Alpine Welten
Berghütte DAV Sektion Coburg

Coburger Hütte

1.920m 🇦🇹
47.360, 10.934 Österreich
Betten: 80
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Ehrwald, Biberwier, Obsteig

DAV-Hütte zwischen Seebensee und Drachensee

Oberhalb von Ehrwald, auf einem Sattel zwischen Seebensee und Drachensee, liegt auf 1.920 m die Coburger Hütte. Die Schutzhütte der Sektion Coburg des Deutschen Alpenvereins (DAV) gehört zur Mieminger Kette in Österreich. Nur wenige Höhenmeter über dem Drachensee blickt sie hinunter auf den Seebensee, in dem sich an klaren Tagen die Zugspitze spiegelt.

Auf der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran“ übernachten wir hier. In 1 bis 2 Stunden erreichst du von der Hütte aus den Vorderen Drachenkopf (2.301 m), den Vorderen Tajakopf (2.452 m) und die Ehrwalder Sonnenspitze (2.412 m).

Übernachten auf der Coburger Hütte

Die Coburger Hütte hat 80 Schlafplätze, Duschen, Trockenräume und einen Winterraum. Gruppen nutzen den Schulungsraum für 20 Personen mit Beamer. Versorgt wird die Hütte mit Photovoltaik und einem Blockheizkraftwerk, das Quellwasser läuft durch eine Filteranlage.

Zustieg zur Coburger Hütte

Der Hauptzustieg beginnt in Ehrwald (1.000 m). Zur Ehrwalder Alm (1.502 m) fährt auch die Ehrwalder Almbahn. Von dort sind es vorbei an Seebenalm und Seebensee 2 Stunden zur Hütte.

Direkt von Ehrwald führt der Hohe Gang in 3 Stunden hinauf. Er verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist nur stellenweise mit Drahtseilen gesichert. Ebenso lange dauern der Seeben-Klettersteig (Schwierigkeitsgrad E) und der Aufstieg von Biberwier über die Biberwierer Scharte (2.000 m).

Übergänge führen über die Igelsscharte zur Breitenkopfhütte (3 Stunden) und über die Grünsteinscharte zum Lehnberghaus oder zum Berggasthof Sunnalm (je etwa 3 Stunden). Über Gaistal und Gatterl sind es 5 bis 6 Stunden zur Knorrhütte.

Gut zu wissen:

Den Bau schlug 1890 der Münchner Alpinist Ferdinand Kilger vor. 1895 übernahm die 1879 gegründete Sektion Coburg das Vorhaben, 1901 war die erste Hütte fertig. 1908 bekam sie eine Fernsprechleitung, 1962 eine Materialseilbahn, zwischen 2009 und 2011 einen Erweiterungsbau mit Seminarraum.

Etwa fünf Minuten entfernt liegt ein Klettergarten mit rund zehn Routen im Grad 4 bis 6. Geöffnet ist die Hütte in der Regel von Juni bis Anfang Oktober.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 2.962 m

Zugspitze

Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Der Gipfel markiert die Grenze zwischen Bayern und Tirol. Drei Normalwege führen über Höllental, Reintal und das österreichische Schneekar zum Gipfel.

Gipfel 2.628 m

Alpspitze

Die Alpspitze (2.628 m) erhebt sich als pyramidenförmiger Gipfel im Wettersteingebirge. Der markante Berg gilt als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen und zählt zu den bekanntesten Berggestalten der Nördlichen Kalkalpen.

Gipfel 2.144 m

Bernadeinkopf

Der Bernadeinkopf erhebt sich auf 2.144 m im Alpspitz-Massiv und bildet einen beliebten Ausbildungsgipfel. Die Nordwand durchzieht der Mauerläufersteig, ein anspruchsvoller Klettersteig der Schwierigkeit D-E.

Gipfel 2.060 m

Osterfelderkopf

Der Osterfelderkopf (2.060 m) ist ein Nebengipfel der Alpspitze im Wettersteingebirge. Die Bergstation der Alpspitzbahn macht ihn zum zentralen Ausgangspunkt für Klettersteige, Skitouren und den Jubiläumsgrat zur Zugspitze. Von der AlpspiX-Plattform reicht der Tiefenblick bis nach Garmisch.

Sonstige

Kreuzeckbahn

Die Kreuzeckbahn erschließt das Kreuzeck im Wettersteingebirge oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Die Luftseilbahn führt zum Kreuzeckhaus auf 1.652 m und dient als Aufstiegshilfe für alpine Touren. Von der Bergstation erreicht man die Alpspitze und weitere Gipfel des Wettersteins.

Sonstige

Alpspitzbahn

Die Alpspitzbahn ist eine Pendelbahn mit zwei 80-Personen-Kabinen von 748 m auf 2.033 m zum Osterfelderkopf. Sie erschließt das Skigebiet Garmisch Classic und bietet Zugang zu Wanderwegen, Klettersteigen und der Aussichtsplattform AlpspiX.

Stadt 708 m

Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen liegt auf 708 m im Wettersteingebirge zwischen Zugspitze und Alpspitze. Der Markt entstand 1935 aus den Gemeinden Garmisch und Partenkirchen. Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1936 und wichtigster Stützpunkt für Touren im Werdenfelser Land.

Sattel 2.024 m

Gatterl

Das Gatterl liegt auf 2.024 m zwischen den Gatterlköpfen und dem Hochwanner im Wettersteinkamm. Der Pass bildet die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Er dient als wichtiger Übergang auf dem weniger begangenen Zugspitzweg von der österreichischen Seite.

Sattel 2.045 m

Feldernjöchl

Das Feldernjöchl liegt auf 2.045 m an der deutsch-österreichischen Grenze im Wettersteingebirge. Der Pass verbindet die Ehrwalder Alm mit dem Zugspitzplatt und der Knorrhütte. Eine drahtseilgesicherte Passage am Gatterl erfordert Trittsicherheit.

Sattel 1.750 m

Hupfleitenjoch

Das Hupfleitenjoch liegt auf 1.750 m im Wettersteingebirge und verbindet das Höllental mit der Kreuzeckbahn-Bergstation. Der Pass ist zentraler Punkt des historischen Knappensteigs, eines alten Minenwegs mit unbewirtschafteten Knappenhäusern. Vom Joch bietet sich ein direkter Blick ins Höllental und zur Zugspitze.

Gipfel 1.924 m

Stuibenkopf

Der Stuibenkopf erhebt sich auf 1.924 m im Wettersteingebirge nahe Garmisch-Partenkirchen. Der Berg gilt als idealer Ausbildungsgipfel für Bergwandern und Skitouren. Vom Gipfel reicht der Blick über das Reintal zum Wettersteingrat.

Sonstige

Ehrwald

Ehrwald liegt am Fuß des Wettersteingebirges mit der Zugspitze. Der österreichische Ort am Lermooser Moos ist zentraler Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Hochtouren. Die Tiroler Zugspitzbahn erschließt das hochalpine Gelände.

Reisen mit Coburger Hütte