Alpine Welten
Trekking

Kilimanjaro Besteigung über die Rongai Route | mit Mount Meru

Die sanfte Nordroute auf den Uhuru Peak - das Dach Afrikas

Dein ausgewählter Reisetermin

Verfügbare Reisetermine

15.10.2027 – 29.10.2027 16 Termine

Zusatzleistungen

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  • Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage
  • MUC - Kilimanjaro - MUC ab 1.100,00 €/P
  • FRA - Kilimanjaro - FRA ab 1.100,00 €/P
  • ZRH - Kilimanjaro - ZRH ab 1.100,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Mit der Bahn zum Flughafen

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🇹🇿 15 Tage 3.789,00 € min. 2, max. 8 Personen Reise buchen

Mount Meru und Kilimanjaro besteigen - über die Rongai Route

Die Rongai-Route beginnt an der ruhigen Nordseite des Kilimanjaro, nahe der Grenze zu Kenia, und zählt zu den ursprünglichsten Aufstiegswegen des Berges. Zu Beginn führt der Pfad noch vorbei an einigen Siedlungen und durch üppiges Ackerland. Dann geht es hinein in den dichten Bergwald, in dem mit etwas Glück Colobusaffen oder andere Wildtiere zu beobachten sind. Mit zunehmender Höhe öffnet sich die Landschaft zu weiten Heide- und Moorflächen, die immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt bieten. Der vergleichsweise sanfte Anstieg ermöglicht eine gute Akklimatisation und macht die Route besonders bei Trekkingbegeisterten beliebt. Die Nächte in den Hochlagern sind geprägt von einer außergewöhnlichen Stille und einem spektakulären Sternenhimmel. Der Gipfelaufstieg erfolgt in der Nacht, um dann mit den ersten Sonnenstrahlen am Kraterrand anzukommen, womit sich ein unvergesslicher Blick über die Gletscher und die weiten Ebenen Ostafrikas eröffnet. Der Abstieg erfolgt über die Marangu-Route und bietet noch einmal neue Perspektiven auf die faszinierende Landschaft des Kilimanjaro. Die Rongai-Route verbindet Naturerlebnis, Ruhe und Abenteuer zu einer eindrucksvollen Reise auf den höchsten Berg Afrikas. Kombiniert mit dem 4.566 m hohen Mount Meru im Vorfeld und dem zusätzlichen Abstecher zum Mawenzi Tarn (4.302 m) sind wir bestens akklimatisiert für den Uhuru Peak, das Dach Afrikas! Alles in allem bildet sich mit dieser Routenwahl die größtmögliche landschaftliche Abwechslung.

Trekkingreise in Kleingruppe bereits ab 2 bis maximal 8 Personen!!!

Was diese Reise besonders macht

  • Deutschsprachiger Partner vor Ort!
  • Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
  • Lokale Bergführer statt Summit Porter
  • Kleine Gruppengröße bis maximal 8 Personen
  • Längere Route für bessere Akklimatisierung
  • Täglich gefiltertes Wasser (Katadyn-Filter)

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Mäßige Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 570 - 1.160 Hm 50 - 2.170 Hm
Gehzeit 4 - 12 h
Distanz 4 - 20 km

Durchschnittlich 4 - 7 Stunden Gehzeit pro Tag; an den Gipfeltagen bis 12 - 15 Stunden mit ca. 1.200 m Aufstieg und 2.200 m Abstieg.

Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

5 Hervorragende Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von mehr als 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von mehr als 10 Stunden.

Technik für Bergwandern

3 Mittelschwere Bergwege ROT

Das klassische Bergwandern im Gebirge mit Hüttenübernachtung auf höheren Lagen beginnt. Die Bergwanderung führt vorwiegend auf mittelschweren Bergwegen der Kategorie ROT. Die Wegbeschaffenheit und Wegführung ist anspruchsvoller als bei den BLAU klassifizierten Wegen. Mittelschwere Bergwege sind an absturzgefährdeten Stellen gut versichert durch Geländer und/oder Drahtseile. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern. Der Einsatz von Händen kann an wenigen Stellen die Fortbewegung erleichtern.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

2 Mäßige Alpine Erfahrung

Du hast keine oder nur geringe Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Du kannst mögliche alpine Gefahren auf elementarer Ebene erkennen und einschätzen.

Fels, Eis & Sicherung
Sportklettern bis zum IV. Grad im Nachstieg, mittelschwere Klettersteige (B/C), leichte Hochtouren wie Großvenediger, Weißkugel oder Breithorn, Gletscherkurs
Ski/Board
Skitourenkurs, erste Skitouren bis 1.000 Höhenmeter in mäßig steilem Gelände, Freeriden in einfachem Gelände
Wandern & Trekking
Weitwanderungen und Alpenüberquerungen wie E5 oder Innsbruck–Meran, Höhenwege mit kurzen versicherten Passagen, Kilimandscharo, Schneeschuhtouren bis WT 3
Polar & Arktis
Mehrtägige Touren mit Pulka und Zelt auf flachen Hochebenen wie der Hardangervidda oder der Finnmarksvidda

Cross-Tipp

Vom Klettersteig kennst Du Ausgesetztheit und Schwindelfreiheit; für den Fels fehlt Dir noch die Seiltechnik. Vom Tiefschneefahren nimmst Du die Abfahrtstechnik mit auf die Skitour; Aufstieg, Spitzkehre und Lawinenkunde kommen neu dazu.

Geplanter Reiseablauf

15 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Freitag, 15.10.2027, regulär 13.00 Uhr, Arusha
Reiseende der Gruppe
Freitag, 29.10.2027, voraussichtlich 17.00 Uhr, Arusha
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag · 15.10.2027

Anreise nach Tansania

Per Nachtflug geht es von München oder Frankfurt zum Kilimanjaro Airport bei Arusha.

2. Tag · 16.10.2027

"Karibu" heißt Willkommen - Ankunft in Arusha

Am Flughafen werden wir von unseren einheimischen Partnern herzlich empfangen. Anschließend erfolgt der Transfer zu unserer komfortablen Lodge in Arusha, die während unseres Aufenthalts als Ausgangspunkt dient. Dort verbringen wir die erste Nacht in Afrika. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit, um am Pool von der langen Reise auszuruhen und zu entspannen.

Unterkunft Our Stay Mlima
Verpflegung Abendessen
3. Tag · 17.10.2027

Arusha - Tansanias Trekking-Metropole

Wir haben uns bewusst für zwei Übernachtungen in Arusha entschieden, bevor wir unser Trekking am Mount Meru und anschließend am Kilimanjaro beginnen. Die Anreise nach Ostafrika bringt viele neue Eindrücke mit sich – deshalb nehmen wir uns die Zeit, in Ruhe anzukommen und uns auf das bevorstehende Abenteuer einzustimmen.

Nach dem Frühstück gestalten wir den Tag ganz nach unseren Wünschen. Wer möchte, entspannt in der Lodge, erledigt letzte Einkäufe oder erkundet gemeinsam mit unserem lokalen Partner die lebendige Stadt Arusha. Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Soko Kuu Basars nahe der Moschee, wo sich das bunte Alltagsleben eindrucksvoll erleben lässt. Auch der Maasai Market lädt zum Stöbern nach handgefertigten Souvenirs ein – ein Besuch der Melamari Gallery ist dabei besonders empfehlenswert.

Am Nachmittag kehren wir in einem gemütlichen Café ein, genießen eine gute Tasse Kaffee und besprechen gemeinsam die bevorstehende Besteigung des Mount Meru sowie den weiteren Ablauf unserer Kilimanjaro-Tour über die Rongai Route. Auch zum Abendessen bleiben wir in der Stadt und saugen die Atmosphäre am Abend außerhalb unserer Unterkunft noch einmal auf. Anschließend kehren wir in die Lodge zurück, um die letzten Vorbereitungen für den Start unseres Trekkings zu treffen.

Unterkunft Our Stay Mlima
Verpflegung Halbpension
4. Tag · 18.10.2027

Dein Abenteuer beginnt! - Aufstieg zur Miriakamba Hütte (2.514 m)

Der Mount Meru ruft - heute geht es los! Nach dem Frühstück brechen wir in den Arusha Nationalpark auf, wo heute unsere Besteigung des Mount Meru beginnt. Bereits auf dem Weg zum Ausgangspunkt lassen sich in der offenen Savannenlandschaft häufig Büffel- und Zebraherden aus dem Fahrzeug beobachten. Nach Erledigung der Parkformalitäten startet der etwa vier- bis fünfstündige Aufstieg zur Miriakamba Hütte auf 2.514 m, der uns durch dichten, beinahe mystisch wirkenden Regenwald führt.

