Wandern im wilden Ostgrönland
Sommertrekking im arktischen Grönland
Verfügbare Reisetermine
Verfügbare Reisetermine ab 4.859,00 € min. 6, max. 8 Personen 🇬🇱 17 Tage
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- MUC - Kulusuk - MUC ab 1.400,00 €/P
- FRA - Kulusuk - FRA ab 1.400,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.
Zu Gast bei den Inuit | Grönland-Trekking bis ins Schweizer Land
Umrahmt von zerklüfteten Bergen, mächtigen Gletschern und tiefen Fjorden, die von bizarren Eisbergen faszinierend gespickt sind, weit abgelegen an der wilden Ostküste Grönlands, liegt Kulusuk. Von hier starten wir auf unser Sommer-Trekking in die einzigartige und bezaubernde arktische Wildnis und dringen tief ins Schweizer Land hinein, unternehmen einsame Wanderungen durch weite Täler und auf traumhafte Gipfel, genießen die wohltuende Stille und Abgeschiedenheit inmitten der atemberaubenden Landschaft und lernen die Gastfreundschaft und das Leben der Inuit kennen.
Was diese Reise besonders macht
- Wandern auf der größten Insel der Welt
- Exotische Alpine Welten Reise
- Leben und Kultur der Inuit
- Lage direkt in der arktischen Fjordlandschaft
- Wandern nur mit Tagesgepäck
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Mäßige Alpine Erfahrung
Mittelschwere & schwere Bergwege ROT & SCHWARZ. Das Trekking im hohen Norden in Ostgrönland führt überwiegend über wegloses Gelände und erfordert Trittsicherheit. Die Bergwanderungen in Grönland erfordern eine gute Kondition für Gehzeiten im Aufstieg bis zu 7 Stunden. Die Höhendifferenz der Bergwanderungen beträgt zwischen 250 - 750 Höhenmeter. Auf einzelnen Touren kann diese bis knapp 1.300 Höhenmeter betragen. Hinzu können psychische Belastungen bei schlechten Witterungsverhältnissen kommen.
Du bist offen und respektvoll gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Die gesamte Reise erfordert Teamgeist, aktive Mithilfe sowie gegenseitige Hilfsbereitschaft und Toleranz gegenüber den Einheimischen und Mitreisenden. Während der Übernachtungen im Zelt werden Mahlzeiten gemeinsam zubereitet. Das Camp wird von den Teilnehmern selbst auf- und abgebaut.
Die Bergwanderungen im Schweizer Land sind KEINE Einsteiger-Wanderungen und setzen Bergwandererfahrung voraus!
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Trekking & Wanderreisen
Anspruchsvolles Trekking auf mittelschweren bis schweren Wegen (vergleichbar rot und schwarz oder T3 -T4 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steil, teils weglos oder ausgesetzt und führen über Felsstufen mit kurzen Kletterpassagen. Seile und Geländer bieten nur selten zusätzliche Sicherheit. Der Einsatz der Hände ist erforderlich. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung. Der Gebrauch von Steigeisen und Pickel kann erforderlich sein, entsprechende Kenntnisse sind hilfreich. Schwierigere steile Passagen werden mit Hilfe von Fixseilen überwunden, Kletterschwierigkeiten bis zum I. Grad nach UIAA können vorkommen.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
- Ski/Board
- Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
- Wandern & Trekking
- Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
- Polar & Arktis
- Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda
Cross-Tipp
Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.
Geplanter Reiseablauf
17 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Regulär 16.00 Uhr, Keflavik International Airport
- Reiseende der Gruppe
- Voraussichtlich 07.00 Uhr, Keflavik International Airport
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
Reykjavik, Island
Reykjavik, Island
Nach Grönland gibt es keine Direktflüge. Deshalb legen wir zunächst einen Zwischenstopp in der isländischen Hauptstadt Reykjavik ein. Anreise und Transport mit dem Bus oder Taxi in die Stadt, wo wir unser Hotel beziehen. Den Abend verbringen wir in einem der Restaurants in der Altstadt und sicher wird auch dem Irish Pub ein Besuch abgestattet. Übernachtung im Hotel.
2. Tag
Kulusuk, Grönland und Bootsfahrt nach Apusiaajik
Kulusuk, Grönland und Bootsfahrt nach Apusiaajik
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Taxi zum kleinen Flughafen mitten in Reykjavik. Von hier fliegen wir zunächst nach Kulusuk in Grönland, das sich auf einer kleinen, vorgelagerten Insel befindet. Im Anflug auf Grönland eröffnet sich ein erster herrlicher Blick und die ersten Eisberge im Polarmeer sind unter uns vom Flugzeug aus zu erkennen. In Kulusuk gelandet, bringen wir unser Gepäck zum Bootsableger, nutzen vor der Überfahrt aber noch die Zeit, um uns den Ort Kulusuk anzuschauen und einen ersten Eindruck von Grönland und seinen Einwohnern zu bekommen.
