Wanderwoche an der Zugspitze im Werdenfelser Land
Gipfel und Schluchten im Wetterstein, Karwendel, Estergebirge und Ammergauer Alpen
Verfügbare Reisetermine
23.05.2027 – 29.05.2027 3 Termine 1.399,00 € min. 6, max. 10 Personen 🇩🇪 7 Tage Reise buchen
Mai
Juni
September
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Wandern in Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen
Das Werdenfelser Land – ein Magnet, der Wanderer anzieht. Zu Recht, denn die oberbayerische Region zwischen Mittenwald und Garmisch ist ein Wander-Mekka für Outdoor-Begeisterte, Erholungssuchende und Gipfelstürmer zugleich. Unser Stützpunkthotel liegt im berühmtem ehemalige Olympiaort Garmisch-Partenkirchen. Von hier aus erkunden wir die lohnendsten Wanderziele rund um die Zugspitze und das Karwendel. Aussichtsreiche Gipfel und Wege durch tosende Schluchten wechseln sich ab. Eine Einkehr auf urigen Almen und traditionellen Gasthäusern darf nicht fehlen. Gekrönt wird die Wanderwoche an der Zugspitze mit einer Hüttenübernachtung auf dem königlichen Schachenhaus.
Was diese Reise besonders macht
- Abwechslungsreiches Wandergebiet
- Partnachklamm und Höllentalklamm
- Einfache Anreise per Bahn
- Standorttour mit Hotel oder Gasthof
- Eine Nacht im Königshaus am Schachen
- Wenig Abstiege durch Seilnahnnutzung
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Geringe Alpine Erfahrung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.
Technik für Bergwandern
Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie BLAU und ROT. Diese sind eine Mischung aus einfachen, schmal angelegten Wegen sowie mittelschweren Bergwegen, deren Beschaffenheit anspruchsvoller ist und exponiertere Stellen enthalten kann. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, beeinflusst werden. Vereinzelte Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit geringem Aufwand möglich.
Alpine Erfahrung
Du hast keine Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Mögliche alpine Gefahren am Berg kannst Du noch nicht beurteilen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Schnupperklettern in der Halle oder am Klettergarten, einfache Klettersteige der Kategorie A/B, Eisklettern als Schnuppertag
- Ski/Board
- Sicheres Fahren auf allen Pisten, erste Schwünge im Tiefschnee direkt neben der Piste
- Wandern & Trekking
- Hüttenwanderungen auf markierten Wegen (blau/rot), Wanderreisen ohne Gipfelziel, Winterwanderungen und leichte Schneeschuhtouren auf geräumten oder flachen Wegen
- Polar & Arktis
- Winterwandern im hohen Norden, Polarlicht-Reisen mit Tagestouren
Cross-Tipp
Trittsicherheit und Kondition vom Wandern tragen in jede Disziplin. Seil, Steigeisen und Gletscher sind für Dich noch neu; der richtige Einstieg ist ein Grundkurs.
Geplanter Reiseablauf
7 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Sonntag, 23.05.2027, regulär 12.00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen
- Reiseende der Gruppe
- Samstag, 29.05.2027, voraussichtlich 14.00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 23.05.2027
Einstiegswanderung zum Eckbauer durch die Partnachklamm
Einstiegswanderung zum Eckbauer durch die Partnachklamm
Treffpunkt unserer Wanderwoche im Werdenfelser Land ist gegen Mittag am Olympia-Skistadion unterhalb der Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen. Hier findet alljährlich am 1. Januar das traditionelle Neujahrsskispringen im Rahmen der Vierschanzentournee statt. Nach einer kurzen Begrüßung starten wir direkt mit der ersten Wanderung. Bereits nach einer halben Stunde Gehzeit erreichen wir bereits den ersten Höhepunkt unserer Wanderwoche: die eindrucksvolle Partnachklamm. Die Partnachklamm bietet ein gigantisches Naturschauspiel, das man gesehen haben muss. Der Weg durch die Klamm ist 700 m lang und von über 80 m hohen Felswänden umgeben. Nach der Klamm gehts über einen Treppensteig und herrliche Wiesenhänge querend nach Graseck und weiter über einen guten Wanderweg in vielen Serpentinen durch den Wald hoch zum Eckbauer (1.220 m). Auf der Terrasse vom Berggasthof Eckbauergenießen wir bei einer Einkehr den großartigen Blick ins Wettersteingebirge mit Zugspitze und Alpspitze. Von hier erreichen wir in wenigen Minuten die Bergstation der Eckbauerbahn, die uns bequem zum Ausgangspunkt zurück bringt. Alternativ können wir von hier in etwa 1 bis 1,5 Stunden über einen teils steilen Fahrweg durch Wald und über weite Wiesen zurück zum Ausgangspunkt wandern. Im Tal angelangt fahren wir in unser Hotel.