Unterwegs begegnen uns mit etwas Glück verschiedene Affenarten, die sich durch das dichte Blätterdach der moosbewachsenen Bäume bewegen. Da der Arusha Nationalpark auch Lebensraum zahlreicher Wildtiere ist und insbesondere Büffel bis in höhere Lagen vorkommen können, begleitet uns zu unserer Sicherheit ein bewaffneter Ranger. Mit geschultem Blick macht er uns immer wieder auf Tiere aufmerksam, die wir aus sicherer Distanz beobachten können.

An der gut ausgestatteten Miriakamba Hütte angekommen, lassen wir den ersten Trekkingtag bei einem gemeinsamen Abendessen entspannt ausklingen.

Höhenmeter 950 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Distanz 7 km
Unterkunft Miriakamba Hütte
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Halbpension
5. Tag · 19.10.2027

Mount Meru Besteigung - Aufstieg zur Sattelhütte (3.570 m)

Durch die Büffelsümpfe führt der Weg weiter hinauf zur Sattelhütte zwischen Rhinopoint und dem Little Meru auf 3.801 m. Auch wenn die Etappe vergleichsweise kurz ist, wird das Gelände heute deutlich steiler und spielt eine wichtige Rolle für die Akklimatisierung. Schritt für Schritt steigen wir langsam zur Hütte auf und gewinnen dabei stetig an Höhe.

Nach einer Pause und dem Beziehen der Zimmer besteht am Nachmittag optional die Möglichkeit, den nahegelegenen Little Meru zu besteigen (+250 Hm u. 2 km Auf- und Abstieg, Gehzeit ca. 1,5 Stunden). Dieser zusätzliche Aufstieg setzt einen weiteren wichtigen Höhenreiz und unterstützt die Anpassung an die Höhe für die kommenden Tage. Bei klarer Sicht eröffnet sich vom Gipfel ein eindrucksvoller Blick über den gesamten Krater des Mount Meru – unser Ziel für den folgenden Tag.

Zurück an der Hütte genießen wir das Abendessen und bereiten uns anschließend auf die kurze Nacht vor, da der Gipfelaufbruch bereits wenige Stunden später erfolgt.

Höhenmeter 1.050 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Distanz 5 km
Unterkunft Sattelhütte (Mt. Meru)
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
6. Tag · 20.10.2027

Gipfeltag Mount Meru (4.562 m)

Zwischen ein und zwei Uhr nachts brechen wir zum Gipfel des Mount Meru auf. Über Lavasand und Geröll steigen wir zunächst hinauf zum Rhino Point auf rund 3.800 m und folgen anschließend dem Kraterrand in Richtung Gipfel des fünfthöchsten Berges Afrikas.

Zum Sonnenaufgang erreichen wir den letzten Grat unterhalb des Gipfelaufbaus – ein Moment, der bei guten Bedingungen und vor allem klarer Sicht zu den eindrucksvollsten der gesamten Tour zählt. Am Horizont taucht die aufgehende Sonne den Mount Kilimanjaro in warmes Orange, während die ersten Lichtstrahlen auch die Felsen des Mount Meru in ein intensives Morgenlicht hüllen. Die klare, kalte Morgenluft und das weite Panorama bieten ideale Bedingungen für außergewöhnliche Ausblicke und eindrucksvolle Fotos. Mit etwas Glück lässt sich sogar der obere Routenverlauf unserer späteren Kilimanjaro-Besteigung erkennen.

Die Anstrengung des Aufstiegs tritt schnell in den Hintergrund, während wir die letzten Meter zum Gipfel zurücklegen. Oben angekommen genießen wir die Aussicht ausgiebig und halten den Moment mit Gipfelfotos fest. Anschließend steigen wir auf derselben Route wieder zur Hütte ab, wo wir zur besseren Akklimatisierung noch eine weitere Nacht verbringen.

Höhenmeter 1.150 Hm
Gehzeit 9 - 10 h
Distanz 13 km
Unterkunft Sattelhütte (Mt. Meru)
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
7. Tag · 21.10.2027

Abstieg über Miriakamba zum Momella Gate (1.500 m)

Heute führt uns der Weg ausschließlich bergab bis zum Momella Gate. Zunächst geht es zurück zur Miriakamba Hütte, wo wir eine Pause einlegen, und dann wählen wir für den weiteren Abstieg eine andere Route als beim Aufstieg. Mit jedem Höhenmeter wird der dichte Regenwald lichter und gibt den Blick auf die abwechslungsreiche Landschaft frei. Mit etwas Glück lassen sich an einem Wasserloch manchmal Büffel beobachten oder sogar Giraffen, die gemächlich die Blätter der Akazien fressen. Vor der beeindruckenden Kulisse des gegenüberliegenden Kilimandscharo entstehen unvergessliche Momente, wenn wir den Tieren in ihrer natürlichen Umgebung so nahe kommen.

Auf unserem weiteren Weg passieren wir einen eindrucksvollen Wasserfall, der an warmen Tagen zu einer erfrischenden Pause einlädt. Anschließend erreichen wir die offene Savanne, in der sich häufig Warzenschweine, Büffel, Zebras und verschiedene Affenarten zeigen.

Am Momella Gate verabschieden wir uns von unserem Meru-Team und fahren zurück zu unserer Unterkunft. Dort wartet bereits eine wohlverdiente Dusche, bevor der restliche Nachmittag ganz im Zeichen der Erholung steht – sei es am Pool oder bei den letzten Vorbereitungen für das nächste große Abenteuer. Außerdem bleibt Zeit, das Gepäck für die Besteigung des Kilimandscharo umzupacken, die am folgenden Tag beginnt.

Höhenmeter 2.000 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Distanz 12 - 13 km
Unterkunft Our Stay Mlima
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
8. Tag · 22.10.2027

Der Kilimanjaro ruft - auf gehts zum Dach Afrikas!

Nach einem stärkenden Frühstück beginnt die Fahrt zur Nordseite des Kilimandscharo. Die Route führt gegen den Uhrzeigersinn entlang der Ostflanke des Berges durch traditionelle Chagga-Dörfer bis nahe der kenianischen Grenze. Am Nalemoru Gate, dem Ausgangspunkt der Rongai Route auf etwa 2.000 m Höhe, treffen wir unser restliches Bergteam und betreten den Kilimandscharo-Nationalpark.

Die erste Etappe der Kilimandscharo-Besteigung führt durch landwirtschaftlich genutzte Flächen und Aufforstungsgebiete, bevor der Weg in den dichten, immergrünen Bergregenwald eintaucht. Mit etwas Glück lassen sich hier Colobusaffen oder verschiedene Vogelarten beobachten. Nach mehreren Stunden stetigen Aufstiegs lichtet sich der Wald allmählich und geht in die offene Moorlandschaft über. In dieser eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft erreichen wir unser erstes Camp, das Simba Camp auf 2.640 m Höhe, für unsere erste Übernachtung im Zelt. Wir lassen den Tag inmitten der Natur ausklingen und bereiten uns auf die kommenden Etappen zum Uhuru Peak vor.

Höhenmeter 640 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Distanz 7 km
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Halbpension
9. Tag · 23.10.2027

Einsame Pfade ins Kikelwa-Tal

Der heutige Trekkingtag am Kilimandscharo führt uns durch die weiten Moorlandschaften der Rongai-Route bis zum zweiten Höhlenlager (Second Cave), wo wir eine entspannte Mittagspause einlegen. Unterwegs eröffnen sich immer wieder beeindruckende Panoramablicke auf die markanten Gipfel des Kibo und Mawenzi – ideale Fotomotive und ein echtes Highlight der Kilimandscharo-Besteigung.

Gut gestärkt setzen wir unser Kilimandscharo-Trekking fort. Anders als die meisten Bergsteiger auf der Rongai-Route, die direkt zum Third Cave Camp aufsteigen, verlassen wir jedoch den Hauptweg und folgen dem landschaftlich reizvollen, sanft ansteigenden Pfad in Richtung des imposanten Mawenzi-Massivs. Diese Routenführung belohnt uns mit einer abwechslungsreichen Hochgebirgslandschaft, spektakulären Ausblicken und einem noch intensiveren Naturerlebnis. Gleichzeitig verbessern wir damit unsere Akklimatisation und somit auch die Chancen auf eine erfolgreiche und sichere Besteigung des Uhuru Peak.

