Alpine Welten
Trekking

Annapurna Trekking mit Poon Hill und Tilicho Lake

Der Nepal Trekking-Klassiker auf alten Pfaden neu definiert

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

04.12.2027 – 26.12.2027 12 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
  • FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
  • ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.

🇳🇵 23 Tage 2.289,00 € min. 2, max. 10 Personen Reise buchen

Trekking um die Annapurna und Entspannung am Phewa See in Pokhara

Die Annapurna-Runde gehört zu den absoluten Klassikern in Nepal. Logisch. Kaum ein anderes Trekking vereint so viele unterschiedliche Landschaften auf engem Raum. Karge Hochgebirgslandschaften mit Yakherden und Hirten wechseln sich mit Apfelplantagen, Gerstenfeldern und dichten Rhododendronwäldern ab. Rhododendronblüte draußen, Eisblumen am Fenster der Lodge. Hier kannst du tatsächlich fast alles erleben. Die spärlich befahrene Schotterstraße vermeiden wir weitgehend und folgen stattdessen alten Hirtenpfaden und ursprünglichen Trekkingwegen. Dazu ist der Trek gespickt mit Ausblicken auf gleich drei Achttausender: Den Anfang macht der Manaslu mit 8.163 Metern. Danach rückt die namensgebende Annapurna mit 8.091 Metern ins Blickfeld, und zum Finale steht schließlich der gewaltige Dhaulagiri mit 8.167 Metern über dem tief eingeschnittenen Tal der Kali Gandaki. Vor dem hohen Pass Richtung Mustang setzen wir bewusst noch einen weiteren Höhepunkt: Wir verlassen die klassische Hauptroute und steigen hinauf zum Tilicho Lake, der auf knapp 5.000 Metern abgeschieden in einer Welt aus Fels, Schnee und Eis liegt. Danach führt unsere Route über den Thorong La und schließlich immer weiter hinunter – bis zu den heißen Quellen von Tatopani, mitten zwischen Bananenstauden. 15 Tage Trekking liegen dann hinter uns. Aber einen Klassiker lassen wir uns trotzdem nicht nehmen: Zum Sonnenaufgang steigen wir noch einmal hinauf zum Poon Hill. Nach den vielen einsamen Tagen im Himalaya stehen wir hier ganz gelassen mit ein paar Hundert anderen vor einem der berühmtesten Panoramen Nepals. Muss auch mal sein! Zum Abschluss geht es nach Pokhara. Am ruhigen Phewa-See bleibt noch ein ganzer Tag zum Entspannen, Beinehochlegen und Zurückschauen auf eine der abwechslungsreichsten Trekkingrunden Nepals.

Was diese Reise besonders macht

  • Kleingruppe mit maximal 10 Personen
  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Abstecher zum Tilicho Lake
  • Etablierte Trekkingunterkünfte und Lodges
  • Über den Thorong La, gut akklimatisiert
  • Umgeben von drei Achttausendern

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 50 - 1.700 Hm 40 - 1.800 Hm
Gehzeit 3 - 11 h

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.

Akklimatisation durch Routenführung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Trekking & Wanderreisen

4 Mittelschwere und schwere Trekkingwege

Anspruchsvolles Trekking auf mittelschweren bis schweren Wegen (vergleichbar rot und schwarz oder T3 -T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steil, teils weglos oder ausgesetzt und führen über Felsstufen mit kurzen Kletterpassagen. Seile und Geländer bieten nur selten zusätzliche Sicherheit. Der Einsatz der Hände ist erforderlich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung. Der Gebrauch von Steigeisen und Pickel kann erforderlich sein, entsprechende Kenntnisse sind hilfreich. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum I. Grad nach UIAA können vorkommen.

Ernsthaftigkeit

3 Erheblich / Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

23 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Samstag, 04.12.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
Reiseende der Gruppe
Sonntag, 26.12.2027, voraussichtlich 09.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 04.12.2027

Abflug in Deutschland

Die Flüge nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt, starten in Deutschland meist am Nachmittag und gehen über Nacht und über den Orient.

