Annapurna Trekking mit Poon Hill und Tilicho Lake
Der Nepal Trekking-Klassiker auf alten Pfaden neu definiert
Verfügbare Reisetermine
14.05.2027 – 05.06.2027 12 Termine 2.289,00 € min. 2, max. 10 Personen 🇳🇵 23 Tage Reise buchen
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- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
- FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
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Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar.
Trekking um die Annapurna und Entspannung am Phewa See in Pokhara
Die Annapurna-Runde gehört zu den absoluten Klassikern in Nepal. Logisch. Kaum ein anderes Trekking vereint so viele unterschiedliche Landschaften auf engem Raum. Karge Hochgebirgslandschaften mit Yakherden und Hirten wechseln sich mit Apfelplantagen, Gerstenfeldern und dichten Rhododendronwäldern ab. Rhododendronblüte draußen, Eisblumen am Fenster der Lodge. Hier kannst du tatsächlich fast alles erleben. Die spärlich befahrene Schotterstraße vermeiden wir weitgehend und folgen stattdessen alten Hirtenpfaden und ursprünglichen Trekkingwegen. Dazu ist der Trek gespickt mit Ausblicken auf gleich drei Achttausender: Den Anfang macht der Manaslu mit 8.163 Metern. Danach rückt die namensgebende Annapurna mit 8.091 Metern ins Blickfeld, und zum Finale steht schließlich der gewaltige Dhaulagiri mit 8.167 Metern über dem tief eingeschnittenen Tal der Kali Gandaki. Vor dem hohen Pass Richtung Mustang setzen wir bewusst noch einen weiteren Höhepunkt: Wir verlassen die klassische Hauptroute und steigen hinauf zum Tilicho Lake, der auf knapp 5.000 Metern abgeschieden in einer Welt aus Fels, Schnee und Eis liegt. Danach führt unsere Route über den Thorong La und schließlich immer weiter hinunter – bis zu den heißen Quellen von Tatopani, mitten zwischen Bananenstauden. 15 Tage Trekking liegen dann hinter uns. Aber einen Klassiker lassen wir uns trotzdem nicht nehmen: Zum Sonnenaufgang steigen wir noch einmal hinauf zum Poon Hill. Nach den vielen einsamen Tagen im Himalaya stehen wir hier ganz gelassen mit ein paar Hundert anderen vor einem der berühmtesten Panoramen Nepals. Muss auch mal sein! Zum Abschluss geht es nach Pokhara. Am ruhigen Phewa-See bleibt noch ein ganzer Tag zum Entspannen, Beinehochlegen und Zurückschauen auf eine der abwechslungsreichsten Trekkingrunden Nepals.
Was diese Reise besonders macht
- Kleingruppe mit maximal 10 Personen
- Deutschsprachiger Partner vor Ort!
- Abstecher zum Tilicho Lake
- Etablierte Trekkingunterkünfte und Lodges
- Über den Thorong La, gut akklimatisiert
- Umgeben von drei Achttausendern
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Trekking & Wanderreisen
Anspruchsvolles Trekking auf mittelschweren bis schweren Wegen (vergleichbar rot und schwarz oder T3 -T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steil, teils weglos oder ausgesetzt und führen über Felsstufen mit kurzen Kletterpassagen. Seile und Geländer bieten nur selten zusätzliche Sicherheit. Der Einsatz der Hände ist erforderlich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung. Der Gebrauch von Steigeisen und Pickel kann erforderlich sein, entsprechende Kenntnisse sind hilfreich. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum I. Grad nach UIAA können vorkommen.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
23 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Freitag, 14.05.2027, regulär 12.00 Uhr, Kathmandu
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 05.06.2027, voraussichtlich 09.00 Uhr, Kathmandu
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 14.05.2027
Abflug in Deutschland
Abflug in Deutschland
Die Flüge nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt, starten in Deutschland meist am Nachmittag und gehen über Nacht und über den Orient.
2. Tag
· 15.05.2027
Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu
Nach der Landung am Tribhuvan International Airport fahren wir in etwa 30 bis 45 Minuten zu unserem Hotel im buddhistischen Zentrum von Kathmandu dem Stadteil Bodanath. Der restliche Tag bleibt zum Ankommen und Erholen. Bei einer Reisebesprechung lernen wir den Ablauf der kommenden Tage kennen und überprüfen gemeinsam die Ausrüstung.
