Alpine Welten
Trekking Neu

Mount Kenia und Kilimanjaro besteigen | mit Safari im Amboseli Nationalpark

Trekking auf die beiden höchsten Berge Afrikas

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Verfügbare Reisetermine

17.02.2027 – 06.03.2027 5 Termine

Zusatzleistungen

Flugoptionen

  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • ZRH - Nairobi - Kilim. - ZRH ab 1.100,00 €/P
  • MUC - Nairobi - Kilim. - MUC ab 1.100,00 €/P
  • FRA - Nairobi - Kilim. - FRA ab 1.100,00 €/P

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🇰🇪 🇹🇿 18 Tage 5.489,00 € min. 2, max. 8 Personen Reise buchen

Mount Kenia Point Lenana (4.985 m) und Kilimanjaro (5.895 m) über die Rongai Route

Diese außergewöhnliche Trekkingreise kombiniert die beiden höchsten Berge Afrikas miteinander. Wir besteigen zunächst den 4.985 m hohen Point Lenana Gipfel am Mount Kenia über die Chogoria Route. Während die beiden etwas höheren Felsentürme - Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) - nur über anspruchsvolle Routen erklettert werden können, ist der Point Lenana als dritter Gipfel für ambitionierte Bergwanderer geeignet und unser erstes Gipfelziel dieser Reise. Wir starten in Nairobi, der Hauptstadt Kenias, die sich ca. 180 km südlich des Mount Kenya Nationalparks befindet. Bei klarer Sicht, sieht man schon von weitem das gewaltige Bergmassiv, das sich als grüne Insel aus der trockenen Savanne erhebt. Mit dem Abstieg über die Sirimon Route erleben wir nicht nur eine spannende, abwechslungsreiche und unglaublich schöne Berglandschaft, sondern durchqueren damit auch fast das gesamte Massiv des Mount Kenia.

Nach dem erfolgreichen Trekking am Mount Kenia geht es gleich weiter zum nächsten Höhepunkt der Reise: wir machen einen kurzen Zwischenstopp im Amboseli Nationalpark, der sich an der tansanischen Grenze befindet - also quasi direkt auf dem Weg zu unserem nächsten Gipfelziel. Während einer Safari sehen wir nicht nur Elefanten, Zebras, Giraffen oder sogar Löwen, sondern genießen auch eine einzigartige landschaftliche Kulisse: am Horizont erhebt sich bereits das Dach Afrikas - der Kilimanjaro (5.895 m)! Wir bereiten uns auf das nächste Bergabenteuer und fahren über die Grenze nach Tansania, wo wir den Kibo über die Rongai Route von Norden besteigen.

Was diese Reise besonders macht

  • Kleingruppe von 2 bis 8 Personen
  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Einheimische Bergführer, englischsprachig
  • Kombination der beiden höchsten Berge Afrikas
  • Abwechslungsreiche Route, gut akklimatisiert
  • Überschreitung Mt. Kenia Massiv

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Mäßige Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 100 - 1.160 Hm 50 - 2.170 Hm
Gehzeit 2 - 12 h

Durchschnittlich 3 - 7 Stunden Gehzeit pro Tag; an den Gipfeltagen bis 12 - 15 Stunden mit ca. 1.250 m Aufstieg und 2.800 m Abstieg.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Akklimatisation durch Routenführung
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Trekking & Wanderreisen

3 Mittelschwere Trekkingwege

Trekking auf mittelschweren Wegen (vergleichbar rot oder T2 -T3 nach der Wegekategorisierung in den Alpen). Wege sind steiler, schmaler oder stellenweise ausgesetzt und an gefährdeten Stellen manchmal mit Seilen oder Geländern gesichert. Im Gipfelbereich, Gratabschnitten oder sonstigen einzelnen Stellen kann der Einsatz der Hände hilfreich sein. Erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch bei der Begehung schmaler oder schwankender (Hänge-)brücken.

Technik für Bergwandern

3 Mittelschwere Bergwege ROT

Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

2 Mäßige Alpine Erfahrung

Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
Ski/Board
Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
Wandern & Trekking
Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
Polar & Arktis
Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda

Cross-Tipp

Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.

Geplanter Reiseablauf

18 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Mittwoch, 17.02.2027, regulär 13.00 Uhr, Embakasi
Reiseende der Gruppe
Samstag, 06.03.2027, voraussichtlich 17.00 Uhr, Kilimandscharo Flughafen in Arusha, A 104 Arusha, TZ
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 17.02.2027

Flug nach Kenia

Nachtflug von München oder Frankfurt in die kenianische Hauptstadt Nairobi.

2. Tag · 18.02.2027

Willkommen in Kenia - von Nairobi aufs Land

Am Flughafen werden wir bereits von unserem lokalen Partner erwartet und herzlich in Kenia willkommen geheißen. Kaum angekommen, lassen wir das lebhafte Nairobi hinter uns und machen uns auf den Weg hinaus aufs Land. In unserer ersten Unterkunft können wir in entspannter Atmosphäre ankommen, die lange Anreise hinter uns lassen und uns auf die kommenden Tage und die ersten Abenteuer in Kenia einstimmen.

Unterkunft Landestypisches Farmhaus in Kenia
Verpflegung Abendessen
3. Tag · 19.02.2027

Zeit zum Ankommen und letzte Vorbereitungen für unser Mount Kenia Abenteuer

Bevor unser Bergabenteuer am Mount Kenia beginnt, nehmen wir uns bewusst Zeit, in Kenia anzukommen. Nach der langen Anreise und den ersten Eindrücken in einer für uns neuen Umgebung tut es gut, den Alltag hinter sich zu lassen und das Land in Ruhe kennenzulernen. Wir werden auf einer Farm außerhalb Nairobis in einem gemeinsamen Haus wohnen - weit abseits vom Trubel der Stadt. Für uns genau der richtige Ort zum Wohlfühlen und um sich für die bevorstehende Reise einzustimmen. So lernen wir uns in aller Ruhe kennen, erfahren nebenbei viel über Land und Leute und wie das Farmleben hier aussieht, um dann entspannt und ausgeruht in das Bergabenteuer zu starten. Natürlich nutzen wir die Zeit auch, um uns final auf den Mount Kenia vorzubereiten und gemeinsam die letzten Details für die Tour zu besprechen. So verbinden wir entspanntes Ankommen mit einer guten Vorbereitung auf die kommenden Tage am Berg – ein stimmiger Beginn unserer Reise durch Kenia.