Verpflegung "Welcome Dinner" am ersten Abend Marschtee
2. Tag · 05.12.2027

Ankunft in Kathmandu

Nach der Landung am Tribhuvan International Airport fahren wir in etwa 30 bis 45 Minuten zu unserem Hotel im buddhistischen Zentrum von Kathmandu dem Stadteil Bodanath. Der restliche Tag bleibt zum Ankommen und Erholen. Bei einer Reisebesprechung lernen wir den Ablauf der kommenden Tage kennen und überprüfen gemeinsam die Ausrüstung.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Marschtee
3. Tag · 06.12.2027

Heilige Stätten und Trubel in Kathmandu

Heute entdecken wir einige der bedeutendsten Kulturstätten des Kathmandu-Tals. Da unser Hotel direkt an der Stupa von Boudhanath liegt, ist sie natürlich unser erstes Ziel. Fasziniert beobachten wir die buddhistischen Mönche und Nonnen bei ihren täglichen Rundgängen. Der Duft von Räucherkerzen liegt in der Luft. Überall klingeln Gebetsglocken und dazu das Summen des „Om mani padme hum“. So kann Nepal beginnen. Am Nachmittag besuchen wir den Durbar Square von Patan mit seiner fein gearbeiteten Newari-Architektur und erleben am Pashupatinath-Tempel die hinduistischen Rituale der Totenbestattung am Bagmati-Fluss. Danach packen wir unsere Ausrüstung, und wer mag, besucht noch einmal die von Kerzen erleuchtete Stupa direkt beim Hotel. Es lohnt sich!

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück Marschtee
4. Tag · 07.12.2027

Das Trishuli Tal: Fahrt von Kathmandu über Besisahar nach Jagat (1.300 m)

Früh am Morgen verlassen wir das Kathmandu-Tal und folgen zunächst dem Prithvi Highway entlang des Trishuli. Ab und zu spitzen schon die ersten schneebedeckten Gipfel des Himalaya zu uns hinunter. Im Fluss toben die Wellen und darauf die Raftingboote. Ein kurzer Zwischenstopp für eine Bananenstaude. Nichts dagegen! Ab Besisahar wird die Straße deutlich rauer, wir halten direkt auf das Gebirge zu. Auf einer schmalen Bergpiste fahren wir tief hinein in das Tal des Marsyangdi. Nach etwa acht bis neun Stunden und rund 185 Kilometern erreichen wir Jagat, ein traditionelles Steindorf inmitten steiler, terrassierter Berghänge.

Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Verpflegung Frühstück Marschtee
5. Tag · 08.12.2027

Der erste Trekkingtag nach Dharapani | 1.860 m

Unsere erste richtige Trekkingetappe folgt dem Marsyangdi-Fluss. Dieser begleitet uns bis weit hinter Manang. Seit einigen Jahren windet sich auch eine schwer zu befahrende Straße durch dieses Tal, doch wir nutzen weitestgehend die alten Hirten- und Handelspfade der Bewohner. Schmale Pfade und Steintreppen ziehen am Fluss entlang, und schon tauchen die ersten Spannbandbrücken auf. Wir nennen sie gemeinhin Hängebrücken. Nach einem kurzen, steilen Anstieg durchqueren wir den weiten Talkessel der Ortschaft Tal. Rechts stürzt ein Wasserfall die Hänge hinab, und wir steigen weiter stetig an. Nach dem Kontrollposten am Eingang zum Distrikt Manang erreichen wir Dharapani. Zwischen den dicht bewaldeten Berghängen wartet unsere heutige Lodge. Es wird Zeit für das nepalesische Nationalgericht Dal Bhat.

Höhenmeter 600 Hm 50 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
6. Tag · 09.12.2027

8000er in Sicht: Von Dharapani nach Chame | 2.670 m

Durch dichte Tannen- und Kiefernwälder verlassen wir Dharapani. Es geht – logischerweise – weiter bergauf. Aber: Wir könnten uns gerade am Mittelmeer befinden, so duftet es nach Kiefernwäldern. Rechts und links liegen Felder, auf denen Kartoffeln angebaut werden. Es sind die besten, die ihr jemals essen werdet! Nun kommt ein steiler Anstieg nach Timang. Und jetzt bitte umdrehen. Hinter uns taucht der Manaslu (8.163 m) auf. Der erste Achttausender auf dieser Runde. Wir wandern noch zwischen Apfelgärten und erreichen nach einer guten Stunde Chame, den Verwaltungssitz der Region Manang. Über dem Ort stehen der Lamjung Himal und die eisige Westflanke der Annapurna II. Jetzt sind sie greifbar nah – die hohen Berge.

