Alpine Welten
Berghütte CAI sezione Valtellinese - Sondrio

Rifugio Marinelli Bombardieri

2.813m 🇮🇹
46.345, 9.905 Italien
Betten: 210
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

CAI-Schutzhütte im Valmalenco auf 2.813 m

Auf 2.813 m, in der Gemeinde Lanzada im Valmalenco, liegt das Rifugio Marinelli Bombardieri in den italienischen Bernina-Alpen. Die Schutzhütte gehört der Sektion Valtellina des Club Alpino Italiano (CAI) in Sondrio, die sie auch betreibt. Kurz heißt sie Rifugio Marinelli, Rif. Marinelli oder auf Deutsch Marinelli-Hütte. Über das Rifugio Marco e Rosa und den Spallagrat führt von hier der Weg auf den Piz Bernina (4.048 m), den einzigen Viertausender der Ostalpen.

Das Rifugio Marinelli Bombardieri nutzen wir als Stützpunkt für die „Skitourenwoche Bernina mit Piz Palü“. Weitere Gipfelziele sind der Piz Scerscen (3.970 m) durch das Südwest-Couloir, der Piz Roseg (3.937 m) und die Punta Marinelli (3.182 m).

Übernachten auf dem Rifugio Marinelli

Die Schutzhütte hat 186 Schlafplätze. Bewirtschaftet ist sie in der Regel durchgehend von Ende März bis Anfang Mai sowie von Ende Juni bis Mitte September.

Zustieg zum Rifugio Marinelli

Campo Moro (1.970 m) ist von Lanzada mit dem Auto erreichbar. Von dort sind es etwa 3 Stunden zum Rifugio Marinelli Bombardieri. Ab Campo Franscia dauert der Zustieg etwa 4 Stunden 30 Minuten.

Zum Rifugio Carate Brianza (2.636 m) sind es nur 30 Minuten. Je 2 Stunden dauern die Übergänge zum Rifugio Roberto Bignami (2.401 m), zum Bivacco Parravicini (3.183 m) und zum Bivacco Pansera (3.546 m). Zum Rifugio Marco e Rosa (3.609 m) sind es 3½ Stunden, zur Coazhütte (2.610 m) über die Fuorcla da la Sella 5 Stunden.

Gut zu wissen:

1880 weihte der CAI die Hütte als eine der ersten Schutzhütten der Lombardei ein. Damals hieß sie Rifugio Scerscen, nach dem Tal, in dem sie liegt. 1882 erhielt sie den Namen Rifugio Marinelli, zu Ehren von Damiano Marinelli, dem verstorbenen Alpinisten und Initiator des Baus. Nach Erweiterungen 1906, 1915, 1917, 1925 und 1938 wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg auf Initiative des Alpinisten und Schriftstellers Luigi Bombardieri verdoppelt. Nach seinem Tod beim Absturz eines Hubschraubers 1957 kam sein Name hinzu.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.958 m

Diavolezza

Die Diavolezza ist ein hochalpines Joch auf 2.958 m in den Bernina-Alpen. Das Skigebiet liegt strategisch zwischen Piz Bernina und Piz Palü. Eine Seilbahn erschließt das Gelände ganzjährig vom Berninapass.

Gletscher

Morteratschgletscher

Der Morteratschgletscher in der Berninagruppe ist mit 6,2 km Länge der drittlängste Gletscher der Ostalpen. Zusammen mit dem Persgletscher bildet er mit 1,2 Kubikkilometern das volumenstärkste Gletschersystem der Ostalpen. Ein Gletscherlehrpfad mit 20 Stationen dokumentiert den Gletscherrückgang von 2,5 km seit 1878.

Gipfel 4.048 m

Piz Bernina

Der Piz Bernina (4.049 m) erhebt sich als höchste Erhebung der Ostalpen und einziger Viertausender östlich des Gotthardpasses im Grenzbereich zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel trennt die Gletscher Tschierva und Morteratsch und gilt als einer der bedeutendsten Hochgipfel der Alpen. Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Wilhelm Coaz über den heute unüblichen Ostgrat.

Gipfel 3.751 m

Piz Morteratsch

Der Piz Morteratsch (3.751 m) liegt zentral in der Berninagruppe und gilt als einfachster der Bündner Eisriesen. Der vergletscherte Normalweg führt über die Tschiervahütte und den Nordrücken zum Gipfel. Vom Gipfel eröffnet sich der klassische Blick auf den Biancograt des Piz Bernina.

Dorf 212 m

Novate Mezzola

Novate Mezzola (212 m) liegt am Ufer des Mezzolasees in der lombardischen Provinz Sondrio. Der Ort dient als Ausgangspunkt für den berühmten Sentiero Roma und weitere alpine Wanderwege der Bernina-Alpen. Die autofreie Val Codera mit ihren Schutzhütten ist nur zu Fuß oder per Helikopter erreichbar.

Sattel 2.754 m

Fuorcla Surlej

Die Fuorcla Surlej liegt auf 2.754 m zwischen Oberengadin und Val Roseg in den Bernina-Alpen. Der markierte Wanderweg verbindet Silvaplana mit Pontresina und bietet direkten Blick auf die Berninagruppe. Von der Corvatsch-Mittelstation Murtèl erreicht man den Pass in 45 Minuten.

Sattel 3.430 m

Fuorcla Prievlusa

Die Fuorcla Prievlusa auf 3.430 m bildet den strategischen Einstieg zum berühmten Biancograt am Piz Bernina. Der Pass verbindet das Tschierva-Gletschergebiet mit der legendären Himmelsleiter. Als tiefste Scharte zwischen Piz Bernina und Piz Morteratsch markiert er den Beginn einer der schönsten Felsfirngrate der Alpen.

Dorf

Surlej

Surlej ist ein Ortsteil von Silvaplana am Silvaplanersee zwischen Lej da Champfèr und Lej da Silvaplauna. Der Ort liegt am Fuße des Piz Surlej und des Corvatsch. Seit dem Bau der Corvatschbahn 1963 entwickelte sich Surlej zu einem lebendigen Bergdorf.

Gipfel 3.594 m

Piz Glüschaint

Der Piz Glüschaint erhebt sich auf 3.594 m an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen dem Val Roseg und dem Val Malenco. An seiner Nordseite erstreckt sich der Roseggletscher.

Gletscher

Tschiervagletscher

Der Tschiervagletscher erstreckt sich über 5,63 km² zwischen Piz Bernina und Piz Roseg. Der zweigeteilte Gletscher fließt nordwestwärts ins Val Roseg. Ausgangspunkt für Hochtouren am Biancograt und Piz Palü.

Gletscher

Vadret Pers

Der Persgletscher erstreckt sich über 4 km in der Berninagruppe und nimmt seinen Ausgang an der Nordflanke des Piz Palü. Bis 2015 war er mit dem Morteratschgletscher verbunden, bevor die Gletscherzungen durch den Rückgang getrennt wurden.

Gipfel 3.511 m

Piz Sella

Der Piz Sella erhebt sich auf 3.511 m an der schweizerisch-italienischen Grenze in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen Piz Glüschaint und Piz Roseg südlich des Roseggletschers. Als Skitourenziel ermöglicht er die Überquerung des Scersen Gletschers nach Süden.

Reisen mit Rifugio Marinelli Bombardieri