Unterkunft Landestypisches Farmhaus in Kenia
Verpflegung Halbpension
4. Tag · 20.02.2027

Durch Regenwald und Bambus - Aufbruch am Mount Kenia

Nach dem Frühstück verlassen wir unsere Unterkunft und fahren weiter nach Chogoria. Die Landschaft wird zunehmend grüner und bald tauchen wir in den dichten Regenwald am Fuß des Mount-Kenya-Massivs ein. Gegen Mittag erreichen wir den Chogoria Parkeingang und treffen dort auf unser Team für die Besteigung. Während unser Guide die notwendigen Formalitäten erledigt, stärken wir uns bei einem kleinen Picknick, bevor es anschließend weiter in die Höhe geht.

Einige Kilometer vor unserem ersten Camp steigen wir aus dem Fahrzeug und setzen den Weg zu Fuß fort. Der einfache Forstweg führt zunächst durch üppigen Regenwald und später durch dichten Bambuswald. Auch wenn dieser Abschnitt problemlos mit dem Fahrzeug zurückgelegt werden könnte, nutzen wir die letzten Kilometer bewusst für die Wanderung. Die zusätzlichen Höhenmeter helfen unserem Körper dabei, sich frühzeitig an die zunehmende Höhe zu gewöhnen und schaffen damit eine gute Grundlage für die kommenden Tage am Mount Kenia.

Am Nachmittag erreichen wir die Meru Mount Kenya Bandas auf 2.950 m. Rund um die Hütten lassen sich häufig Affen aus nächster Nähe beobachten, immer auf der Suche nach Essbarem. Büffel und Elefanten gibt es ebenfalls in dieser Region, werden jedoch nur äußerst selten gesichtet. Die Wasserböcke zeigen sich dagegen vor allem in den Abend- und Nachtstunden, wenn sie auf den saftigen Wiesen rund um das Camp grasen und sich dort ausruhen - zugegeben etwas gespenstisch, wenn ihre Augen im Schein der Stirnlampe aufleuchten. Nach den ersten Wandermetern lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und genießen die ruhige Atmosphäre am Berg. Vor uns liegen nun die eigentlichen Wandertage am Mount Kenia.

Höhenmeter 400 - 600 Hm
Gehzeit 2 - 3 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
5. Tag · 21.02.2027

Durch Moor und Heide zum Nithi Wasserfall und zum Lake Ellis (3.450 m)

Nach dem Frühstück übergeben wir einen Teil unserer Ausrüstung an die Träger und machen uns anschließend auf den Weg. Der zunächst einfache Wanderweg führt uns durch die letzten Ausläufer des Waldes. Schon bald verändert sich die Landschaft und wir wandern durch offene Moor- und Heidelandschaften, die immer wieder weite Blicke auf die umliegenden Berghänge ermöglichen.

Unser erster besonderer Zwischenstopp ist der Nithi-Wasserfall. Wir nehmen uns Zeit für einen kurzen Abstecher und machen anschließend noch einen Abstecher in eine kleine Schlucht, bevor wir unsere Wanderung fortsetzen. Zurück auf dem Hauptweg geht es über den breiten Rücken am Nordosthang des Gorge Valley weiter bergauf. Auch die Tierwelt hält unterwegs kleine Überraschungen bereit. In der abwechslungsreichen Vegetation leben zahlreiche Chamäleons. Mit etwas Glück entdecken wir eines der kleinen Tiere – was allerdings etwas Geduld erfordert, denn dank ihrer Tarnung verschmelzen sie nahezu vollständig mit ihrer Umgebung.

Je höher wir steigen, desto weiter öffnet sich die Landschaft. Unser Blick schweift über die Ausläufer des Mount Kenia und hinüber zu Mugi Hill, Ithanguni Hill und dem markanten Giants Billiards Table Mountain. Schließlich liegt der Lake Ellis auf 3.450 m vor uns. Direkt am Ufer errichten wir unser Zeltcamp und beziehen unser Lager für die Nacht. Den Nachmittag lassen wir bewusst ruhig angehen. Ein Spaziergang entlang des Sees bietet die ideale Gelegenheit, die Höhe auf uns wirken zu lassen und die abgeschiedene Berglandschaft zu genießen. Zurück im Camp lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Höhenmeter 700 Hm 250 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
6. Tag · 22.02.2027

Phantastische Ausblicke auf dem Weg zum Minto's Camp (4.280 m)

Früh am Morgen brechen wir auf, denn heute wartet eine längere und anspruchsvolle Etappe auf uns. Zunächst folgen wir dem Ufer des Lake Ellis leicht bergauf und lassen den See schließlich hinter uns. Für die Überquerung eines Baches führt der Weg noch einmal ein kurzes Stück bergab, bevor wir auf den langen, felsigen Bergrücken treffen. Über diesen steigen wir nun kontinuierlich weiter in Richtung Minto's Camp auf.

Die Landschaft wird mit zunehmender Höhe immer alpiner. Tief unter uns zieht sich das Gorges Valley durch die Landschaft, während sich hinter uns der Blick auf Ithanguni und die weitläufigen Moorflächen im Norden öffnet. Zwischen den Felsen wachsen riesige Senezien und Lobelien, dahinter erheben sich die schroffen Gipfel des Mount Kenia. Jeder weitere Höhenmeter eröffnet neue Perspektiven auf diese ursprüngliche Hochgebirgslandschaft.

An einem kleinen Bach machen wir Rast und nehmen uns Zeit für unsere Mittagspause. Anschließend ist es noch etwa eine Stunde bis zum Minto's Camp auf 4.280 m. Die Hütten und Zelte liegen an einem kleinen Bergsee mitten in der Hochgebirgslandschaft, was dem Camp eine besondere Atmosphäre verleiht.