Am Nachmittag fahren wir schließlich mit dem Boot über den Fjord zur unbewohnten Insel Apusiaajik, die wir nach 30 – 40 Minuten Bootsfahrt erreichen. Unsere Zelte schlagen wir direkt am Rande des Apusiaajik Gletschers auf. Wir genießen die beeindruckende Szenerie am Gletscherbruch mit seinen kleinen Eisbergen in vollen Zügen. Bereits in den ersten 24 Stunden haben wir so viele Kontraste erlebt, so dass uns die Gesprächsthemen beim gemeinsam zubereiteten Abendessen ganz sicher nicht ausgehen. Müde schlüpfen wir in die Schlafsäcke und verbringen die erste Zeltnacht in der Wildnis Grönlands!
3. Tag
Gletscherwanderung Apusiaajik Gletscher
Gletscherwanderung Apusiaajik Gletscher
Der heutige Tag steht noch einmal ganz im Zeichen des Apusiaajik Gletschers. Dabei können wir ganz entspannt in den Tag starten und in aller Ruhe Frühstücken. Im Anschluss nehmen wir den Gipfel des Apusiaajik ins Visier, der auf 900 m Höhe liegt. Wir wandern über den im Sommer meist aperen Gletscher durch die sanfte Weite dem Gipfel entgegen. Es erwarten uns spektakuläre Ausblicke in die arktische Landschaft. Vor allem das offene Meer mit seinen Eisfeldern und Eisbergen aus Ostgrönland wird uns in seinen Bann ziehen. Die Länge unserer Wanderung bestimmen wir heute selbst, schließlich kehren wir zum selben Zeltplatz zurück und verbringen noch eine weitere Nacht in dieser eindrucksvollen Gegend. Genug Zeit, um auch gedanklich final in Grönland anzukommen und die raue Landschaft in all ihren Facetten aufzunehmen und zu genießen.
4. Tag
Durch den Ammassalik Fjord nach Kuummiut
Durch den Ammassalik Fjord nach Kuummiut
Nach dem Frühstück verpacken wir unsere Ausrüstung und fahren mit dem Boot durch den breiten Ammassalik Fjord nach Kuummiut, welches wir nach ca. 1,5 Stunden erreichen. Der Name Kuummiut bedeutet "Die, die am Fluss leben", was es ziemlich genau beschreibt. Kuummiut ist ein kleines Fischerdorf eingebettet in die wunderbare Fjordlandschaft an der Dänemarkstraße, der Meerenge zwischen Grönland und Island.
Nur knapp 250 Menschen leben hier und dennoch ist Kuummiut eine der größeren Siedlungen Grönlands. Etwas abseits des Dorfes liegt eine kleine Bucht, die ideal für unsere nächsten beiden Übernachtungen ist. Wir nehmen uns die Zeit und spazieren entlang des Fjordes sowie durch den malerisch gelegenen Ort. Dabei entdecken wir immer wieder wunderbare Motive, die wir mit der Kamera einfangen und erhalten interessante Einblicke in das Leben der Inuit.
Wir können außerdem eine gemütliche Wanderung durch die Umgebung machen, auf der wir immer wieder mit großartigen Rundblicken belohnt werden. Das besondere hier ist der Blick über das offene Meer mit seinen bizarren Eisfeldern und Eisbergen. Auf der nördlichen Seite können wir den Blick vorbei an den aufgereihten Felsmonumenten und dem berühmten Klettergarten FOXJAW (Fuchsgebiss) bis hin zu den ersten Felstürmen "Großer Bruder" und "Ritterknecht" des Schweizerlandes schweifen lassen. Auch die stillen Gewässer des Tuno Fjordes im Nordosten laden zur Erkundung ein.
Im Anschluss kehren wir in unsere Bucht zurück und bauen unsere Zelte auf. Den Tag lassen wir mit einem leckeren Abendessen hier direkt am Ufer des Fjords ausklingen. Mit etwas Glück können wir sogar Wale direkt von unseren Zelten aus sehen.
