Alpine Welten
6.000er

Ojos del Salado (6.893 m) | Chile

Auf den höchsten aktiven Vulkan der Erde

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

03.12.2026 – 20.12.2026 1 Termin

Dezember

Kein passender Termin dabei? Sag uns, wann Du unterwegs sein willst — allein oder als Gruppe. Wunschtermin anfragen

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Copiapó - MUC ab 1.400,00 €/P
  • FRA - Copiapó - FRA ab 1.300,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

Inkl. Vermittlungsleistung 95,00 € p.P. Bequem mit der Bahn zum Flughafen.

🇨🇱 18 Tage 4.189,00 € min. 5, max. 8 Personen Reise buchen

Auf den "Ojos del Salado" und die Atacamawüste mit ihren strahlend weißen Salzseen erleben

Die Besteigung des Ojos del Salado (6.893 m) ist zweifelsfrei ein Traumziel für jeden Bergliebhaber. Diese Expedition auf den höchsten Vulkan der Erde führt uns in die abgelegensten Gegenden des Chilenischen Altiplano durch ein weitgehend unerforschtes Gebiet der andinen Atacama-Hochwüste. Nirgendwo sonst auf dem Kontinent findet sich eine derartige Konzentration an Gipfeln mit einer Höhe über 6.000 Metern. Eine Tatsache, die der Region verdientermaßen seine Bezeichnung als das „Dach der Anden“ eingebracht hat.

Bei der Planung der Reise wurde neben einer verantwortungsvollen, stufenweisen Akklimatisierung besonders Wert auf die Erkundung abgelegener und kaum besuchter Orte gelegt. In der Akklimatisationsphase besteigen wir selten begangene Berge wie den Vulkan Piedra Parada (5.920 m) und erleben die überw.ltigende Weite der Hochwüste nahezu in völliger Abgeschiedenheit. Die einsam gelegenen Zeltlager laden dazu ein, die versteckten Schätze dieser rauen Landschaft in aller Ruhe zu entdecken – eine Region voller Kontraste und Überraschungen: türkisfarbene Lagunen, eingefasst von gleißend weißen Salzflächen, Herden von Vicuñas und Flamingos, die trotz extremer Bedingungen in großer Zahl die Hochmoore und Seen bevölkern.

So wird bereits die Akklimatisierung zum echten Erlebnis – ganz im Sinne des Mottos: "Der Weg ist das Ziel". Optimal vorbereitet erreichen wir schließlich das Basislager des Ojos del Salado und sind bereit, den Herausforderungen großer Höhe, starker Winde und extremer Kälte entschlossen entgegenzutreten. Auf zum „Dach der Anden“!

Was diese Reise besonders macht

  • Deutschsprachige Expeditionsleitung
  • Selten besucht: Cerro Francisco (6.018 m)
  • Die Laguna Verde in der Atacama Wüste
  • Zusätzlicher Reservetag
  • Optimale Akklimatisierung mit Erlebniswert
  • 1 Bergführer pro 3 Gäste

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Hohe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 550 - 1.300 Hm 550 - 1.300 Hm
Gehzeit 3 - 14 h

Wenig schwierige Hochtour (WS nach der Hochtourenbewertung). Die Ojos del Salado Expedition stellt technisch keine größeren Schwierigkeiten an den routinierten Bergsteiger. Der gletscherfreie Aufstieg führt über einige Schneefelder bis 35°, welche mit Steigeisen zu überqueren sind. Die letzten 80 m auf den Gipfel führen in leichter Kletterei durch Blockgelände im II. Schwierigkeitsgrad UIAA. Diese Passage wird an einigen Stellen zusätzlich mit einem Fixseil versichert, so dass dieser Abschnitt unter Zuhilfenahme einer Steigklemme und mit Unterstützung unserer Bergführer noch besser überwunden werden kann. Dafür bist Du trittsicher, schwindelfrei und hast Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Pickel. Konditionstechnisch stellt der Ojos del Salado etwas größere Hürden. Der Aufstieg erfordert eine hervorragende Kondition für Gehzeiten von 12 - 14 Stunden. Hierbei sind 1.100 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 1.650 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Im Aufstieg vom Ref. Tejos zum Lager muss zudem das eigene Gepäck und ein Teil der Gruppenausrüstung auf rund 550 Höhenmetern selbst getragen werden.

Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Expeditionen & Höhenbergsteigen

3 Mittel / Bis 50°

Mittelschwere Expedition mit erheblichen technischen Herausforderungen. Der Aufstieg erfolgt über leichte Firnflanken oder Schneefelder mit einer Neigung von 30°, vereinzelt bis 50°, in vergletschertem Gelände zu Fuß mit Steigeisen. Der Routenverlauf beinhaltet ausgesetzte Stellen und steile Passagen, die mit Fixseilen versichert sind und selbstständig im Auf / Abstieg unter Zuhilfenahme von Abseiltechniken begangen werden müssen. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich maximal bis zum III. Grad UIAA. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sicheres Gehen mit Steigeisen in Frontal- & Vertikalzackentechnik.

Ernsthaftigkeit

3 Erheblich / Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend erhebliche objektive Gefahren, welche durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Absturz, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an zahlreichen Stellen nicht möglich, oder nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

3 Hohe Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus ersten eigenständigen oder geführten Touren und idealerweise absolviertem Einsteigerkurs in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du unter erneuter Anleitung vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren passabel erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Alpine Mehrseillängen bis zum V. Grad, schwierige Klettersteige (C/D), Hochtouren wie Großglockner, Ortler, Mönch oder leichte Viertausender im Wallis, Eisklettern im Nachstieg, erste Sechstausender wie Island Peak oder Chimborazo
Ski/Board
Skitouren bis 1.500 Höhenmeter mit steileren Passagen, Skidurchquerungen von Hütte zu Hütte, Freeriden abseits gesicherter Pisten
Wandern & Trekking
Höhentrekkings bis über 5.000 Meter wie Everest-Basislager oder Annapurna-Runde, anspruchsvolle Höhenwege mit Kletterstellen, Schneeschuhtouren im hochalpinen Gelände
Polar & Arktis
Skidurchquerungen auf Spitzbergen oder Islands Gletschern, die letzte Etappe zum Nordpol

Cross-Tipp

Steigeisen- und Pickeltechnik von der Hochtour helfen Dir beim Eisklettern. Standplatzbau und Seilhandling vom Klettern tragen am Grat und im Eis. Die Lawinenkunde vom Skitourengehen brauchst Du genauso mit Schneeschuhen und beim Freeriden.

Geplanter Reiseablauf

18 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Donnerstag, 03.12.2026, regulär 18.30 Uhr, Copiapó Aeropuerto Desierto de Atacama, CL
Reiseende der Gruppe
Sonntag, 20.12.2026, voraussichtlich 14.00 Uhr, Av. Armando Cortínez Ote. 1704, Pudahuel Santiago de Chile Aeropuerto Internacional Arturo Merino Benítez, CL
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 03.12.2026

Das Abenteuer Ojos del Salado beginnt | Flug nach Chile

Von Frankfurt oder München (alternative Flughäfen auf Anfrage) fliegen wir in der Regel über Madrid in Spanien oder Sao Paulo in Brasilien in die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile.

2. Tag · 04.12.2026

Ankunft in Chile und weiter an den Pazifik im Norden

Nach der Ankunft in Santiago de Chile im Laufe des Vormittags fliegen wir direkt weiter nach Copiapó im Norden Chiles. Hier erwartet uns unser lokales Team. Copiapó ist die Hauptstadt der Region Atacama und lebt wie so viele Städte im Norden Chiles hauptsächlich vom Bergbau. Durch das Grubenunglück im nahe gelegenen San José gelangte die Stadt im August 2010 für kurze Zeit ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Damals konnten sämtliche eingeschlossenen Bergleute nach 69 Tagen aus über 700 Metern Tiefe unversehrt geborgen werden. Wir machen uns jedoch direkt auf den Weg ans Meer zu unserem Hotel in Caldera/Bahía Inglesa. Hier an der Pazifikküste erwartet uns weißer Sandstrand, warmes Wasser und vor allem sehr gute chilenische Küche. Beim Abendessen besprechen wir die nächsten Tage.