Wir gelangen in das malerische Kikelewa Tal und nach ein paar Abstiegsmetern erreichen wir bei einer kleinen Grotte das Kikelewa Camp (3.660 m), unser heutiges Tagesziel. Das Kikelewa Camp ist deutlich weniger frequentiert als die meisten anderen Camps am Kilimanjaro. Umgeben von der beeindruckenden Kulisse des Mawenzi und des Kibo Massivs genießen wir hier die Ruhe der Bergwelt und bereiten uns auf die nächste Etappe unserer Trekkingtour vor.

 

Höhenmeter 1.090 Hm 50 Hm
Gehzeit 6 - 7 h
Distanz 12 km
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
10. Tag · 24.10.2027

Zum Fuße des Mawenzi - zweithöchster Gipfel Tansanias

Unsere heutige Etappe beginnt mit einer entspannten Wanderung, bevor wir einen kurzen, aber steilen Anstieg durch einen eindrucksvollen Senezien-Wald in die alpine Hochlandwüste des Kilimandscharo meistern. Je höher wir steigen, desto karger wird die Landschaft: Zwischen mächtigen Felsbrocken dominieren niedrige Heidekrautarten, Greiskräuter und Strohblumen die einzigartige Vegetation dieser Höhenlage. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Mawenzi Tarn Camp auf 4.315 m Höhe wo wir unser Lager aufschlagen.

Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, die spektakuläre Umgebung unseres Camps zu erkunden. Zerklüftete Felstürme, tiefe Schluchten und der malerische Bergsee am Fuße des Mawenzi (5.149 m) machen diesen Zeltplatz zu einem der landschaftlichen Höhepunkte unserer Kilimandscharo-Besteigung. Der zerklüftete Gipfel des Mawenzi, des zweithöchsten Berges Tansanias, ist ausschließlich erfahrenen Kletterern vorbehalten und kann nicht erwandert werden. Wir können jedoch weitere 200 bis 250 Höhenmeter in Richtung des Gipfels aufsteigen, bevor wir zum Camp zurückkehren, und damit einen weiteren Reiz für unsere Höhenanpassung setzen, so dass wir optimal für den Gipfeltag am Kilimanjaro vorbereitet sind.

Höhenmeter 650 - 900 Hm 0 - 250 Hm
Gehzeit 4 - 6 h
Distanz 4 - 6 km
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
11. Tag · 25.10.2027

Den Kibo im Blick zum School Hut Camp

Unsere heutige Etappe beginnt mit einem steilen Anstieg, bevor wir den Maua River überqueren, der in dieser Höhe noch als kleiner Gebirgsbach durch die Landschaft fließt. Mit jedem Höhenmeter wird die Vegetation spärlicher, bis wir den weiten Sattel zwischen dem Kibo im Westen und dem markanten Mawenzi im Osten erreichen. Die karge, windgeprägte Hochgebirgslandschaft vermittelt das Gefühl einer alpinen Wüste und gehört zu den eindrucksvollsten Abschnitten der Kilimandscharo-Besteigung.

Während der Wanderung begleiten uns unsere erfahrenen Bergführer mit wertvollen Tipps zur Höhenanpassung, spannenden Geschichten und motivierenden Worten. Sie achten darauf, dass wir ausreichend trinken und regelmäßig Energie tanken – wichtige Voraussetzungen für den bevorstehenden Gipfeltag.

Statt an den stark frequentierten Kibo Huts zu übernachten, biegen wir kurz vorher ab und setzen unseren Weg noch etwa 45 Minuten bis zum ruhiger gelegenen School Hut Camp auf 4.735 m Höhe fort. Nach einem frühen Abendessen bereiten wir unsere Ausrüstung vor und besprechen den Ablauf des Gipfelaufstiegs. Anschließend ruhen wir uns aus, bevor wir gegen Mitternacht – idealerweise unter einem funkelnden Sternenhimmel – zum finalen Aufstieg auf den Uhuru Peak, den höchsten Punkt Afrikas, aufbrechen.

Höhenmeter 570 Hm 150 Hm
Gehzeit 4 - 5 h
Distanz 9 km
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
12. Tag · 26.10.2027

Kilimanjaro Besteigung - Gipfeltag Uhuru Peak (5.895 m)

Der große Moment, auf den wir so lange hingefiebert haben ist da: unsere Gipfelbesteigung des Uhuru Peak (5.895 m), des höchsten Punktes Afrikas. Gegen Mitternacht starten wir zum Höhepunkt unserer Kilimandscharo-Besteigung  In ruhigem Tempo („pole pole“ auf Kiswahili) steigen wir über steile Serpentinen zunächst zum Gillman’s Point (5.683 m) am Kraterrand auf. Mit ausreichend Pausen, warmem Tee, viel Wasser und kleinen Snacks unterstützen wir unsere Kräfte für die letzten Höhenmeter.

Nach weiteren ein bis zwei Stunden entlang des Kraterrands erreichen wir schließlich den Uhuru Peak. Der Sonnenaufgang über den Gletschern des Kilimandscharo und der Blick über die Weite Afrikas machen diesen Moment zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach einer ausgiebigen Gipfelpause bleibt Zeit für Fotos und den verdienten Erfolgsmoment auf dem Dach Afrikas.

Anschließend steigen wir zur Kibo Hut ab, stärken uns bei einer Mittagspause und setzen den Abstieg über die Marangu-Route bis zum Horombo Camp (3.725 m) fort. Nach einem langen, aber erfüllenden Trekkingtag genießen wir die wohlverdiente Erholung und lassen gemeinsam die Erlebnisse dieses außergewöhnlichen Gipfeltages Revue passieren. Herzlichen Glückwunsch – wir haben den Kilimandscharo erfolgreich bestiegen!

Höhenmeter 1.160 Hm 2.170 Hm
Gehzeit 11 - 12 h
Distanz 19 km
Unterkunft Zeltcamp am Kilimanjaro
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
13. Tag · 27.10.2027

Abstieg zum Marangu Gate und Weiterfahrt nach Moshi

Zum Abschluss unserer Kilimandscharo-Besteigung genießen wir den finalen Abstieg durch den üppigen Bergregenwald an der Südflanke des Berges. Dabei überwinden wir noch einmal mehr als 1.800 Höhenmeter und erreichen schließlich das Marangu Gate, wo zahlreiche neue Bergsteiger ihre Tour zum Dach Afrikas über die frequentierte Coca Cola Route beginnen.

Am Parkausgang nehmen wir stolz unsere Gipfelurkunden entgegen und verabschieden uns vom Kilimandscharo und von unserer Bergmannschaft. Anschließend fahren wir zurück nach Moshi, wo erstmal eine heiße Dusche auf uns wartet. Am Nachmittag bleibt sicher noch etwas Zeit, um uns am Pool unserer Unterkunft von den Strapazen der letzten Tag zu erholen. Beim köstlichen Abendessen stoßen wir selbstverständlich noch einmal auf unser erfolgreiches Kilimanjaro Abenteuer an. Müde, glücklich und mit dem Komfort eines gemütlichen Bettes dauert es heute sicherlich nicht lange, bis wir eingeschlafen sind.

Höhenmeter 1.850 Hm
Gehzeit 4 - 6 h
Distanz 20 km
Unterkunft Tulivu Kilimanjaro Retreat
Technik Mittelschwere Bergwege ROT
Verpflegung Vollpension
14. Tag · 28.10.2027

Kultureller Abschluss in Moshi und Heimflug

Die Rückflüge nach Europa gehen in der Regel am späten Nachmittag, so dass wir vor der Fahrt zum Flughafen noch etwas Zeit haben, um entweder im Hotel noch weiter zu entspannen oder um am Vormittag einen letzten kulturellen Ausflug zu unternehmen. Dieser führt uns in eines der kleinen Bergdörfer an den Hängen des Kilimanjaro, wo auch unsere Bergmannschaft zum Teil zuhause ist. Hier lernen wir noch einmal das ganz normale Leben abseits der Touristenziele kennen, besuchen eine Kirche, eine Grundschule oder erfahren etwas über das St. Monica Hospital in Kirua, welches wir im Rahmen eines sozialen Projektes unterstützen. Mittags genießen wir eine letzte Einkehr in einem gemütlichen Café in Moshi und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Anschließend bringt uns unser Transfer zum Flughafen, von wo aus wir die Heimreise antreten.

