Alpine Welten
Berghütte Club Alpino Italiano

Rifugio Gen. Achille Papa

1.921m 🇮🇹
45.784, 11.186 Italien
Betten: 60
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

CAI-Hütte an der Porte di Pasubio am Friedensweg

Auf 1.921 m, an der Porte di Pasubio am oberen Rand des Val Canale, liegt das Rifugio Gen. Achille Papa in den Vizentinischen Alpen. Die Schutzhütte gehört der Sektion Schio des Club Alpino Italiano (CAI). An der Fassade hängen Gedenktafeln, darunter eine zur Schlacht vom 2. Juli 1916.

Der Europäische Fernwanderweg E5 und der Sentiero della Pace, der Friedensweg, berühren die Hütte. Auf der sechstägigen Alpenüberquerung von Trient nach Verona übernachten wir hier.

Übernachten auf dem Rifugio Gen. Achille Papa

Das Rifugio Achille Papa hat 60 Schlafplätze. Im karstähnlichen Gelände kommt das Wasser aus Zisternen und Auffangbecken. 2003 wurde die Abwasserentsorgung nach nachhaltigen Kriterien umgebaut, zugleich kamen neue Stromgeneratoren hinzu. Als Winterraum dient das Biwak Marzotto-Sacchi etwas oberhalb, mit 7 Plätzen auf zwei Ebenen, Matratzen und einem Tisch.

Zustieg zum Rifugio Gen. Achille Papa

Vom Passo Pian delle Fugazze (1.162 m) sind es auf der Strada degli Eroi, Weg 179 und 339, 2 Stunden 30 Minuten zur Hütte. Von der Bocchetta Campiglia (1.216 m) führt die Strada delle 52 Gallerie, Weg 366, in 3 Stunden herauf. An der Hütte endet dieser Weg, den etwa 50.000 Wanderer im Jahr gehen. Ebenfalls ab Bocchetta Campiglia führt die Strada degli Scarubbi, Weg 370, in 2 Stunden 45 Minuten zur Hütte. Ebenso lange dauert der Weg vom Rifugio Balasso (983 m) über Weg 300A und 300.

Zum Rifugio Vincenzo Lancia (1.825 m) sind es auf Weg 105 oder 120 2,5 bis 3 Stunden. Der Übergang zum Passo della Borcola (1.219 m) über Weg 120 und 147 dauert 3 Stunden.

Gut zu wissen:

Am 6. Juli 1922 wurde die Hütte als Rifugio Pasubio eingeweiht, zum Gedenken an die auf dem Pasubio gefallenen Soldaten. Seit 1937 heißt sie Rifugio Generale Achille Papa, kurz Rifugio Papa. Benannt ist sie nach dem Kommandanten der Infanteriebrigade Liguria, die 1916 bis 1917 auf dem Pasubio eingesetzt war. Geöffnet ist die Hütte von Juni bis Oktober, an Wochenenden bis Mitte November.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 1.610 m

Passo Coe

Der Passo Coe liegt auf 1.610 m in den Vizentinischen Alpen und verbindet Tonezza del Cimone mit Folgaria. Der Pass dient als wichtiger Übergang zwischen der Val d'Astico und dem Altopiano di Folgaria.

Gipfel 2.232 m

Cima Palon

Die Cima Palon erhebt sich mit 2.232 m als höchster Gipfel des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Berg war im Ersten Weltkrieg strategisch wichtiger Stützpunkt des italienischen Heeres. Vom Gipfel reicht der Blick über die gesamten Ostalpen.

Gipfel 2.220 m

Dente Italiano

Der Dente Italiano erhebt sich auf 2.220 m im Pasubio-Massiv der Vizentinischen Alpen. Die Erhebung bildete im Ersten Weltkrieg die italienische Frontlinie gegenüber dem benachbarten Dente Austriaco. Heute zeugen noch immer Stollen und Befestigungsanlagen von der bewegten Kriegsvergangenheit.

Gipfel 2.203 m

Dente Austriaco

Der Dente Austriaco erhebt sich auf 2.203 m am Hauptkamm des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Gipfel bildete von 1916 bis 1918 die vorderste österreichisch-ungarische Frontlinie im Ersten Weltkrieg. Zahlreiche Gedenkplatten und unterirdische Stollenanlagen zeugen von den erbitterten Kämpfen.

Dorf

Erbezzo

Erbezzo ist ein kleines Bergdorf in der Provinz Verona mit 785 Einwohnern. Das Dorf liegt in der hügeligen Landschaft der Vizentinischen Alpen zwischen Wald und Wiesen. Es dient als Etappenort am E5-Fernwanderweg zwischen Trient und Verona.

Gipfel 2.259 m

Cima Carega

Die Cima Carega erhebt sich auf 2.259 m als höchster Gipfel der Piccole Dolomiti in den Vizentinischen Alpen. Der Berg liegt vollständig in der Provinz Trient und bietet mit seiner Prominenz von 1.185 m eine außergewöhnliche Fernsicht über das gesamte Trentino bis zu den Gletschern der Westalpen.

Dorf

Giazza

Giazza liegt am Zusammenfluss der Bäche Revolto und Fraselle in den Vizentinischen Alpen. Das Bergdorf ist die letzte Gemeinde, in der noch die cimbrische Sprache gesprochen wird. Die germanische Mundart geht auf mittelalterliche Siedler aus Bayern und Tirol zurück.

Gipfel 1.852 m

Monte Maggio

Der Monte Maggio erhebt sich auf 1.852 m in den Vizentinischen Alpen an der Grenze zwischen Trentino und Venetien. Der markante Gipfel mit großer Metallkreuz war während des Ersten Weltkriegs heftig umkämpft. Vom Gipfel reicht der Blick über Ortlergruppe, Ötztaler und Zillertaler Alpen bis zu den Dolomiten.

Bildstock

Cristo Redentore

Die Christusstatue Cristo Redentore thront auf dem Monte Arzola im Gran Paradiso Nationalpark. Mit weit ausgebreiteten Armen überblickt der Erlöser die weite Poebene. Die Statue markiert einen Wegpunkt auf der Grande Traversata delle Alpi.

Höhle

Angelo

Die Angelo-Höhle liegt im Rio-Popena-Tal der Vizentinischen Alpen. Die Höhle befindet sich nahe dem Corno di Angelo auf rund 2.400 m Höhe. Das Gebiet gilt als entspannte Alternative zur bekannten Cristalloscharte.

Dorf

Canale

Canale ist eine Fraktion der Gemeinde Pergine Valsugana im Trentino mit 893 Einwohnern. Das mittelalterliche Dorf liegt am Merdar-Bach nahe dem Susà-Schwemmkegel. Der historische Ortskern aus dem 19. Jahrhundert gruppiert sich um die Piazza della Fontana.

Archäologische Stätte

Teatro Romano

Das Teatro Romano stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. und liegt am Fuß des Colle San Pietro am linken Adige-Ufer. Es zählt zu den besterhaltenen antiken Theatern Norditaliens und beherbergt heute ein archäologisches Museum.

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