Alpine Welten
Berghütte DAV Sektion Siegerland

Siegerlandhütte

2.710m 🇦🇹
46.941, 11.148 Österreich
Betten: 49
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Sölden, Moos in Passeier

DAV-Schutzhütte im Windachtal der Stubaier Alpen

Auf 2.710 m liegt die Siegerlandhütte im Talschluss des Windachtals, östlich von Sölden im Ötztal in Österreich. Die Schutzhütte der Sektion Siegerland des Deutschen Alpenvereins (DAV) steht unmittelbar am Fuß einiger Dreitausender der Stubaier Alpen. Durch die abgeschiedene Lage und die relativ weiten Wege blieb sie bis heute von den Begleiterscheinungen des Massentourismus verschont.

Auf der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran“ übernachten wir hier. Von der Hütte sind es 4 Stunden auf das Zuckerhütl (3.505 m) und 2¾ Stunden auf die Sonklarspitze (3.444 m).

Übernachten auf der Siegerlandhütte

Die Hütte hat 49 Schlafplätze, 28 in Zimmerlagern und 21 im Matratzenlager. Dazu kommen eine Etagendusche, eine Gaststube für etwa 50 Personen und ein Seminarraum. Strom liefern eine Wasserturbine mit rund 6 kW Leistung und seit 2023 eine Photovoltaikanlage. Ganzjährig offen ist der Winterraum im Nebengebäude von 2008, mit Essraum und sechs Schlafplätzen.

Zustieg zur Siegerlandhütte

Von Sölden im Ötztal sind es 5 bis 6 Stunden zur Hütte. Vom Parkplatz am Gasthof Fiegl im Windachtal führt der Weg in 210 Minuten über 1.100 Hm herauf. Aus Südtirol kommt man von Moos in Passeier (Schönau) in 4 Stunden.

Der Übergang zur Hildesheimer Hütte über das Gamsplatzl dauert 3 Stunden. Zum Becherhaus führen Gletschertouren in 5½ Stunden. Der Weg über den Pfaffensattel zur Sulzenauhütte ist nur für Geübte. Weitere Übergänge verbinden die Hütte mit der Hochstubaihütte, der Müllerhütte, der Fieglhütte, der Schneeberghütte und dem Brunnenkogelhaus.

Gut zu wissen:

Die erste Hütte der Sektion war die Marburg-Siegener Hütte in den Sarntaler Alpen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie von Italien beschlagnahmt. Der Neubau im hinteren Windachtal entstand in den Sommern 1928 und 1929. Nach dem Zweiten Weltkrieg verwaltete der Österreichische Alpenverein die Hütte treuhänderisch bis zur Rückgabe 1956. Heute trägt sie das Umweltgütesiegel für nachhaltigen Hüttenbetrieb.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Siegerlandhütte