Alpine Welten
Berghütte SAC Sektion Davos

Chamona d'Ela

2.252m 🇨🇭
46.619, 9.692 Schweiz
Betten: 38
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Schweizer Franken Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Bergün, Filisur

Selbstversorgerhütte im Val Spadlatscha, Parc Ela

Im oberen Val Spadlatscha, auf 2.252 m in den Albula-Alpen, liegt die Chamona d'Ela der Sektion Davos des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Auf dem Gebiet der Gemeinde Bergün Filisur steht sie mitten im Naturpark Parc Ela. Die Hütte ist Ausgangspunkt für die Besteigung des Piz Ela (3.339 m). Weitere Gipfelziele sind der Corn da Tinizong oder Tinzenhorn (3.172 m) und der Piz Mitgel (3.159 m).

Auf der Wanderreise „Wandern im Parc Ela“ übernachten wir auf der Chamona d'Ela. Etwa fünf Gehminuten unterhalb liegt die alte Ela-Hütte, die gerne von Gruppen genutzt wird.

Übernachten auf der Chamona d'Ela

Die Hütte hat 38 Lagerplätze mit Duvets. Sie verteilen sich auf zwei Räume: eine Koje mit sechs Plätzen im Hauptraum und doppelstöckige Kojen im Raum nebenan. Verpflegung gibt es keine. Am Holzofen wird geheizt, gekocht und Wasser erhitzt, ofenfertiges Holz wird bereitgehalten. Die Küche hat fließendes Wasser, Geschirr und Besteck, dazu kommt eine WC-Anlage. Vor der Hütte stehen ein Holzbrunnen, Tische und Bänke. Licht mit Zeitschaltuhr und Notfunk laufen über eine Solaranlage. Die Chamona d'Ela ist ganzjährig geöffnet. An Wochenenden der Sommersaison, in der Regel Juli bis Oktober, ist ein Sektionsmitglied anwesend.

Zustieg zur Chamona d'Ela

Von Filisur führt der Weg über Sela, das Val Spadlatscha und die Alp Pradatsch in 3½ Stunden zur Hütte. Er verläuft größtenteils auf Fahr- und Alpweg (T2). Aus Bergün/Bravuogn sind es über God sur Zinols und die Alp Uglix 3 Stunden (T3). Von Preda, Tinizong und Savognin führen Wege in 5 bis 5½ Stunden über den Pass d'Ela (2.724 m) oder den Pass digls Orgels (2.699 m) herauf. Ein Übergang zur Alp Flix ist möglich.

Gut zu wissen:

Die Sektion Rätia errichtete die alte Hütte 1879, 1909 übernahm die Sektion Davos sie. 1911 entstand daneben der Neubau mit damals 22 Schlafplätzen. 2008 kamen eine neue Küche und ein neuer Brunnen dazu. Ehrenamtliche Sektionsmitglieder halten die Hütte instand. Den Piz Ela bestiegen 1865 erstmals Alex Flury, Peter Jenny und Georg Jenny.

Ziele in der Region

Dorf 1.697 m

Madulain

Das Haufendorf Madulain liegt auf 1.697 m am Inn zwischen La Punt Chamues-ch und Zuoz. Der Ort gilt als eines der besterhaltenen Dörfer des Oberengadin und zählt zu den schönsten Dörfern der Schweiz. Oberhalb thront die Ruine der Burg Guardaval aus dem 13. Jahrhundert.

Dorf 1.660 m

S-chanf

S-chanf liegt auf 1.660 m im Oberengadin am Inn und gehört zur romanischen Kulturregion. Das Dorf wurde 1137 erstmals als Scaneves erwähnt und bildet heute einen strategischen Ausgangspunkt für Skitouren in den Albula-Alpen. Die spätgotische Dorfkirche St. Maria stammt aus dem Jahr 1493.

Gebirgspass 2.469 m

Fuorcla Crap Alv

Die Fuorcla Crap Alv liegt auf 2.469 m in den Albula-Alpen und verbindet das Oberengadin mit dem Albulatal. Der Pass bietet einen spektakulären Ausblick ins wilde Val Bever. Auf der Albulatal-Seite liegen die kleinen Lais digl Crap Alv unterhalb der Passhöhe.

Sattel 2.284 m

Julierpass

Der Julierpass verbindet auf 2.284 m das Oberhalbstein mit dem Engadin. Bereits in römischer Zeit war er einer der wichtigsten Alpenübergänge. Auf der Passhöhe verläuft die Europäische Wasserscheide zwischen Rhein und Donau.

Sattel 2.966 m

Fuorcla Suvretta

Die Fuorcla Suvretta liegt auf 2.966 m in den Albula-Alpen und verbindet das Val Bever mit dem Oberengadin. Der Pass führt durch eine markante Steinwüste und gilt als wichtiger Zustieg ins Jenatsch-Tourengebiet.

Sattel

Suvretta-Pass

Der Suvretta-Pass liegt auf 2.615 m in den Albula-Alpen und verbindet St. Moritz mit Bever. Ein malerischer Bergsee liegt direkt auf der Passhöhe. Der Pass ist Teil des Alpenpässe-Wegs und beliebter Wanderübergang.

Gipfel 3.397 m

Piz Calderas

Der Piz Calderas erhebt sich auf 3.397 m als höchste Erhebung des Oberhalbsteins in den Albula-Alpen. Der Berg gilt als einer der schönsten Aussichtsberge Mittelbündens mit Blick zur Berninagruppe. Zwei Gletscher umgeben den Gipfel: der Vadret d'Err im Norden und der Vadret Calderas im Süden.

Gipfel 3.378 m

Piz D'Err

Der Piz d'Err erhebt sich mit 3.378 m als Namensgeber der Err-Gruppe in den Albula-Alpen. Der Berg bietet dank seiner Dominanz eine außergewöhnliche Fernsicht bis in die Berner und Walliser Alpen. Als Normalroute führt der Weg über den Vadret d'Err von der Chamanna Jenatsch.

Gipfel 3.315 m

Tschima da Flix

Die Tschima da Flix erhebt sich auf 3.315 m in den Albula-Alpen zwischen Oberhalbstein und Val Bever. Der Berg gilt als beliebtes Skitourenziel mit lohnenden Abfahrten und relativ leichtem Zugang. Über den Gipfel verläuft die Gemeindegrenze zwischen Surses und Bever.

Sattel 2.312 m

Albulapass

Der Albulapass verbindet auf 2.312 m das Albulatal mit dem Oberengadin. Über den Pass verläuft die Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Von November bis Juni ist die Straße wegen Lawinengefahr gesperrt.

Sattel 2.494 m

Fuorcla Gualdauna

Die Fuorcla Gualdauna liegt auf 2.494 m zwischen dem Albulatal und dem Oberengadin. Der Pass verbindet die Albulapassstraße mit der Chamanna d'Es-cha und dient als Wegstation auf dem Bernina Trek. Der weite Rasensattel bietet Panoramablicke über die Albula-Alpen.

Stadt 1.822 m

St. Moritz

Sankt Moritz liegt auf 1.822 m im Oberengadin und zählt zu den berühmtesten Wintersportorten der Welt. Der Ort diente 1928 und 1948 als Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Hausberg ist der Piz Nair mit 3057 m.