Ojos del Salado (6.893 m) | Chile
Auf den höchsten aktiven Vulkan der Erde
Verfügbare Reisetermine
03.12.2026 – 20.12.2026 1 Termin 4.189,00 € min. 5, max. 8 Personen 🇨🇱 18 Tage Reise buchen
Dezember
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Zusatzleistungen
Flugoptionen
- Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
- MUC - Copiapó - MUC ab 1.400,00 €/P
- FRA - Copiapó - FRA ab 1.300,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Mit der Bahn zum Flughafen
Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.
Auf den "Ojos del Salado" und die Atacamawüste mit ihren strahlend weißen Salzseen erleben
Die Besteigung des Ojos del Salado (6.893 m) ist zweifelsfrei ein Traumziel für jeden Bergliebhaber. Diese Expedition auf den höchsten Vulkan der Erde führt uns in die abgelegensten Gegenden des Chilenischen Altiplano durch ein weitgehend unerforschtes Gebiet der andinen Atacama-Hochwüste. Nirgendwo sonst auf dem Kontinent findet sich eine derartige Konzentration an Gipfeln mit einer Höhe über 6.000 Metern. Eine Tatsache, die der Region verdientermaßen seine Bezeichnung als das „Dach der Anden“ eingebracht hat.
Bei der Planung der Reise wurde neben einer verantwortungsvollen, stufenweisen Akklimatisierung besonders Wert auf die Erkundung abgelegener und kaum besuchter Orte gelegt. In der Akklimatisationsphase besteigen wir selten begangene Berge wie den Vulkan Piedra Parada (5.920 m) und erleben die überw.ltigende Weite der Hochwüste nahezu in völliger Abgeschiedenheit. Die einsam gelegenen Zeltlager laden dazu ein, die versteckten Schätze dieser rauen Landschaft in aller Ruhe zu entdecken – eine Region voller Kontraste und Überraschungen: türkisfarbene Lagunen, eingefasst von gleißend weißen Salzflächen, Herden von Vicuñas und Flamingos, die trotz extremer Bedingungen in großer Zahl die Hochmoore und Seen bevölkern.
So wird bereits die Akklimatisierung zum echten Erlebnis – ganz im Sinne des Mottos: "Der Weg ist das Ziel". Optimal vorbereitet erreichen wir schließlich das Basislager des Ojos del Salado und sind bereit, den Herausforderungen großer Höhe, starker Winde und extremer Kälte entschlossen entgegenzutreten. Auf zum „Dach der Anden“!
Was diese Reise besonders macht
- Deutschsprachige Expeditionsleitung
- Selten besucht: Cerro Francisco (6.018 m)
- Die Laguna Verde in der Atacama Wüste
- Zusätzlicher Reservetag
- Optimale Akklimatisierung mit Erlebniswert
- 1 Bergführer pro 3 Gäste
Dein Vorteil & Deine Sicherheit
Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.
Das musst Du können
Anforderungen
Schwierigkeit der Reise
Anforderung an Dich
Hohe Alpine Erfahrung
Wenig schwierige Hochtour (WS nach der Hochtourenbewertung). Die Ojos del Salado Expedition stellt technisch keine größeren Schwierigkeiten an den routinierten Bergsteiger. Der gletscherfreie Aufstieg führt über einige Schneefelder bis 35°, welche mit Steigeisen zu überqueren sind. Die letzten 80 m auf den Gipfel führen in leichter Kletterei durch Blockgelände im II. Schwierigkeitsgrad UIAA. Diese Passage wird an einigen Stellen zusätzlich mit einem Fixseil versichert, so dass dieser Abschnitt unter Zuhilfenahme einer Steigklemme und mit Unterstützung unserer Bergführer noch besser überwunden werden kann. Dafür bist Du trittsicher, schwindelfrei und hast Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Pickel. Konditionstechnisch stellt der Ojos del Salado etwas größere Hürden. Der Aufstieg erfordert eine hervorragende Kondition für Gehzeiten von 12 - 14 Stunden. Hierbei sind 1.100 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 1.650 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Im Aufstieg vom Ref. Tejos zum Lager muss zudem das eigene Gepäck und ein Teil der Gruppenausrüstung auf rund 550 Höhenmetern selbst getragen werden.
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail
Kondition
Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.
Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen
Mittelschwere Expedition mit erheblichen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über leichte Firnflanken oder Schneefelder mit einer Neigung von 30°, vereinzelt bis 50°, in vergletschertem Gelände zu Fuß mit Steigeisen. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum III. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.
Ernsthaftigkeit
Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.
Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.
Alpine Erfahrung
Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.