Für Gäste, die ihre Tansania-Reise mit einer Safari oder einem Badeaufenthalt auf Sansibar verlängern, beginnt das Anschlussprogramm je nach Reiseverlauf bereits heute. In diesem Fall entfällt der Aufenthalt in Moshi, und wir starten direkt in das nächste unvergessliche Abenteuer.

Unterkunft Tulivu Kilimanjaro Retreat
Verpflegung Halbpension
15. Tag · 29.10.2027

Ankunft in der Heimat

Je nach Flugverbindung landen wir wieder in der Heimat, in der Regel im Laufe des Vormittags.

Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Unsere Empfehlungen im Anschluss

Nach der Besteigung bieten wir eine Safari in den Nationalparks Tansanias oder einige Tage auf Sansibar an.

Leistungen

Im Preis enthalten 24 · Nicht im Preis 6 · Zusätzlich buchbar 5

Guide

15 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer (deutsch- oder englischsprachig)

Zusätzlich ab 2 Personen: 15 Tage Führung und Organisation durch einen lokalen Bergführer

Unterkunft

5 x ÜN/DZ im Hotel

3 x ÜN/Lager in Berghütte

5 x ÜN/ZD im Zeltcamp | Lodge

Geräumiges 2 - 3 Personen Zelt

Verpflegung

1 x Abendessen

4 x Halbpension

8 x Vollpension

1 x Frühstück

Transfer

Folgende Transfers

Gebühren

Kilimanjaro Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit (ca. 1.000 USD)

Mount Meru Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit (ca. 400 USD)

Lokale Bergrettungsgebühr

Sonstiges

Komplette Organisation und Durchführung durch unseren Partner vor Ort (deutschsprachig)

Einheimischer Koch und Begleitmannschaft

Bewaffneter Ranger zur Sicherheit in wildreichen Gebieten

Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten

Toiletten- und Waschzelt

Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks

Erste Hilfe Notfallausstattung

Sauerstoff Notfallversorgung

Ausflüge gem. Programm

Urkunde Gipfelbesteigung

Zusätzliche Hotelübernachtungen oder Transfers bei Programmänderung
Visum Tansania ca. 50,00 $*
Trinkgelder (ca. 350–550 USD - je nach Gruppengröße) (15. Tag)
Verpflichtende Einreiseversicherung Tansania ca. 44,00 $*
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

Individuelles Flugangebot Preis auf Anfrage

Flug MUC - Kilimanjaro - MUC ab 1.100,00 €/P

Flug FRA - Kilimanjaro - FRA ab 1.100,00 €/P

Flug ZRH - Kilimanjaro - ZRH ab 1.100,00 €/P

Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck

Rail & Fly Ticket +95,00 €/P

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

14 Nächte
Kolonialstil-Gebäude des Our Stay Mlima mit weißer Fassade, Balusterveranda und tropischem Garten in Tengeru bei Arusha.
Hotel Mount Meru

Our Stay Mlima

Hotel in Tengeru am Fuß des Mount Meru Am Fuß des Mount Meru, in Tengeru etwa 15 Kilometer östlich von Arusha, liegt auf 1.400 m das Hotel Our Stay Mlima. Auf den Kilimanjaro-Besteigungen mit Mount Meru übernachten wir h…

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Die Miriakamba Hütte zeigt ihre grünen Gebäude und Außenterrasse umgeben von Bergwald am Mount Meru.
Berghütte 2500 m Mount Meru

Miriakamba Hütte

Erste Station am Mount Meru auf 2.500 m Die Miriakamba Hütte, auch Miriakamba Hut genannt, liegt auf 2.500 m am Mount Meru in Tansania. Sie ist die erste Hütte auf dem Weg zum Gipfel. Als Stützpunkt für geführte Touren…

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Panorama des Mount Meru Vulkankegels mit der Sattelhütte (Mt. Meru) als helle Gebäude im Mittelgrund.
Berghütte 3500 m Mount Meru

Sattelhütte (Mt. Meru)

Hochgelegener Stützpunkt am zweithöchsten Berg Tansanias Am Mount Meru in Tansania liegt auf 3.500 m die Sattelhütte , englisch Saddle Hut. Sie hat ihren Platz oberhalb der Baumgrenze zwischen Little Meru und Rhino…

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Kolonialstil-Gebäude des Our Stay Mlima mit weißer Fassade, Balusterveranda und tropischem Garten in Tengeru bei Arusha.
Hotel Mount Meru

Our Stay Mlima

Hotel in Tengeru am Fuß des Mount Meru Am Fuß des Mount Meru, in Tengeru etwa 15 Kilometer östlich von Arusha, liegt auf 1.400 m das Hotel Our Stay Mlima. Auf den Kilimanjaro-Besteigungen mit Mount Meru übernachten wir h…

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Beleuchtetes blaues Zelt unter sternenklarem Nachthimmel im Zeltcamp am Kilimanjaro mit Holzhütte im Hintergrund.
Zeltcamp | Lodge Kilimandscharo

Zeltcamp am Kilimanjaro

Mobiler Stützpunkt für Kilimandscharo-Besteigungen Zwischen 2.500 und 4.600 m stehen die Zelte des Zeltcamps am Kilimanjaro in Tansania. Einen festen Standort hat das Camp nicht: Je nach Aufstiegsroute wandert das Lage…

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Hotel Kilimandscharo

Tulivu Kilimanjaro Retreat

Hotel in Msaranga bei Moshi am Kilimandscharo Das Tulivu Kilimanjaro Retreat liegt auf 850 m in Msaranga, unweit der Stadt Moshi in Tansania. Tropische Gärten umgeben das Hotel mit seinen Zimmern und Cottages. Auf un…

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Tansania

Einreise

Reisepass + Visum (Visa on Arrival)

Bezahlung

Tansania-Schilling (TZS)

Gesundheit

Empfohlen: Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber, Meningokokken, Cholera, Polio, Masern, Dengue-Fieber

Tansania

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Kilimanjaro – Naturdenkmal und Symbol Afrikas

Der Kilimandscharo, bei den Einheimischen Kibo genannt, liegt im Nordosten Tansanias und ragt mit 5.895 Metern majestätisch über die Savannen Ostafrikas. Er ist nicht nur der höchste Punkt des Kontinents, sondern auch der größte freistehende Berg der Erde. Seine drei Vulkankegel – Shira, Mawenzi und Kibo – zeugen von einer bewegten geologischen Vergangenheit, die eng mit dem ostafrikanischen Grabenbruch verbunden ist. Bis heute lassen sich Spuren dieser vulkanischen Kräfte am gewaltigen Krater des Bergs beobachten.

Naturerlebnis und Landschaftsvielfalt

Wer sich auf die Reise in diese Region begibt, erlebt eine unvergleichliche Vielfalt an Landschaftsformen. Schon die ersten Etappen führen durch dichten Regenwald mit üppiger Vegetation, Heimat seltener Affenarten und farbenprächtiger Vögel. Oberhalb schließt sich eine offene Moor- und Heidelandschaft an, die mit riesigen Senecien und Lobelien fast surreal wirkt. Je höher es geht, desto karger wird die Vegetation, bis schließlich die Lavafelder und Geröllhalden in die Gletscherregion am Gipfel übergehen. Diese natürliche Abfolge der Klimazonen macht den Kilimanjaro zu einem Lehrbuch der Geographie und Biologie im Zeitraffer.

Die Rongai Route

Die Rongai Route ist der einzige offizielle Aufstiegsweg auf den Kilimanjaro, der von der Nordseite des Berges nahe der kenianischen Grenze startet. Sie gilt als eine der ruhigeren Routen und bietet eine ursprüngliche, weniger frequentierte Alternative zu den klassischen Anstiegen von Süden. In den ersten Tagen führt der Weg durch lichte Bergwälder und offene Heidelandschaften, bevor sich die Vegetation zunehmend lichtet und die weiten, alpinen Hochflächen des Kilimanjaro den Blick auf die markanten Gipfel freigeben. Die Rongai Route überzeugt vor allem durch ihre abgeschiedene Atmosphäre, die trockeneren Wetterbedingungen auf der Nordseite und die eindrucksvollen Ausblicke auf die unberührte Berglandschaft. Dank des gleichmäßigen Höhenprofils eignet sie sich besonders für Bergsteiger, die einen ruhigen und kontinuierlichen Aufstieg bevorzugen. Mit einer zusätzlichen Akklimatisationsetappe erhöhen wir auch auf dieser Route die Chancen auf einen erfolgreichen Gipfelerfolg deutlich.