Höhenmeter 1.200 Hm 400 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
7. Tag · 10.12.2027

Die Hochebene von Pisang | 3.200 m

Noch einmal ein Tag mit duftenden Kiefernwäldern. Der Weg folgt dem schmalen Flusstal. Ein kurzer Anstieg, und zu unserer Rechten öffnet sich der Blick auf die gewaltige Felswand des Paungda Danda, die sich mehr als 1.500 Meter über dem Talboden aufwölbt. Sie ist geformt wie ein Wokkessel, und die Einheimischen glauben, dass diese Felsrampe seit Menschengedenken dafür da ist, die Toten in den Himmel zu befördern. Der Weg wird flacher, und in unserer sonnigen Lodge genießen wir den Ausblick auf die Hochfläche mit den ersten Yaks auf den Hochweiden. Ganz hinten sehen wir schon die Häuser von Upper Pisang am Hang in der Sonne leuchten. Der Ort ist zweigeteilt in Upper und Lower Pisang. Sollten wir unten schlafen, lohnt sich ein Akklimatisations-Abstecher hinauf nach Upper Pisang in das frisch renovierte Kloster direkt gegenüber der Nordflanke der Annapurna II.

Höhenmeter 550 Hm 40 Hm
Gehzeit 5 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
8. Tag · 11.12.2027

Auf alten Pfaden nach Manang | 3.540 m

Wir wählen die aussichtsreichere Höhenroute über Upper Pisang. In steilen Serpentinen steigen wir nach Ghyaru auf 3.670 Meter. Vom Dorf reicht das Panorama über Annapurna II und III, Gangapurna und Tilicho Peak. Der Blick zurück zeigt den Pisang Peak, einen beliebten, aber nicht ungefährlichen 6000er. Anschließend führt der Weg weiter über Ngawal. Hier oben herrschen die kargen Verhältnisse, wie sie schon seit Jahrhunderten bestehen. Bauern, Yaks und Hochweiden, umgeben von beeindruckenden Eisgipfeln. Ausblicke, die für die Ewigkeit bleiben. Über von Eis ausgewaschene Geröllhänge, die einer Mondlandschaft gleichen, steigen wir hinab nach Manang. Kurz vor der Annapurna-Metropole passieren wir noch das uralte Kloster von Braga. Hier hat sich die vorbuddhistische Bön-Kultur zum Teil bewahrt. Ein lohnender Besuch für den Pausentag. Und unbedingt einen Blick in den hinteren Altarraum wagen – hier stehen unzählige Buddhafiguren. Doch jetzt spurten wir los, denn die Bäckereien in Manang mit köstlichem Apfelkuchen warten auf uns.

Höhenmeter 850 Hm 500 Hm
Gehzeit 6 - 8 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache und mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
9. Tag · 12.12.2027

Akklimatisation in Manang | 3.540 m

Ein aktiver Ruhetag hilft dem Körper, sich an die dünnere Luft zu gewöhnen. Wir steigen etwa 300 Höhenmeter zum Chongkor-Aussichtspunkt oder zum türkisfarbenen Gangapurna-Gletschersee auf. Dabei blicken wir auf die Hängegletscher und Eisabbrüche von Gangapurna und Annapurna IV sowie auf das alte Kloster von Braga. Der Nachmittag bleibt zur Erholung in Manango der eben dem Klosterbesuch in Braga vorbehalten.

Höhenmeter 300 Hm
Gehzeit 3 - 4 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache und mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
10. Tag · 13.12.2027

Der Abstecher zum Tilicho Lake beginnt: Siri Kharka | 4.060 m

Wir verlassen die Hauptroute der Annapurna-Runde und wenden uns der abgelegenen Tilicho-Region zu. Noch einmal haben wir von einer Stupa aus den Blick ins Tal zurück, und fast die gesamte Annapurna Range baut sich vor uns auf. Der Weg steigt durch die Ruinen von Old Khangsar in eine trockene, windgeprägte Hochgebirgslandschaft mit niedrigen Wacholderbüschen. Im kleinen Weiler Siri Kharka öffnet sich der Blick auf die mächtigen Felswände um Tare Kang und Tilicho Peak. Das Wort Kharka bedeutet „Weideland“ und bezeichnet Gebiete, die nur in den Sommermonaten belebt und bewirtschaftet sind. Wir sind nun abseits der Hauptroute. Oft sind hier wild lebende Blauschafe zu sehen – die klassischen Beutetiere der Schneeleoparden. Über uns schweben Lämmergeier, die hier an den steilen Südflanken die Aufwinde nutzen.