- Fels, Eis & Sicherung
- Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
- Ski/Board
- Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
- Wandern & Trekking
- Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
- Polar & Arktis
- Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol
Cross-Tipp
Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.
Geplanter Reiseablauf
18 Tage
- Treffpunkt der Gruppe
- Donnerstag, 03.12.2026, regulär 18.30 Uhr, Copiapó Aeropuerto Desierto de Atacama, CL
- Reiseende der Gruppe
- Sonntag, 20.12.2026, voraussichtlich 14.00 Uhr, Av. Armando Cortínez Ote. 1704, Pudahuel Santiago de Chile Aeropuerto Internacional Arturo Merino Benítez, CL
Routen- und Programmänderungen
In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.
1. Tag
· 03.12.2026
Das Abenteuer Ojos del Salado beginnt | Flug nach Chile
Das Abenteuer Ojos del Salado beginnt | Flug nach Chile
Von Frankfurt oder München (alternative Flughäfen auf Anfrage) fliegen wir in der Regel über Madrid in Spanien oder Sao Paulo in Brasilien in die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile.
2. Tag
· 04.12.2026
Ankunft in Chile und weiter an den Pazifik im Norden
Ankunft in Chile und weiter an den Pazifik im Norden
Nach der Ankunft in Santiago de Chile im Laufe des Vormittags fliegen wir direkt weiter nach Copiapó im Norden Chiles. Hier erwartet uns unser lokales Team. Copiapó ist die Hauptstadt der Region Atacama und lebt wie so viele Städte im Norden Chiles hauptsächlich vom Bergbau. Durch das Grubenunglück im nahe gelegenen San José gelangte die Stadt im August 2010 für kurze Zeit ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Damals konnten sämtliche eingeschlossenen Bergleute nach 69 Tagen aus über 700 Metern Tiefe unversehrt geborgen werden. Wir machen uns jedoch direkt auf den Weg ans Meer zu unserem Hotel in Caldera/Bahía Inglesa. Hier an der Pazifikküste erwartet uns weißer Sandstrand, warmes Wasser und vor allem sehr gute chilenische Küche. Beim Abendessen besprechen wir die nächsten Tage.
3. Tag
· 05.12.2026
Die Atacama Wüste und der Salar de Pedernales (3.383 m)
Die Atacama Wüste und der Salar de Pedernales (3.383 m)
Heute steht uns ein interessanter Fahrtag bevor. Nach dem Frühstück verlassen wir das Meer und gewinnen direkt an Höhe. Auf einer Höhe von 2.400 m erreichen wir die Minenstadt El Salvador, die inmitten der Atacama-Wüste liegt. Sie wurde Ende der 1950er Jahre auf dem Reißbrett geplant und sollte vor allem den Bergleuten und ihren Familien ein Zuhause bieten. Bis heute lebt die Stadt fast ausschließlich von der nahe gelegenen Kupfermine, deren Ressourcen allerdings langsam aber sicher zu Ende gehen. Anschließend schlängeln wir uns weiter bergauf und erreichen den Salzsee Salar de Pedernales. Hier auf 3.380 m Höhe schlagen wir unser Zeltlager inmitten von Ruinen einer verlassenen Salpetermine auf. Diese bieten uns in dieser rauen, lebensfeindlichen Landschaft einen guten Windschutz, so dass wir den Ausblick auf den Vulkan Doña Inés und die umliegenden Berggipfel ungestört genießen können.
4. Tag
· 06.12.2026
Besteigung Vulkan Doña Inés (5.075 m)
Besteigung Vulkan Doña Inés (5.075 m)
Heute wartet der erste Fünftausender auf uns. Unser Fahrer bringt uns vom Camp zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Gipfel des selten begangenen Vulkans Doña Inés auf 5.075 m Höhe. Zum ersten Mal spüren wir die dünne Höhenluft, schließlich befinden wir uns am Anfang unserer Akklimatisierung. Auf dem Gipfel erwarten uns nicht nur die Überreste antiker Inka-Ruinen, sondern auch ein atemberaubender Blick über den gesamten Salar de Pedernales und die umliegenden Gipfel. Hier in den Ausläufern der Atacama-Wüste findet sich die höchste Konzentration an Sechstausendern auf dem gesamten Kontinent. Wir steigen in unser Camp ab, wo wir eine weitere Nacht Zeit haben, den unvergleichlichen Sternenhimmel der Atacama-Wüste zu bewundern.