Unterkunft Hotel (landestypisch)
Verpflegung Abendessen
3. Tag · 05.12.2026

Die Atacama Wüste und der Salar de Pedernales (3.383 m)

Heute steht uns ein interessanter Fahrtag bevor. Nach dem Frühstück verlassen wir das Meer und gewinnen direkt an Höhe. Auf einer Höhe von 2.400 m erreichen wir die Minenstadt El Salvador, die inmitten der Atacama-Wüste liegt. Sie wurde Ende der 1950er Jahre auf dem Reißbrett geplant und sollte vor allem den Bergleuten und ihren Familien ein Zuhause bieten. Bis heute lebt die Stadt fast ausschließlich von der nahe gelegenen Kupfermine, deren Ressourcen allerdings langsam aber sicher zu Ende gehen. Anschließend schlängeln wir uns weiter bergauf und erreichen den Salzsee Salar de Pedernales. Hier auf 3.380 m Höhe schlagen wir unser Zeltlager inmitten von Ruinen einer verlassenen Salpetermine auf. Diese bieten uns in dieser rauen, lebensfeindlichen Landschaft einen guten Windschutz, so dass wir den Ausblick auf den Vulkan Doña Inés und die umliegenden Berggipfel ungestört genießen können.

Höhenmeter 1.200 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
4. Tag · 06.12.2026

Besteigung Vulkan Doña Inés (5.075 m)

Heute wartet der erste Fünftausender auf uns. Unser Fahrer bringt uns vom Camp zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Gipfel des selten begangenen Vulkans Doña Inés auf 5.075 m Höhe. Zum ersten Mal spüren wir die dünne Höhenluft, schließlich befinden wir uns am Anfang unserer Akklimatisierung. Auf dem Gipfel erwarten uns nicht nur die Überreste antiker Inka-Ruinen, sondern auch ein atemberaubender Blick über den gesamten Salar de Pedernales und die umliegenden Gipfel. Hier in den Ausläufern der Atacama-Wüste findet sich die höchste Konzentration an Sechstausendern auf dem gesamten Kontinent. Wir steigen in unser Camp ab, wo wir eine weitere Nacht Zeit haben, den unvergleichlichen Sternenhimmel der Atacama-Wüste zu bewundern.

Höhenmeter 600 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
5. Tag · 07.12.2026

Salar de Pedernales – Basislager Cerros Piedra Parada

Nach unserem ersten Gipfelerfolg steht heute ein Regenerationstag auf dem Programm. Wir verlassen das Hochlager oberhalb des Salar de Pedernales und fahren in Richtung des Vulkans Piedra Parada (5.920 m). In seiner Nähe richten wir auf ca. 4.100 m unser Basislager für die kommenden zwei Nächte ein. Das Basislager befindet sich am Rand der natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras. Die Anfahrt verläuft durch eine abgelegene Hochlandregion mit mehreren Salzseen. Das Gebiet ist kaum erschlossen und nur selten von Touristen frequentiert, was ideale Bedingungen für eine ruhige und ungestörte Vorbereitung auf die nächsten Etappen bietet.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung Expeditionsverpflegung
6. Tag · 08.12.2026

Besteigung Cerro Piedras Negras (5.920m)

Eine kurze Fahrt führt uns vom Basislager zum Ausgangspunkt des heutigen Aufstiegs auf den Vulkan Piedra Parada. Der Höhenunterschied von rund 870 m wird in ruhigem und gleichmäßigem Tempo zurückgelegt. Am Gipfel genießen wir einen der eindrucksvollsten Panoramablicke der gesamten Region: In der Ferne ist der Ojos del Salado zu erkennen, weiter nördlich leuchten die türkisfarbenen Lagunas Bravas. Nach der Rückkehr ins Lager können wir in den natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras entspannen und den Tag mit einem wohlverdienten Snack ausklingen lassen.

Höhenmeter 870 Hm
Gehzeit 7 - 8 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
7. Tag · 09.12.2026

Basislager Piedra Parada - Laguna Santa Rosa - Laguna Verde

Heute verlassen wir unser Zeltlager und erreichen die surreal türkisfarbene Laguna Verde, von der sich der Blick unweigerlich auf das imposante Massiv des Ojos del Salado richtet. Auf dem Weg passieren wir die Laguna Santa Rosa, wo wir die große Anzahl an Flamingos beobachten können – ein eindrucksvolles Naturschauspiel inmitten der kargen Hochwüste. Anschließend fahren wir weiter in den Nationalpark Nevado Tres Cruces. Hier öffnet sich zum ersten Mal der Blick auf das "Dach der Anden" in seiner gesamten Dimension. Die umliegenden Sechstausender dominieren die Landschaft und lassen die Vorfreude auf die kommenden Expeditionstage deutlich spürbar werden. Wir richten unser Lager für die nächsten Tage in der Nähe der Laguna auf etwa 4.350 m Höhe ein und genießen am Abend die regenerierende Wirkung der nahegelegenen natürlichen Thermalquellen.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung Expeditionsverpflegung
8. Tag · 10.12.2026