3. Tag
· 16.05.2027
Heilige Stätten und Trubel in Kathmandu
Heilige Stätten und Trubel in Kathmandu
Heute entdecken wir einige der bedeutendsten Kulturstätten des Kathmandu-Tals. Da unser Hotel direkt an der Stupa von Boudhanath liegt, ist sie natürlich unser erstes Ziel. Fasziniert beobachten wir die buddhistischen Mönche und Nonnen bei ihren täglichen Rundgängen. Der Duft von Räucherkerzen liegt in der Luft. Überall klingeln Gebetsglocken und dazu das Summen des „Om mani padme hum“. So kann Nepal beginnen. Am Nachmittag besuchen wir den Durbar Square von Patan mit seiner fein gearbeiteten Newari-Architektur und erleben am Pashupatinath-Tempel die hinduistischen Rituale der Totenbestattung am Bagmati-Fluss. Danach packen wir unsere Ausrüstung, und wer mag, besucht noch einmal die von Kerzen erleuchtete Stupa direkt beim Hotel. Es lohnt sich!
4. Tag
· 17.05.2027
Das Trishuli Tal: Fahrt von Kathmandu über Besisahar nach Jagat (1.300 m)
Das Trishuli Tal: Fahrt von Kathmandu über Besisahar nach Jagat (1.300 m)
Früh am Morgen verlassen wir das Kathmandu-Tal und folgen zunächst dem Prithvi Highway entlang des Trishuli. Ab und zu spitzen schon die ersten schneebedeckten Gipfel des Himalaya zu uns hinunter. Im Fluss toben die Wellen und darauf die Raftingboote. Ein kurzer Zwischenstopp für eine Bananenstaude. Nichts dagegen! Ab Besisahar wird die Straße deutlich rauer, wir halten direkt auf das Gebirge zu. Auf einer schmalen Bergpiste fahren wir tief hinein in das Tal des Marsyangdi. Nach etwa acht bis neun Stunden und rund 185 Kilometern erreichen wir Jagat, ein traditionelles Steindorf inmitten steiler, terrassierter Berghänge.
5. Tag
· 18.05.2027
Der erste Trekkingtag nach Dharapani | 1.860 m
Der erste Trekkingtag nach Dharapani | 1.860 m
Unsere erste richtige Trekkingetappe folgt dem Marsyangdi-Fluss. Dieser begleitet uns bis weit hinter Manang. Seit einigen Jahren windet sich auch eine schwer zu befahrende Straße durch dieses Tal, doch wir nutzen weitestgehend die alten Hirten- und Handelspfade der Bewohner. Schmale Pfade und Steintreppen ziehen am Fluss entlang, und schon tauchen die ersten Spannbandbrücken auf. Wir nennen sie gemeinhin Hängebrücken. Nach einem kurzen, steilen Anstieg durchqueren wir den weiten Talkessel der Ortschaft Tal. Rechts stürzt ein Wasserfall die Hänge hinab, und wir steigen weiter stetig an. Nach dem Kontrollposten am Eingang zum Distrikt Manang erreichen wir Dharapani. Zwischen den dicht bewaldeten Berghängen wartet unsere heutige Lodge. Es wird Zeit für das nepalesische Nationalgericht Dal Bhat.
6. Tag
· 19.05.2027
8000er in Sicht: Von Dharapani nach Chame | 2.670 m
8000er in Sicht: Von Dharapani nach Chame | 2.670 m
Durch dichte Tannen- und Kiefernwälder verlassen wir Dharapani. Es geht – logischerweise – weiter bergauf. Aber: Wir könnten uns gerade am Mittelmeer befinden, so duftet es nach Kiefernwäldern. Rechts und links liegen Felder, auf denen Kartoffeln angebaut werden. Es sind die besten, die ihr jemals essen werdet! Nun kommt ein steiler Anstieg nach Timang. Und jetzt bitte umdrehen. Hinter uns taucht der Manaslu (8.163 m) auf. Der erste Achttausender auf dieser Runde. Wir wandern noch zwischen Apfelgärten und erreichen nach einer guten Stunde Chame, den Verwaltungssitz der Region Manang. Über dem Ort stehen der Lamjung Himal und die eisige Westflanke der Annapurna II. Jetzt sind sie greifbar nah – die hohen Berge.
