 5.000 Meter Höhe.
15. Tag
· 27.11.2027
Aufstieg zum Basislager (5.500 m) des Dhampus Peak
Aufstieg zum Basislager (5.500 m) des Dhampus Peak
Wir starten nach einem ausgiebigen Frühstück unseren Anstieg zum Basislager des Dhampus Peak (Tapa Peak). Die Strecke heute ist kurz, aber hochalpin. Je nach vorangegangenem Wetter stapfen wir hier durch Schnee oder lockeres Geröll, überqueren Eisplatten und flache Gletscherzungen. Abenteuer pur in der dünnen Luft des Himalayas. Unser Basislager versuchen wir an einer windgeschützten Stelle zu errichten. Wir versuchen einen guten Mittelweg zwischen Schlafhöhe und Aufstiegsmeter des Folgetages zu finden. Meist finden wir einen guten Platz auf etwa 5.600 m Höhe. Nun heißt es Ausruhen, Essen und es folgt noch ein letzter obligatorischer Ausrüstungscheck für den Folgetag.
16. Tag
· 28.11.2027
Gipfeltag Dhampus Peak (6.012 m)
Gipfeltag Dhampus Peak (6.012 m)
Heute gilt es! In der Dunkelheit legen wir unsere Ausrüstung an, die Stirnlampen beleuchten uns den Weg. Am Horizont über der Annapurna dämmert es schon leicht. Gleichmäßig stapfen wir in Richtung Gipfel. Der Weg ist klar und birgt in der Regel keine größeren Schwierigkeiten. Allein die Höhe wird uns zu schaffen machen. Wenn wir in der Nacht starten, ist unser Zeitpuffer groß, bevor die nachmittäglichen Stürme vom Kali Gandaki Tal heranziehen. Vier bis fünf Stunden werden wir für den Gipfelanstieg benötigen. Unterwegs bestaunen wir den Sonnenaufgang zwischen Annapurna und Manaslu. Unter uns breitet sich die Hochebene von Dolpo und Mustang aus. Tief unten liegen die Ortschaften Jomson und Marpha im Kali Gandaki Tal und gegenüber das Annapurna-Massiv mit den Nilgir Gipfeln und nicht zuletzt natürlich "unser" Dhaulagiri. Nach einer kurzen Gipfelrast geht der Abstieg zurück in unser Basecamp flott vonstatten.
17. Tag
· 29.11.2027
Reservetag
Reservetag
Dieser Tag dient der Reserve und kann jederzeit eingesetzt werden.
18. Tag
· 30.11.2027
Abstieg ins Kali Gandaki Tal nach Jomson
Abstieg ins Kali Gandaki Tal nach Jomson
Unser letzter Trekkingtag wird nochmals ganz schön anstrengend. Je nachdem wo unser Basislager steht, werden sich die Abstiegsmeter summieren. So wir haben einen Vorteil! Wir sind bestens akklimatisiert und jeder Meter, den wir uns nach unten bewegen, wird die Luft dicker. Wir merken wie beim Abstieg die Kräfte zurückkehren. Bald verlassen wir die alpine Hochregion und erste Blauschafe können gesichtet werden. Bald kommen die Yakweiden der Mustang-Hirten und schon sind wir in der Waldzone. Es duftet nach Zedern und weiter unten hören wir schon den Kali Gandaki rauschen. Und dann sehen wir plötzlich Obstbäume! Bei der Ortschaft Marpha werden seit vielen Jahren Apfel- und Aprikosenbäume kultiviert und im Ort gibt es etliche Brennereien. Doch Stopp, nicht zu früh einkehren. Einige Meter haben wir noch vor uns. Entlang des Flusses geht es leicht ansteigend in die "Metropole" Jomson. Hier ist der Gebirgsflughafen, wo wir morgen den Flieger nach Pokhara besteigen. Jetzt steht dem Talschnaps nichts mehr im Wege. Auf unseren Trekkingerfolg!