Nach dem Aufbau unseres Lagers bleibt noch Zeit für einen Spaziergang rund um die Seen. Wir gehen zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt, von dessen Klippe sich der Blick weit hinunter zum Lake Michaelson öffnet. Gleichzeitig sehen wir zurück über die Bergseen bis zu unserem Camp und hinauf zu den Gipfeln des Mount Kenia. Ein schöner Moment, um innezuhalten und die Ruhe auf uns wirken zu lassen. Zurück im Camp lassen wir den Abend entspannt ausklingen. Da bereits in der kommenden Nacht unsere Gipfeletappe beginnt, heißt es heute früh schlafen gehen und noch einmal Kraft für den bevorstehenden Gipfelversuch sammeln.

Höhenmeter 1.000 Hm 150 Hm
Gehzeit 5 - 7 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
7. Tag · 23.02.2027

Im ersten Morgenlicht auf dem Point Lenana (4.985 m)

Kurz nach Mitternacht beginnt unser längster und wohl spannendster Tag am Mount Kenia. Bei einer heißen Tasse Kaffee oder Tee sammeln wir die ersten Kräfte, bevor wir unsere Stirnlampen einschalten und in die Dunkelheit aufbrechen. Zunächst führt der Weg noch relativ gleichmäßig bergauf, doch mit zunehmender Höhe wird das Gelände steiler und anspruchsvoller. Über Fels und Geröll gewinnen wir langsam an Höhe, während am Horizont bereits die ersten Anzeichen des kommenden Tages sichtbar werden. Wir wollen jedoch nicht in der Dunkelheit am Gipfel ankommen, da wir dort Wind und Kälte komplett ausgesetzt sein werden. Daher passen wir unser Tempo wenn nötig entpsrechend an. Gleichmäßig steigen wir weiter, die letzten steilen Felsen liegen vor uns, eine kleine Leiter ist noch zu überwinden – dann haben wir es geschafft. Auf 4.985 m stehen wir am Point Lenana, dem höchsten ohne technische Kletterei erreichbaren Gipfel des Mount Kenia.

Mit dem ersten Licht des Tages verändert sich die gesamte Szenerie. Die Kälte und die Anstrengungen des Aufstiegs treten in den Hintergrund, während die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont steigen. Vor uns ragen Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) über dem zerklüfteten Massiv auf. Tief unter uns liegen Bergseen, Schneefelder und Felstürme, die im warmen Morgenlicht nach und nach ihre Konturen zeigen. Der Blick reicht weit über die umliegende Landschaft – bei besonders klarer Sicht sogar bis zum Kilimandscharo.

Für den Abstieg über die steile Nordseite ist anschließend noch einmal Konzentration gefragt. Schließlich erreichen wir das Shipton's Camp, wo unser Team ersteinmal ein warmes Frühstück für uns vorbereitet. Nach den anstrengenden Stunden am Berg ist die Stärkung besonders willkommen. Wir nehmen uns Zeit für eine ausgiebige Pause, ruhen uns etwas aus und blicken noch einmal zurück zum Gipfel, auf dem wir wenige Stunden zuvor gestanden haben.

Doch bevor wir uns endgültig erholen können, liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns. Wir packen unsere Sachen und setzen den Abstieg durch das weitläufige Mackinders Valley fort. Entlang der klaren Bergbäche begleiten uns Senezien, Lobelien und Proteas. Nach einigen Kilometern wartet noch ein kurzer Gegenanstieg über einen kleinen Bergrücken. Dahinter liegt bereits unser heutiges Ziel: das Liki North Camp, abgelegen inmitten der ursprünglichen Berglandschaft. Nach dem langen Gipfeltag lassen wir den Abend ruhig ausklingen und freuen uns auf eine erholsame Nacht.

Höhenmeter 900 Hm 1.150 Hm
Gehzeit 10 - 12 h
Unterkunft Zeltcamp am Mount Kenia
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
8. Tag · 24.02.2027

Abschied vom Mount Kenia und Rückfahrt nach Nairobi

Heute heißt es Abschied nehmen vom Mount Kenia. Nach einem letzten Frühstück im Camp verstauen wir unsere Ausrüstung und genießen noch einmal den Blick zurück auf die Gipfel des Massivs. Anschließend nehmen wir den Abstieg in Richtung Old Moses Camp in Angriff.

Zunächst überqueren wir den Liki-Bach und bewältigen auf der gegenüberliegenden Seite einen kurzen Gegenanstieg. Danach geht es über einen breiten, angenehm flachen Bergrücken weiter bergab zum Old Moses Camp auf 3.380 m. In der offenen Buschlandschaft halten wir dabei noch einmal Ausschau nach Elands. Die größten Antilopen der Welt sind sehr scheu und zeigen sich mit etwas Glück nur aus einiger Entfernung.

Vom Old Moses Camp können wir das letzte Stück bis zum Gate bequem mit dem Fahrzeug zurücklegen oder – wenn noch genügend Energie vorhanden ist – weiter zu Fuß absteigen. Ein besonderer Moment wartet dabei auf uns: Zum ersten Mal auf dieser Reise überqueren wir den Äquator. Gleichzeitig erreichen wir wieder den Regenwaldgürtel. Die Landschaft wird dichter und grüner und mit etwas Glück begegnen wir unterwegs noch einmal verschiedenen Wildtieren.

Am Sirimon Gate werden wir bereits erwartet. Nachdem unsere Ausrüstung verladen ist, verabschieden wir uns von unserer Bergmannschaft und nehmen auch Abschied vom Mount Kenia. In Nanyuki machen wir einen Zwischenstopp und überqueren den Äquator ein weiteres Mal, bevor wir unsere Fahrt nach Nairobi fortsetzen.

Nach den Tagen in den Bergen freuen wir uns auf ein richtiges Bett und eine heiße Dusche. Unser zentral gelegenes Hotel ist einfach, für diesen Abend aber genau richtig. Restaurants sind zu Fuß erreichbar und auf der Dachterrasse können wir bei einem Sundowner noch einmal auf unsere erfolgreiche Mount Kenia Besteigung anstoßen, bevor wir zum gemeinsamen Abendessen aufbrechen. Ein entspannter Abschluss nach den Tagen am Berg.

