Alpine Welten
6.000er Neu

Dhaulagiri Trekking mit 6.000er Gipfel Dhampus Peak

Abgelegenes Trekking mit einfachem 6.000er an der Grenze zu Mustang

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

13.11.2027 – 04.12.2027 6 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
  • FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
  • ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇳🇵 22 Tage 4.389,00 € min. 2, max. 10 Personen Reise buchen

Trekkingumrundung des 8.000ers Dhaulagiri | mit Dhampus Peak Besteigung 

Der 8.000 Meter hohe Dhaulagiri zählt ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Bergen der Welt. Als einer der wenigen Achttausender lässt er sich auf einem Trekking vollständig umrunden. Dieser abgelegene Pfad führt uns an die Grenze der alten nepalesischen Königreiche Dolpo und Mustang. Oberhalb des tiefsten Tales der Erde – dem Kali-Gandaki-Tal – haben wir die Möglichkeit, den 6.000 Meter hohen Trekkinggipfel des Dhampus Peak (auch Tapa Peak genannt) zu besteigen. Hier scheint der Gipfel des Dhaulagiri zum Greifen nah, und der Blick schweift weit über das tibetische Grenzgebirge im Norden bis hin zum mächtigen Annapurna-Massiv im Osten.

Was diese Reise besonders macht

  • Trekking-Expedition an der Grenze zu Mustang
  • Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern!
  • Leichter 6.000er Dhampus Peak
  • Umrundung auf Tuchfühlung mit einem 8.000er
  • Mehrere Reserve- und Akklimatisationstage
  • Auf dem Great Himalayan Trail

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 100 - 1.300 Hm 100 - 2.300 Hm
Gehzeit 2 - 8 h

Anspruchsvolles Trekking mit Hochtourencharakter: Geeignet für Bergsteiger, die bereits über Hochtourenerfahrung in den Ost- oder Westalpen verfügen.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.

Akklimatisation durch Routenführung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Trekking & Wanderreisen

5 Schwere Trekkingwege

Schweres Trekking auf steilen, teils weglosen Pfaden (vergleichbar schwarz oder T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege führen auch entlang ausgesetzter Böschungen oberhalb von Flüssen und Bächen und Flanken, oft ohne Seilsicherung. Nur für sehr erfahrene Berggwanderer mit ausgeprägter Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpiner Erfahrung geeignet. Bei Gipfelanstiegen sind der Gebrauch von Steigeisen und Pickel und entstprechende (Hochtouren-)Erfahrung notwendig. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum II. Grad nach UIAA können vorkommen.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

22 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Samstag, 13.11.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
Reiseende der Gruppe
Samstag, 04.12.2027, voraussichtlich 18.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 13.11.2027

Anreise nach Nepal

Flug nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt. In der Regel starten die Flüge am Nachmittag und gehen über Nacht. Umstieg meist im Orient.

2. Tag · 14.11.2027

Kathmandu, die nepalesische Hauptstadt

Nach unserer Ankunft am Tribhuvan International Airport in Kathmandu erwartet uns bereits unser nepalesischer Partner. Ein kurzer Transfer bringt uns zu unserem Hotel im quirligen Kathmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung, um von der langen Anreise zu entspannen oder durch die Gassen rund um das Hotel zu schlendern, um die ersten Eindrücke Nepals aufzusaugen. Im Hotel checken wir nochmals unsere Ausrüstung und bekommen von unseren lokalen Bergführern die letzten wichtigen Informationen zum Ablauf und zur Organisation der Tour rund um den Dhaulagiri. Der erste Tag klingt mit einem gemütlichen nepalesischen Abendessen aus.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung "Welcome Dinner" am ersten Abend
3. Tag · 15.11.2027

Flug nach Pokhara (820 m)

Wir starten unsere Tour mit einem atemberaubenden Kurzstreckenflug nach Phokara am Pewa See. Schon kurz nach dem Start haben wir den sensationellen Blick auf die ersten Bergriesen in der Ferne. In Pokhara angekommen, checken wir in der Unterkunft ein. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Ein Spaziergang am Phewa-See oder der Besuch der Märkte, bietet sich an. Sehenswert sind die vielen Bars direkt am Seeufer mit ihren regionalen Köstlichkeiten. Abends gibt es nochmals ein kurzes Briefing zum bevorstehenden Trekkingstart.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Frühstück
4. Tag · 16.11.2027