Höhenmeter 600 Hm 100 Hm
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
11. Tag · 14.12.2027

Hoch hinauf zum Tilicho Base Camp | 4.150 m

Diese Etappe verlangt Trittsicherheit und volle Aufmerksamkeit. Ein schmaler Pfad quert eine ausgedehnte Erdrutschzone mit steilen, lockeren Geröllhängen und bizarr ausgewaschenen Felstürmen. Nach mehreren Gletscherbächen erreichen wir das einsam gelegene Tilicho Base Camp unmittelbar unter den hohen Bergflanken. Hier oben ist es schon kalt, und nachts wird das Wasser in den Leitungen gefrieren. Ein erster Härtetest für den Thorong La Pass. Umso größer ist unsere Hochachtung vor den Nepalis, die hier den ganzen Sommer verbringen und oft noch in den späten Abendstunden barfuß unterwegs sind.

Höhenmeter 400 Hm 300 Hm
Gehzeit 5 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
12. Tag · 15.12.2027

In der Eiswüste des Tilicho Lake | 4.920 m

Heute wollen wir es wissen. Noch vor Tagesanbruch steigen wir in steilen Serpentinen über gefrorenes Geröll und je nach Verhältnissen auch Schnee hinauf zu unserem Tagesziel. Auf 4.920 Metern liegt der Tilicho Lake, einer der höchstgelegenen großen Seen der Erde. Sein türkisfarbenes Wasser wird von Tilicho Peak und Nilgiri North eingerahmt. Wieder ein Bild für die Ewigkeit. Nach dem Abstieg zum Base Camp und einer Mittagspause queren wir erneut die Erdrutschzone und kehren nach Siri Kharka zurück. Die Akklimatisation für den Thorong La Pass ist nun perfekt.

Höhenmeter 800 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Mittelschwere und schwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
13. Tag · 16.12.2027

Das Hochland vor dem Pass: Yak Kharka | 4.050 m

Wir steigen in Richtung Khangsar ab und überqueren das Flussbett des Thorong Khola auf einer Holzbrücke. Durch offene Weideflächen und alpine Matten gelangen wir zurück auf die Hauptroute der Annapurna-Runde. Yak Kharka ist wieder eine hoch gelegene Weidesiedlung und unser Nachtlager für heute. Wer noch etwas Höhenluft schnuppern möchte, steigt noch wenige hundert Höhenmeter durch das Weideland direkt am Ort auf. Von hier haben wir den ersten Blick auf den Hauptgipfel – die Annapurna I. Noch ein unscheinbarer Zipfel oberhalb des riesigen Gesamtmassivs. Mit etwas Glück sehen wir auch hier Yaks und Blauschafe vor der Kulisse des Chulu West.

Höhenmeter 250 Hm 0 - 250 Hm
Gehzeit 3 - 4 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache und mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
14. Tag · 17.12.2027

Aufstieg zum Finale, Thorong High Camp | 4.880 m

Die Etappe ist kurz, aber fordernd. Über Ledar, eine Hängebrücke und einen Geröllhang erreichen wir zunächst Thorong Phedi auf 4.450 Metern. Hier lockt eine ausgedehnte Mittagspause in der warmen Sonne, bevor wir die letzte Stunde zum High Camp aufsteigen. Auch im High Camp gibt es noch einen kleinen Gipfel, mit dem wir unsere Höhenanpassung verbessern können. Es sind kaum hundert Höhenmeter, diese eröffnen uns aber einen völlig neuen Blick auf die umliegenden Berge und auf die Hochfläche, die wir morgen auf dem Weg zum Thorong La überqueren wollen.