Höhenmeter 100 Hm 700 - 1.400 Hm
Gehzeit 2 - 5 h
Unterkunft Kije Place Hotel
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
9. Tag · 25.02.2027

Zwischen Gipfeln und Savanne - Amboseli Nationalpark

Nach der Besteigung des Mount Kenia geht unsere Reise weiter in Richtung Tansania. Unser nächstes Ziel ist der Kilimandscharo, doch bevor wir zum nächsten großen Bergabenteuer aufbrechen, erwartet uns mit dem Amboseli Nationalpark eine ganz andere Facette Ostafrikas. Der Nationalpark liegt auf unserem Weg und bietet die ideale Gelegenheit, die Bergwelt für einen Tag gegen die afrikanische Savanne zu tauschen - und auch noch einmal neue Kräfte zu sammeln, bevor es uns wieder in die Höhe zieht.

Dafür heißt es früh aufstehen. Mit unserer bereits am Vorabend bestellten Frühstücksbox starten wir von Nairobi aus über die Mombasa Route in Richtung Amboseli. Schon während der Fahrt verändert sich die Landschaft und mit etwas Glück entdecken wir unterwegs erste Zebras oder Giraffen. Am Parkeingang erledigt unser Safari Guide die Formalitäten, während wir uns kurz die Beine vertreten können. Das Fahrzeug bleibt dabei besser geschlossen, denn die neugierigen und frechen Meerkatzen wissen genau, wo es etwas zu holen gibt. Sie sind schneller als man denkt und es wäre nicht die erste Frühstücksbox, der man nur noch hinterher schauen kann.

Hinter dem Gate beginnt unsere Safari. Der Amboseli Nationalpark ist vor allem für seine großen Elefantenherden und den Blick auf den Kilimandscharo bekannt. Zwischen Schirmakazien und weiter Savannenlandschaft begegnen uns mit etwas Glück Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, Büffel, Flusspferde und verschiedene Antilopenarten. Auch Löwen, Hyänen und Geparde sind hier zuhause. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Safari Guide erkunden wir den Park und nehmen uns Zeit für die Tierbeobachtungen.

Am späten Nachmittag verlassen wir den Nationalpark und fahren zu unserer Lodge direkt hinter der Parkgrenze. Dort können wir den Tag entspannt ausklingen lassen und den Sonnenuntergang über der Savanne genießen. Gleichzeitig rückt unser nächstes Ziel bereits näher: der Kilimandscharo, dessen Gipfel wir nach den Tagen am Mount Kenia als nächstes Bergabenteuer in Angriff nehmen.

Unterkunft Kibo Safari Camp | Amboseli Nationalpark
Verpflegung Halbpension
10. Tag · 26.02.2027

Safari, Erholung und der Kilimandscharo am Horizont

Wir bleiben bewusst zwei Nächte in unserer Safari-Lodge. Dadurch haben wir ausreichend Zeit, den Amboseli Nationalpark nicht nur auf einer einzelnen Pirschfahrt zu erleben, sondern am folgenden Vormittag noch einmal auf Safari zu gehen. Gleichzeitig bietet uns der zusätzliche Aufenthalt etwas Ruhe, bevor wir uns auf den Weg zu unserem nächsten großen Ziel machen: dem Kilimandscharo.

Schon beim Frühstück können wir den Kilimandscharo am Horizont sehen. Der Blick auf das bevorstehende Bergabenteuer sorgt dabei für Vorfreude, während wir zunächst noch einmal in die Welt der afrikanischen Savanne eintauchen. Bei einer weiteren Pirschfahrt im Allradfahrzeug halten wir Ausschau nach Elefanten, Giraffen, Zebras und anderen Wildtieren.

Anschließend bleibt Zeit, die Annehmlichkeiten unserer Lodge zu genießen. Ob bei einem erfrischenden Bad im Pool oder entspannt auf der Sonnenterrasse – wir lassen den Safari-Tag ruhig ausklingen. Am Abend genießen wir noch einen Sundowner am offenen Lagerfeuer, bevor wir die letzten Vorbereitungen für den Kilimandscharo treffen. Noch einmal genießen wir ein gemütliches Bett und lassen uns von den Geräuschen des afrikanischen Buschs in den Schlaf begleiten.

Unterkunft Kibo Safari Camp | Amboseli Nationalpark
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
11. Tag · 27.02.2027

Der Berg ruft! Über die Rongai Route zum Uhuru Peak

Heute beginnt unsere Besteigung des Kilimandscharo. Nach einem stärkenden Frühstück in unserer Lodge überqueren wir die Grenze nach Tansania und fahren zum Nalemoru Gate auf der Nordseite des Kilimandscharo. Auf rund 2.000 m Höhe treffen wir dort auf unser tansanisches Bergteam, verteilen die Ausrüstung und machen uns gemeinsam auf den Weg. Über die Rongai Route steigen wir entlang der Ostflanke des Kibo-Massivs in Richtung Uhuru Peak auf.

Die erste Etappe führt zunächst durch landwirtschaftlich genutzte Felder und Aufforstungen. Schon bald erreichen wir den tropischen Bergregenwald, in dem sich mit etwas Glück Colobusaffen und verschiedene Vogelarten beobachten lassen. Während wir kontinuierlich an Höhe gewinnen, verändert sich die Landschaft. Der Wald wird zunehmend lichter und geht schließlich in die offene Moor- und Heidelandschaft des Kilimandscharo über. Am Ende unserer ersten Etappe erreichen wir das Simba Camp auf etwa 2.640 m Höhe. Hier verbringen wir unsere erste Nacht im Zelt und lassen den Tag in der Ruhe der Berglandschaft ausklingen.

Höhenmeter 640 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Halbpension
12. Tag · 28.02.2027

Einsame Pfade abseits der Hauptroute ins Kikelewa Tal

Mit dem heutigen Trekkingtag verändert sich die Landschaft am Kilimandscharo erneut. Von unserem Ausgangspunkt folgen wir der Rongai Route durch weitläufige Moorflächen und erreichen nach einigen Stunden das Second Cave Camp. Hier nehmen wir uns Zeit für eine Mittagspause, bevor wir unseren Weg durch die Hochgebirgslandschaft fortsetzen. Immer wieder bieten sich dabei freie Blicke auf den Kibo und den Mawenzi, die nun deutlich näher erscheinen.

Für den weiteren Weg wählen wir eine besondere Variante der Rongai Route. Während der klassische Verlauf zum Third Cave Camp führt, steigen wir in Richtung Mawenzi-Massiv auf. Der Weg verläuft zunächst sanft bergauf und bringt uns in eine ruhige, abwechslungsreiche Landschaft unterhalb der markanten Mawenzi-Gipfel. Durch die zusätzliche Höhenlage sammeln wir zugleich weitere wichtige Akklimatisationsmeter für den späteren Gipfelaufstieg.