7. Tag
· 20.05.2027
Die Hochebene von Pisang | 3.200 m
Die Hochebene von Pisang | 3.200 m
Noch einmal ein Tag mit duftenden Kiefernwäldern. Der Weg folgt dem schmalen Flusstal. Ein kurzer Anstieg, und zu unserer Rechten öffnet sich der Blick auf die gewaltige Felswand des Paungda Danda, die sich mehr als 1.500 Meter über dem Talboden aufwölbt. Sie ist geformt wie ein Wokkessel, und die Einheimischen glauben, dass diese Felsrampe seit Menschengedenken dafür da ist, die Toten in den Himmel zu befördern. Der Weg wird flacher, und in unserer sonnigen Lodge genießen wir den Ausblick auf die Hochfläche mit den ersten Yaks auf den Hochweiden. Ganz hinten sehen wir schon die Häuser von Upper Pisang am Hang in der Sonne leuchten. Der Ort ist zweigeteilt in Upper und Lower Pisang. Sollten wir unten schlafen, lohnt sich ein Akklimatisations-Abstecher hinauf nach Upper Pisang in das frisch renovierte Kloster direkt gegenüber der Nordflanke der Annapurna II.
8. Tag
· 21.05.2027
Auf alten Pfaden nach Manang | 3.540 m
Auf alten Pfaden nach Manang | 3.540 m
Wir wählen die aussichtsreichere Höhenroute über Upper Pisang. In steilen Serpentinen steigen wir nach Ghyaru auf 3.670 Meter. Vom Dorf reicht das Panorama über Annapurna II und III, Gangapurna und Tilicho Peak. Der Blick zurück zeigt den Pisang Peak, einen beliebten, aber nicht ungefährlichen 6000er. Anschließend führt der Weg weiter über Ngawal. Hier oben herrschen die kargen Verhältnisse, wie sie schon seit Jahrhunderten bestehen. Bauern, Yaks und Hochweiden, umgeben von beeindruckenden Eisgipfeln. Ausblicke, die für die Ewigkeit bleiben. Über von Eis ausgewaschene Geröllhänge, die einer Mondlandschaft gleichen, steigen wir hinab nach Manang. Kurz vor der Annapurna-Metropole passieren wir noch das uralte Kloster von Braga. Hier hat sich die vorbuddhistische Bön-Kultur zum Teil bewahrt. Ein lohnender Besuch für den Pausentag. Und unbedingt einen Blick in den hinteren Altarraum wagen – hier stehen unzählige Buddhafiguren. Doch jetzt spurten wir los, denn die Bäckereien in Manang mit köstlichem Apfelkuchen warten auf uns.
9. Tag
· 22.05.2027
Akklimatisation in Manang | 3.540 m
Akklimatisation in Manang | 3.540 m
Ein aktiver Ruhetag hilft dem Körper, sich an die dünnere Luft zu gewöhnen. Wir steigen etwa 300 Höhenmeter zum Chongkor-Aussichtspunkt oder zum türkisfarbenen Gangapurna-Gletschersee auf. Dabei blicken wir auf die Hängegletscher und Eisabbrüche von Gangapurna und Annapurna IV sowie auf das alte Kloster von Braga. Der Nachmittag bleibt zur Erholung in Manango der eben dem Klosterbesuch in Braga vorbehalten.
10. Tag
· 23.05.2027
Der Abstecher zum Tilicho Lake beginnt: Siri Kharka | 4.060 m
Der Abstecher zum Tilicho Lake beginnt: Siri Kharka | 4.060 m
Wir verlassen die Hauptroute der Annapurna-Runde und wenden uns der abgelegenen Tilicho-Region zu. Noch einmal haben wir von einer Stupa aus den Blick ins Tal zurück, und fast die gesamte Annapurna Range baut sich vor uns auf. Der Weg steigt durch die Ruinen von Old Khangsar in eine trockene, windgeprägte Hochgebirgslandschaft mit niedrigen Wacholderbüschen. Im kleinen Weiler Siri Kharka öffnet sich der Blick auf die mächtigen Felswände um Tare Kang und Tilicho Peak. Das Wort Kharka bedeutet „Weideland“ und bezeichnet Gebiete, die nur in den Sommermonaten belebt und bewirtschaftet sind. Wir sind nun abseits der Hauptroute. Oft sind hier wild lebende Blauschafe zu sehen – die klassischen Beutetiere der Schneeleoparden. Über uns schweben Lämmergeier, die hier an den steilen Südflanken die Aufwinde nutzen.
