Alpine Welten
Skidurchquerungen

Die Urner Haute Route | Von Andermatt nach Engelberg

Auf des "Skiers Haute Route" von Süd nach Nord

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Verfügbare Reisetermine

Verfügbare Reisetermine 3 Termine
🇨🇭 5 Tage ab 1.359,00 € min. 4, max. 6 Personen Termin wählen

Eine der schönsten und steilsten Skidurchquerungen der Schweiz 

Die Urner Haute Route führt auf einer spektakulären Route von Andermatt nach Engelberg. Dabei durchqueren wir einen der einsamsten Landstriche der schneereichen Zentralschweiz. Die 5-tägige Route von Süd nach Nord hat zudem den Vorteil, dass wir mit der Sonne aufsteigen und nahezu täglich phantastische nordexponierte Skihänge mit spektakulärer Länge befahren können. Aus diesem Grund hat die Urner Haute Route auch den Beinamen "The Skiers Haute Route". Die Chance auf täglichen Pulverschneegenuss ist besonders hoch und lässt das Herz jedes Skibergsteigers höher schlagen.

 

Was diese Reise besonders macht

  • Eindrückliche Übergänge und Pässe
  • Abfahrtsgenuss in nordseitigen Hängen
  • Sehr lange Abfahrten bis 1.800 Höhenmeter
  • Einsam und ursprünglich
  • Kleine Gruppe mit maximal 6 Personen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Erhebliche Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 720 - 1.450 Hm 700 - 1.900 Hm
Gehzeit 3 - 7 h
Anstieg mit Steigeisen / Klettern UIAA II
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Skitouren

5 Technik: S = schwierig ab 40°

Schwierige Skitouren mit einer Steilheit ab 40°. Bei einem Ausrutschen im Auf- und Abstieg sind längere Rutschwege möglich, die in Steilstufen abbrechen. Eine Seilsicherung ist hier teilweise notwendig. Steilhänge bergen viele Hindernisse und erfordern eine ausgereifte und sichere Fahrtechnik. Engpässe sind lang und steil. Kurzschwingen ist für Könner noch möglich. Für den Aufstieg sind SICHERE Spitzkehren nötig. Aufstiege über Steilstellen werden häufig mit Steigeisen und Pickel begangen. Du bezeichnest Dich als hervorragenden Skifahrer bei allen Schneebeschaffenheiten.

Ernsthaftigkeit

4 Groß / Herausfordernde alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend große objektive Gefahren, welche, durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Steinschlag, Eisschlag, Gletscherspalten und Lawinengefahr beeinflusst werden. Hinzu kommen Höhenprobleme, schlechte Erreichbarkeit, z.B. im Falle einer Rettung. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch an vielen Stellen nicht möglich, oder nur mit großem Aufwand zu realisieren.

Alpine Erfahrung

4 Erhebliche Alpine Erfahrung

Du verfügst über Erfahrung aus zahlreichen eigenständigen oder geführten Touren in dieser alpinen Sportart. Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln bist Du gut vertraut. Du kannst mögliche alpine Gefahren erkennen und beurteilen.

Fels, Eis & Sicherung
Große Grate wie Matterhorn-Hörnligrat, Biancograt oder Mont-Blanc-Überschreitung, Alpinklettern im VI. Grad, Eisklettern im Vorstieg, Expeditionen auf Siebentausender wie Pik Lenin oder Muztagh Ata
Ski/Board
Skihochtouren auf Viertausender, steile Abfahrten über 35°, Freeriden in hochalpinem Gelände, Skibesteigungen wie der Elbrus
Wandern & Trekking
Lange Höhentrekkings über vergletscherte Pässe, Schneeschuhtouren in steilem, lawinengefährdetem Gelände
Polar & Arktis
Durchquerung des grönländischen Inlandeises, Expeditionen zum Südpol oder auf den Mount Vinson

Cross-Tipp

Am Matterhorn zählt Klettern im Fels mit Bergschuhen mehr als Gletschererfahrung. Beim Eisklettern hilft Dir die Vorstiegserfahrung aus dem Fels; Eisschrauben und die Beurteilung des Eises lernst Du aber eigens.

Geplanter Reiseablauf

5 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Regulär 10.00 Uhr, Altdorf
Reiseende der Gruppe
Voraussichtlich 16.00 Uhr, Altdorf
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag

Mit der Schweizer Bahn nach Realp und Aufstieg zur Albert-Heim-Hütte

Unser etwas ungewöhnlicher Treffpunkt für die Haute Route ist am späten Vormittag am Bahnhof in Altdorf. Hier erwartet Dich unser Bergführer für die Urner Haute Route. Mit der Schweizer Bahn schlängeln wir uns zunächst ins Urserental nach Andermatt hinauf und fahren weiter nach Realp zu unserer Endstation. Von hier ziehen wir mit Ski unsere Spur über die verschneite Furkapass-Straße hinauf zur Ochsenalp und weiter zur neu erbauten Albert-Heim-Hütte (2.543 m), unserem heutigen Tagesziel.