5. Tag
· 07.12.2026
Salar de Pedernales – Basislager Cerros Piedra Parada
Salar de Pedernales – Basislager Cerros Piedra Parada
Nach unserem ersten Gipfelerfolg steht heute ein Regenerationstag auf dem Programm. Wir verlassen das Hochlager oberhalb des Salar de Pedernales und fahren in Richtung des Vulkans Piedra Parada (5.920 m). In seiner Nähe richten wir auf ca. 4.100 m unser Basislager für die kommenden zwei Nächte ein. Das Basislager befindet sich am Rand der natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras. Die Anfahrt verläuft durch eine abgelegene Hochlandregion mit mehreren Salzseen. Das Gebiet ist kaum erschlossen und nur selten von Touristen frequentiert, was ideale Bedingungen für eine ruhige und ungestörte Vorbereitung auf die nächsten Etappen bietet.
6. Tag
· 08.12.2026
Besteigung Cerro Piedras Negras (5.920m)
Besteigung Cerro Piedras Negras (5.920m)
Eine kurze Fahrt führt uns vom Basislager zum Ausgangspunkt des heutigen Aufstiegs auf den Vulkan Piedra Parada. Der Höhenunterschied von rund 870 m wird in ruhigem und gleichmäßigem Tempo zurückgelegt. Am Gipfel genießen wir einen der eindrucksvollsten Panoramablicke der gesamten Region: In der Ferne ist der Ojos del Salado zu erkennen, weiter nördlich leuchten die türkisfarbenen Lagunas Bravas. Nach der Rückkehr ins Lager können wir in den natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras entspannen und den Tag mit einem wohlverdienten Snack ausklingen lassen.
7. Tag
· 09.12.2026
Basislager Piedra Parada - Laguna Santa Rosa - Laguna Verde
Basislager Piedra Parada - Laguna Santa Rosa - Laguna Verde
Heute verlassen wir unser Zeltlager und erreichen die surreal türkisfarbene Laguna Verde, von der sich der Blick unweigerlich auf das imposante Massiv des Ojos del Salado richtet. Auf dem Weg passieren wir die Laguna Santa Rosa, wo wir die große Anzahl an Flamingos beobachten können – ein eindrucksvolles Naturschauspiel inmitten der kargen Hochwüste. Anschließend fahren wir weiter in den Nationalpark Nevado Tres Cruces. Hier öffnet sich zum ersten Mal der Blick auf das "Dach der Anden" in seiner gesamten Dimension. Die umliegenden Sechstausender dominieren die Landschaft und lassen die Vorfreude auf die kommenden Expeditionstage deutlich spürbar werden. Wir richten unser Lager für die nächsten Tage in der Nähe der Laguna auf etwa 4.350 m Höhe ein und genießen am Abend die regenerierende Wirkung der nahegelegenen natürlichen Thermalquellen.
8. Tag
· 10.12.2026
Akklimatisationstag Laguna Verde
Akklimatisationstag Laguna Verde
Der heutige Tag ist der weiteren Höhenakklimatisation gewidmet. Wir unternehmen eine leichte Wanderung entlang der Laguna Verde und genießen dabei beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Vulkane. Im Anschluss kehren wir zu unserem Zeltlager zurück und entspannen erneut in den natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras.
9. Tag
· 11.12.2026
Besteigung Cerro Francisco (6.018 m)
Besteigung Cerro Francisco (6.018 m)
Heute steht unser erster 6.000er auf dem Programm. Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Ausgangspunkt am Fuß des Cerro San Francisco. Von dort beginnen wir in ruhigem, gleichmäßigem Tempo mit dem Anstieg zum Gipfel. Oben angekommen erwartet uns ein beeindruckendes Panorama auf die umliegenden Vulkane und die weite Hochlandlandschaft der Atacama Region.
10. Tag
· 12.12.2026
Regenerations- und Akklimatisationstag an der Laguna Verde
Regenerations- und Akklimatisationstag an der Laguna Verde
Der heutige Tag dient der Regeneration und Akklimatisation vor unserem großen Gipfelziel, dem Ojos del Salado. Wir dürfen heute ausschlafen und die wunderschöne Landschaft um die Laguna Verde in vollen Zügen genießen. Gleichzeitig bietet sich heute an, die Laguna Verde einmal zu umwandern und die Eindrücke der faszinierenden Landschaft in allen Zügen zu genießen.