11. Tag
· 24.05.2027
Hoch hinauf zum Tilicho Base Camp | 4.150 m
Hoch hinauf zum Tilicho Base Camp | 4.150 m
Diese Etappe verlangt Trittsicherheit und volle Aufmerksamkeit. Ein schmaler Pfad quert eine ausgedehnte Erdrutschzone mit steilen, lockeren Geröllhängen und bizarr ausgewaschenen Felstürmen. Nach mehreren Gletscherbächen erreichen wir das einsam gelegene Tilicho Base Camp unmittelbar unter den hohen Bergflanken. Hier oben ist es schon kalt, und nachts wird das Wasser in den Leitungen gefrieren. Ein erster Härtetest für den Thorong La Pass. Umso größer ist unsere Hochachtung vor den Nepalis, die hier den ganzen Sommer verbringen und oft noch in den späten Abendstunden barfuß unterwegs sind.
12. Tag
· 25.05.2027
In der Eiswüste des Tilicho Lake | 4.920 m
In der Eiswüste des Tilicho Lake | 4.920 m
Heute wollen wir es wissen. Noch vor Tagesanbruch steigen wir in steilen Serpentinen über gefrorenes Geröll und je nach Verhältnissen auch Schnee hinauf zu unserem Tagesziel. Auf 4.920 Metern liegt der Tilicho Lake, einer der höchstgelegenen großen Seen der Erde. Sein türkisfarbenes Wasser wird von Tilicho Peak und Nilgiri North eingerahmt. Wieder ein Bild für die Ewigkeit. Nach dem Abstieg zum Base Camp und einer Mittagspause queren wir erneut die Erdrutschzone und kehren nach Siri Kharka zurück. Die Akklimatisation für den Thorong La Pass ist nun perfekt.
13. Tag
· 26.05.2027
Das Hochland vor dem Pass: Yak Kharka | 4.050 m
Das Hochland vor dem Pass: Yak Kharka | 4.050 m
Wir steigen in Richtung Khangsar ab und überqueren das Flussbett des Thorong Khola auf einer Holzbrücke. Durch offene Weideflächen und alpine Matten gelangen wir zurück auf die Hauptroute der Annapurna-Runde. Yak Kharka ist wieder eine hoch gelegene Weidesiedlung und unser Nachtlager für heute. Wer noch etwas Höhenluft schnuppern möchte, steigt noch wenige hundert Höhenmeter durch das Weideland direkt am Ort auf. Von hier haben wir den ersten Blick auf den Hauptgipfel – die Annapurna I. Noch ein unscheinbarer Zipfel oberhalb des riesigen Gesamtmassivs. Mit etwas Glück sehen wir auch hier Yaks und Blauschafe vor der Kulisse des Chulu West.
14. Tag
· 27.05.2027
Aufstieg zum Finale, Thorong High Camp | 4.880 m
Aufstieg zum Finale, Thorong High Camp | 4.880 m
Die Etappe ist kurz, aber fordernd. Über Ledar, eine Hängebrücke und einen Geröllhang erreichen wir zunächst Thorong Phedi auf 4.450 Metern. Hier lockt eine ausgedehnte Mittagspause in der warmen Sonne, bevor wir die letzte Stunde zum High Camp aufsteigen. Auch im High Camp gibt es noch einen kleinen Gipfel, mit dem wir unsere Höhenanpassung verbessern können. Es sind kaum hundert Höhenmeter, diese eröffnen uns aber einen völlig neuen Blick auf die umliegenden Berge und auf die Hochfläche, die wir morgen auf dem Weg zum Thorong La überqueren wollen.
15. Tag
· 28.05.2027
Über den Thorong La Pass nach Mustang | 5.416 m
Über den Thorong La Pass nach Mustang | 5.416 m
Gegen 4 Uhr brechen wir zur Königsetappe auf. Der drei- bis fünfstündige Anstieg führt über gefrorenen Schotter und möglicherweise Schnee zum Thorong La auf 5.416 Metern. Gebetsfahnen markieren die Passhöhe. Zugegeben, der Weg dorthin scheint endlos, da er vor allem zum Schluss nicht gerade steil ist. Denn von Weitem sehen wir schon die Gebetsfahnen auf der Passhöhe in der Morgensonne. Noch einige Schritte, dann ist es geschafft. Eine völlig neue Welt eröffnet sich vor uns: das weite Panorama auf den Dhaulagiri, den dritten 8000er, und die Berge des Damodar Himal. Dolpo und das Königreich Mustang liegen vor uns und unter uns die tiefste Schlucht der Welt, die Kali Gandaki. Ein langer, steiler Abstieg von mehr als 1.600 Höhenmetern bringt uns bis nach Muktinath im Mustang. Ein heiliger Ort mit Tempel und einem ewig brennenden Feuer. Der heilige Tempelbezirk ist für Hindus und Buddhisten gleichermaßen bedeutend. Hundertacht kupferne Bullenköpfe speien frisches, eiskaltes Gletscherwasser in ein Wasserbecken. Ein Ziel etlicher Pilger.