Im weiteren Verlauf erreichen wir das Kikelewa Tal und steigen ein kurzes Stück hinab. An einer kleinen Grotte befindet sich schließlich unser Tagesziel, das Kikelewa Camp auf 3.660 m. Die vergleichsweise ruhige Lage und die Nähe zum Mawenzi geben diesem Lager einen besonderen Charakter. Nach der Übernachtung sind wir gut vorbereitet für die nächste Etappe hinauf in die höheren Regionen des Kilimandscharo.

Höhenmeter 1.090 Hm 50 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
13. Tag · 01.03.2027

Höhenluft und Bergkulisse am Mawenzi Tarn Camp

Der heutige Weg bringt uns weiter hinauf in die hochalpine Welt des Kilimandscharo. Zunächst wandern wir ohne größere Schwierigkeiten durch die offene Landschaft. Danach folgt ein kurzer, kräftiger Anstieg durch den charakteristischen Senezien-Wald. Oberhalb dieser Vegetationszone verändert sich das Landschaftsbild deutlich: Die Pflanzen werden niedriger und die weite Hochlandwüste ist geprägt von Fels, Heidekraut, Greiskräutern und Strohblumen.

Unser Tagesziel erreichen wir bereits am frühen Nachmittag. Das Mawenzi Tarn Camp liegt auf 4.315 m in einer eindrucksvollen Berglandschaft direkt am Fuß des Mawenzi. Rund um den Zeltplatz bestimmen zerklüftete Felsen, Schluchten und der kleine Bergsee das Bild. Der Mawenzi selbst ragt bis auf 5.149 m auf und bildet einen markanten Gegenpol zum Kibo. Der Gipfel ist aufgrund seines technischen Charakters nur für erfahrene Kletterer zugänglich.

Nach dem Aufbau des Camps bleibt ausreichend Zeit für einen zusätzlichen Akklimatisationsaufstieg. Wir können noch etwa 200 bis 250 Höhenmeter in Richtung Mawenzi gewinnen, bevor wir wieder zum Lager zurückkehren. Der Aufenthalt in dieser Höhe ist ein wichtiger Teil unserer Vorbereitung auf die kommenden Tage und den Gipfelaufstieg am Kilimandscharo.

Höhenmeter 650 - 900 Hm 0 - 250 Hm
Gehzeit 4 - 6 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
14. Tag · 02.03.2027

Aufstieg zum School Hut Camp – bereit für den Gipfeltag am Kilimandscharo

Mit dem heutigen Trekkingtag nähern wir uns dem höchsten Punkt unserer Reise. Ein kräftiger Anstieg bringt uns zunächst weiter nach oben, anschließend queren wir den Maua River, der in dieser Höhe lediglich ein kleiner Gebirgsbach ist. Weiter führt unser Weg durch zunehmend karges Gelände auf den großen Sattel zwischen Kibo und Mawenzi. Die Vegetation zieht sich immer weiter zurück und macht Geröll, Fels und der trockenen Hochgebirgslandschaft Platz.

Während des gesamten Aufstiegs stehen uns unsere Bergführer zur Seite. Sie helfen uns dabei, das richtige Tempo zu finden, erinnern uns an regelmäßiges Trinken und geben uns wertvolle Hinweise für die bevorstehende Nacht. Schließlich entscheidet nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch der bewusste Umgang mit der Höhe über den Erfolg am Gipfeltag.

Unser Nachtlager liegt nicht an den Kibo Huts, sondern etwas abseits der Hauptroute. Nach einem letzten Anstieg von rund 45 Minuten erreichen wir das School Hut Camp auf 4.735 m. Nach dem Abendessen bleibt noch Zeit, die Ausrüstung für den Gipfelaufstieg vorzubereiten und den Ablauf der kommenden Nacht zu besprechen. Anschließend versuchen wir, uns auszuruhen, denn gegen Mitternacht beginnt der Aufstieg zum Uhuru Peak – dem höchsten Punkt Afrikas.

Höhenmeter 570 Hm 150 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
15. Tag · 03.03.2027

Zum höchsten Punkt Afrikas: Uhuru Peak (5.895 m)

Nach der kurzen Nacht beginnt gegen Mitternacht unser Gipfelaufstieg. Vom School Hut Camp machen wir uns auf den Weg zum Uhuru Peak auf 5.895 m, dem höchsten Punkt Afrikas. Das Tempo bleibt bewusst ruhig und gleichmäßig – „pole pole“, wie es auf Swahili heißt. Über die steilen Serpentinen steigen wir zunächst zum Gillman’s Point auf 5.683 m am Kraterrand auf.

Mit zunehmender Höhe wird jeder Schritt anstrengender. Regelmäßige Pausen, warmer Tee, ausreichend Wasser und kleine Snacks helfen uns dabei, unsere Kräfte einzuteilen. Am Gillman’s Point angekommen, folgen wir dem Kraterrand weiter in Richtung Gipfel. Während wir langsam an Höhe gewinnen, kündigt sich bereits der neue Tag an. Die ersten Sonnenstrahlen erreichen den Kilimandscharo und lassen die Felsen und Gletscher in einem warmen Licht erscheinen. Nach den Stunden in der kalten Nacht ist die zunehmende Wärme besonders willkommen.

Nach weiteren ein bis zwei Stunden erreichen wir schließlich den Uhuru Peak. Auf 5.895 m stehen wir am höchsten Punkt Afrikas. Wir nehmen uns Zeit, den Gipfelerfolg zu genießen, Fotos zu machen und die Aussicht wirken zu lassen, bevor wir uns an den langen Abstieg machen.

Über die Kibo Hut steigen wir zurück und legen dort eine längere Mittagspause ein. Wer möchte, kann die Gelegenheit nutzen, sich kurz hinzulegen und neue Kraft für den weiteren Abstieg zu sammeln. Danach folgen wir der Marangu-Route hinunter zum Horombo Camp auf 3.725 m. Dort angekommen, liegen die Anstrengungen des Gipfeltages hinter uns. Wir können entspannen, die Erlebnisse des Tages miteinander teilen und unseren Erfolg feiern: Der Kilimandscharo ist bestiegen.