11. Tag
· 13.12.2026
Laguna Verde – Refugio Atacama – Refugio Tejos – Laguna Verde
Laguna Verde – Refugio Atacama – Refugio Tejos – Laguna Verde
Die Annäherung an den Gipfel beginnt! Mit unseren Fahrzeugen fahren wir von unserem Zeltlager aus bis zu der auf 5.250 Metern hoch gelegenen Schutzhütte Refugio Atacama. Eine Strecke, die unseren Fahrern und den Allradfahrzeugen alles abverlangt. Von dort aus gilt es einen Teil unserer Ausrüstung zu Fuß ca. 550 Höhenmeter bis auf 5.800 Meter zu transportieren. Hier betreibt die Nationalparkbehörde die sehr einfache Tejos-Schutzhütte, die aus Schiffscontainern besteht. Wir erhaschen einen ersten Blick auf die Aufstiegsroute zum Gipfel und steigen anschließend wieder zum Refugio Atacama ab. Von dort aus fahren wir zu unserem Lager an der Laguna Verde zurück, wo wir eine weitere Nacht verbringen.
12. Tag
· 14.12.2026
Laguna Verde – Refugio Atacama
Laguna Verde – Refugio Atacama
Wir können zur Abwechslung ausschlafen und noch einmal Kräfte sammeln. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf die bereits bekannte Fahrt zur Atacama-Schutzhütte (5.250 m), wo wir heute unsere erste Nacht oberhalb von 5.000 Metern verbringen. Wir haben ausreichend Zeit, um die atemberaubende Sicht auf den Ojos del Salado zu genießen und uns mental auf den nun immer näher rückenden Gipfeltag vorzubereiten.
13. Tag
· 15.12.2026
Refugio Atacama – Refugio Tejos
Refugio Atacama – Refugio Tejos
Auch die heutige Wanderstrecke kennen wir bereits von unserem ersten Materialtransport. Wir teilen die verbliebene Ausrüstung unter den Gruppenteilnehmern auf und machen uns auf den Weg zum Hochlager der Tejos-Schutzhütte. Mit leichtem Gepäck fällt der Aufstieg heute leichter und es bleibt genügend Zeit, die dramatische Bergszenerie in seiner ganzen Schönheit auf uns wirken zu lassen. Nach einem frühen Abendessen zwingen uns die mit Sonnenuntergang rapide abfallenden Temperaturen früh in unsere warmen Schlafsäcke. Auf 5.800 Metern Höhe steht uns eine etwas unruhige Nacht bevor. Wir versuchen aber, noch etwas Ruhe vor dem morgigen Gipfeltag zu sammeln.
14. Tag
· 16.12.2026
Besteigung des Ojos del Salado (6.893 m)
Besteigung des Ojos del Salado (6.893 m)
Der große Tag ist gekommen! Im Schutz der Dunkelheit, jedoch bei eisigen Temperaturen, verlassen wir im Lichtkegel unserer Stirnlampen die Schutzhütte. Die ersten Stunden in der Dunkelheit erfordern mentales Durchhaltevermögen. Die Kälte und die Höhe fordern ihren Tribut. Geröll und tiefe Vulkanasche machen das Vorankommen in der Dunkelheit teils sehr beschwerlich und ermüdend, zumal das Gelände nun zunehmend steiler wird. In einigen Passagen müssen wir je nach Jahreszeit unsere Steigeisen anlegen. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen steigt auch die Moral und wir spüren, dass wir unserem Ziel nun immer näher kommen. Nach 6 - 7 Stunden erreichen wir den Kraterrand auf 6.700 m Höhe. Der Gipfel scheint von hier aus bereits zum Greifen nah. Doch es trennen uns noch knapp 200 Höhenmeter und weitere 90 Minuten vom höchsten Punkt. Unsere Schritte werden nun noch langsamer und die Abstände zwischen den Verschnaufpausen immer kürzer. Die letzten 80 Höhenmeter führen durch Blockgelände und erfordern die Zuhilfenahme unserer Hände. Doch dann ist es geschafft und wir stehen auf dem "Dach Amerikas". Kleine Fumarolen zeugen von der Aktivität des Vulkans und vervollständigen das beeindruckende Gipfelpanorama. Nach einer Erholungspause beginnen wir den Abstieg und erreichen über das Hochlager der Tejos-Hütte nach 12 - 14 Stunden auf den Beinen letztendlich das Atacama-Refugio, von wo aus wir zurück zum wohl bekannten Camp an der Laguna Verde fahren.
15. Tag
· 17.12.2026
Reservetag
Reservetag
Reservetage im Falle einer möglichen Verschiebung des Gipfelaufstiegs aufgrund widriger Wetterbedingungen oder Verzögerungen bei der Akklimatisierung.