Fahrt nach Darbang (1.110 m) und Trek nach Dharapani (1.560 m)

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Anreise zum Trekking fort. Die Fahrt nach Darbang dauert etwa 6 - 7 Stunden. Hier beginnt endlich unser Trekking. Unsere Begleitmannschaft erwartet uns schon. Das Gepäck wird umgeladen und los geht es. Ein sanfter Anstieg durch die Dörfer der hiesigen Volksgruppe der Magar bietet uns erste Einblicke in die nepalesische Landbevölkerung. Wir verlassen nun langsam das Tiefland. Noch umgeben uns üppige Felder, die von den Bauern mit Hilfe von Wasserbüffeln bestellt werden. Im beschaulichen kleinen Ort Dharapani verbingen wir unsere erste Trekkingnacht.

Höhenmeter 600 Hm 100 Hm
Gehzeit 3 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück
5. Tag · 17.11.2027

Durch Terrassenfelder nach Muri (1.850 m)

Heute gewinnen wir nur wenig an Höhe. Trotzdem wird unser Höhenmesser am Abend fast tausend Meter im Aufstieg anzeigen. Die terrassierte Landschaft verlangt von uns ständiges Auf- und Absteigen - optimal für unsere Akklimatisation. Fast während der gesamten heutigen Wanderstrecke können wir die Bauern bei ihren täglichen Arbeiten beobachten. Das Familienleben spielt sich hier vor den Häusern ab. Am Nachmittag erreichen wir die kleine Ortschaft Muri, die an einer aussichtsreichen Terrasse liegt. Hier bleibt noch genügen Zeit, die umliegende Gegend zu erkunden und Fotos zu machen. Der eine oder andere schneebedeckte Gipfel ist schon zu erspähen.

Höhenmeter 900 Hm 500 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück
6. Tag · 18.11.2027

Weiter hinein in das Myagidi Tal nach Bagar (2.080 m)

Jetzt werden wir in buddhistischer Gelassenheit geprüft. "Du sollst nichts festhalten." ...so geben wir unsere mühsam erstiegenen Höhenmeter gleich nach dem Frühstück wieder ab. Der steile Pfad führt uns hinunter in das tief eingeschnittene Tal des Madi Kohla bis auf etwa 1.400 Meter Höhe, um - wer hätte es gedacht - von hier langsam wieder aufzusteigen zu unserem heutigen Tagesziel. Immer wider passieren wir die im Sommer genutzten Weideflächen für Rinder und Schafe und mit etwas Glück sehen wir den hier häufig vorkommenden Lämmergeier, der die Aufwinde nutzt und an den Hängen auf Beutesuche entlang segelt. Nach etwa fünf Stunden Gehzeit wird es bei der kleinen Ortschaft P'hedi nochmals steil und bald haben wir unser Zeltcamp auf gut 2.000 m Höhe erreicht.

Höhenmeter 1.300 Hm 1.150 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück
7. Tag · 19.11.2027

Zur Weidesiedlung nach Dhoban Kharka (2.500 m)

Dass der Dhaulagiri-Trek zu den anspruchsvollen Wanderungen Nepals zählt, wird heute schon unter Beweis gestellt. Gleich zu Beginn müssen wir einen abschüssigen Pfad bewältigen. Nicht nur wir - auch die Träger! Und so wird manches Mal ein Seil ausgepackt. Routiniert absovieren wir die erste kleine Prüfung und schon sind wir wieder gemütlich in Tritt. Nach wie vor überwiegen die Weideflächen, die hier saisonal bewirtschaftet sind. Unser Ziel hat das in Nepal häufig verwendete Wort Kharka im Ortsnamen. Dies bedeutet schlicht Hochalm oder Weidefläche. Gut möglich, dass wir hier schon auf die ersten Grunzochsen - die Yaks - stoßen werden.

