Alpine Welten
Berghütte OeAV Sektion Austria

Haindlkarhütte

1.121m 🇦🇹
47.567, 14.612 Österreich
Betten: 49
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Johnsbach

Schutzhütte unter den Nordwänden des Gesäuses

Die Sektion Austria des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) betreibt die Haindlkarhütte auf 1.121 m in den Ennstaler Alpen. Im Nationalpark Gesäuse liegt sie am westlichen Rand des Haindlkars, nahe der Gsengscharte. Darüber ragen die Nordwände des etwa 5 km langen Zugs von Planspitze, Hochtor (2.369 m) und Großem Ödstein (2.335 m) auf. Sie sind 600 m (Planspitze) bis 800 m (Hochtor und Ödstein) hoch.

Auf der Tour „Von Hütte zu Hütte im Gesäuse“ durch die Steiermark übernachten wir hier. Kletterer starten von der Hütte zur Nordseite des Hochtor-Ödstein-Zugs im Haindlkar und im Ödsteinkar. Zu den klassischen Routen gehören der Pichlweg durch die Planspitze-Nordwand (1900, II+) und der Pfannl-Maischberger-Weg durch die Hochtor-Nordwand (1896, IV).

Übernachten auf der Haindlkarhütte

Die Hütte hat 49 Schlafplätze und Duschen. Versorgt wird sie über eine Materialseilbahn. Ein Schutzraum steht unversperrt zur Verfügung.

Zustieg zur Haindlkarhütte

Vom Haindlkar-Parkplatz an der Gesäuse Straße, wo auch der Bus hält, führt der markierte Steig Nr. 658 in 1½ bis 2 Stunden zur Hütte. Der Parkplatz ist von Admont oder Hieflau über die Gesäuse Straße erreichbar. Vom Bahnhof Gstatterboden sind es 2 km, außerdem fährt das Gesäuse Sammeltaxi.

Aus dem Johnsbachtal kommt ein Weg über die Gsengscharte, im obersten Teil mit einigen Stahlseilen und Ketten. Er wird öfter im Abstieg begangen. Zur Hesshütte (1.699 m) geht es über den Peternpfad (UIAA II, teilweise steinschlaggefährdet) in etwa 3 Stunden zur Peternscharte, dann auf einem Weglein durch Latschenfelder weiter.

Gut zu wissen:

Die Wiener Sektion Reichenstein eröffnete 1923 einen ersten Stützpunkt im Haindlkar. Noch im selben Jahr zerstörte ihn eine Staublawine. Ab 1924 entstand im Schutz eines riesigen Felsblocks, des „Hüttenblocks“, die alte Hütte mit nur zwei Räumen. Von 1958 bis 1960 wurde die neue Hütte gebaut. Ab den Sechzigerjahren wurden von hier aus Routen bis UIAA IX durch die Nordwände gelegt. Vom 29. September bis 13. März liegt die Hütte im Dauerschatten des Ödsteins.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Klettern

Gesäuse

Das Gesäuse erstreckt sich über 123 km² zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark. Der 2002 gegründete Nationalpark schützt die markanten Kalkgipfel der Gesäuseberge und die wilde Ennsschlucht. Mit dem 2.369 m hohen Hochtor liegt hier der höchste Gipfel der Ennstaler Alpen.

Gipfel 2.251 m

Admonter Reichenstein

Der Admonter Reichenstein erhebt sich auf 2.251 m als höchster und östlichster Berg der Reichensteingruppe in den Ennstaler Alpen. Der markante Kalkgipfel besitzt drei Erhebungen und ist auf allen Seiten von steilen Wänden umgeben. Eine Besteigung erfordert mindestens Kletterei im II. Grad.

Dorf

Admont

Admont liegt in einem Talbecken an der mittleren Enns im westlichen Gesäuse. Die Marktgemeinde ist Ausgangspunkt für Touren zu Hochtor und Buchstein. Das berühmte Benediktinerstift beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt.

Dorf

Hall

Hall bei Admont liegt am linken Ennsufer gegenüber von Admont am Fuße der Haller Mauern. Der Ort gilt als älteste Salzquelle der Steiermark und war bis 1543 urkundlich erwähnt. Seit 2015 ist Hall Teil der Gemeinde Admont.

Dorf 853 m

Johnsbach

Johnsbach liegt auf 853 m im Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen. Das Bergsteigerdorf ist Ausgangspunkt für Touren auf Hochtor und Admonter Reichenstein. Der historische Bergsteigerfriedhof erinnert an die alpine Tradition des Ortes.

Gebirgspass 1.542 m

Kalblinggatterl

Das Kalbling-Gatterl liegt auf 1.542 m in den Ennstaler Alpen. Der Pass bildet den Schlüsselpunkt des Normalwegs auf den Kalbling und verbindet die Klinke-Hütte mit dem Gipfelanstieg.

Sattel 861 m

Buchauer Sattel

Der Buchauer Sattel liegt auf 861 m in den Ennstaler Alpen und verbindet über die B 117 Altenmarkt mit Admont. Der Pass trennt den Großen Buchstein von den Haller Mauern und das Mittlere Ennstal vom Tal des Großen Billbachs.

Sattel 1.822 m

Sulzkarhund

Der Sulzkarhund ist ein 1.822 m hoher Pass in den Ennstaler Alpen. Eine markante Felsformation in Hundeform bildet eine charakteristische Landmarke auf Wanderrouten zwischen Hartelsgraben und Hesshütte.

Gipfel 2.217 m

Lugauer

Der Lugauer Ostgipfel erhebt sich auf 2.206 m in den Ennstaler Alpen am Rand des Nationalparks Gesäuse. Als nordöstlicher Gipfel des freistehenden Doppelgipfel-Massivs wird er durch die Lugauerscharte vom höheren Hauptgipfel getrennt. Die markante Felspyramide gilt wegen ihrer Form als steirisches Matterhorn.

Gipfel 2.035 m

Tamischbachturm

Der Tamischbachturm erhebt sich auf 2.035 m in den Ennstaler Alpen und ist der zweithöchste Berg der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse. Der Gipfel gilt als einer der leicht zu besteigenden Zweitausender im Gesäuse und bietet einen lohnenden Aussichtspunkt.

Klettern

Häuselberg Leoben

Der Häuselberg bei Leoben bietet einen Klettergarten in den steirischen Ennstaler Alpen. Das Klettergebiet liegt in der Nähe der Universitätsstadt Leoben im Murtal. Die Region ist geprägt von der Grauwackenzone mit ihrer charakteristischen Geologie.

Gipfel 2.214 m

Gößeck

Das Gößeck erhebt sich auf 2.214 m als höchster Gipfel der Eisenerzer Alpen in der Steiermark. Der Hauptgipfel des Reitingstock bildet den nördlichen Abschluss des markanten Bergmassivs. Mit 832 m Prominenz überragt der Gipfel deutlich die umliegenden Berge der Grauwackenzone.