Technisch ist die Rongai Route unschwierig, verlangt jedoch eine gute Grundkondition sowie Ausdauer für die langen Tagesetappen. Nach dem Erreichen der Kibo-Hütte (4.700 m), dem Hochlager auf der Nordseite des Berges, beginnt in der Nacht der Gipfelaufstieg. Über den Gillman’s Point führt der Weg entlang des Kraterrandes bis zum Uhuru Peak (5.895 m), den wir in den frühen Morgenstunden erreichen. Der Abstieg erfolgt über die Marangu Route auf der Südostseite des Kilimanjaro und bietet noch einmal völlig neue Landschaftseindrücke. Nach einer Übernachtung an den Horombo Huts führt der letzte Wandertag durch den Bergregenwald bis zum Marangu Gate, wo die erfolgreiche Besteigung ihren Abschluss findet.

Mount Meru

Die Besteigung des Mount Meru ist ein beeindruckendes Trekkingerlebnis und die ideale Vorbereitung auf den Kilimanjaro. Der abwechslungsreiche Aufstieg führt durch dichten Bergwald, offene Heidelandschaften und entlang des spektakulären Kraterrands bis zum Socialist Peak (4.566 m). Atemberaubende Ausblicke, eine vielfältige Tierwelt wie Büffel, Zebras und Giraffen sowie deutlich weniger Besucher machen den zweithöchsten Berg Tansanias zu einem besonderen Abenteuer.

Mehrwert für Reisende

Neben der sportlichen Herausforderung und dem Naturerlebnis vermittelt die Wanderreise auch Einblicke in die Kultur und Geschichte der Region. Für die Chagga, die am Fuß des Berges leben, ist er seit Jahrhunderten ein heiliger Ort, umrankt von Mythen. Noch heute prägen ihre Traditionen, Geschichten und die herzliche Gastfreundschaft das Erlebnis. Wer diese Hintergründe kennt, reist nicht nur in eine beeindruckende Landschaft, sondern begegnet auch der kulturellen Seele Tansanias.

Bewaffneter Parkranger/Safariguide zur Sicherheit

In den Gebieten, in denen wir auf Großwild (z. B. Büffel, Elefanten etc.) treffen können, wird uns auf den Etappen zu unserer Sicherheit ein ausgebildeter, erfahrener und bewaffneter Parkranger oder Safariguide begleiten. Er kennt sich mit der afrikanischen Wildnis hervorragend aus, kann Spuren lesen, Geräusche deuten und entdeckt mit seinem geschulten Auge Tiere, wo Du keines vermuten würdest. Dabei ist er in der Lage die jeweilige Situation entsprechend einzuschätzen und bestmöglich für Deine Sicherheit zu sorgen. Sein Wissen gibt er Dir dabei gern weiter und spannende Tierbeobachtungen sind Programm! Seinen Anweisungen ist zu Deiner eigenen Sicherheit jedoch stets Folge zu leisten.

Unsere Begleitmannschaft

Nur wenige Kilimanjaro Anbieter leisten es sich, vor Ort mit einem deutschsprachigen Bergführerteam zu arbeiten. Wir sind jedoch der Ansicht, dass schon allein die Sprache einen wesentlichen Qualitätsaspekt darstellt. So werden alle unsere Tansaniareisen von unserem deutschsprachigen Partner vor Ort organisiert und teilweise auch deutschsprachig geführt. Darüber hinaus sind alle Träger, Guides und Köche der Kilimanjaro Besteigung versichert, enstprechend ausgerüstet und versorgt. Weiterbildungen in Erster Hilfe und Höhenmedizin gehören zum Standard. Ein wesentlicher Aspekt jeder Bergfahrt dieses Charakters sind zufriedene Träger und Köche. Wenn der Lohn stimmt, dann läuft sehr vieles zusätzlich oder von selbst. Entsprechend ist unser Partner auch nicht der günstigste vor Ort, für uns aber dennoch goldrichtig.

Höhenprobleme am höchsten Berg Afrikas

Die meisten Gipfelaspiranten scheitern aufgrund mangelnder Akklimatisation oder weil sie verschiedene Fehler in der Höhe machen. Dazu gehört auch die Wahl sehr kurzer Routen mit wenigen Tagen am Berg und in der Höhe. Ein langsamer, stetiger Höhengewinn über mehrere Tage ist wissenschaftlich erwiesen der beste Weg, um deinem Körper die nötige Zeit zur Anpassung zu geben. Das Ergebnis? Eine deutlich höhere Gipfel-Erfolgsquote im Vergleich zu schnelleren Routen.

Unsere Führer achten daher besonders darauf, dass das Aufstiegstempo auf den einzelnen Etappen nicht zu schnell ist und sie tatsächlich auch langsam unterwegs sind, um dem Körper die Anpassungszeit zu geben, die er braucht. Mit einem überlegten Tourenverlauf stehen die Gipfelchancen auf den von uns angebotenen Touren bei nahezu 100 %. Wenn Du Dich bereits vorab akklimatisieren möchtest, empfehlen wir Dir von zuhause aus vor Abreise ein Höhentraining mit Hypoxiezelt zu absolvieren. Gerne beraten wir Dich und geben Dir Empfehlungen.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

2.601 kg pro Person

Für den Flug rechnen wir mit dem Durchschnitt der angebotenen Strecken.

24 kg Transport
14 kg Aktivität
200 kg Unterkunft
2.333 kg Flug
30 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Trekking & Expeditionen

+49 7344 929144 200

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Wieviel Trinkgeld sollte ich für die Tansania-Reise einkalkulieren? Und kann ich Geschenke mitbringen?

Trinkgelder sind nicht selbstverständlich und kein Muss. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen, Trinkgelder geben zu müssen - es sollte gern geschehen. Auch in Tansania, obwohl sich hier eine richtige Trinkgeldkultur entwickelt hat. Trinkgelder sind ein großes Thema in Tansania und werden als Teil des Lohnes gesehen. Zum einen sind Trinkgelder für die Einheimischen ein Zeichen der Wertschätzung für eine gut erledigte Arbeit. Zum anderen können sie ihr Einkommen damit noch etwas aufbessern und auch saisonale Zeiten, in denen nichts verdient werden kann, besser überbrücken.

Die Löhne in Tansania sind meist sehr niedrig und oft auch saisonal begrenzt. Viele sind auf zusätzliche Einnahmen wie Trinkgelder angewiesen, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien bestreiten zu können. Unsere Trekking-Mannschaft vor Ort ist zwar versichert, hat ordentliche Arbeitsbedingungen und wird anständig und überdurchschnittlich gut bezahlt, freut sich aber dennoch sehr über ein Trinkgeld, wenn Service und Qualität gestimmt haben. Warst Du nicht zufrieden und möchtest kein oder weniger Trinkgeld geben, solltest Du der Mannschaft dann aber auch mitteilen, warum Du nicht zufrieden warst.

Möchtest Du gern ein Trinkgeld geben, kannst Du Dich bei der Höhe an den folgenden Beträgen orientieren (Angaben pro Tag und pro Gruppe, nicht pro Teilnehmer!)

  • Verantwortlicher Guide: 15 – 25 USD

  • Assistenz Guide: 10 – 20 USD

  • Koch: 10 – 15 USD

  • Träger mit Zusatzaufgaben: 8 – 12 USD

  • pro Träger: 6 – 10 USD

Am Mount Meru haben wir 3 Träger pro Teilnehmer, am Kilimanjaro 4 Träger pro Teilnehmer dabei, außerdem einen verantwortlichen Guide sowie einen Koch. Ab 2 Teilnehmern zusätzlich einen Assistenz Guide (ab 5 Teilnehmern 2 Assistenz Guides, ab 7 Teilnehmern 3 Assistenz Guides). Bei Einzelführungen müssen wir aufgrund der umfangreichen Ausrüstung 6 - 7 Träger einkalkulieren. Sollten wir am Gate Übergewicht haben, werden wir einen zusätzlichen Träger engagieren statt das Übergewicht auf die vorhandenen Schultern zusätzlich zu verteilen.

Einige Träger haben Zusatzaufgaben, wie z. B. die Funktion eines Waiters (Tisch decken, Essen servieren usw.), eines Assistenzkochs, die Koordination beim Campaufbau oder dass die Toilette täglich gereinigt wird. Auch werden uns an den Gipfeltagen unter Umständen zusätzlich zu den Guides ein bis zwei Summitporter begleiten, die einspringen können, falls Du Unterstützung beim Rucksacktragen benötigen solltest. Diese Punkte sollten beim Trinkgeld mit berücksichtigt werden.