16. Tag
· 29.05.2027
Im tiefsten Tal der Erde bis Marpha | 2.670 m
Im tiefsten Tal der Erde bis Marpha | 2.670 m
Am Morgen besuchen wir genau diese 108 Wasserspeier von Muktinath, dann biegen wir links in den Mustang ab. Die Landschaft ist trocken und dürr, erinnert an Tibet – ebenso wie die tönernen Wehrtürme von Jharkot. Wir erreichen Kagbeni. Das mittelalterlich wirkende Dorf liegt am Zugang nach Upper Mustang. Entlang des breiten, windigen Flussbetts des Kali Gandaki wandern wir weiter nach Marpha. Das traditionelle Thakali-Dorf ist für seine engen Steingassen, flachen Dächer und Apfelgärten bekannt.
17. Tag
· 30.05.2027
Entspannen in den heißen Quellen von Tatopani | 1.190 m
Entspannen in den heißen Quellen von Tatopani | 1.190 m
Sehr früh am Morgen schnappen wir uns einen privaten Jeep oder Kleinbus und legen die erste Flachstrecke des Gandaki-Tals bis nach Ghasa motorisiert zurück. In Ghasa kommen dann die Wandertiefel wieder zum Einsatz. Zu Fuß überqueren wir den Kali Gandaki. Hier ist es deutlich ruhiger – es ist die alte Trekkingstrecke aus den 80er-Jahren. Kleine verfallene Lodges zeugen noch davon. Über lange Steintreppen steigen wir entlang des Kali Gandaki weiter ab. Unterwegs passieren wir den mächtigen Rupse-Wasserfall und wandern durch subtropische Vegetation, Orangenhaine und kleine Bauerndörfer. Unglaublich, wenn man bedenkt, wo wir vor drei Tagen noch waren. Tatopani ist erreicht. Der Ortsname bedeutet „Heißes Wasser“. Wir lassen den Nachmittag in den natürlichen heißen Quellen am Fluss ausklingen!
18. Tag
· 31.05.2027
Durch Felder und Dörfer nach Ghorepani | 2.860 m
Durch Felder und Dörfer nach Ghorepani | 2.860 m
Heute wartet ein langer Anstieg von mehr als 1.600 Höhenmetern auf uns. Die Muskeln sind vom warmen Wasser gelockert, wir sind bestens an die Höhe angepasst. Es wird erstaunlich leicht gehen. Zumal der Weg keineswegs eintönig ist. Überall sehen wir kleine Bauernhäuser und die Gurung-Bevölkerung bei der Landarbeit. Das Familienleben findet im Freien statt, und wir sind mittendrin. Kurz vor Ghorepani kühlt die Luft deutlich ab, und riesige Rhododendronbäume säumen den Pfad. In Ghorepani stehen Dhaulagiri South und Annapurna South eindrucksvoll über dem Horizont.
19. Tag
· 01.06.2027
Sonnenaufgang am Poon Hill und weiter nach Pokhara
Sonnenaufgang am Poon Hill und weiter nach Pokhara
Noch vor Sonnenaufgang steigen wir in etwa 45 Minuten zum Poon Hill (3.210 m) auf. Im ersten Licht des Tages leuchten die Massive von Dhaulagiri und Annapurna, daneben erhebt sich die markante Spitze des Machhapuchhre. Dieses Ereignis feiern wir mit Hunderten anderen Menschen, die aus der ganzen Welt nach Nepal gereist und hierher gewandert sind. Nach einem gemütlichen Frühstück in Ghorepani folgt der lange Abstieg über Tausende Steinstufen durch Ulleri und Tikhedhunga bis Birethanti. Hier ist das Trekking zu Ende. Kein großes Tor, keine feiernden Fans, nur ein riesiger Warenumschlagplatz, der die gesamte Annapurna-Region versorgt. Hier kaufen die Träger ihre Waren, die sie in die abgelegenen Dörfer tragen. Darunter genau das Essen, das wir in den letzten 16 Tagen gegessen haben. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Von hier fahren wir noch knapp zwei Stunden nach Pokhara und lassen den Tag entspannt am Seeufer ausklingen.