Höhenmeter 1.160 Hm 2.170 Hm
Gehzeit 11 - 12 h
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Trekkingwege
Verpflegung Vollpension
16. Tag · 04.03.2027

Durch den Regenwald zurück ins Tal und weiter nach Moshi

Nach dem erfolgreichen Gipfelaufstieg führt unser finaler Abstieg vom Kilimandscharo noch einmal weit hinunter. Über 1.800 Höhenmeter steigen wir durch den feuchten, üppig bewachsenen Regenwald der Südflanke ab und erreichen schließlich das Marangu Gate. Hier endet unsere Trekkingtour am höchsten Berg Afrikas.

Bevor wir den Nationalpark verlassen, bekommen wir unsere Gipfelurkunden überreicht. Wir verabschieden uns von unserer Bergmannschaft und blicken noch einmal auf die vergangenen Tage zurück. Am Gate herrscht bereits wieder reges Treiben, denn hier starten viele Bergsteiger ihre Besteigung über die Marangu Route.

Anschließend geht es mit dem Fahrzeug zurück nach Moshi. Eine heiße Dusche und ein richtiges Bett fühlen sich nach den Tagen im Zelt besonders gut an. Den Nachmittag können wir entspannt verbringen, am Pool die Beine hochlegen und die Erlebnisse beider Besteigungen - Mount Kenia und Kilimandscharo - Revue passieren lassen. Wie haben die beiden höchsten Berge Afrikas bestiegen! Beim Abendessen feiern wir gemeinsam unseren Erfolg, bevor wir müde und zufrieden in unser Bett fallen.

Höhenmeter 1.850 Hm
Gehzeit 4 - 6 h
Unterkunft Tulivu Kilimanjaro Retreat
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
17. Tag · 05.03.2027

Abschied von Ostafrika oder Anschlussprogramm

Bevor wir Tansania verlassen, nehmen wir uns noch einmal Zeit, das Land und seine Menschen abseits der bekannten Wege kennenzulernen. Am Vormittag besuchen wir ein einheimisches Dorf und erleben die Gastfreundschaft der Chagga. In Old-Moshi besichtigen wir eine Kirche, die während der deutschen Kolonialzeit vom Missionar Bruno Gutmann errichtet wurde, und besuchen eine Grundschule. Abseits der üblichen touristischen Routen bekommen wir dabei einen unmittelbaren Eindruck vom Leben in Tansania. Wir erfahren mehr über die Geschichte der Region, die Kultur der Chagga und den Alltag der Menschen. So bleibt neben den Berg- und Naturerlebnissen auch die Begegnung mit Land und Leuten als Teil unserer Reise in Erinnerung.

Je nach Abflugzeit kehren wir zur Mittagszeit noch in einem Café in Moshi ein, stärken uns für den Heimflug und lassen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Danach heißt es langsam Abschied nehmen: Unser Fahrer bringt uns zum Kilimanjaro Airport, von wo wir am Abend den Rückflug antreten.

Für Gäste, die im Anschluss noch eine Safari oder einen Aufenthalt auf Sansibar gebucht haben, beginnt das weitere Reiseprogramm unter Umständen bereits am frühen Morgen. In diesem Fall entfällt der Kulturausflug in Moshi.

Unterkunft Tulivu Kilimanjaro Retreat
Verpflegung Halbpension
18. Tag · 06.03.2027

Rückkehr in die Heimat

Ankunft am Vormittag in Deutschland.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Nach der Besteigung bieten wir eine Safari in den Nationalparks Tansanias oder einige Tage auf Sansibar an.

Leistungen

Im Preis enthalten 24 · Nicht im Preis 7 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

18 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (deutsch- oder englischsprachig)

Zusätzlich ab 2 Personen: 18 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

2 x ÜN/DZ in Lodge | Ferienhaus

9 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge

3 x ÜN/DZ im Hotel

2 x ÜN/DZ in Safari Lodge

Geräumiges 2 - 3 Personen Zelt

Verpflegung

1 x Abendessen

6 x Halbpension

9 x Vollpension

1 x Frühstück

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Mount Kenia Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit

Kilimanjaro Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit (ca. 1.000 USD)

Lokale Bergrettungsgebühr

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten

Toiletten- und Waschzelt

Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks

Erste Hilfe Notfallausstattung

Sauerstoff Notfallversorgung

Safari im Amboseli Nationalpark mit Safari Guide im 4x4 Safarifahrzeug (Toyota Landcruiser o.ä.), inkl. Nationalparkgebühr

Stadtrundfahrt Moshi, Besichtigung von Kirche, Schule und Obstanbau in Old Moshi

Zusätzliche Hotelübernachtungen oder Transfers bei Programmänderung
Visum Tansania ca. 50,00 $*
Trinkgelder (ca. 390–590 USD - je nach Gruppengröße) (18. Tag)
ETA Kenia ca. 30,00 $*
Verpflichtende Einreiseversicherung Tansania ca. 44,00 $*
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug ZRH - Nairobi - Kilim. - ZRH ab 1.100,00 €/P

Flug MUC - Nairobi - Kilim. - MUC ab 1.100,00 €/P

Flug FRA - Nairobi - Kilim. - FRA ab 1.100,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

17 Nächte
Badezimmer im landestypischen Farmhaus in Kenia mit türkisblauen Duschvorhängen und Blick auf tropische Vegetation.
Lodge | Ferienhaus Meru County

Landestypisches Farmhaus in Kenia

Farmstay auf einer Obstfarm in Meru County Rund 500 Hektar umfasst die Obstfarm in Meru County , auf der das landestypische Farmhaus in Kenia steht. Auf den Trekkingreisen „Mount Kenia besteigen“ und „Kenia erleben“ übe…

Unterkunft ansehen
Bergsteiger bei gemeinsamer Mahlzeit in warmer Kleidung im Expeditionszelt des Zeltcamp Mount Kenia.
Zeltcamp | Lodge Meru County

Zeltcamp am Mount Kenia

Mobiles Lager zwischen 2.950 und 4.280 m in Kenia Das Zeltcamp am Mount Kenia ist ein mobiles Lager im Meru County in Kenia. Je nach Etappe wird es auf Höhen zwischen 2.950 und 4.280 m aufgebaut, unterhalb des Gipfel…