Aufgrund der Nationalparkbestimmungen und der Möglichkeit auf Großwild zu stoßen wird uns am Mount Meru ein bewaffneter Nationalpark Ranger zu unserer Sicherheit begleiten. Für diesen können ca. 50 USD pro Gruppe insgesamt einkalkuliert werden.

Die Trinkgeld-Verteilung sollte von der Gruppe gemeinsam am Ende der Tour bzw. am Nationalpark-Ausgang vor versammelter Mannschaft erfolgen. Wenn Du zwei Berge besteigst (Mount Meru und Kilimandscharo) beachte, dass das Begleitteam an beiden Bergen unterschiedlich sein kann. Daher sollte die Verteilung separat erfolgen - für das Mount Meru Team nach dem Mount Meru und für das Kilimandscharo Team nach dem Kilimandscharo.

Bring das Trinkgeld bereits von zuhause in USD mit. Vor Ort kannst Du am Geldautomaten nur Tansanische Schillinge abheben, keine USD. Achte bei der Mitnahme von USD darauf, dass in Tansania nur Scheine mit einer Prägung ab 2010 akzeptiert werden. Ältere Noten werden nicht akzeptiert und sind für die Crew wertlos.

Nimm möglichst kleine Banknoten in USD und am besten auch ein paar Briefumschläge mit, so dass Du jedem Beteiligten sein Trinkgeld zukommen lassen kannst. Sollte das nicht möglich sein, dann kann das Trinkgeld im Beisein der gesamten Mannschaft auch dem Bergführer übergeben werden. Der Mannschaft sollte dabei der individuelle Betrag für jeden einzelnen mitgeteilt werden.

Auch Ausrüstungsgegenstände oder ein Bier zum Abschluss sind zusätzlich gern gesehen. Wenn Du vor Deiner Abreise nach Tansania noch Platz in Deiner Reisetasche hast und Ausrüstungsgegenstände oder (Berg-)Bekleidung/Schuhe, die noch gut sind, die Du aber nicht mehr brauchst, nimm sie bitte mit und gib sie unserem Partner vor Ort. Er verteilt die Sachen an sein Team und ihre Angehörigen - sie werden es Dir danken und es ist nicht selten, dass Du später das eine oder andere auf Fotos mit der Mannschaft wiederentdeckst.

Außerdem gilt für Hotels oder Safarianschlüsse:

  • Safari Guide: 20 - 30 USD (pro Gruppe)

  • Fahrer (zum Hotel): 5 USD (pro Gruppe)

  • Hotels und Lodges: 5 USD pro Gast pro Tag in die Tipping Box, wovon auch die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren.

Bei Ausflügen zu lokalen Schulen, Waisenhäusern und Dörfern sei lieber zurückhaltend. Die Verteilung von Süßigkeiten, Geschenken und vor allem Bargeld lernt den Bewohnern und vor allem den Kindern das Betteln. Unterstütze besser die lokale Schule, soziale Projekte oder den Verkauf lokal hergestellter Waren. Wenn Du den Kindern beim Besuch in der örtlichen Schule dennoch eine Freude machen möchtest, spricht nichts dagegen kleine Geschenke in Form von Schulbedarf wie Kugelschreiber, Buntstifte, Blöcke etc. für sie mitzubringen. Auch Fußbälle kommen bei den Kindern immer gut an. Wenn Du etwas für sie mitbringst, gibst Du es am besten dem Lehrer, damit er es gerecht verteilt. Weder Geschenke noch Geldspenden sind jedoch als „Muss“ zu verstehen und sollten von Herzen kommen. Unser Partner vor Ort hilft Dir gern bei diesem Thema, da er genau weiß, wo die Zuwendung auch tatsächlich dort ankommt wo sie soll.

Ich möchte das Visum vorab beantragen. Was benötige ich dafür?

Für die Einreise nach Tansania ist es problemlos möglich das Visum vor Ort am Flughafen einzuholen. Du benötigst dafür lediglich Deinen Reisepass und 50 USD in bar.

Selbstverständlich kannst Du aber auch bereits im Vorfeld ein Online-Visum über die Webseite der Tansanischen Botschaft in Berlin beantragen. Das ist etwas aufwendiger, spart Dir vor Ort aber Zeit am Flughafen.

Beim Ausfüllen des Online-Formulars wirst Du nach den Adressdaten des Veranstalters (Local Host) sowie nach Deiner Unterkunft gefragt. Für letzteres gilt immer das erste im Reiseplan vorgesehene Hotel. In welcher Unterkunft Du als erstes übernachtest, findest Du in Deinen Reiseunterlagen, die Anschrift kannst Du über Google schnell ermitteln.

Für den Local Host kannst Du folgende Daten eingeben:

Selbst wenn Du hier nichts eingibst und den Punkt überspringst, wirst Du das Visum erhalten, da es auch Reisende gibt, die bei der Einreise tatsächlich noch keine gebuchte Agentur haben.

Wenn alles ausgefüllt, Deine Sicherheitsabfrage generiert (für späteren Zugriff auf den Bearbeitungsstatus) und die Visagebühr von 50 USD per Kreditkarte bezahlt ist, schließt Du den Antrag ab und erhältst eine Bestätigungsmail mit Deiner Application-ID. Der Antrag ist erfolgreich eingegangen und nun heißt es warten. Die Visabearbeitung dauert ca. 4 Wochen. Du erhältst das Visum per Email - einfach ausdrucken und Deinen Reiseunterlagen hinzufügen. Rückt Deine Reise näher und Du hast noch keine Visaerteilung erhalten, rufe bei der Botschaft an, um den Prozess anzuschieben.

Kann ich mein Mobiltelefon im Ausland außerhalb der EU nutzen?

Je nach Mobilfunkvertrag und aufgrund unterschiedlicher Roaming-Konditionen kann die Nutzung Deines Smartphones im Ausland außerhalb der EU zu hohen Kosten führen. Daher solltest Du Dich vor Deiner Abreise über die Bedingungen Deines Mobilfunkanbieters über Roaming-Optionen oder Datenpässe für die Nutzung im Nicht-EU-Ausland informieren, wenn Du Dein Handy während Deiner Reise nutzen möchtest. Weitere Möglichkeiten sind:

WLAN Nutzung:

Im Hotel, vor allem in größeren Städten und Ortschaften, hast Du in der Regel WLAN, welches Du für Emails und WhatsApp nutzen kannst.

eSIM und Prepaid Karten:

Du kannst in Deinem Reiseland meist lokale Prepaid-Karten kaufen und mit Deinem Mobil- oder Smartphone nutzen. Um jedoch vor Ort wertvolle Zeit für die Beschaffung zu sparen, empfehlen wir Dir - sofern Du ein eSIM kompatibles Handy hast - stattdessen eine eSIM online zu kaufen und mit Deinem Handy zu verknüpfen. Hier haben wir gute Erfahrung mit den Anbietern Saily, Ubigi und Travel Vodafone gemacht. Du kannst den gewünschten Tarif für Dein Reiseland bereits zuhause vor Abreise auf der Webseite buchen und über eine App bzw. die Einstellungen Deines Handys steuern. Sobald Du die Karte dann im Reiseland aktiviert hast, kannst Du Dich mit dem zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz verbinden, mobile Daten nutzen und Anrufe tätigen.

Beachte, dass Du in den Bergregionen Deines Reiselandes dennoch generell häufig keinen Empfang haben wirst. Auch steht Dir in aller Regel kein Strom zum Wiederaufladen zur Verfügung, weshalb Du entsprechend Powerbanks oder ein Solarpanel mitnehmen musst.

Kosten und Planung einer Kilimanjaro Besteigung

Wenn du den Kilimandscharo besteigen möchtest, solltest du nicht nur auf den Preis achten. Ein vermeintliches Sonderangebot für 1.890 € sagt oft mehr über die Tour und den Veranstalter aus, als man denkt.

Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg deiner Tour.

1. Zähle die Tage am Berg

Wenn du den Kili besteigen möchtest, solltest du nicht nur auf den Preis achten. Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg deiner Tour, angefangen bei einer guten Vorbereitung bis hin zu den richtigen Bedingungen am Berg.

Ein 5.895 Meter hoher Berg lässt sich ohne Anpasung an die Höhe nicht schnell besteigen. Viele unterschätzen das und müssen bereits früh, spätestens am Stella Point aufgeben und abbrechen. Für ein Höhenhirn- bzw. ein Höhenlungenödem ist Tansania nicht der beste Ort!