5. Tag
Wanderung im Schweizerland
Wanderung im Schweizerland
Von unserer Bucht in Kuummiut wandern wir heute auf den Gipfel des "Hausbergs", der den Ort an der Küste umrahmt. Eine abwechslungsreiche und arktisch bizarre Berglandschaft erwartet uns hier im Schweizerland: bizarre Gletscher und Eisbäche, zackige Felsformationen und schroffe Gipfel wechseln sich ab. Die mächtigen und zerklüfteten Bergketten ziehen sogar Extremkletterer in ihren Bann. Und immer wieder der Blick auf die beeindruckende, tiefblaue Fjordlandschaft mit ihren Inseln und schwimmenden Eisbergen, die uns umgibt. Die Gipfel rund um Kuummiut sind zwar "nur" gut 1.000 m hoch, da wir aber auf Meereshöhe starten, werden wir einen ganzen Wandertag unterwegs sein. Am Kuummiut Gipfel angekommen ist das Panorama umwerfend! Selbstverständlich legen wir eine ausgiebige Gipfelrast ein, bevor wir wieder nach Kuummiut absteigen und eine weitere Nacht in der kleinen Bucht verbringen.
6. Tag
Durch den Ikasagtivaq Fjord nach Nialigaq
Durch den Ikasagtivaq Fjord nach Nialigaq
Wir verlassen Kuummiut und fahren etwa 1,5 Stunden mit dem Boot in westlicher Richtung zu unserem nächsten Lagerplatz. Wir fahren in den Ikaasatsivaq Fjord und werden von einem atemberaubenden Zirkus an Gipfeln, Felswänden und Gletschern umschlossen – einfach gewaltig! Nach 1,5 Stunden Bootsfahrt erreichen wir Nialigaq, wo wir unser Lager für die nächsten zwei Nächte aufschlagen. Wir befinden uns hier in einer klassischarktischen Felsarena zwischen Bergspitzen und Gletscherflüssen. Das Gletschereis hat sich hier etwas zurückgezogen und die Seitenmoränen sind dominant. Dadurch haben wir verschiedene Wandermöglichkeiten, die von gemütlich-genussvoll bis anspruchsvoll mit bis zu 1.200 Höhenmetern reichen.
Wir wählen heute eine etwas kürzere Tour und erkunden die einsame und abgelegene Gegend entlang eines Bergbaches bis auf eine kleine Anhöhe, von der wir einen wunderbaren Ausblick über den Fjord bis nach Tinitequilaaq am Sermilik Fjord haben. Wir genießen absolute Einsamkeit in einer Naturkulisse aus Fjorden, Bergen und Eisbergen – einfach unbeschreiblich! Blicken wir in die andere Richtung, liegt unser Gipfelziel des nächsten Tages vor uns und wir bekommen einen guten Eindruck, worauf wir uns bereits freuen dürfen. Zurück im Camp bereiten wir uns ein leckeres Abendessen zu und lassen den Tag gemütlich ausklingen.
7. Tag
Bergwanderung Nialigaq
Bergwanderung Nialigaq
Heute unternehmen wir eine beeindruckende Gipfelwanderung, die ihresgleichen sucht. Unser Ziel haben wir bereits am Vortag ins Visier genommen und nun geht es los in dieser wahnsinnig schönen Berg- und Gletscherwelt. Von unserem Zeltplatz Nialigaq aus ziehen wir durch die wilde Berglandschaft am Ufer des Gletscherflusses bergan, bis wir das Eis des Gletschers erreichen. Wir setzen unseren Weg entlang des Gletschers fort und erreichen schließlich unser Gipfelziel in gut 1.100 m Höhe. Hier eröffnet sich uns ein unglaubliches und wahrlich atemberaubendes Panorama, das für die Mühen des Aufstiegs mehr als belohnt. In Richtung Westen blicken wir über Tinitequilaaq und den mächtigen Sermilik Fjord mit seinen zahlreichen schwimmenden Eisbergen bis hin zum gewaltigen und alles überragenden Inlandeis. Nach Norden schauen wir tief hinein ins Schweizerland mit seinen zahllosen Gipfeln und im Süden eröffnet sich uns der Polarstrom. Wir haben genügend Zeit zum Fotografieren und auch eine Stärkung darf nicht fehlen. Über unsere Aufstiegsspur steigen wir schließlich wieder ab zu unseren Zelten, wo wir eine weitere Nacht verbringen.