Akklimatisationstag Laguna Verde

Der heutige Tag ist der weiteren Höhenakklimatisation gewidmet. Wir unternehmen eine leichte Wanderung entlang der Laguna Verde und genießen dabei beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Vulkane. Im Anschluss kehren wir zu unserem Zeltlager zurück und entspannen erneut in den natürlichen Thermalquellen von Piedras Negras.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung Expeditionsverpflegung
9. Tag · 11.12.2026

Besteigung Cerro Francisco (6.018 m)

Heute steht unser erster 6.000er auf dem Programm. Nach einem frühen Frühstück fahren wir zum Ausgangspunkt am Fuß des Cerro San Francisco. Von dort beginnen wir in ruhigem, gleichmäßigem Tempo mit dem Anstieg zum Gipfel. Oben angekommen erwartet uns ein beeindruckendes Panorama auf die umliegenden Vulkane und die weite Hochlandlandschaft der Atacama Region.

Höhenmeter 1.300 Hm
Gehzeit 8 - 10 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
10. Tag · 12.12.2026

Regenerations- und Akklimatisationstag an der Laguna Verde

Der heutige Tag dient der Regeneration und Akklimatisation vor unserem großen Gipfelziel, dem Ojos del Salado. Wir dürfen heute ausschlafen und die wunderschöne Landschaft um die Laguna Verde in vollen Zügen genießen. Gleichzeitig bietet sich heute an, die Laguna Verde einmal zu umwandern und die Eindrücke der faszinierenden Landschaft in allen Zügen zu genießen.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung Expeditionsverpflegung
11. Tag · 13.12.2026

Laguna Verde – Refugio Atacama – Refugio Tejos – Laguna Verde

Die Annäherung an den Gipfel beginnt! Mit unseren Fahrzeugen fahren wir von unserem Zeltlager aus bis zu der auf 5.250 Metern hoch gelegenen Schutzhütte Refugio Atacama. Eine Strecke, die unseren Fahrern und den Allradfahrzeugen alles abverlangt. Von dort aus gilt es einen Teil unserer Ausrüstung zu Fuß ca. 550 Höhenmeter bis auf 5.800 Meter zu transportieren. Hier betreibt die Nationalparkbehörde die sehr einfache Tejos-Schutzhütte, die aus Schiffscontainern besteht. Wir erhaschen einen ersten Blick auf die Aufstiegsroute zum Gipfel und steigen anschließend wieder zum Refugio Atacama ab. Von dort aus fahren wir zu unserem Lager an der Laguna Verde zurück, wo wir eine weitere Nacht verbringen.

Höhenmeter 550 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
12. Tag · 14.12.2026

Laguna Verde – Refugio Atacama

Wir können zur Abwechslung ausschlafen und noch einmal Kräfte sammeln. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf die bereits bekannte Fahrt zur Atacama-Schutzhütte (5.250 m), wo wir heute unsere erste Nacht oberhalb von 5.000 Metern verbringen. Wir haben ausreichend Zeit, um die atemberaubende Sicht auf den Ojos del Salado zu genießen und uns mental auf den nun immer näher rückenden Gipfeltag vorzubereiten.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung Expeditionsverpflegung
13. Tag · 15.12.2026

Refugio Atacama – Refugio Tejos

Auch die heutige Wanderstrecke kennen wir bereits von unserem ersten Materialtransport. Wir teilen die verbliebene Ausrüstung unter den Gruppenteilnehmern auf und machen uns auf den Weg zum Hochlager der Tejos-Schutzhütte. Mit leichtem Gepäck fällt der Aufstieg heute leichter und es bleibt genügend Zeit, die dramatische Bergszenerie in seiner ganzen Schönheit auf uns wirken zu lassen. Nach einem frühen Abendessen zwingen uns die mit Sonnenuntergang rapide abfallenden Temperaturen früh in unsere warmen Schlafsäcke. Auf 5.800 Metern Höhe steht uns eine etwas unruhige Nacht bevor. Wir versuchen aber, noch etwas Ruhe vor dem morgigen Gipfeltag zu sammeln.