Höhenmeter 900 Hm 430 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück
8. Tag · 20.11.2027

Unter die Westwand des Dhaulagiri

Ein relativ kurzer Wandertag bringt uns heute auf die erste Nacht über 3.400 Meter vor. Noch bewegen wir uns in der waldreichen Region der Südausläufer des Dhaulagiri Massives. Das Ambiente wird dennoch alpiner und das Flusstal schroffer. Ein felsiger Pfad führt entlang des Flusses stetig bergauf. Das Chaur Bag Zeltcamp liegt dann auf 3.445 Meter und in der Abendsonne leuchten die Gletscher des 8.000er Massivs über uns. Morgen geht es dann weiter in die ersten Basislager. Wir sind bereit für das Abenteuer Dhaulagiri!

Höhenmeter 1.150 Hm 200 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück
9. Tag · 21.11.2027

Zum italienischen Basislager (3.660 m)

Wir haben wenig Höhenmeter vor uns, doch die haben es in sich. Der Weg ist anspruchsvoll, wir erreichen die Gletscherregion und wir müssen die Endmoräne des Chaur Bag Gletschers überwinden. Haben wir dies geschafft, ist der Weg zum italienischen Basislager nicht mehr weit. Hier werden wir für zwei Nächte unser Camp aufstellen. Die Höhe von 3.660 Metern ist ideal, um uns an die Höhe anzupassen. Der Ausblick sucht seinesgleichen, die Trabanten des Dhaulagiri stehen Spalier und in der Ferne können wir den Tukche Peak erspähen.

Höhenmeter 220 Hm
Gehzeit 3 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück
10. Tag · 22.11.2027

Ruhetag im Basislager

Heute ist es wichtig zu entspannen und zu regenerieren. So bilden wir die Reserven für die kommenden Tage. Es spricht nichts dagegen einen kleinen Höhenanreiz zu setzen und die umliegenden etwas höher gelegen Lager zu besuchen. Ansonsten bietet die beeindruckende Gebirgslandschaft genügend Möglichkeiten sich fotografisch auszutoben.

Höhenmeter 200 Hm
Gehzeit 2 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück
11. Tag · 23.11.2027

Aufstieg zum Gletscher-Camp (3.890 m)

Die Spannung steigt! Steigeisen und Seile packen wir zur Sichheit in unsere Tagesrucksäcke. Der Weg zum Gletschercamp führt nämlich - wie soll es auch anders sein - über die ersten Gletscher. Unser Ziel, das Gletscher-Camp, wird auch japanisches Base Camp genannt. Die Aussicht auf die umliegenden Gipfel und die Moränenlandschaft direkt um uns herum ist spektakulär und so manches Mal müssen wir uns den besten Weg durch große Felsstürze hindurch suchen.

Höhenmeter 300 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Expeditionsverpflegung
12. Tag · 24.11.2027

Aufstieg zum Dhaulagiri Base Camp (4.780 m)

Nach den Tagen mit geringen Aufstiegen müssen wir heute einige Höhemeter bewältigen. Der Gletscher gibt sich allerdings eher sanft, so können wir in einem stetigen Tempo gemächlich an Höhe gewinnen. Dies ist wichtig, denn heute werden wir die 4.000er Marke deutlich überschreiten. Wir sind nun direkt unter der Nordwand des Dhaulagiri Hauptgipfels. Wir bewegen uns langsam auf dem sanften Chongardan-Gletscher. Vor uns - aber noch unerreichbar - liegt der French Pass. Meist zieht hier ein kalter Wind durch das Tal nach oben, deshalb schnappen wir am Camp schnell die warmen Schfsäcke und genießen die Aussicht - diesen Platz erreichen nur wenige Trekker.

Höhenmeter 900 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Expeditionsverpflegung
13. Tag · 25.11.2027

Pausetag zur Akklimatisation

Nochmals legen wir einen Rasttag ein. Das ist wichtig, denn die kommenden Tage werden wir uns beständig auf einer Höhe über 5.000 Meter bewegen. Wir erkunden heute die nähere Umgebung des Basislagers. Weiterhin beeindruckt uns die gewaltige Nordwand des Dhaulagiri. Schier endlos erscheinen die Fels- und Eiswände. Kein Wunder, dass die erste französische Expedition in den 50er Jahren dem Berg den Rücken gekehrt hat und der vemeintlich leichtere Nachbarberg, die Annapurna, als ersten 8.000er Gipfel überhaupt bestiegen hat. Eventuell steigen wir heute noch ein kleines Stück Richtung French Pass auf und bereiten uns auf den morgigen Tag vor. Ansonsten heißt es nochmals: Kräfte tanken!