8. Tag
Von Tinitequilaaq durch den Helheim Gletscherfluss in den Johan Petersen Fjord
Von Tinitequilaaq durch den Helheim Gletscherfluss in den Johan Petersen Fjord
Das nächste Abenteuer wartet auf uns! Wir verstauen unsere Ausrüstung und per Boot geht es zunächst weiter nach Tinitequilaaq. Das kleine Jägerdorf mit nur 120 Einwohnern hat eine grandiose Lage direkt am Sermilik Fjord. Wir erkunden das Dorf und erhalten kulturelle Einblicke in das Leben der hier heimischen Menschen. Weiter geht es per Boot in den Johan Petersen Fjord – ein Höhepunkt unserer Reise. Sicherlich müssen wir bei der Überquerung nicht nur einen Umweg nehmen, denn der Eistrieb vom "schnellsten Gletscher der Welt", dem Helheim Gletscher, ist gewaltig. Der Fjord mit seinem Eis bestimmt hier die Regeln! Daher ist unsere Erfahrung aus den letzten Tagen für uns alle wichtig und je nach Möglichkeiten entscheiden wir, wo genau wir anlegen und unser Basislager für die folgenden Tage aufbauen.
9. bis 12. Tag
Vom Johann Petersen Fjord bis zum legendären Inlandeis
Vom Johann Petersen Fjord bis zum legendären Inlandeis
Hier im Johann Petersen Fjord wartet sicherlich der Höhepunkt unserer Reise auf uns. Deshalb wollen wir diese einzigartige Region ausgiebig erkunden und genießen und werden hier mehrere Tage verweilen.
Es gibt eine Fülle an Touren-Möglichkeiten und alle sind faszinierend. Von Bergtouren im Fjordbereich mit sanften Anstiegen, ein Badesee und kleine Nebenfjorde, bis hin zur 10-stündigen Hochtour ist hier alles zu finden. Die Berge sind zwar auch hier nur etwa 1.000 m hoch und ragen kaum über das Inlandeis, doch die Anstiege sind teilweise lang und weit. Wir erreichen wunderbare Aussichtsplätze von denen aus wir die kontrastreichen Farben der Fjorde sowie der umliegenden Gletscher und schneebedeckten Berge unter der Polarsonne genießen. Die Stille geht immer mehr auf uns über, der hektische Alltag scheint bereits Ewigkeiten zurückzuliegen und eine tiefe und zufriedene Ruhe macht sich in uns breit.
Ein Aufstieg zum Inlandeis darf bei unserer Tourenauswahl selbstverständlich nicht fehlen und ist ein Muss! Wir erreichen dieses je nach Lage unseres Basislagers in 5 bis 8 Stunden. Von der Eiskappe fallen Eisbrocken aus 800 bis 900 m Höhe in den Fjord und die Natur ist hier so gewaltig, wie wir sie sicher noch nirgends erlebt haben! Der Anstieg der ersten Überquerungen der Eiskappe führte über den Hann Gletscher. Heute wird dieser Anstieg dafür nicht mehr genutzt, da der Gletscher noch wilder und zerklüfteter geworden ist. Für uns ist er aber eine lohnende Herausforderung.
Nach unseren Touren kehren wir zurück zu unserem Lager am Fjord und Lauschen dem Singen der Wale, die hier ganz nah auf und ab schwimmen.
13. Tag
Weiterfahrt zur Forschungsstation Mittivagkat
Weiterfahrt zur Forschungsstation Mittivagkat
Heute heißt es Abschied nehmen vom Johan Petersen Fjord, der uns so tief bewegt hat. Wir packen zusammen und fahren mit dem Boot zurück in den Sermilikfjord. Von hier geht es weiter Richtung Süden und nach einer etwa zweistündigen Bootsfahrt erreichen wir die Forschungsstation Mittivagkat. Wir nutzen den Rest des Tages für eine Gletscherwanderung am Mittivagkat Gletscher, bevor wir unsere Zelte aufschlagen.
14. Tag
Wanderung nach Tasiilaq
Wanderung nach Tasiilaq
Unsere letzte Station in Grönland liegt vor uns. Wir verstauen Gepäck und Ausrüstung auf dem Boot und schicken es voraus nach Tasiilaq. Wir aber wandern gemütlich und abwechslungsreich in Richtung Osten durch einsamste Gegenden und vorbei am Wasserfall Vornei, bis wir am Nachmittag Tasiilaq erreichen. In Iddimiini am Kong Oskar Fjord schlagen wir ein letztes Mal unser Zeltcamp auf und wir genießen noch einmal die Weite und Einsamkeit Grönlands.