19. Tag
· 01.12.2027
Rückflug nach Kathmandu über Phokara
Rückflug nach Kathmandu über Phokara
Heute müssen wir nochmals früh Frühstücken, denn das Zeitfenster, in dem Flüge von und nach Jomson möglich sind, liegt in der Regel in den frühen Morgenstunden. Nach dem Start haben wir im Flieger nochmals den imposanten Blick auf den Dhaulagiri und die Annapurna. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Phewa See und haben eine Zwischenlandung in Phokara, bevor es mit einem größeren Flugzeug weiter in die Hauptstadt Nepals nach Kathmandu geht. Im Hotel heißt es Ausruhen, Duschen und vielleicht noch einen Rundgang um die nahe gelegene Stupa von Bodanath in den Abendstunden machen.
20. Tag
· 02.12.2027
Stadtbesichtigung in Kathmandu
Stadtbesichtigung in Kathmandu
Heute steht noch einmal die nepalesische Kultur im Vordergrund und wir begeben uns gemeinsam mit unserem einheimischen Partner auf Entdeckungstour durch Kathmandu. Mit ihm besuchen wir die wohl schönste Königsstadt des Landes: Bhaktapur. In den 70-er Jahren komplett restauriert und mit Ziegelstein, Kupfer und reichen Holzverzierungen der Häuser aufwendig herausgearbeitet, lohnt es sich, durch die Stadt zu schlendern, die Männer in ihren traditionellen Trachten in den ziegelrot überdachten Loggien sowie die Frauen an den öffentlichen Wasserstellen zu beobachten. So muss Kathmandu vor dem Tourismusaufkommen ausgesehen haben!
Von Bhaktapur geht es weiter zum größten Buddhistischen Heiligtum Nepals, das einen ganz anderen Kontrast bietet: der über 40 m hohe Stupa Boudhanath. Er gehört zu den weltweit größten Bauwerken seiner Art und wurde um das 5. Jahrhundert erbaut. Er gilt als wichtigstes tibetisches Bauwerk außerhalb Tibets und ist zentraler Anlaufpunkt für die in Nepal lebenden Tibeter. Friedlich verrichten sie ihre Kora, indem sie im Uhrzeigersinn um den Stupa wandeln und sich zu Boden werfen. Fototipp: Früh am Morgen treffen sich hier die Mönche und Nonnen der umliegenden Klöster zum Teetrinken.
Am Abend Abschiedsessen bei einer lokalen Familie oder in einem der Restaurants in der Stadt.
21. Tag
· 03.12.2027
Rückflug nach Deutschland
Rückflug nach Deutschland
Je nach Abflugzeit haben wir nochmals die Gelegenheit eine Runde um die Stupa zu drehen und letzte Souvenirs zu kaufen, bevor es heißt Abschied von Nepal zu nehmen.
22. Tag
· 04.12.2027
Ankunft Zuhause
Ankunft Zuhause
Im Laufe des Tages landest Du in der Heimat.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Unsere Empfehlungen im Anschluss
Chitwan Nationalpark
Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.
Leistungen
Im Preis enthalten 19 · Nicht im Preis 8 · Zusätzlich buchbar 5
Guide
22 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)
Unterkunft
4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof
9 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus
7 x ÜN/ZD im Zelt
Verpflegung
12 x Frühstück
7 x Expeditionsverpflegung
"Welcome Dinner" am ersten Abend
"Farewell Dinner" am letzten Abend
Flug
Inlandsflug Kathmandu - Pokhara
Inlandsflug Pokhara - Kathmandu
Inlandsflug Jomsom - Pokhara
Transfer
Folgende Transfers › Transfers durch unseren Partner vor Ort › Einheimische Begleitmannschaft und Träger (max. 13 kg pro Person)
Ausrüstung
Gruppenmaterial Expedition Seile, Firnschwerter und Fixiermaterial für die Route stellen wir.
Gebühren
Trekking Permits
Besteigungsgenehmigung inkl. Gebühren
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)
Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket
Komplette Camp Ausrüstung mit Kochutensilien
Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm inkl. Eintritte
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
21 Nächte
Rokpa Guesthouse
Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…
Unterkunft ansehenLodge | Ferienhaus
Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.
Zelt / Camp
Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…
Unterkunft ansehenLodge | Ferienhaus
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Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.