2. Tag
· 24.05.2027
Zum Wank im Estergebirge
Zum Wank im Estergebirge
Nach einem ausgiebigen Frühstück gehts heute ins Estergebirge zum Wank (1.780 m). Der Wank ist weit bekannt und ein wunderbarer Aussichtsgipfel. Durch die exponierte Lage bietet er einen sensationellen Blick auf das Wettersteingebirge, insbesondere Zug- und Alpspitze. Im Norden in unmittelbarer Nähe sehen wir den Krottenkopf und die Hohe Kisten, im Westen den kühnen Daniel und etwas näher die Kramerspitz sowie im Osten das gesamte Karwendel. Start unserer Wanderung ist bei der Talstation der Wankbahn. Über mäßig steile Schotter- und Forstwege wandern wir über die unbewirtschaftete Eckenhütte (1.060 m), wo wir bei einer kurzen Rast das Panorama genießen. Weiter gehts über einen erst breiteren Wiesenpfad bergauf. Der Pfad wird schmaler und bringt uns in Serpentinen zügig bergauf. Nach rund 3,5 Stunden erreichen wir das Wankhaus, das direkt neben dem Gipfelkreuz (1.780 m) steht. Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns an den Abstieg, für den wir den Weg über die Frauenmahd wählen. Über den Frauenmahdsattel (1.279 m) kommen wir zurück zum Ausgangspunkt. Im Hotel bleibt noch genügend Zeit den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
3. Tag
· 25.05.2027
Überschreitung des Kramer in den Ammergauer Alpen
Überschreitung des Kramer in den Ammergauer Alpen
Heute erkunden wir die Ammergauer Alpen - der Kramer (1.982 m), oder auch Kramerspitz, den wir am Vortag bereits vom Wank aus gesehen haben, ist unser Ziel. Wahrlich prächtig ist die Aussicht vom höchsten Punkt auf das tief im Tal liegende Garmisch-Partenkirchen und das gegenüberliegende Wettersteingebirge mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Heute sind immerhin 1.200 Höhenmeter zu überwinden und somit haben wir eine tagesfüllende Tour. Über den Kramerplateauweg und eine Forststraße erreichen wir die Berggaststätte St. Martin (1.035 m). Auf dem Kramersteig wandern wir vorbei an der sogenannten Felsenkanzel, einer kleinen Plattform mit grandiosem Ausblick auf Garmisch und das Zugspitzmassiv. Gegen Ende wird der Weg etwas steiler, wir gelangen durch Schrofengelände auf einen schmalen Grat und der Gipfel zeigt sich in unmittelbarer Nähe. Doch der vermeintlich zum Greifen nahe Gipfel verschwindet auf einmal wieder in ungeahnte Ferne – denn plötzlich wird offensichtlich, dass man nicht über den gerade betretenen Grat zum Gipfel aufsteigen kann, sondern noch einmal absteigen und den Nebengipfel queren muss. Hier ist Trittsicherheit und Vorsicht nötig. Am Gipfel (1.982 m) mit seinem großen Kreuz haben wir eine atemberaubende Aussicht. Steil, aber mit Drahtseilen gesichert, beginnt unser Abstieg. Die Schwierigkeiten lösen sich jedoch bald auf und über eine aussichtsreiche Traverse wandern wir entlang des Gipfelrückens in westliche Richtung. Bald erreichen wir unsere wohlverdiente Einkehrmöglichkeit an der Stepbergalm. Von dort gelangen wir über unschwieriges Bergwandergelände ins Tal zu unserem Ausgangspunkt.
4. Tag
· 26.05.2027
Durch die Höllentalklamm übers Hupfleitenjoch zum Kreuzeck
Durch die Höllentalklamm übers Hupfleitenjoch zum Kreuzeck
Diese mittelschwere Wanderung führt durch eine spektakuläre Berglandschaft im Wettersteingebirge. Nach rund einer Stunde erreichen wir die beeindruckende Höllentalklamm - eine sehr spektakuläre rund 1 km lange Felsschlucht. Die Klamm bietet einen tollen Einblick in die Gewalten der Natur. Schluchten bis zu 150 Meter Tiefe, zahllose Wasserfälle sowie verschlungene Wege, Stege, Brücken und Tunnel laden zum verweilen und Staunen ein. Wir wandern zur malerisch im Höllental gelegenen Höllentalangerhütte (1.387 m). Von der neuen klimafreundlich konzipierten Hütte haben wir die Zugspitze direkt vor Augen. Ein in die Felswände gehauener Weg mit grandiosen Tiefblicken ins Höllental führt uns hoch zu den Knappenhäusern (1.526 m) und weiter zum Hupfleitenjoch (1.750 m). Leicht bergab wandern wir zur Bergstation der Kreuzeckbahn, die uns bequem ins Tal bringt.