Höhenmeter 100 Hm
Gehzeit 3 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Expeditionsverpflegung
14. Tag · 26.11.2027

Über den French Pass (5.360 m) in das Hidden Valley

Nun gilt es! Der French Pass mit seinen 5.360 m Höhe wartet auf uns. Zuerst überwinden wir die steile Gletschermoräne. Manchmal benötigt man hierfür ein Seil. Ist dies geschafft, können wir sicher in gemäßigter Steigung weitergehen. Wir teilen unsere Kräfte ein und haben nach gut fünf Stunden die Passhöhe erreicht. Unser Blick reicht hier von den Grenzbergen Tibets und Mustang hinüber in das Annapurna Massiv und hinein in die tiefste Schlucht der Welt: die Kali Gandaki. Nun geht es endlich wieder etwas bergab. Windgeschützt liegt das Hidden Valley - das versteckte Tal - zwischen dem French Pass und dem Dhampus Pass - ein guter Platz für die Nacht auf knapp über 5.000 Meter Höhe.

Höhenmeter 730 Hm 260 Hm
Gehzeit 8 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Expeditionsverpflegung
15. Tag · 27.11.2027

Aufstieg zum Basislager (5.500 m) des Dhampus Peak

Wir starten nach einem ausgiebigen Frühstück unseren Anstieg zum Basislager des Dhampus Peak (Tapa Peak). Die Strecke heute ist kurz, aber hochalpin. Je nach vorangegangenem Wetter stapfen wir hier durch Schnee oder lockeres Geröll, überqueren Eisplatten und flache Gletscherzungen. Abenteuer pur in der dünnen Luft des Himalayas. Unser Basislager versuchen wir an einer windgeschützten Stelle zu errichten. Wir versuchen einen guten Mittelweg zwischen Schlafhöhe und Aufstiegsmeter des Folgetages zu finden. Meist finden wir einen guten Platz auf etwa 5.600 m Höhe. Nun heißt es Ausruhen, Essen und es folgt noch ein letzter obligatorischer Ausrüstungscheck für den Folgetag.

Höhenmeter 500 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Expeditionsverpflegung
16. Tag · 28.11.2027

Gipfeltag Dhampus Peak (6.012 m)

Heute gilt es! In der Dunkelheit legen wir unsere Ausrüstung an, die Stirnlampen beleuchten uns den Weg. Am Horizont über der Annapurna dämmert es schon leicht. Gleichmäßig stapfen wir in Richtung Gipfel. Der Weg ist klar und birgt in der Regel keine größeren Schwierigkeiten. Allein die Höhe wird uns zu schaffen machen. Wenn wir in der Nacht starten, ist unser Zeitpuffer groß, bevor die nachmittäglichen Stürme vom Kali Gandaki Tal heranziehen. Vier bis fünf Stunden werden wir für den Gipfelanstieg benötigen. Unterwegs bestaunen wir den Sonnenaufgang zwischen Annapurna und Manaslu. Unter uns breitet sich die Hochebene von Dolpo und Mustang aus. Tief unten liegen die Ortschaften Jomson und Marpha im Kali Gandaki Tal und gegenüber das Annapurna-Massiv mit den Nilgir Gipfeln und nicht zuletzt natürlich "unser" Dhaulagiri. Nach einer kurzen Gipfelrast geht der Abstieg zurück in unser Basecamp flott vonstatten.

