Privat geführte Hütte im Naturpark Fanes-Sennes-Braies
Max Mutschlechner führt die Faneshütte (Rifugio Fanes), die im Besitz seiner Familie ist. Auf 2.060 m liegt sie im Naturpark Fanes-Sennes-Braies in den Dolomiten, an der alten Militärstraße zwischen Pederü und Cortina. Rund um die Hütte ragen Neunerspitze (2.968 m), Zehnerspitze (3.026 m) und Heiligkreuzkofel (2.907 m) auf.
Im Sommer übernachten wir hier auf dem zweiten Teil der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Cortina“, im Winter dient die Hütte als Stützpunkt der „Skitouren-Woche in der Fanes“. Weitere Gipfelziele sind Antonispitze (2.655 m), Pareispitze (2.794 m), Monte Castello (2.817 m) und Piz Lavarela (3.055 m).
Übernachten auf der Faneshütte
Die Hütte hat 70 Schlafplätze. Strom liefert ein Kleinkraftwerk, das mit dem Wasser des Bachs betrieben wird. Seit der Renovierung 1996 ergänzen Solarpaneele die Versorgung.
Zustieg zur Faneshütte
Vom Parkplatz in Pederü (1.548 m) sind es über das Valun de Fanes auf Weg Nr. 7 etwa 1,5 Stunden zur Hütte. Ab Pederü bringt ein Shuttle Hüttengäste per Jeep oder Schneekatze herauf.
Weitere Zustiege beginnen in Peutelstein (1.513 m), an der Capanna Alpina, im Gebiet von Lagazuoi und Passo Falzarego sowie in Fiammes bei Cortina d'Ampezzo. Aus Wengen führt der Weg durch das Fanestal und über den S. Antonio-Pass.
Zur Lavarellahütte (2.042 m) sind es 10 Minuten. Zur Senneshütte (2.126 m) über Pederü und zur Scotonihütte (1.985 m) dauert der Übergang jeweils 3 Stunden.
Gut zu wissen:
1928 bauten die Brüder Fritz, Rudi und Alfred Mutschlechner die Hütte als alpinen Stützpunkt des Hotels Post in St. Vigil, 1937 wurde sie erweitert. Alfred führte sie später allein und beschaffte nach dem Zweiten Weltkrieg für die Versorgung einen Jeep von den Amerikanern und ein Kettenfahrzeug der deutschen Armee. 1978 übergab er an seinen Sohn Max. Ihren Namen hat die Hütte von den Fanes-Almen. Geöffnet ist sie von Anfang Juni bis Mitte Oktober und von Mitte Dezember bis Mitte April.