SAC-Hütte auf 2.519 m im Turtmanntal
Im Turtmanntal oberhalb von Gruben und Meiden im Kanton Wallis liegt auf 2.519 m die Turtmannhütte. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Prevôtoise des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Die SAC-Hütte steht in den Walliser Alpen nahe der deutsch-französischen Sprachgrenze. Sie ist ein Ausgangspunkt für Hochtouren auf Drei- und Viertausender.
Auf der „Tour du Ciel“, einer fünftägigen Skidurchquerung im Wallis, übernachten wir hier. Mit Bergführer erreichbare Gipfelziele sind das Bishorn (4.151 m) und das Brunegghorn (3.833 m), außerdem Les Diablons (3.609 m) und das Schöllihorn (3.500 m). Das Barrhorn (3.610 m) gilt als höchster Wandergipfel der Schweiz.
Übernachten auf der Turtmannhütte
Die Hütte hat 72 Schlafplätze. Bei der Eröffnung 1928 waren es 30 Plätze.
Zustieg zur Turtmannhütte
Ausgangspunkt des Hauptzustiegs ist Senntum. Von dort sind es auf drei Wegvarianten gut zwei Stunden zur Hütte. Im Sommer fährt ein Bus von Oberems bis zum Hotel Schwarzhorn in Gruben, auf Nachfrage weiter bis Senntum. Mit dem eigenen Auto geht es bis zum Parkplatz in Senntum. Ab Gruben dauert der Aufstieg je nach Wegführung ein bis zwei Stunden länger. Der Übergang zur Topalihütte führt über das Schöllijoch und den Schölligletscher und dauert 4 bis 5 Stunden. Der Weg ist ein weiß-blau-weiß markierter alpiner Bergweg der Schwierigkeitsstufe T5.
Gut zu wissen:
Bis 1958 war die Turtmannhütte die abgelegenste aller Hütten des SAC. Erst in diesem Jahr entstanden die Seilbahn von Turtmann nach Oberems und die Straße von Oberems nach Gruben. Zuvor waren von Turtmann aus rund 18 km und 1.900 m Höhenunterschied zu überwinden, in etwa neuneinhalb Stunden.