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Zweibettzimmer im Kije Place Hotel Nairobi mit weißer Bettwäsche, orange-goldenen Tagesdecken und Marmorfliesenboden.
Hotel

Kije Place Hotel

Stadthotel im Zentrum von Nairobi Auf 1.700 m, im Central Business District von Nairobi, liegt das Kije Place Hotel in einer ruhigen Seitengasse. Auf Trekkingreisen zum Mount Kenia und zum Kilimanjaro übernachten w…

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Lounge des Kibo Safari Camp Amboseli mit Natursteinkamin, Zeltdach und Bar aus Naturstein im Hintergrund.
Safari Lodge Amboseli Nationalpark

Kibo Safari Camp | Amboseli Nationalpark

Safarizelte am Fuß des Kilimandscharo Das Kibo Safari Camp liegt auf 1.160 m am Fuß des Kilimandscharo , direkt außerhalb des Amboseli-Nationalparks in Kenia. Bei klarer Sicht sieht man von der Safari-Lodge aus den Ki…

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Beleuchtetes blaues Zelt unter sternenklarem Nachthimmel im Zeltcamp am Kilimanjaro mit Holzhütte im Hintergrund.
Zeltcamp | Lodge Kilimandscharo

Zeltcamp am Kilimanjaro

Mobiler Stützpunkt für Kilimandscharo-Besteigungen Zwischen 2.500 und 4.600 m stehen die Zelte des Zeltcamps am Kilimanjaro in Tansania. Einen festen Standort hat das Camp nicht: Je nach Aufstiegsroute wandert das Lage…

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Hotel Kilimandscharo

Tulivu Kilimanjaro Retreat

Hotel in Msaranga bei Moshi am Kilimandscharo Das Tulivu Kilimanjaro Retreat liegt auf 850 m in Msaranga, unweit der Stadt Moshi in Tansania. Tropische Gärten umgeben das Hotel mit seinen Zimmern und Cottages. Auf un…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Kenia

Einreise

Reisepass + ESTA/eTA

Bezahlung

Kenia-Schilling (KES)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

Tansania

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Tansania-Schilling (TZS)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

Tansania

Interessante Orte rund um Deine Reise

Speziell zu dieser Reise

Mount Kenia und Kilimanjaro besteigen – ein unvergessliches Erlebnis

Der Mount Kenya ist mit 5.199 m Höhe nach dem Kilimandscharo der zweithöchste Berg Afrikas. Er liegt fast genau auf dem Äquator und ist einer der wenigen Orte der Erde auf diesem Breitengrad, an dem ganzjährig Schnee und Eis zu finden ist. Schon von weitem sieht man das gewaltige Bergmassiv, das sich als grüne Insel aus der trockenen Savanne erhebt. Vom tropischen Regen- und Bambuswald dünnt sich die Vegetation mit zunehmender Höhe über Hochgras, Moore und Heide aus und geht schließlich über in eine felsige Hochgebirgsregion mit Gebirgsflüssen, -seen und Wasserfällen bis hinauf zu vergletscherten Feldern und Mulden zwischen den schroffen Gipfeln.

Der Kili, bei den Einheimischen Kibo, liegt in Tansania und ist mit 5.895 Metern am Uhuru Peak noch etwas höher und damit der höchste Berg Afrikas. Er gehört zu den Seven Summits, den jeweils höchsten Bergen der sieben Kontinente und ist gleichzeitig der höchste freistehende Berg weltweit. Wenn es schon immer ein Traum von Dir war, den Kilimanjaro nicht nur von unten aus zu bewundern, sondern in seine schwindelerregenden Höhen aufzusteigen, dann bist Du bei uns richtig. Mit dem Mount Kenia ist dies außerdem eine außergewöhnliche und sehr spannende Kombination.

Mount Kenia und Kilimanjaro besteigen – nur für Bergsteiger geeignet

Wer den Kili besteigen möchte, der benötigt eine hervorragende Kondition. Es warten mittelschwere bis schwere Bergwege. Wenn Du bereits anspruchsvolle Trekkings in den Alpen gemeistert hast, dann sind die geplanten Besteigungen im Rahmen dieser Kombinationsreise für Dich wie gemacht. Wir sind täglich bis zu 9 Stunden unterwegs, am Gipfeltag sogar bis zu 15 Stunden. Das bedeutet, dass Du nicht nur eine gute alpine Erfahrung mitbringen, sondern auch konditionell fit sein musst. Die Besteigung des Mount Kenya und Kilimanjaros ist eine sehr große Herausforderung und sollte in jedem Fall sehr ernst genommen werden. Wer sich überschätzt, der gefährdet nicht nur sich, sondern die ganze Gruppe. Diese ist im Übrigen mit maximal 8 Teilnehmern klein gehalten, so dass sich unsere erfahrenen und lizenzierten Bergführer/-innen optimal um Dich kümmern können.

Mount Kenia und Kilimanjaro besteigen – 14 Tage Extremerlebnis

Bist Du bereit für die Besteigung der beiden höchsten Berge Afrikas? Dann lassen wir es an den ersten beiden Tagen noch ruhiger angehen. Du kannst Dich aklimatisieren, ehe es am 3. Tag losgeht und immer anstrengender wird. An beiden Bergen geht es beinahe täglich zwischen 600 und 1.300 Höhenmeter nach oben. Am anspruchsvollsten sind die beiden Gipfeltage, denn da geht es nicht nur hinauf zum Point Lenana in 4.985 m und zum Uhuru Peak in 5.895 Metern Höhe. Wir beginnen bereits kurz nach Mitternacht mit den Aufstiegen, damit wir unsere Gipfelziele rechtzeitig erreichen. Es folgen sehr lange Abstiege, am Kilimandscharo sogar um beinahe 3.000 Höhenmeter. Erst wenn wir das gemeistert haben, geht der erlebnisreiche Tag zuende. Wir sind uns sicher, dass Dich die Besteigungen des Mount Kenya und des Kibos nachhaltig prägen werden.

