DAV-Hütte auf dem Kaiserjoch am Lechtaler Höhenweg
In den Lechtaler Alpen, auf dem Kaiserjoch in 2.310 m Höhe, liegt das Kaiserjochhaus. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Leutkirch des Deutschen Alpenvereins (DAV). Sie gehört zur Gemeinde Pettneu am Arlberg und steht direkt an der Gemeindegrenze zu Kaisers. Am Lechtaler Höhenweg ist das Kaiserjochhaus ein Stützpunkt für mehrtägige Hüttenwanderungen.
Auf der dreitägigen Bergwanderung „Wandern auf dem Lechtaler Höhenweg“ übernachten wir hier. Drei Gipfel sind von der Hütte aus erreichbar: der Malatschkopf (2.390 m) in 20 Minuten über Felsen, der Grießkopf (2.581 m) in 1 Stunde über Schutt und der Stanskogel (2.757 m) in 3½ Stunden auf einem markierten, versicherten Steig.
Übernachten auf dem Kaiserjochhaus
Die Hütte hat 62 Schlafplätze. Außerhalb der Bewirtschaftung ist ein Winterraum mit 4 Plätzen offen, der sich mit dem Alpenvereinsschlüssel (AV-Schlüssel) öffnen lässt. Versorgt wird die Hütte per Helikopter.
Zustieg zum Kaiserjochhaus
Von Kaisers sind es etwa 2½ Stunden zur Hütte. Länger ist der Aufstieg ab Pettneu am Arlberg: Über den Südhang führt der Weg in 3½ Stunden hinauf.
Zur Leutkircher Hütte und zum Edelweißhaus dauert der Übergang jeweils 2 Stunden. Wer auf dem Weg zur Leutkircher Hütte den Stanskogel mitnimmt, braucht etwa 2 Stunden mehr. Zur Ansbacher Hütte geht es über Kridlonscharte, Hinterseejoch, Alperschonjoch und Flarschjoch in 4½ Stunden. Dabei ist die Querung am Ostgrat der Vorderseespitze seilversichert. Zur Simmshütte sind es über Kridlonscharte und Kälberlahnzugjöchl 5 Stunden. Der Weg verläuft durch das Klämmle, eine steile, versicherte Rinne im Westgrat der Vorderseespitze. Ungeübte gehen diese beiden Übergänge nur in Begleitung erfahrener Bergwanderer oder eines Führers.
Gut zu wissen:
Erbaut wurde die Hütte 1888 vom Touristenverband Tirol. Seit 1923 gehört sie der Sektion Leutkirch.