Schutzhütte unter dem Hohen Ifen auf 1.620 m
Auf 1.620 m Höhe liegt die Schwarzwasserhütte in den Allgäuer Alpen, auf österreichischem Boden nahe der Quelle des Schwarzwasserbaches. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins (DAV). Rund um die Hütte erheben sich Steinmandl, Grünhorn und Hoher Ifen. Im Winter sind alle drei Gipfel Ziele von Tourengängern.
Zum Hohen Ifen (2.230 m) sind es von der Hütte 2½ Stunden. Beim Auf- und Abstieg am Gipfel sind Trittsicherheit und Übung nötig. Kürzer ist der Weg zum Steinmandl (1.981 m) mit 1½ Stunden, zum Diedamskopf (2.090 m) braucht man 3 Stunden. Eine Rundtour führt über Auenhütte, Ifenhütte, Hohen Ifen und Schwarzwasserhütte zurück zur Auenhütte.
Übernachten auf der Schwarzwasserhütte
Die Hütte hat 75 Schlafplätze und einen beheizten Winterraum. Seit 2004 ist sie an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und hat eine Abwasserleitung ins Tal.
Zustieg zur Schwarzwasserhütte
Talort ist Hirschegg. Vom Fuchshof (1.124 m) führt der Hauptzustieg über die Auenhütte (1.273 m) in etwa 2½ Stunden und 496 Hm zur Hütte, im Winter auch als Skitour. Aus Mittelberg fährt eine Seilbahn zum Walmendinger Horn (1.990 m). Von dort sind es über die Ochsenhofer Scharte (1.850 m) 2½ Stunden. Von Baad (1.244 m) dauert der Weg über die Starzelalm und die Ochsenhofer Scharte drei Stunden. Ebenfalls drei Stunden sind es über den Gerachsattel (1.752 m) von Schönenbach (1.025 m), das von Bezau auf einer Mautstraße erreichbar ist. Der Übergang zum Neuhornbachhaus (1.650 m) über das Neuhornbachjoch dauert zwei Stunden.
Gut zu wissen:
Der erste Teil der Hütte entstand zwischen 1914 und 1920. 1939 wurde ein Anbau als Schlafhaus eingeweiht, 1957 kam der Verbindungstrakt zwischen den beiden Bauteilen hinzu. Von 1989 bis 1991 folgte eine Generalsanierung. Seit Herbst 2025 wird die Schwarzwasserhütte umfassend saniert und teilweise neu gebaut. Bis voraussichtlich Frühjahr 2027 bleibt sie geschlossen.