Höhenmeter 450 Hm
Gehzeit 7 - 8 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Schwere Trekkingwege
Verpflegung Expeditionsverpflegung
17. Tag · 29.11.2027

Reservetag

Dieser Tag dient der Reserve und kann jederzeit eingesetzt werden.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung Expeditionsverpflegung
18. Tag · 30.11.2027

Abstieg ins Kali Gandaki Tal nach Jomson

Unser letzter Trekkingtag wird nochmals ganz schön anstrengend. Je nachdem wo unser Basislager steht, werden sich die Abstiegsmeter summieren. So wir haben einen Vorteil! Wir sind bestens akklimatisiert und jeder Meter, den wir uns nach unten bewegen, wird die Luft dicker. Wir merken wie beim Abstieg die Kräfte zurückkehren. Bald verlassen wir die alpine Hochregion und erste Blauschafe können gesichtet werden. Bald kommen die Yakweiden der Mustang-Hirten und schon sind wir in der Waldzone. Es duftet nach Zedern und weiter unten hören wir schon den Kali Gandaki rauschen. Und dann sehen wir plötzlich Obstbäume! Bei der Ortschaft Marpha werden seit vielen Jahren Apfel- und Aprikosenbäume kultiviert und im Ort gibt es etliche Brennereien. Doch Stopp, nicht zu früh einkehren. Einige Meter haben wir noch vor uns. Entlang des Flusses geht es leicht ansteigend in die "Metropole" Jomson. Hier ist der Gebirgsflughafen, wo wir morgen den Flieger nach Pokhara besteigen. Jetzt steht dem Talschnaps nichts mehr im Wege. Auf unseren Trekkingerfolg!

Höhenmeter 2.300 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Schwere Trekkingwege
19. Tag · 01.12.2027

Rückflug nach Kathmandu über Phokara

Heute müssen wir nochmals früh Frühstücken, denn das Zeitfenster, in dem Flüge von und nach Jomson möglich sind, liegt in der Regel in den frühen Morgenstunden. Nach dem Start haben wir im Flieger nochmals den imposanten Blick auf den Dhaulagiri und die Annapurna. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Phewa See und haben eine Zwischenlandung in Phokara, bevor es mit einem größeren Flugzeug weiter in die Hauptstadt Nepals nach Kathmandu geht. Im Hotel heißt es Ausruhen, Duschen und vielleicht noch einen Rundgang um die nahe gelegene Stupa von Bodanath in den Abendstunden machen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück
20. Tag · 02.12.2027

Stadtbesichtigung in Kathmandu

Heute steht noch einmal die nepalesische Kultur im Vordergrund und wir begeben uns gemeinsam mit unserem einheimischen Partner auf Entdeckungstour durch Kathmandu. Mit ihm besuchen wir die wohl schönste Königsstadt des Landes: Bhaktapur. In den 70-er Jahren komplett restauriert und mit Ziegelstein, Kupfer und reichen Holzverzierungen der Häuser aufwendig herausgearbeitet, lohnt es sich, durch die Stadt zu schlendern, die Männer in ihren traditionellen Trachten in den ziegelrot überdachten Loggien sowie die Frauen an den öffentlichen Wasserstellen zu beobachten. So muss Kathmandu vor dem Tourismusaufkommen ausgesehen haben!

Von Bhaktapur geht es weiter zum größten Buddhistischen Heiligtum Nepals, das einen ganz anderen Kontrast bietet: der über 40 m hohe Stupa Boudhanath. Er gehört zu den weltweit größten Bauwerken seiner Art und wurde um das 5. Jahrhundert erbaut. Er gilt als wichtigstes tibetisches Bauwerk außerhalb Tibets und ist zentraler Anlaufpunkt für die in Nepal lebenden Tibeter. Friedlich verrichten sie ihre Kora, indem sie im Uhrzeigersinn um den Stupa wandeln und sich zu Boden werfen. Fototipp: Früh am Morgen treffen sich hier die Mönche und Nonnen der umliegenden Klöster zum Teetrinken.

Am Abend Abschiedsessen bei einer lokalen Familie oder in einem der Restaurants in der Stadt.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück "Farewell Dinner" am letzten Abend
21. Tag · 03.12.2027

Rückflug nach Deutschland

Je nach Abflugzeit haben wir nochmals die Gelegenheit eine Runde um die Stupa zu drehen und letzte Souvenirs zu kaufen, bevor es heißt Abschied von Nepal zu nehmen.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück
22. Tag · 04.12.2027

Ankunft Zuhause

Im Laufe des Tages landest Du in der Heimat.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Chitwan Nationalpark

Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.

