Schutzhütte unter der Ponza Grande im Parco di Fusine
Die Associazione Culturale di Promozione Sociale Cretz betreibt das Rifugio Luigi Zacchi, auf Deutsch auch Zacchi-Hütte oder Zaki-Hütte genannt. Die Schutzhütte liegt auf 1.396 m im italienischen Teil der Julischen Alpen, im Wald unter der Westwand der Ponza Grande. Ponze, Veunza und Mangart bilden um sie ein Amphitheater, das das Schutzgebiet Parco di Fusine umschließt.
Auf dem zweiten Teil der „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ übernachten wir hier. Klettersteige führen von der Hütte auf den Mangart (2.677 m), über die „Via della Vita“ auf die Veunza (2.340 m) und in 3 Stunden auf die Cima Strugova (2.265 m). Ebenfalls 3 Stunden dauert der gesicherte Steig auf die Ponza Grande (2.274 m). Zum Valico della Porticina (1.844 m) sind es 2 Stunden 30 Minuten.
Übernachten im Rifugio Luigi Zacchi
Das Gebäude aus Stein und Holz hat zwei Etagen. Die Hütte hat 20 Schlafplätze in drei Zimmern: zwei mit je sechs Betten und eines mit acht Betten.
Zustieg zum Rifugio Luigi Zacchi
Vom oberen See der Laghi di Fusine, dem Lago superiore, sind es auf Weg Nr. 512 etwa 1 Stunde zur Hütte. Länger ist die Variante über die Nachbarhütte Ricovero Capanna Ponza: Ab den Laghi di Fusine dauert sie 1 Stunde 45 Minuten. Außerdem liegt die Hütte an der Alta Via Alpi Tarvisiane. Im Winter ist sie mit Schneeschuhen und Tourenski erreichbar.
Gut zu wissen:
1919 entstand auf den Resten einer alten Jagdhütte die Capanna Piemonte, die 1932 von einer Lawine zerstört wurde. Am 17. Juli 1949 weihte die Sektion Tarvisio des Club Alpino Italiano (CAI) das heutige Gebäude ein. Seit 1952 trägt es den Namen von Oberst Luigi Zacchi, einem Alpini-Offizier und Veteranen des Russlandfeldzugs, der 1950 starb. Eigentümerin ist die Regione Friuli Venezia Giulia.
Die Zacchi-Hütte ist vom 15. Juni bis 15. September täglich geöffnet. Aktuelle Angaben zum Betrieb und weitere Auskünfte, etwa zu Speisekarte oder Webcam, stehen auf der Website rifugiozacchi.com.