Höhenmeter 850 Hm 50 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache und mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
15. Tag · 18.12.2027

Über den Thorong La Pass nach Mustang | 5.416 m

Gegen 4 Uhr brechen wir zur Königsetappe auf. Der drei- bis fünfstündige Anstieg führt über gefrorenen Schotter und möglicherweise Schnee zum Thorong La auf 5.416 Metern. Gebetsfahnen markieren die Passhöhe. Zugegeben, der Weg dorthin scheint endlos, da er vor allem zum Schluss nicht gerade steil ist. Denn von Weitem sehen wir schon die Gebetsfahnen auf der Passhöhe in der Morgensonne. Noch einige Schritte, dann ist es geschafft. Eine völlig neue Welt eröffnet sich vor uns: das weite Panorama auf den Dhaulagiri, den dritten 8000er, und die Berge des Damodar Himal. Dolpo und das Königreich Mustang liegen vor uns und unter uns die tiefste Schlucht der Welt, die Kali Gandaki. Ein langer, steiler Abstieg von mehr als 1.600 Höhenmetern bringt uns bis nach Muktinath im Mustang. Ein heiliger Ort mit Tempel und einem ewig brennenden Feuer. Der heilige Tempelbezirk ist für Hindus und Buddhisten gleichermaßen bedeutend. Hundertacht kupferne Bullenköpfe speien frisches, eiskaltes Gletscherwasser in ein Wasserbecken. Ein Ziel etlicher Pilger.

Höhenmeter 550 Hm 1.700 Hm
Gehzeit 8 - 11 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache und mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
16. Tag · 19.12.2027

Im tiefsten Tal der Erde bis Marpha | 2.670 m

Am Morgen besuchen wir genau diese 108 Wasserspeier von Muktinath, dann biegen wir links in den Mustang ab. Die Landschaft ist trocken und dürr, erinnert an Tibet – ebenso wie die tönernen Wehrtürme von Jharkot. Wir erreichen Kagbeni. Das mittelalterlich wirkende Dorf liegt am Zugang nach Upper Mustang. Entlang des breiten, windigen Flussbetts des Kali Gandaki wandern wir weiter nach Marpha. Das traditionelle Thakali-Dorf ist für seine engen Steingassen, flachen Dächer und Apfelgärten bekannt.

Höhenmeter 100 Hm 1.300 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
17. Tag · 20.12.2027

Entspannen in den heißen Quellen von Tatopani | 1.190 m

Sehr früh am Morgen schnappen wir uns einen privaten Jeep oder Kleinbus und legen die erste Flachstrecke des Gandaki-Tals bis nach Ghasa motorisiert zurück. In Ghasa kommen dann die Wandertiefel wieder zum Einsatz. Zu Fuß überqueren wir den Kali Gandaki. Hier ist es deutlich ruhiger – es ist die alte Trekkingstrecke aus den 80er-Jahren. Kleine verfallene Lodges zeugen noch davon. Über lange Steintreppen steigen wir entlang des Kali Gandaki weiter ab. Unterwegs passieren wir den mächtigen Rupse-Wasserfall und wandern durch subtropische Vegetation, Orangenhaine und kleine Bauerndörfer. Unglaublich, wenn man bedenkt, wo wir vor drei Tagen noch waren. Tatopani ist erreicht. Der Ortsname bedeutet „Heißes Wasser“. Wir lassen den Nachmittag in den natürlichen heißen Quellen am Fluss ausklingen!

Höhenmeter 50 Hm 800 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
18. Tag · 21.12.2027

Durch Felder und Dörfer nach Ghorepani | 2.860 m

Heute wartet ein langer Anstieg von mehr als 1.600 Höhenmetern auf uns. Die Muskeln sind vom warmen Wasser gelockert, wir sind bestens an die Höhe angepasst. Es wird erstaunlich leicht gehen. Zumal der Weg keineswegs eintönig ist. Überall sehen wir kleine Bauernhäuser und die Gurung-Bevölkerung bei der Landarbeit. Das Familienleben findet im Freien statt, und wir sind mittendrin. Kurz vor Ghorepani kühlt die Luft deutlich ab, und riesige Rhododendronbäume säumen den Pfad. In Ghorepani stehen Dhaulagiri South und Annapurna South eindrucksvoll über dem Horizont.