5. Tag
· 27.05.2027
Durchs Dammkar auf die Nördliche Linderspitze (2.372 m)
Durchs Dammkar auf die Nördliche Linderspitze (2.372 m)
Heute erkunden wir das Karwendelgebirge. Direkt hinter der Talstation der Karwendelbahn beginnt unser Wanderweg hinauf ins Dammkar. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir die von riesigen Felswänden umgebene Dammkarhütte (1.650 m). Ab hier wird das Gelände alpin und der Weiterweg geht ausschließlich über Schutt und Geröll - stets umgeben von den beeindruckenden schroffen Felswänden. Der Dammkartunnel führt uns durch den Berg direkt zur Bergstation der Karwendelbahn und wurde ursprünglich für Wintersportler errichtet, um ihnen den leichten Zugang zu den Skipisten zu ermöglichen. Wir haben jetzt die Karwendelgrube vor uns. Über den Panorama Rundweg gelangen wir in weniger als 30 Minuten auf die Nördliche Linderspitze (2.372 m). Zurück ins Tal fahren wir mit der Seilbahn.
6. Tag
· 28.05.2027
Aufstieg zum Schachen mit Übernachtung im Schachenhaus
Aufstieg zum Schachen mit Übernachtung im Schachenhaus
Ausgangspunkt des heutigen Tages ist das Olympia Skistadion. Wie schon am ersten Tag wandern wir durch die imposante Partnachklamm. Etwa 300 m nach der Klamm beginnt der Weg ins Reintal, dem wir bis kurz vor die Bockhütte (1.050 m) folgen, nehmen dann aber den Weg ins idyllische Oberreintal. In vielen Serpentinen windet sich der Weg hinauf, immer entlang des Oberreintalbaches, der über kleine Wasserfälle in die Tiefe rauscht. Über ein Geröll- und Latschenfeld geht es zum Teufelsgsaß. Hier wird der Weg anspruchsvoll und ist teilweise etwas ausgesetzt (Seilsicherungen). Oben angekommen gönnen wir uns erst mal einen Blick vom Belvedere (Aussichtspunkt des Schachenschlosses) hinunter ins Reintal. Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zu den Schachenhäusern, unserem heutigen Übernachtungsziel. Hier haben wir am Nachmittag noch die Gelegenheit das Schachenschloss, das von König Ludwig II. erbaut wurde, zu besichtigen.
7. Tag
· 29.05.2027
Abstieg über den Kälbersteig
Abstieg über den Kälbersteig
Für den Abstieg vom Schachenschloss wählen wir die Variante über den Kälbersteig. Dieser beginnt etwa nach einer halben Stunde Wanderzeit auf dem Fahrweg. Der Kälbersteig besteht in weiten Teilen aus Holzstufen, die in schneller Geschwindigkeit die Höhenmeter purzeln lassen. In den zwei Stunden auf dem Kälbersteig lassen wir etwa 800 Höhenmeter hinter uns bevor wir langsam das Rauschen der Partnach vernehmen, der wir uns kontinuierlich nähern. Für den Weg zurück zum Skistadion wählen wir die Variante über die Partnachklamm über die sogenannte Eiserne Brücke, von wo wir einen herrlichen Blick in die Klamm haben. Am Skistadion angekommen, endet unsere abwechslungsreiche Wanderwoche im Werdenfelser Land.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 6 · Nicht im Preis 5
Guide
7 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
Unterkunft
6 x ÜN/Lager in Berghütte
Verpflegung
1 x Abendessen
5 x Halbpension Frühstück und Abendessen
1 x Frühstück
Ausrüstung
Grödel - Schneeketten (verpflichtend bis 15.07)
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
6 Nächte
Schachenhaus
Berghütte beim Königshaus von Ludwig II. im Wetterstein Als Berghütte direkt beim Königshaus am Schachen liegt das Schachenhaus auf 1.950 m im Wettersteingebirge . Wer auf der Schachen-Hütte übernachtet, schläft neben…
Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.
Anreise mit Bahn und Bus
#klimafreundlich
Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.
1. Mit dem Zug
Zielort
Bahnhof, Garmisch-Partenkirchen
2. Mit dem Bus
Zielort
Wildenauer Straße, Garmisch-Partenkirchen
3. Weg zum Treffpunkt
300 m
4. Treffpunkt
am 23.05.2027, um 12.00 Uhr
ist an der Touristinformation am Olympia-Skistadion (Skisprungschanze) in Garmisch.
Karl-und-Martin-Neuner-Platz 1
82467 Garmisch-Partenkirchen
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