Leistungen

Im Preis enthalten 19 · Nicht im Preis 8 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

22 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)

Unterkunft

4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof

9 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

7 x ÜN/ZD im Zelt

Verpflegung

12 x Frühstück

7 x Expeditionsverpflegung

"Welcome Dinner" am ersten Abend

"Farewell Dinner" am letzten Abend

Flug

Inlandsflug Kathmandu - Pokhara

Inlandsflug Pokhara - Kathmandu

Inlandsflug Jomsom - Pokhara

Transfer

Folgende Transfers

Ausrüstung

Gruppenmaterial Expedition

Gebühren

Trekking Permits

Besteigungsgenehmigung inkl. Gebühren

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket

Komplette Camp Ausrüstung mit Kochutensilien

Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm

Zusätzliche Mahlzeiten & Getränke in Kathmandu und während des Trekkings (ca. 10–15 € pro Tag)
Gebühren für heiße Duschen und Aufladen von Batterien in den Lodges
Visakosten ca. 50,00 $*
Individuelle Trinkgelder (22. Tag)
Versicherung
Zusatzkosten infolge von Änderungen des geplanten Reiseverlaufs
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P

Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P

Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

21 Nächte
Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

Unterkunft ansehen

Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Vier Bergsteiger bauen orangefarbene Camp-Zelte auf verschneiter Ebene in großer Höhe am Pik Lenin auf.
Zelt

Zelt / Camp

Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…

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Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Nepal

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Nepalesische Rupie (NPR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, Cholera, Masern, Dengue-Fieber

Nepal

Interessante Orte rund um Deine Reise

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

3.218 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

12 kg Transport
7 kg Aktivität
316 kg Unterkunft
2.839 kg Flug
44 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es ein Vorbereitungstreffen für die Expedition?

Bei langen Unternehmungen ist ein Vorbereitungstreffen durchaus wichtig. Sobald die Expedition die Mindestteilnehmerzahl erreicht hat, laden wir zu einem virtuellen Besprechungstreffen über Teams ein. Hier können sich die Teilnehmer kennenlernen und Fragen zur Expedition geklärt werden.

Wie kann ich mich konditionell auf die Expedition vorbereiten und vorakklimatisieren?

Zur Vorbereitung auf die Expedition empfehlen wir bereits frühzeitig mit einem ausgedehnten Trainingsprogramm zu starten. Mindestens 6 Monate vor Beginn der Unternehmung sollte mit einem systematischen Training begonnen werden, um den Körper auf die zu erwartende Belastung vorzubereiten. Vor Beginn des Trainings empfehlen wir dazu eine leistungsdiagnostische Untersuchung durch einen Sportmediziner, um den individuellen Trainingszustand zu ermitteln.

Auf dieser Basis baut dann das auf Langzeitausdauer und Kraftausdauer ausgerichtete Training auf.

Als Sportarten eignen sich am besten Joggen, Wandern, Radfahren und natürlich das Bergsteigen an sich.

Zusätzlich zu Deinen Vorbereitungs-Bergtouren, sollten die wöchentlichen Einheiten beispielsweise 2 Einheiten mit extensivem Training mit 60 - 75 min. und 2 Einheiten mit 30 - 45 min. intensivem Training umfassen. Zusätzlich schadet auch ein Kraftausdauertraining mit Sit Ups, Liegestützen, Kniebeugen oder dem Besuch eines Fitnessstudios nicht.

Für eine Vorab-Akklimatisation empfehlen wir kurz vor Reisebeginn einen Aufenthalt deutlich oberhalb der Schwellenhöhe (mindestens 3.000 m) auf einer der Hütten in den Alpen. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn zwischen den Höhenaufenthalten nicht mehr als etwa eine Woche vergangen ist.

Wer sich gezielter vorbereiten möchte, dem empfehlen wir alternativ die Höhenanpassung mittels eines mobilen Höhentrainingssystems mit Hypoxiezelt und individuellen Trainingsplans.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Nepal-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss, aber durchaus sehr üblich. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig bezahlt. Bist Du mit ihrer Leistung zufrieden, freut sie sich dennoch über ein Trinkgeld, womit sie ihr Einkommen noch etwas aufbessern kann. Bei der Höhe kannst Du Dich wie folgt orientieren (Angaben pro Tag und Gruppe, nicht Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 10 EUR