Höhenmeter 1.700 Hm
Gehzeit 7 - 8 h
Unterkunft Lodge | Ferienhaus (landestypisch)
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Frühstück Marschtee
19. Tag · 22.12.2027

Sonnenaufgang am Poon Hill und weiter nach Pokhara

Noch vor Sonnenaufgang steigen wir in etwa 45 Minuten zum Poon Hill (3.210 m) auf. Im ersten Licht des Tages leuchten die Massive von Dhaulagiri und Annapurna, daneben erhebt sich die markante Spitze des Machhapuchhre. Dieses Ereignis feiern wir mit Hunderten anderen Menschen, die aus der ganzen Welt nach Nepal gereist und hierher gewandert sind. Nach einem gemütlichen Frühstück in Ghorepani folgt der lange Abstieg über Tausende Steinstufen durch Ulleri und Tikhedhunga bis Birethanti. Hier ist das Trekking zu Ende. Kein großes Tor, keine feiernden Fans, nur ein riesiger Warenumschlagplatz, der die gesamte Annapurna-Region versorgt. Hier kaufen die Träger ihre Waren, die sie in die abgelegenen Dörfer tragen. Darunter genau das Essen, das wir in den letzten 16 Tagen gegessen haben. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Von hier fahren wir noch knapp zwei Stunden nach Pokhara und lassen den Tag entspannt am Seeufer ausklingen.

Höhenmeter 350 Hm 1.800 Hm
Gehzeit 5 - 7 h
Unterkunft Waterfront Resort
Technik Einfache Trekkingwege
Verpflegung Halbpension Marschtee
20. Tag · 23.12.2027

Freier Tag in Pokhara | 820 m

Der Tag gehört ganz der Erholung. Wer möchte, fährt mit einem Ruderboot über den Phewa-See, besucht die Weltfriedenspagode, den Davis-Wasserfall oder die Gupteshwor-Höhle. Ebenso verlockend sind eine Massage oder ein ruhiger Nachmittag in einem der Cafés am See – mit Blick auf die Berge, die sich bei klarem Wetter im Wasser spiegeln.

Unterkunft Waterfront Resort
Verpflegung Halbpension Marschtee
21. Tag · 24.12.2027

Flug von Pokhara nach Kathmandu

Ein kurzer Transfer bringt uns zum Flughafen von Pokhara. Während des etwa 25-minütigen Fluges nach Kathmandu eröffnen sich bei guter Sicht noch einmal Ausblicke auf Annapurna, Manaslu und Ganesh Himal. Anschließend fahren wir zu unserem Hotel bei Boudhanath. Am Abend beschließen wir die Reise bei einem gemeinsamen Abschiedsessen mit nepalesischem Kulturprogramm.

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück Marschtee "Farewell Dinner" am letzten Abend
22. Tag · 25.12.2027

Tschau Kathmandu

Mit dem Transfer zum Tribhuvan International Airport endet unsere Reise durch Nepal. Je nach Abflugzeit bleibt uns noch etwas Zeit für letzte Besorgungen oder eine Dankes-Puja an der Stupa von Boudhanath. Anschließend treten wir den Rückflug nach Deutschland an.

 

 

 

 

 

 

Unterkunft Rokpa Guesthouse
Verpflegung Frühstück Marschtee
23. Tag · 26.12.2027

Ankunft in Deutschland oder Verlängerung im Chitwan Nationalpark

Je nach Fluggesellschaft landen wir im Laufe des Tages in Deutschland, wo unsere Reise endet.

Verpflegung Frühstück Marschtee

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Chitwan Nationalpark

Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.

Leistungen

Im Preis enthalten 17 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)

Zusätzlich ab 4 Personen: 23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof

15 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

2 x ÜN/DZ im Hotel****

Verpflegung

19 x Frühstück

2 x Halbpension

"Welcome Dinner" am ersten Abend

Marschtee

"Farewell Dinner" am letzten Abend

Flug

Inlandsflug Pokhara - Kathmandu

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Sämtliche Nationalpark Gebühren

Permits und Genehmigungen

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket

Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm

Zusätzliche Mahlzeiten & Getränke in Kathmandu und während des Trekkings (ca. 10–15 € pro Tag)
Gebühren für heiße Duschen und Aufladen von Batterien während des Trekkings
Visakosten ca. 50,00 $*
Freiwillige Trinkgelder ca. 80,00 €* (23. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P

Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P

Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

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Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

22 Nächte
Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

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Lodge | Ferienhaus

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Bartresen im Waterfront Resort Pokhara mit vier verschiedenen Cocktails im Vordergrund und Bartender mit Shaker im Hintergrund.
Hotel**** Annapurna-Region

Waterfront Resort

Vier-Sterne-Hotel am Phewa-See in Pokhara In Pokhara , direkt am Phewa-See , liegt auf 830 m das Waterfront Resort, ein Vier-Sterne-Hotel mit Blick über den See auf die Gipfel des Annapurna-Massivs . Auf den Trekkings…