15. Tag
Tasiilaq am Kong Oskar Fjord
Tasiilaq am Kong Oskar Fjord
Wir erkunden die kleine "Stadt" am Kong Oskar Fjord und erhalten noch einmal interessante Einblicke in das Leben der Inuit. Wir besichtigen die Kirche und auch das kleine Museum ist sehr interessant. Auch Robert Peroni statten wir in seinem Red House einen Besuch ab. Wenn wir Lust haben, können wir hier einkehren und die Gastfreundschaft genießen. Und wenn es die Zeit erlaubt, hat Robert sicherlich die eine oder andere spannende Geschichte für uns parat.
Wenn wir noch einmal zum Wandern gehen möchten, lädt uns der Hausberg zu einem weiteren Gipfelziel ein. Dafür lassen wir Tasiilaq hinter uns und folgen einem langgezogenen, malerischen und sanften Tal bis wir immer mehr an Höhe gewinnen. Wir passieren einige tiefblaue Seen, wandern über Wiesen und leichtes Blockgelände. Der Gipfelanstieg wird etwas steiler, bis wir schließlich den Gipfel des Qaqartivakajik auf 719 m Höhe erreichen. Ein herrlicher Blick eröffnet sich uns – wir können sogar noch einmal das Inlandeis erblicken, das von hier bereits in einiger Entfernung liegt. Vor uns öffnet sich uns das Polarmeer mit seinen vereinzelten, vorbeiziehenden Eisbergen. Diesen grandiosen Aussichtsplatz nutzen wir für eine ausgedehnte Gipfelrast, bevor wir dem Bergrücken folgend über einen anderen Weg als im Aufstieg wieder ins Tal zurück zu unserem Lagerplatz absteigen, wo wir die letzte Nacht in Grönland verbringen.
16. Tag
Von Tasiilaq über Kulusuk zurück nach Island
Von Tasiilaq über Kulusuk zurück nach Island
Heute heißt es Abschied nehmen von Grönland. Wir packen zusammen und fahren mit dem Boot zurück nach Kulusuk. Per Flug geht es von hier weiter nach Island. Aufgrund der Flugzeiten verbringen wir wie auf dem Hinflug eine Nacht in Reykjavik und genießen noch einmal die isländische Gastfreundschaft sowie jeglichen Komfort unseres Hotels, allen voran sicherlich eine heiße Dusche. Am Abend lassen wir die Erlebnisse in Grönland noch einmal Revue passieren, bevor wir müde in die Betten fallen.
17. Tag
Rückflug nach Deutschland
Rückflug nach Deutschland
Unser Flug zurück nach Deutschland geht bereits sehr früh am Morgen. Ein Transfer bringt uns zum Flughafen Keflavik. Ankunft in Deutschland am frühen Nachmittag.
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 11 · Nicht im Preis 4 · Zusätzlich buchbar 3
Guide
17 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer
Unterkunft
2 x ÜN/DZ im Hotel
14 x ÜN/ZD im Zelt
Komplette Lager Ausrüstung (2-Personen-Zelte, Gaskocher usw.)
Verpflegung
14 x Expeditionsverpflegung
1 x Frühstück
Transfer
Transfers durch unseren Partner vor Ort Alle Fahrten im Programm organisiert unser Partner vor Ort, im Kleinbus oder Geländewagen.
Sonstiges
Großkalibrige Schusswaffe & Signalpistole (Eisbärenschutz) Wir führen eigene Gewehre mit. Unsere Bergführer werden im Jahr vor der Tour im Umgang damit geschult.
Umfangreiche medizinische Notfallausrüstung Auf Höhenexpeditionen mit Pulsoximeter und höhenmedizinischer Notfallmedikation.
IRIDIUM Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren) Auf Expeditionen in Arktis und Antarktis führen wir ein IRIDIUM Satellitentelefon für Rettungs- und Kommunikationszwecke mit. Gebühren für persönliche Telefonate werden nach der Expedition abgerechnet.
GPS-Notfallsender mit Live-Tracking Das tragbare Gerät bestimmt die Position per GPS und übermittelt laufend den Standort. Im Notfall können Kurznachrichten an Rettungsorganisationen gesendet werden.
Flug MUC - Kulusuk - MUC ab 1.400,00 €/P
Flug FRA - Kulusuk - FRA ab 1.400,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
16 Nächte
Midgardur by Center Hotels Reykjavik
4-Sterne-Hotel an der Laugavegur im Zentrum von Reykjavík Als Hotel der isländischen Kette Center Hotels liegt das Midgardur by Center Hotels Reykjavik im Zentrum von Reykjavík, an einem Ende der Laugavegur , der Haupte…
Unterkunft ansehen
Zelt / Camp
Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…
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Unterkunft ansehenDie Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.