Alpine Welten
Berghütte DAV Sektion Schwaben

Schwarzwasserhütte

1.620m 🇦🇹
47.331, 10.087 Österreich
Betten: 75
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Hirschegg

Schutzhütte unter dem Hohen Ifen auf 1.620 m

Auf 1.620 m Höhe liegt die Schwarzwasserhütte in den Allgäuer Alpen, auf österreichischem Boden nahe der Quelle des Schwarzwasserbaches. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins (DAV). Rund um die Hütte erheben sich Steinmandl, Grünhorn und Hoher Ifen. Im Winter sind alle drei Gipfel Ziele von Tourengängern.

Zum Hohen Ifen (2.230 m) sind es von der Hütte 2½ Stunden. Beim Auf- und Abstieg am Gipfel sind Trittsicherheit und Übung nötig. Kürzer ist der Weg zum Steinmandl (1.981 m) mit 1½ Stunden, zum Diedamskopf (2.090 m) braucht man 3 Stunden. Eine Rundtour führt über Auenhütte, Ifenhütte, Hohen Ifen und Schwarzwasserhütte zurück zur Auenhütte.

Übernachten auf der Schwarzwasserhütte

Die Hütte hat 75 Schlafplätze und einen beheizten Winterraum. Seit 2004 ist sie an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und hat eine Abwasserleitung ins Tal.

Zustieg zur Schwarzwasserhütte

Talort ist Hirschegg. Vom Fuchshof (1.124 m) führt der Hauptzustieg über die Auenhütte (1.273 m) in etwa 2½ Stunden und 496 Hm zur Hütte, im Winter auch als Skitour. Aus Mittelberg fährt eine Seilbahn zum Walmendinger Horn (1.990 m). Von dort sind es über die Ochsenhofer Scharte (1.850 m) 2½ Stunden. Von Baad (1.244 m) dauert der Weg über die Starzelalm und die Ochsenhofer Scharte drei Stunden. Ebenfalls drei Stunden sind es über den Gerachsattel (1.752 m) von Schönenbach (1.025 m), das von Bezau auf einer Mautstraße erreichbar ist. Der Übergang zum Neuhornbachhaus (1.650 m) über das Neuhornbachjoch dauert zwei Stunden.

Gut zu wissen:

Der erste Teil der Hütte entstand zwischen 1914 und 1920. 1939 wurde ein Anbau als Schlafhaus eingeweiht, 1957 kam der Verbindungstrakt zwischen den beiden Bauteilen hinzu. Von 1989 bis 1991 folgte eine Generalsanierung. Seit Herbst 2025 wird die Schwarzwasserhütte umfassend saniert und teilweise neu gebaut. Bis voraussichtlich Frühjahr 2027 bleibt sie geschlossen.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

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Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

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Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

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Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.