Alpine Welten
Berghütte

Rifugio Cinque Torri

2.137m 🇮🇹
46.508, 12.055 Italien
Betten: 24
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Familienhütte an der Basis der Cinque Torri

Auf 2.137 m liegt das Rifugio Cinque Torri an der Basis der Cinque Torri in der Nuvolaugruppe der Ampezzaner Dolomiten. Die Hütte steht südöstlich der Torre Grande (2.361 m) und nordöstlich des Monte Nuvolau. Seit 1937 gehört sie der Famiglia Alberti, die sie privat führt. Alpinisten nutzen das Rifugio als Stützpunkt für die Wände der Cinque Torri.

Der Dolomiten-Höhenweg 1 führt an der Hütte vorbei. Auf der fünftägigen Bergwanderung „Dolomiten Höhenweg 1“ übernachten wir hier.

Übernachten auf dem Rifugio Cinque Torri

Die Hütte hat 16 Schlafplätze, bei Bedarf kommen zwei Betten hinzu. Geöffnet ist sie im Sommer vom 15. Juni bis 30. September.

Zustieg zum Rifugio Cinque Torri

Der Hauptzustieg beginnt am Rifugio Ristorante Bài de Dònes (1.889 m) und dauert auf Weg 425 1 Stunde. Von der Brücke am Ru Curto (1.708 m) sind es auf den Wegen 437 und 439 etwa 1 ¼ Stunden. Vom Passo Falzarego geht es auf Weg 440 zur Alpe di Potor und weiter auf Weg 439. Außerdem ist die Hütte über eine Fahrstraße von der Großen Dolomitenstraße aus erreichbar.

Zum Rifugio Scoiattoli (2.255 m) sind es auf Weg 439 nur 20 Minuten. Zum Passo di Giau (2.236 m) braucht man auf Weg 443 1 Stunde, zum Rifugio Nuvolau (2.574 m) auf den Wegen 443 und 438 2 Stunden. Der Übergang zum Rifugio Croda da Lago (2.046 m) dauert 2 ½ bis 3 Stunden.

Gut zu wissen:

Am 4. Oktober 1904 eröffneten private Unternehmer aus Cortina d'Ampezzo, die Herren Manaigo und Colli, die Hütte als Albergo 5 Torri. Im Ersten Weltkrieg lag sie unmittelbar an der Front und war zeitweise Quartier des Stabs der Infanterie-Brigade Reggio. 1916 hielt sich König Viktor Emanuel III. hier auf, um der italienischen Minensprengung am Schreckenstein unterhalb der Tofana di Rozes am 11. Juli beizuwohnen. Nach dem Krieg gehörte die Hütte zunächst dem Militär. 1963 wurde sie erweitert.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m im Gebiet des Valparolapasses in den Dolomiten. Er liegt oberhalb von Livinallongo del Col di Lana, zwischen dem Passübergang und dem Col di Lana.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.

Reisen mit Rifugio Cinque Torri