16. Tag
· 18.12.2026
Laguna Verde – Nationalpark Pan de Azúcar
Laguna Verde – Nationalpark Pan de Azúcar
Nach dem Abbau unseres Hochlagers an der Laguna Verde treten wir die lange Fahrt Richtung Pazifik an und verlassen das Hochland des Altiplano. Die Route führt uns durch wechselnde Landschaftszonen. Von der kargen Hochwüste über weite Salzebenen bis hinunter zur Pazifikküste. Am Nachmittag erreichen wir den Nationalpark Pan de Azúcar, eine der eindrucksvollsten Küstenlandschaften Nordchiles. Die direkte Nähe von Andenwüste und Ozean schafft hier ein einzigartiges Ökosystem mit hoher biologischer Vielfalt. Wir beziehen unsere Unterkunft direkt vor dem Meer und genießen unseren letzten Abend am Pazifik bei einem Grillessen inmitten von Meeresluft und untergehendem Sonnenlicht.
17. Tag
· 19.12.2026
Rückflug über Santiago de Chile nach Hause
Rückflug über Santiago de Chile nach Hause
Am Morgen fahren wir je nach Abflugzeit zum Flughafen in Copiapó und fliegen rund 1,5 Stunden zurück nach Santiago de Chile und weiter nach Europa.
18. Tag
· 20.12.2026
Ankunft in Deutschland
Ankunft in Deutschland
Mit einem Rucksack voller neuer Eindrücke, von denen wir sicher noch lange zehren werden, landen wir am Nachmittag in Deutschland, wo unsere eindrucksvolle und unvergessliche Expedition auf den höchsten Vulkan der Erde endet...
Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.
Leistungen
Im Preis enthalten 21 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 4
Guide
18 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
Zusätzlich 18 Tage Führung und Organisation durch einen expeditionserfahrenen IVBV-Bergführer
Unterkunft
3 x ÜN/DZ im Hotel
13 x ÜN/ZD im Zelt
Komplette Basislager Ausrüstung und Stromversorgung Die Basislager Ausrüstung umfasst das gesamte Material, das für einen reibungslosen Ablauf der Organsiation und entsprechende Annehmlichkeiten vor Ort notwendig ist. Küchenzelt Aufenthaltszelt Duschzelt WC-Zelt Waschgelegenheit Stühle, Tisc…
Komplette Hochlager Ausrüstung mit Kochutensilien Die Hochlagerausrüstung umfasst: Robuste höhentaugliche Zelte Kochgeschirr Leistungsfähige Hochgebirgskocher (Gas) Ausreichend Gaskartuschen Spezielle Hochlagerverpflegung (Travellunch o. ä.)
Verpflegung
2 x Abendessen
13 x Expeditionsverpflegung
1 x Vollpension Frühstück, Mittagessen und Abendessen
1 x Frühstück und Mittagessen
Transfer
Transfers durch unseren Partner vor Ort Alle Fahrten im Programm organisiert unser Partner vor Ort, im Kleinbus oder Geländewagen.
Gebühren
Permits und Genehmigungen
Sonstiges
Komplette Organisation und Durchführung
Führungsverhältnis am Berg: pro 3 Teilnehmer : 1 Bergführer
Einheimischer Koch und Begleitmannschaft
Moderne VHF Funkgeräte zur Kommunikation am Berg
IRIDIUM Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren) Auf Expeditionen in Arktis und Antarktis führen wir ein IRIDIUM Satellitentelefon für Rettungs- und Kommunikationszwecke mit. Gebühren für persönliche Telefonate werden nach der Expedition abgerechnet.
Umfangreiche Erste Hilfe Ausrüstung mit Pulsoxymeter
Sauerstoff Notfallversorgung
Expeditionswetterbericht Wir erhalten täglich einen aktuellen Wetterbericht per SMS und E-Mail, bei Bedarf mit persönlicher Wetterberatung.
Digitales Vorbereitungstreffen mit Ausrüstungsberatung ca. 2 bis 4 Wochen vorher
*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.
Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
Flug MUC - Copiapó - MUC ab 1.400,00 €/P
Flug FRA - Copiapó - FRA ab 1.300,00 €/P
Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck Aufgabe- und Handgepäck sind im Flugpreis enthalten, im Umfang der Economy Class. Wie viel Gewicht und welche Maße erlaubt sind, legt die Airline fest.
Rail & Fly Ticket Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen. +95,00 €/P
AW Plus Paket
In jedem Reisepreis enthaltenReservierung
Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.
Digital und detailliert
Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.
Ausrüstungsliste
Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.
Assistance
Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.
Wo Du übernachtest
17 Nächte
Hotel
Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.
Zelt / Camp
Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…
Unterkunft ansehenHotel
Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.
Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.