Kurze Reiseangebote mit 5 - 6 Tagen am Berg solltest Du daher grundsätzlich kritisch betrachten!

Empfehlenswert sind Trekkings mit längeren Aufstiegsrouten ab sieben Tagen am Berg. Besonders sinnvoll ist es, sich vorher am Mount Meru zu akklimatisieren, vor allem wenn die Zeit am Kili darunter liegt. Dein Körper erhält dadurch die dringend benötigte Zeit, um sich an die Höhe anzupassen. Mehr Tage am Berg haben selbstverständlich Auswirkungen auf die Kosten. Kürzere Routen wie die Marangu Route eignen sich aber nur dann, wenn du bereits vorakklimatisiert anreist, zum Beispiel durch gezieltes Höhentraining zuhause.

2. Verpflegung

Auch die Verpflegung spielt eine entscheidende Rolle. Gute und frische Mahlzeiten tragen wesentlich zur Gesundheit, zur Moral und damit auch zum Erfolg bei. Dafür braucht es mehr Logistik und Personal für den Transport, was die Kosten beeinflusst, am Ende aber einen spürbaren Unterschied macht. Ein starkes und gut versorgtes Team mit Bergführern und Trägern ist die beste Grundlage für ein gelungenes Gipfelerlebnis.

3. Zelt oder Hütte

Beim Übernachten zeigt sich, dass gute Zeltcamps oft die angenehmere Wahl sind. Sie bieten mehr Ruhe und Flexibilität als die häufig überfüllten Hütten. Auch hygienische Gründe können für ein Zeltcamp sprechen. Der organisatorische Aufwand ist zwar deutlich größer und mit der Verwendung einer guten und umfangreichen Ausrüstung letztlich teurer, doch die Erfahrung, direkt inmitten der Natur zu schlafen, macht diesen Aufwand mehr als wett. Darum verzichten wir z.B. auch auf die Marangu Route.

4. Die Begleitmannschaft

Ganz wesentlich für den Erfolg ist die Begleitmannschaft. Erfahrene lokale Bergführer kennen den Weg, wissen worauf es ankommt und achten auf deine Sicherheit. Köche sorgen für Energie und Stimmung, und Träger transportieren das Gepäck und bereiten die Camps vor. Damit alle gemeinsam ans Ziel kommen, braucht es gute Ausrüstung, ausreichend Verpflegung und faire Bedingungen. Diese Faktoren tragen entscheidend zum Gelingen bei, auch wenn sie oft im Hintergrund bleiben.

5. Hotels in den Städten

Auch die Wahl der Unterkunft in Moshi und Arusha vor und nach der Besteigung wirkt sich auf den Gesamtpreis aus. Es gibt einfache, günstigere Hotels sowie komfortablere Häuser in besserer Lage. Wichtig ist, dass die im Angebot genannten Hotels tatsächlich den Unterkünften entsprechen, in denen übernachtet wird. In der Praxis kommt es vor, dass Veranstalter mit einem sehr guten Hotel werben, die Gäste am Ende aber in einem einfacheren Haus untergebracht werden. Entscheidend für eine gelungene Reise ist daher eine transparente Kommunikation und die Verlässlichkeit, dass die angebotene Unterkunft auch der Realität entspricht.

6. Hin- und Rückflug

Zur Planung gehört außerdem der Flug. Die Flugpreise nach Tansania schwanken je nach Saison und Verfügbarkeit. Flugzeiten und anstrengende Umstiege spielen ebenfalls eine Rolle. Gute Veranstalter kommunizieren die Kosten und Verbindungen bereits im Vorfeld transparent, damit du genau weißt, womit du rechnen kannst. So gibt es keine Überraschungen und du kannst die Reise von Anfang an verlässlich kalkulieren.

Eine Besteigung des Kilimandscharo ist letztlich mehr als nur ein sportliches Abenteuer.
Sie gelingt dann, wenn Sicherheit, Qualität und Respekt selbstverständlich zusammenspielen.
Für dich selbst, für das gesamte Team und für den Berg.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Kili Besteigung?

Der Kilimandscharo kann ganzjährig bestiegen werden, die besten Bedingungen findest du jedoch in den Trockenzeiten. Optimal sind die Monate von Januar bis März und Juni bis Oktober. In diesen Phasen sind die Wege meist trocken, die Temperaturen angenehm und die Sicht auf die umliegende Landschaft besonders klar.

Klimatabelle und beste Reisezeit

Welche Ausrüstung benötige ich für den Kili?

Bei einer Trekkingtour auf den Kili wanderst Du durch verschiedene Klimazonen. Deshalb ist die richtige Ausrüstung entscheidend. Im Regenwald brauchst du leichte, atmungsaktive Kleidung, in höheren Lagen gute Isolationsschichten, eine warme Daunenjacke und gute Handschuhe. Wichtig sind auch feste Bergschuhe der Kategorie B. Die allermeisten Artikel haben Wanderer normalerweise ohnehin bereits im Schrank. Ergänzend brauchst Du einen guten Schlafsack bis -20°C Komfortbereich (wir verleihen kostengünstig solche Schlafsäcke), eine gute Isomatte, Trinkflasche und Isoflasche für ausreichend Flüssigkeit (mind. 2 L) sowie eine Stirnlampe.

Unsere durchdachte Packliste sorgt dafür, dass du für alle Wetterlagen bestens vorbereitet bist und dich voll auf dein Abenteuer konzentrieren kannst. Mit der Buchung erhältst Du von uns eine solche Liste mit detaillierten Empfehlungen.

Wie fit muss ich für die Besteigung sein?

Mit einer normalen Grundfitness und etwas Training ist die Besteigung für alle Bergsteiger machbar. Wichtig ist vor allem die Ausdauer und ein langsamer Aufstieg. In unseren Reisebeschreibungen für die jeweiligen Aufstiegsrouten werden die jeweiligen Anforderungen sehr gut beschrieben. Wir beraten Dich aber auch gern telefonisch, wenn Du Dir unsicher bist.

Die beste Akklimatisationstaktik für eine Kilimanjaro Besteigung

Climb high – sleep low – dieser bewährte Grundsatz in der Akklimatisationstaktik lässt sich bei einer Kilimandscharo Besteigung nur eingeschränkt umsetzen. Schließlich führt der Weg nahezu kontinuierlich bergauf, sodass echte sleep-low-Phasen fehlen.

Genau hier liegt der große Vorteil einer vorherigen Besteigung des Mount Meru. Mit 4.562 Metern ist er der zweithöchste Berg Tansanias und bietet ideale Bedingungen, um den Körper schrittweise an die Höhe zu gewöhnen. Der Aufstieg ist behutsam und die Übernachtungshöhen sind so gewählt, dass sie dem Prinzip einer optimalen Akklimatisation entsprechen. Im Grunde vergleichbar mit alpinen Touren.

  • 1. Nacht – Miriakamba Hütte (2.514 m): Auf dieser Höhe treten in der Regel keine Höhenprobleme auf. Dennoch bereitet die Übernachtung den Körper optimal auf die nächste Etappe vor.

  • 2. Nacht – Sattelhütte (3.570 m): Hier setzt der erste wichtige Akklimatisationsreiz ein. Manche spüren leichte Kopfschmerzen oder schlafen unruhiger – typische Anpassungsreaktionen.

  • Gipfeltag – Mount Meru (4.562 m): Diese Höhe entspricht bereits dem Barafu Camp, dem höchsten Lager bei der Kilimanjaro Besteigung. Nach dem Gipfelerfolg erfolgt ein Abstieg um etwa 1.000 Höhenmeter – ganz im Sinne von Climb high – sleep low.

  • 3. Nacht – erneut Sattelhütte (3.570 m): Eine weitere Nacht auf dieser Höhe vertieft den Anpassungseffekt. Vergleichbar mit unseren Alpen-Erfahrungen auf 4.000ern sind hier Höhenprobleme fast ausgeschlossen.

  • Abstieg ins Tal: Vor dem eigentlichen Trekking auf den Kilimandscharo folgt eine letzte Übernachtung im tieferen Bereich – der Körper erholt sich, während die zuvor gesetzten Akklimatisationsreize nachhaltig wirken.

Der entscheidende Unterschied: Wer den Mount Meru vorschaltet, hat dem Organismus bereits 4 - 5 Tage Zeit zur Höhenanpassung gegeben. Der Körper hat die Prozesse in Gang gesetzt, die ihn beim anschließenden Aufstieg entlasten. Jeder Kilimanjaro Besteiger steigert damit die Erfolgschancen erheblich.