  • Assistenz-Guide: 8 EUR

  • Koch im Base Camp: 20 - 30 EUR pro Base Camp

  • pro Träger (1 Träger pro 2 Teilnehmer): 5 EUR

  • pro Gipfelbesteigung: 25 EUR (pro Teilnehmer)

Warst Du nicht zufrieden, kannst Du dies natürlich entsprechend reduzieren, solltest der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst. Ansonsten freut sich die Mannschaft sehr über das direkte Lob. Die Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung ist den Nepali sehr wichtig und so sind Lob und Dank an die Mannschaft sowie die Verteilung von Trinkgeld ein wichtiges Ritual. Die gelegentliche Einladung auf ein Bier am Abend oder ein gemeinsames Essen drückt ihnen ebenso Anerkennung und Wertschätzung aus, sollte aber von Herzen kommen.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour vor versammelter Mannschaft erfolgen. Nimm möglichst kleine Banknoten mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Dabei sind Trinkgelder mit USD oder EUR Scheinen ebenfalls in Ordnung. Bei USD hast Du gegenüber EUR den Vorteil, dass eine kleinere Stückelung möglich ist. Auch Ausrüstungsgegenstände, die Du nicht mehr brauchst, sind gern gesehen.

Tipp: Überschlage vorher wieviel Geld Du während des Trekkings ungefähr brauchst und vor Ort noch in Landeswährung tauschen musst. Lass die Beträge vor Beginn in Kathmandu bereits in kleine Scheine in Landeswährung tauschen und nimm diese mit auf die Trekking-Tour. Dies ist auch hilfreich, wenn z. B. bei Besichtigung eines Tempels oder Schreins etwas Geld gespendet werden möchte. Unter Nepali ist dies üblich, schon allein für das eigene Karma, und es gibt immer eine Spendenbox. Auch wenn Du Fotos von Einheimischen machen möchtest, frag sie vorher und zeige ihnen die Fotos, die Du von ihnen gemacht hast auf Deiner Kamera. Ob Du ihnen einen kleinen Obolus dafür (z. B. 50 Rs oder besser 55, denn der 5-er bringt Glück, heißt es in Nepal) geben möchtest, bleibt Dir überlassen, fördert aber die generelle Erwartungshaltung entsprechend.

Berücksichtige auch, dass Du in den Lodges für das Bier am Abend, Softdrinks, Schokoriegel oder Souvenirs etwas Bargeld benötigst. Mit umgerechnet ca. 20 EUR pro Tag, die Du für Dich selbst kalkulierst, kommst Du gut über die Runden. Beachte dabei, dass alkoholische Getränke und Softdrinks verhältnismäßig teuer sind. Unterwegs gibt es in Lukla und Namche Bazaar noch einmal Möglichkeiten Bargeld abzuheben, wo aber nicht sicher gestellt werden kann, dass die Automaten auch funktionieren.

Außerdem gilt für Hotels und Stadtrundfahrten:

  • Fahrer (zum Hotel): 5 EUR (pro Gruppe)

  • City Guide: 20 EUR (pro Gruppe/Tag)

  • Hotels und Restaurants: 5 - 10 % des Rechnungsbetrags (sofern keine Service Charge berechnet wurde)

Nach einem anstrengenden Tag freuen sich die Träger außerdem über Schokolade, insbesondere Schweizer Schokolade oder am Ende des Trekkings über ein Taschenmesser oder ähnliches. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Nepal noch Platz in Deiner Reisetasche und zuhause Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe hast, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Apropos Fotos: nimm ein paar Postkarten aus der Heimat oder Fotos mit. Die Nepali schauen sich gerne Fotos von der Familie an oder wo man wohnt oder arbeitet.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, Waisenhäuser, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Ist auf meiner Reise der Einsatz von Drohnen erlaubt?

Ob Drohnen in einem Land oder insbesondere auch in einem Nationalpark erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Land und den spezifischen Regelungen des Nationalparks ab. In vielen Ländern und Parks ist der Einsatz von Drohnen aus Gründen des Naturschutzes, der Tierwelt und der Ruhe der Besucher verboten oder stark eingeschränkt. Daher solltest Du Dich vorher bei den zuständigen Parkverwaltungen oder offiziellen Webseiten entsprechend informieren.