Höhenmeter 550 Hm
Gehzeit 3 - 4 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
14. Tag · 16.12.2026

Besteigung des Ojos del Salado (6.893 m)

Der große Tag ist gekommen! Im Schutz der Dunkelheit, jedoch bei eisigen Temperaturen, verlassen wir im Lichtkegel unserer Stirnlampen die Schutzhütte. Die ersten Stunden in der Dunkelheit erfordern mentales Durchhaltevermögen. Die Kälte und die Höhe fordern ihren Tribut. Geröll und tiefe Vulkanasche machen das Vorankommen in der Dunkelheit teils sehr beschwerlich und ermüdend, zumal das Gelände nun zunehmend steiler wird. In einigen Passagen müssen wir je nach Jahreszeit unsere Steigeisen anlegen. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen steigt auch die Moral und wir spüren, dass wir unserem Ziel nun immer näher kommen. Nach 6 - 7 Stunden erreichen wir den Kraterrand auf 6.700 m Höhe. Der Gipfel scheint von hier aus bereits zum Greifen nah. Doch es trennen uns noch knapp 200 Höhenmeter und weitere 90 Minuten vom höchsten Punkt. Unsere Schritte werden nun noch langsamer und die Abstände zwischen den Verschnaufpausen immer kürzer. Die letzten 80 Höhenmeter führen durch Blockgelände und erfordern die Zuhilfenahme unserer Hände. Doch dann ist es geschafft und wir stehen auf dem "Dach Amerikas". Kleine Fumarolen zeugen von der Aktivität des Vulkans und vervollständigen das beeindruckende Gipfelpanorama. Nach einer Erholungspause beginnen wir den Abstieg und erreichen über das Hochlager der Tejos-Hütte nach 12 - 14 Stunden auf den Beinen letztendlich das Atacama-Refugio, von wo aus wir zurück zum wohl bekannten Camp an der Laguna Verde fahren.

Höhenmeter 1.100 Hm
Gehzeit 12 - 14 h
Unterkunft Zelt / Camp
Technik Mittel / Bis 50°
Verpflegung Expeditionsverpflegung
15. Tag · 17.12.2026

Reservetag

Reservetage im Falle einer möglichen Verschiebung des Gipfelaufstiegs aufgrund widriger Wetterbedingungen oder Verzögerungen bei der Akklimatisierung.

Unterkunft Zelt / Camp
Verpflegung Expeditionsverpflegung
16. Tag · 18.12.2026

Laguna Verde – Nationalpark Pan de Azúcar

Nach dem Abbau unseres Hochlagers an der Laguna Verde treten wir die lange Fahrt Richtung Pazifik an und verlassen das Hochland des Altiplano. Die Route führt uns durch wechselnde Landschaftszonen. Von der kargen Hochwüste über weite Salzebenen bis hinunter zur Pazifikküste. Am Nachmittag erreichen wir den Nationalpark Pan de Azúcar, eine der eindrucksvollsten Küstenlandschaften Nordchiles. Die direkte Nähe von Andenwüste und Ozean schafft hier ein einzigartiges Ökosystem mit hoher biologischer Vielfalt. Wir beziehen unsere Unterkunft direkt vor dem Meer und genießen unseren letzten Abend am Pazifik bei einem Grillessen inmitten von Meeresluft und untergehendem Sonnenlicht.

Unterkunft Hotel (landestypisch)
Verpflegung Abendessen
17. Tag · 19.12.2026

Rückflug über Santiago de Chile nach Hause

Am Morgen fahren wir je nach Abflugzeit zum Flughafen in Copiapó und fliegen rund 1,5 Stunden zurück nach Santiago de Chile und weiter nach Europa.

Unterkunft Hotel (landestypisch)
Verpflegung Vollpension
18. Tag · 20.12.2026

Ankunft in Deutschland

Mit einem Rucksack voller neuer Eindrücke, von denen wir sicher noch lange zehren werden, landen wir am Nachmittag in Deutschland, wo unsere eindrucksvolle und unvergessliche Expedition auf den höchsten Vulkan der Erde endet...