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Gast in der gemütlichen Bibliothek des Rokpa Guesthouse mit großen Bücherschränken und Leseplatz.
Pension & Gasthof Langtang- und Jugal-Gebirge

Rokpa Guesthouse

Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Nepal

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Nepalesische Rupie (NPR)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis, Gelbfieber, Cholera, Masern, Dengue-Fieber

Nepal

Speziell zu dieser Reise

Die Annapurna-Region

Die Annapurna-Region liegt im zentralen Nepal und zählt zu den landschaftlich abwechslungsreichsten Hochgebirgsräumen des Himalaya. Das Massiv wird von mehreren Sieben- und Achttausendern geprägt, darunter Annapurna I mit 8.091 Metern, Annapurna II, III und IV sowie Gangapurna und Tilicho Peak. Tief eingeschnittene Flusstäler trennen die einzelnen Gebirgsketten voneinander, während sich die Landschaft auf kurzer Distanz von subtropischen Tälern bis in hochalpine Fels- und Eisregionen verändert.

Besonders markant ist das Gebiet um Manang. Nördlich des Annapurna-Hauptkamms liegt die Landschaft bereits im Regenschatten des Himalaya. Die Wälder werden lichter, die Hänge trockener und karger, breite Hochtäler treffen auf schroffe Felsflanken und vergletscherte Gipfel. Die Nähe zum tibetischen Hochland ist hier nicht nur landschaftlich, sondern auch in der Architektur und buddhistisch geprägten Kultur der Dörfer deutlich spürbar.

Tilicho Lake

Unterhalb des Tilicho Peak liegt auf knapp 5.000 Metern der Tilicho Lake, einer der bekanntesten Hochgebirgsseen Nepals. Eingeschlossen von steilen Geröllhängen, Felswänden und vergletscherten Bergen liegt der See in einer nahezu vegetationslosen Hochgebirgslandschaft. Schnee, Eis und dunkler Fels bestimmen das Bild.

Die Annapurna-Region vereint damit auf engem Raum sehr unterschiedliche Landschaften: tiefe Flusstäler, Wälder, trockene Hochplateaus, tibetisch geprägte Siedlungen und schließlich die hochalpine Welt oberhalb von 5.000 Metern. Gerade dieser schnelle Wechsel von grünen Tälern zu einer kargen, fast tibetisch wirkenden Gebirgslandschaft prägt den Charakter der Region.

Poon Hill

Ganz anders präsentiert sich die Südseite des Annapurna-Massivs. Oberhalb von Ghorepani liegt der Poon Hill auf gut 3.200 Metern und zählt zu den bekanntesten Aussichtspunkten Nepals. Zum Sonnenaufgang reicht der Blick über ein gewaltiges Himalaya-Panorama mit Annapurna, Machhapuchhre und Dhaulagiri. Einsam ist man hier selten – gerade am frühen Morgen teilen sich oft zahlreiche Trekker den Aussichtspunkt. Nach den langen und vielerorts ruhigen Etappen der Annapurna-Runde bildet der Poon Hill damit einen durchaus lebhaften, aber landschaftlich eindrucksvollen Abschluss des Trekkings.

Unsere Begleitmannschaft in Nepal

Auch in Nepal arbeiten wir mit einem deutschsprachigen Team vor Ort. Dabei ist uns wichtig, dass alle Beteiligten von unseren Reisen profitieren und fair behandelt werden. Unser Partner Krishna erfüllt diese Voraussetzungen seit vielen Jahren. Einige kennen ihn und seinen Bruder Keshar auch aus dem Pitztal und vom Taschachhaus, wo beide über viele Sommermonate bei Barbara und Christoph auf der Hütte gearbeitet haben.