Unsere Begleitmannschaft

In Ostafrika arbeiten wir mit einem deutschsprachigen Partner zusammen, der unsere Touren vor Ort organisiert und durchführt. An beiden Bergen wirst Du von lokalen, lizensierten, erfahrenen und englischsprachigen Bergführern begleitet. Darüber hinaus sind alle Träger, Guides und Köche versichert, entsprechend ausgerüstet und versorgt. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum Standard. Ein wesentlicher Aspekt jeder Bergfahrt dieses Charakters sind zufriedene Träger und Köche. Wenn der Lohn stimmt, dann läuft sehr vieles zusätzlich oder von selbst. Entsprechend ist unser Partner auch nicht der günstigste vor Ort, für uns aber dennoch goldrichtig.

Höhenprobleme an den Bergen

Die meisten Gipfelaspiranten scheitern aufgrund mangelnder Akklimatisation oder weil sie verschiedene Fehler in der Höhe machen. Unsere Führer achten daher besonders darauf, dass das Aufstiegstempo nicht zu schnell ist und sie tatsächlich auch langsam unterwegs sind, um dem Körper die Anpassungszeit zu geben, die er braucht. Mit einem überlegten Tourenverlauf stehen die Gipfelchancen bei nahezu 100 %. Wenn Du Dich bereits vorab akklimatisieren möchtest, empfehlen wir Dir von zuhause aus vor Abreise ein Höhentraining mit Hypoxiezelt zu absolvieren. Gerne beraten wir Dich und geben Dir Empfehlungen.

Wildtiere am Mount Kenia

In den Regenwaldgebieten bis etwas darüber kann es am Mount Kenia vorkommen, dass man neben einer bunten Vogelwelt, kleineren Antilopenarten und Affen auch auf Elefanten oder Büffel trifft. Dies ist sehr selten und die Nationalpark Ranger wissen normalerweise, ob sich diese in der Nähe der Trekkingrouten aufhalten. Sollte es dennoch eine Sichtung entlang des Weges geben, verhalten wir uns ruhig und in sicherem Abstand, bis die Tiere den Weg passiert haben. Vor allem in den oberen Bergregionen sind sehr viele Klippschliefer zu beobachten, die äußerlich unseren Murmeltieren ähneln. Mit ihnen sind sie jedoch nicht verwandt, dafür tatsächlich mit dem Elefanten.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.547 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

59 kg Transport
7 kg Aktivität
212 kg Unterkunft
2.233 kg Flug
36 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Kenia-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Kenia, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Kenia und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Kenia sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 20 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 15 USD

  • Koch: 10 – 12 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 10 USD

  • pro Träger: 6 – 8 USD

Am Mount Kenia haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, außerdem einen Guide, ab 3 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern zusätzliche "Porter Guides" - erfahrene und zuverlässige Träger) sowie einen Koch. Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Kenianische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass die Dollarscheine nicht älter als 10 Jahre sind, da diese sonst unter Umständen nicht akzeptiert werden.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Kenia noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 15 - 25 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Tansania-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Tansania, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Tansania und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Tansania sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 25 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 20 USD

  • Koch: 10 – 15 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 12 USD

  • pro Träger: 6 – 10 USD

Am Mount Meru haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, am Kilimanjaro 4 Träger pro Teilnehmer dabei, außerdem einen verantwortlichen Guide sowie einen Koch. Ab 2 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern 2 Assistenz Guides, ab 7 Teilnehmern 3 Assistenz Guides). Bei Einzelführungen müssen wir aufgrund der umfangreichen Ausrüstung 6 - 7 Träger einkalkulieren. Sollten wir am Gate Übergewicht haben, werden wir einen zusätzlichen Träger engagieren statt das Übergewicht auf die vorhandenen Schultern zusätzlich zu verteilen.

Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Aufgrund der Nationalparkbestimmungen und der Möglichkeit auf Großwild zu stoßen wird uns am Mount Meru ein bewaffneter Nationalpark Ranger zu unserer Sicherheit begleiten. Für diesen können ca. 50 USD pro Gruppe insgesamt einkalkuliert werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen. Wenn Du zwei Berge besteigst (Mount Meru und Kilimandscharo) beachte, dass das Begleitteam an beiden Bergen unterschiedlich sein kann. Daher sollte die Verteilung separat erfolgen - für das Mount Meru Team nach dem Mount Meru und für das Kilimandscharo Team nach dem Kilimandscharo.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Tansanische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass in Tansania nur Scheine mit einer Prägung ab 2010 akzeptiert werden. Ältere Noten werden nicht akzeptiert und sind für die Crew wertlos.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Tansania noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 20 - 30 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Ich möchte das Visum vorab beantragen. Was benötige ich dafür?

Für die Einreise nach Tansania ist es problemlos möglich das Visum vor Ort am Flughafen einzuholen. Du benötigst dafür lediglich Deinen Reisepass und 50 USD in bar.

Selbstverständlich kannst Du aber auch bereits im Vorfeld ein Online-Visum über die Webseite der Tansanischen Botschaft in Berlin beantragen. Das ist etwas aufwendiger, spart Dir vor Ort aber Zeit am Flughafen.

Beim Ausfüllen des Online-Formulars wirst Du nach den Adressdaten des Veranstalters (Local Host) sowie nach Deiner Unterkunft gefragt. Für letzteres gilt immer das erste im Reiseplan vorgesehene Hotel. In welcher Unterkunft Du als erstes übernachtest, findest Du in Deinen Reiseunterlagen, die Anschrift kannst Du über Google schnell ermitteln.

Für den Local Host kannst Du folgende Daten eingeben:

Selbst wenn Du hier nichts eingibst und den Punkt überspringst, wirst Du das Visum erhalten, da es auch Reisende gibt, die bei der Einreise tatsächlich noch keine gebuchte Agentur haben.

Wenn alles ausgefüllt, Deine Sicherheitsabfrage generiert (für späteren Zugriff auf den Bearbeitungsstatus) und die Visagebühr von 50 USD per Kreditkarte bezahlt ist, schließt Du den Antrag ab und erhältst eine Bestätigungsmail mit Deiner Application-ID. Der Antrag ist erfolgreich eingegangen und nun heißt es warten. Die Visabearbeitung dauert ca. 4 Wochen. Du erhältst das Visum per Email - einfach ausdrucken und Deinen Reiseunterlagen hinzufügen. Rückt Deine Reise näher und Du hast noch keine Visaerteilung erhalten, rufe bei der Botschaft an, um den Prozess anzuschieben.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.