20. Tag
· 02.06.2027
Freier Tag in Pokhara | 820 m
Freier Tag in Pokhara | 820 m
Der Tag gehört ganz der Erholung. Wer möchte, fährt mit einem Ruderboot über den Phewa-See, besucht die Weltfriedenspagode, den Davis-Wasserfall oder die Gupteshwor-Höhle. Ebenso verlockend sind eine Massage oder ein ruhiger Nachmittag in einem der Cafés am See – mit Blick auf die Berge, die sich bei klarem Wetter im Wasser spiegeln.
21. Tag
· 03.06.2027
Flug von Pokhara nach Kathmandu
Flug von Pokhara nach Kathmandu
Ein kurzer Transfer bringt uns zum Flughafen von Pokhara. Während des etwa 25-minütigen Fluges nach Kathmandu eröffnen sich bei guter Sicht noch einmal Ausblicke auf Annapurna, Manaslu und Ganesh Himal. Anschließend fahren wir zu unserem Hotel bei Boudhanath. Am Abend beschließen wir die Reise bei einem gemeinsamen Abschiedsessen mit nepalesischem Kulturprogramm.
22. Tag
· 04.06.2027
Tschau Kathmandu
Tschau Kathmandu
Mit dem Transfer zum Tribhuvan International Airport endet unsere Reise durch Nepal. Je nach Abflugzeit bleibt uns noch etwas Zeit für letzte Besorgungen oder eine Dankes-Puja an der Stupa von Boudhanath. Anschließend treten wir den Rückflug nach Deutschland an.
23. Tag
· 05.06.2027
Ankunft in Deutschland oder Verlängerung im Chitwan Nationalpark
Ankunft in Deutschland oder Verlängerung im Chitwan Nationalpark
Je nach Fluggesellschaft landen wir im Laufe des Tages in Deutschland, wo unsere Reise endet.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Unsere Empfehlungen im Anschluss
Chitwan Nationalpark
Drei Tage im subtropischen Süden Nepals, ab und bis Kathmandu. Im UNESCO-Weltnaturerbe beobachten wir mit etwas Glück Panzernashörner, Krokodile, Affen und einige der über 500 Vogelarten.
Leistungen
Im Preis enthalten 17 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5
Guide
23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (englischsprachig)
Zusätzlich ab 4 Personen: 23 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer
Unterkunft
4 x ÜN/DZ in Pension & Gasthof
15 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus
2 x ÜN/DZ im Hotel****
Verpflegung
19 x Frühstück
2 x Halbpension Frühstück und Abendessen
"Welcome Dinner" am ersten Abend
Marschtee 1 Liter warmer Tee pro Person für unterwegs
"Farewell Dinner" am letzten Abend
Flug
Inlandsflug Pokhara - Kathmandu
Transfer
Folgende Transfers › Transfers durch unseren Partner vor Ort › Einheimische Begleitmannschaft und Träger (max. 13 kg pro Person)
Gebühren
Sämtliche Nationalpark Gebühren
Permits und Genehmigungen
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)
Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket
Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm inkl. Eintritte
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Kathmandu - MUC ab 1.200,00 €/P
Flug FRA - Kathmandu - FRA ab 1.200,00 €/P
Flug ZRH - Kathmandu - ZRH ab 1.200,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. Nur bei bestimmten Flugstrecken buchbar. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
22 Nächte
Rokpa Guesthouse
Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…
Unterkunft ansehenLodge | Ferienhaus
Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.
Waterfront Resort
Vier-Sterne-Hotel am Phewa-See in Pokhara In Pokhara , direkt am Phewa-See , liegt auf 830 m das Waterfront Resort, ein Vier-Sterne-Hotel mit Blick über den See auf die Gipfel des Annapurna-Massivs . Auf den Trekkings…
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Rokpa Guesthouse
Basislager in Boudha nahe dem Boudhanath Stupa Auf 1.336 m, im Stadtteil Boudha von Kathmandu, liegt das Rokpa Guesthouse . Betrieben wird das Hotel von ROKPA Nepal als Sozialunternehmen; alle Gewinne fließen in Projekt…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.