Unsere Begleitmannschaft während des Trekkings ist versichert, entsprechend ausgerüstet und wird fair bezahlt. Regelmäßige Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören für das Team ebenso dazu wie eine gute Versorgung während der gesamten Reise.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

3.104 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

12 kg Transport
7 kg Aktivität
449 kg Unterkunft
2.590 kg Flug
46 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Nepal-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss, aber durchaus sehr üblich. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig bezahlt. Bist Du mit ihrer Leistung zufrieden, freut sie sich dennoch über ein Trinkgeld, womit sie ihr Einkommen noch etwas aufbessern kann. Bei der Höhe kannst Du Dich wie folgt orientieren (Angaben pro Tag und Gruppe, nicht Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 10 EUR

  • Assistenz-Guide: 8 EUR

  • Koch im Base Camp: 20 - 30 EUR pro Base Camp

  • pro Träger (1 Träger pro 2 Teilnehmer): 5 EUR

  • pro Gipfelbesteigung: 25 EUR (pro Teilnehmer)

Warst Du nicht zufrieden, kannst Du dies natürlich entsprechend reduzieren, solltest der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst. Ansonsten freut sich die Mannschaft sehr über das direkte Lob. Die Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung ist den Nepali sehr wichtig und so sind Lob und Dank an die Mannschaft sowie die Verteilung von Trinkgeld ein wichtiges Ritual. Die gelegentliche Einladung auf ein Bier am Abend oder ein gemeinsames Essen drückt ihnen ebenso Anerkennung und Wertschätzung aus, sollte aber von Herzen kommen.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour vor versammelter Mannschaft erfolgen. Nimm möglichst kleine Banknoten mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Dabei sind Trinkgelder mit USD oder EUR Scheinen ebenfalls in Ordnung. Bei USD hast Du gegenüber EUR den Vorteil, dass eine kleinere Stückelung möglich ist. Auch Ausrüstungsgegenstände, die Du nicht mehr brauchst, sind gern gesehen.

Tipp: Überschlage vorher wieviel Geld Du während des Trekkings ungefähr brauchst und vor Ort noch in Landeswährung tauschen musst. Lass die Beträge vor Beginn in Kathmandu bereits in kleine Scheine in Landeswährung tauschen und nimm diese mit auf die Trekking-Tour. Dies ist auch hilfreich, wenn z. B. bei Besichtigung eines Tempels oder Schreins etwas Geld gespendet werden möchte. Unter Nepali ist dies üblich, schon allein für das eigene Karma, und es gibt immer eine Spendenbox. Auch wenn Du Fotos von Einheimischen machen möchtest, frag sie vorher und zeige ihnen die Fotos, die Du von ihnen gemacht hast auf Deiner Kamera. Ob Du ihnen einen kleinen Obolus dafür (z. B. 50 Rs oder besser 55, denn der 5-er bringt Glück, heißt es in Nepal) geben möchtest, bleibt Dir überlassen, fördert aber die generelle Erwartungshaltung entsprechend.

Berücksichtige auch, dass Du in den Lodges für das Bier am Abend, Softdrinks, Schokoriegel oder Souvenirs etwas Bargeld benötigst. Mit umgerechnet ca. 20 EUR pro Tag, die Du für Dich selbst kalkulierst, kommst Du gut über die Runden. Beachte dabei, dass alkoholische Getränke und Softdrinks verhältnismäßig teuer sind. Unterwegs gibt es in Lukla und Namche Bazaar noch einmal Möglichkeiten Bargeld abzuheben, wo aber nicht sicher gestellt werden kann, dass die Automaten auch funktionieren.

Außerdem gilt für Hotels und Stadtrundfahrten:

  • Fahrer (zum Hotel): 5 EUR (pro Gruppe)

  • City Guide: 20 EUR (pro Gruppe/Tag)

  • Hotels und Restaurants: 5 - 10 % des Rechnungsbetrags (sofern keine Service Charge berechnet wurde)

Nach einem anstrengenden Tag freuen sich die Träger außerdem über Schokolade, insbesondere Schweizer Schokolade oder am Ende des Trekkings über ein Taschenmesser oder ähnliches. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Nepal noch Platz in Deiner Reisetasche und zuhause Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe hast, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Apropos Fotos: nimm ein paar Postkarten aus der Heimat oder Fotos mit. Die Nepali schauen sich gerne Fotos von der Familie an oder wo man wohnt oder arbeitet.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, Waisenhäuser, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Ist auf meiner Reise der Einsatz von Drohnen erlaubt?

Ob Drohnen in einem Land oder insbesondere auch in einem Nationalpark erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Land und den spezifischen Regelungen des Nationalparks ab. In vielen Ländern und Parks ist der Einsatz von Drohnen aus Gründen des Naturschutzes, der Tierwelt und der Ruhe der Besucher verboten oder stark eingeschränkt. Daher solltest Du Dich vorher bei den zuständigen Parkverwaltungen oder offiziellen Webseiten entsprechend informieren.