Wer vor einer Kilimanjaro Besteigung den Mount Meru besteigt - trinkt am Gipfel des Kilimanjaro sehr sicher genüsslich ein Bier

(Hans Honold, mehrfacher Expeditionsleiter mit Achttausender Erfahrung)

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.

  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!

  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Warum ist unsere Gipfelerfolgsquote am Kilimandscharo so hoch?

Eine Besteigung des Kilimandscharo ist für viele Bergsteiger ein Lebenstraum. Doch nicht jeder erreicht tatsächlich den Uhuru Peak (5.895 m), den höchsten Punkt Afrikas. Über alle Routen und Anbieter hinweg liegt die durchschnittliche Gipfelerfolgsquote bei etwa 70 %. Dabei ist zu beachten, dass manche Statistiken bereits das Erreichen des Stella Point (5.756 m) als Gipfelerfolg werten, obwohl sich der eigentliche Hauptgipfel noch einige Höhenmeter entfernt befindet.

Bei Alpine Welten verfolgen wir einen anderen Anspruch: Unser Ziel ist es, unsere Gäste sicher, gut vorbereitet und mit den bestmöglichen Voraussetzungen bis auf den Uhuru Peak zu begleiten. Unsere überdurchschnittlich hohe Gipfelerfolgsquote ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis einer durchdachten Tourenplanung, erfahrener Bergführer und vieler kleiner Details, die am Ende den entscheidenden Unterschied machen.

Der wichtigste Erfolgsfaktor: Zeit für die Höhenanpassung

Der häufigste Grund, warum Bergsteiger den Gipfel nicht erreichen, ist nicht mangelnde Fitness, sondern eine unzureichende Akklimatisierung. Der Körper benötigt Zeit, um sich an die dünne Höhenluft anzupassen. Genau deshalb planen wir unsere Kilimandscharo-Reisen so, dass die Höhenanpassung optimal unterstützt wird.

Unsere Lemosho-Route haben wir bewusst um einen zusätzlichen Tag verlängert. Von anfänglich 64 % Gipfelerfolgsquote konnten wir diese dadurch auf 96 % steigern. 2025 haben sogar 100 % unserer Gäste den Uhuru Peak mit dieser Tourenplanung erreicht. Der weitere Akklimatisationstag hat die Anpassung des Körpers an die Höhe deutlich verbessert und die Chancen auf einen erfolgreichen Gipfeltag gesichert.

Auch auf den kürzeren Routen wie Machame, Umbwe oder Rongai setzen wir konsequent auf eine Vorakklimatisierung am Mount Meru. Dort verbringen unsere Gäste anders als üblich zwei Nächte auf rund 3.500 Metern Höhe und sammeln bereits wichtige Höhenanpassung, bevor die Kilimandscharo-Besteigung beginnt. Diese Vorbereitung schafft beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Gipfelversuch - und bietet zudem ein zusätzliches Bergerlebnis.

Erfahrene Bergführer statt möglichst wenig Personal

Die Qualität eines Expeditionsteams zeigt sich vor allem am Gipfeltag. Deshalb setzen wir auf ein außergewöhnlich gutes Betreuungsverhältnis.

Bereits ab zwei Teilnehmern begleiten zwei ausgebildete lokale Bergführer unsere Gruppen. Ab fünf Gästen sind drei Bergführer im Einsatz, ab sieben Teilnehmern vier. Dadurch kann jederzeit individuell auf das Tempo, den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse jedes einzelnen Gastes eingegangen werden.

Viele Veranstalter arbeiten mit deutlich weniger Bergführern und übertragen Führungs-Aufgaben auf sogenannte Summit Porter. Diese leisten zwar wertvolle Unterstützung beim Transport und auf der Tour, verfügen jedoch meist nicht über die bergführerische Ausbildung und Erfahrung, um Gruppen eigenverantwortlich in großer Höhe zu führen oder Anzeichen einer Höhenkrankheit fachgerecht zu beurteilen.

Unsere erfahrenen Bergführer erhöhen deshalb nicht nur die Chancen auf den Gipfelerfolg, sondern sorgen vor allem für ein Höchstmaß an Sicherheit.

Kleine Gruppen ermöglichen individuelle Betreuung

Je kleiner eine Gruppe, desto besser lässt sich auf jeden einzelnen Teilnehmer eingehen. Deshalb reisen wir bewusst in überschaubaren Gruppen.

Unsere eingespielten Teams kennen sich seit vielen Jahren, jeder übernimmt klar definierte Aufgaben und die gesamte Organisation am Berg funktioniert effizient und ruhig. Das schafft Vertrauen und ermöglicht eine individuelle Betreuung während der gesamten Expedition.

Gerade in großer Höhe entscheiden oft kleine Anpassungen des Tempos, zusätzliche Pausen oder eine angepasste Tagesplanung darüber, ob ein Gipfelversuch erfolgreich verläuft.

Gute Verpflegung stärkt den Körper

In großer Höhe arbeitet der Körper auf Hochtouren. Deshalb legen wir großen Wert auf eine ausgewogene, frische und hygienisch einwandfreie Verpflegung. Unsere Köche bereiten täglich frische Mahlzeiten zu, die reich an Energie und Nährstoffen sind. Obst und Gemüse werden gründlich gereinigt, hohe Hygienestandards eingehalten und das Trinkwasser mit einem professionellen Katadyn-Expeditionsfilter aufbereitet.

So reduzieren wir das Risiko von Magen-Darm-Erkrankungen erheblich. Wer gesund bleibt und ausreichend Energie aufnehmen kann, hat deutlich bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Gipfeltag.

Auch unsere gesamte Crew wird hochwertig versorgt. Denn nur ein motiviertes und leistungsfähiges Team kann unsere Gäste optimal unterstützen.

Erholung ist Teil des Erfolgs

Die Regeneration zwischen den Etappen ist ein oft unterschätzter Faktor einer erfolgreichen Kilimandscharo-Besteigung.

Wir stellen unseren Gästen robuste und großzügige Expeditionszelte, ein warmes und gemütliches Küchenzelt sowie ein eigenes Toilettenzelt zur Verfügung. Dieses wird täglich gereinigt und bietet deutlich mehr Komfort und Privatsphäre als die öffentlichen Anlagen auf dem Berg.

Wer besser schläft, sich wohler fühlt und sich zwischen den Etappen gut erholen kann, startet ausgeruhter in den nächsten Tag – ein entscheidender Vorteil in großer Höhe.

Sicherheit steht immer an erster Stelle

Ein hoher Gipfelerfolg darf niemals auf Kosten der Sicherheit gehen.

Unsere Bergführer beobachten während der gesamten Tour aufmerksam den Gesundheitszustand aller Teilnehmer und treffen Entscheidungen mit der notwendigen Erfahrung und Verantwortung.

Zusätzlich ist unser Partner vor Ort Mitglied bei Flying Doctors Tanzania sowie Kilimanjaro SAR. Im Notfall können dadurch medizinische Versorgung und eine mögliche Rettung per Hubschrauber deutlich schneller organisiert werden.

Wir entwickeln unsere Reisen kontinuierlich weiter

Erfahrung bedeutet für uns nicht Stillstand. Nach jeder Expedition analysieren wir gemeinsam mit unseren Bergführern den Tourenverlauf und optimieren unsere Abläufe kontinuierlich.

Wenn wir erkennen, dass eine Änderung den Komfort, die Sicherheit oder die Gipfelchancen verbessert, setzen wir diese konsequent um. So entwickeln sich nicht nur unsere Kilimandscharo-Reisen Jahr für Jahr weiter.

Qualität statt Einsparungen

Nicht alle Kilimandscharo-Reisen werden nach denselben Qualitätsstandards durchgeführt. Unterschiede zeigen sich häufig bei der Größe der Gruppen, dem Verhältnis von Bergführern zu Teilnehmern, der Ausstattung, der Verpflegung oder den Arbeitsbedingungen der lokalen Crews.

Wir investieren bewusst in eine gute Betreuung, ausreichend qualifizierte Bergführer, hochwertige Ausrüstung, faire Arbeitsbedingungen und eine sorgfältige Organisation. Diese Qualitätsphilosophie verursacht zwar höhere Kosten, schafft jedoch die Grundlage für das, was unseren Gästen am wichtigsten ist: eine sichere Reise, ein außergewöhnliches Bergerlebnis und die bestmöglichen Chancen, den Uhuru Peak, den höchsten Punkt Afrikas, erfolgreich zu erreichen.

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.