Verpflegung Frühstück und Mittagessen

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 21 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 4

Guide

18 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer

Zusätzlich 18 Tage Führung und Organisation durch einen expeditionserfahrenen IVBV-Bergführer

Unterkunft

3 x ÜN/DZ im Hotel

13 x ÜN/ZD im Zelt

Komplette Basislager Ausrüstung und Stromversorgung

Komplette Hochlager Ausrüstung mit Kochutensilien

Verpflegung

2 x Abendessen

13 x Expeditionsverpflegung

1 x Vollpension

1 x Frühstück und Mittagessen

Transfer

Transfers durch unseren Partner vor Ort

Gebühren

Permits und Genehmigungen

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung

Führungsverhältnis am Berg: pro 3 Teilnehmer : 1 Bergführer

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Moderne VHF Funkgeräte zur Kommunikation am Berg

IRIDIUM Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren)

Umfangreiche Erste Hilfe Ausrüstung mit Pulsoxymeter

Sauerstoff Notfallversorgung

Expeditionswetterbericht

Digitales Vorbereitungstreffen mit Ausrüstungsberatung

Speisen und Getränke während der An-/Abreise
Alkoholische Getränke
Trinkgelder ca. 200,00 €* (18. Tag)
Expeditionsreiseversicherung (ab 83 €)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Copiapó - MUC ab 1.400,00 €/P

Flug FRA - Copiapó - FRA ab 1.300,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

17 Nächte

Hotel

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Vier Bergsteiger bauen orangefarbene Camp-Zelte auf verschneiter Ebene in großer Höhe am Pik Lenin auf.
Zelt

Zelt / Camp

Kuppelzelte für Trekkings und Bergexpeditionen Wo es auf unseren Trekkings und Bergexpeditionen keine Hütte und keine Lodge gibt, übernachten wir im Zelt. Wir verwenden Kuppelzelte bekannter und bewährter Marken wie N…

Unterkunft ansehen

Hotel

Welche Unterkunft es genau wird, steht noch nicht fest. Wir nennen sie Dir gern, sobald sie gebucht ist. Du übernachtest so, wie es vor Ort üblich ist: Zimmer, Bad und Verpflegung entsprechen dem Standard des Landes – und der ist oft ein anderer, als Du ihn von zu Hause kennst.

Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Chile

Einreise

Reisepass, visumfrei

Bezahlung

Chilenischer Peso (CLP)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Masern, Dengue-Fieber

Chile

Interessante Orte rund um Deine Reise

Speziell zu dieser Reise

Der Norden Chiles ist geprägt von der Atacama-Wüste, kurz Atacama. Sie erstreckt sich entlang der Atlantikküste über eine Strecke von 1.200 km und wird im Osten von den Ausläufern der Anden begrenzt. Bekannt ist die Atacama als trockenste Wüste der Erde. Dennoch wurde die Wüste bereits früh besiedelt. Aus diesem Grund ist sie heute auch begehrtes Ziel von Forschungsreisenden.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

5.362 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

62 kg Transport
164 kg Unterkunft
5.100 kg Flug
36 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Wichtige Hinweise zu Reisen mit besonderen Risiken

Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten

Für die Teilnahme an dieser Reise wird eine spezielle Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten zwingend vorausgesetzt. Nur wenige Versicherungsgesellschaften decken mit ihren Angeboten derart entlegene Regionen und Höhenlagen über 5.000 m ab. Mit den Reiseinformationen erhältst Du weitere Informationen, um einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz herzustellen.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wann ist die beste Reisezeit für den Ojos del Salado?

Die beste Reisezeit für eine Besteigung des Ojos del Saldo liegt im chilenischen Sommer zwischen November und März.

Mit welchen Temperaturen muss ich bei einer Ojos del Salado Besteigung rechnen?

Während der Sommermonate zwischen Oktober und März wurden am Ojos del Salado bereits Temperaturen von +17°C aber auch von -20° C gemessen. Am Gipfel weht regelmäßig ein starker Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 100km/h. Die geographische Lage am Rande der Atacama Wüste sorgt am Ojos del Salado für geringe Schneefälle und Trockenheit.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.