Höhenmeter 900 Hm
Gehzeit 3 h
Unterkunft Albert Heim Hütte
Technik S = schwierig ab 40°
Verpflegung Abendessen
2. Tag

Zum Lochberg (3.078 m) und weiter zur Chelenalphütte

Früh morgens beginnen wir unsere nächste Etappe zunächst mit einer kurzen Abfahrt im Schein der Stirnlampen zum Fuß des Lochbergs. Die Sunnig Berge lassen wir links liegen und steigen südseitig bis zur Winterlücke hinauf. Die Ski werden jetzt auf dem Rucksack verstaut. Mit Steigeisen und Pickel steigen wir zu Fuß durch das Couloir zum Nordwestgipfel des Lochbergs. Nur wenig später erreichen wir die spitze Felsnadel des Lochbergs mit 3.039 m Höhe. Hier genießen wir unsere wohlverdiente Mittagspause und freuen uns an der prächtigen Rundumsicht auf Sustenhorn, Dammastock und im Westen auf den mächtigen Galenstock. Noch viel mehr freuen dürfen wir uns aber jetzt beim Tiefblick auf den zugefrorenen Göscheneralpsee. Rund 1.200 Höhenmeter tiefer gelegen wartet auf dieser Abfahrt bei guten Bedingungen traumhafter Pulverschnee. Der nordost exponierte Hang ist weit und mit mittelsteilen Passagen und einigen Mulden abwechslungsreich zugleich. Das Abfahrtsvergnügen endet nahe der Staumauer auf 1.792 m. Von hier steigen wir wieder auf, zunächst am See entlang und später über das Tal zur urigen Chlenenalphütte auf 2.350 m. Sollte Remo, der Hüttenwirt, hier nicht da sein, dann kochen wir selbst.

Höhenmeter 1.450 Hm 1.670 Hm
Gehzeit 7 h
Unterkunft Chelenalphütte
Technik S = schwierig ab 40°
Verpflegung Halbpension
3. Tag

Zum Sustenhorn (3.503 m) und weiter zum Sustenpass

Höhepunkt der Urner Haute Route ist sicher die Besteigung des Sustenhorns. In der Früh ziehen wir mit zahlreichen Spitzkehren steil unsere Spur über den Brunnenfirn hinauf zum Sustenlimi (3.078 m). Gemütlich geht es nun weiter zum Sustenhorn (3.503 m), wo sich uns ein grandioser Ausblick auf das Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Finsteraarhorn eröffnet. Selbst bis zum Matterhorn reicht der Blick. Eine weitere traumhafte Abfahrt erwartet Dich jetzt auf der Abfahrt über den Steingletscher hinunter zum Sustenpass. Spaltenzonen und imposante Seracs werden dabei elegant umfahren, bis wir an der Terrasse des Alpincenters am Sustenpass ankommen. Für eine Nacht sind wir wieder in der Zivilisation und genießen eine warme Dusche.

Höhenmeter 1.140 Hm 700 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Alpin Center Sustenpass
Technik S = schwierig ab 40°
Verpflegung Halbpension
4. Tag

Über den Obertalgletscher zur Sustlihütte

Wieder brechen wir früh auf, denn unser Etappenziel wollen wir heute zeitig erreichen. Über das Obertal und den gleichnamigen Gletscher steigen wir hinauf zum Joch. Die Gipfel des Fünffingerstocks (2.994 m) und des Uratstocks (2.911 m) nehmen wir noch mit. Gegenüber erhebt sich jetzt der mächtige Titlis (3.238 m). Südostseitig fahren wir durch eine enge Rinne ins Chli Sustli ab. Ein kleiner Gegenanstieg bringt uns zur bezaubernden Sustlihütte (2.256 m), wo wir bei gutem Wetter die Sonne auf der Terrasse genießen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Höhenmeter 1.175 Hm 780 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Sustlihütte
Technik S = schwierig ab 40°
Verpflegung Halbpension
5. Tag

Zum Grassen (2.946 m) und grandiose Abfahrt nach Engelberg

Das Beste kommt zum Schluss. In der Früh starten wir hinauf zum Stössenfirn. Am Sattel müssen wir die Ski nochmals auf den Rucksack packen und mit Steigeisen weitersteigen. Über einen Rücken erreichen wir den Gipfel des Grassen, zweifelsohne einer der schönsten Skigipfel in der Zentralschweiz. Vom Gipfel gönnen wir uns noch einmal einen traumhaften Rundblick, bevor wir uns in 1.800 Höhenmeter puren Skigenuss stürzen. Weite Hänge, Rinnen und Mulden lassen das Skifahrerherz noch einmal höher schlagen, bevor wir in Engelberg die Ski endgültig abschnallen. Mit Bus und Bahn fahren wir zurück zum Startpunkt, wo unser Abenteuer endet. Verabschiedung und Heimreise.

Höhenmeter 720 Hm 1.900 Hm
Gehzeit 4 h
Technik S = schwierig ab 40°
Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 6 · Nicht im Preis 6

Guide

5 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer

Unterkunft

3 x ÜN/Lager in Berghütte

1 x ÜN/MBZ im Hotel

Verpflegung

1 x Abendessen

3 x Halbpension

1 x Frühstück

Zug Altdorf – Realp (1. Tag)
Bahnen und Transfers gesamt ca. 20,00 CHF*
Bus Engelberg – Altdorf (5. Tag)
Individuelle Trinkgelder (5. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

4 Nächte
Blick auf die Albert Heim Hütte mit weißem Gebäude und rotem Dach auf einem steilen Kalksteinfelsen.
Berghütte 2542 m Urner Alpen

Albert Heim Hütte

SAC-Hütte am Tiefengletscher über der Furkapassstrasse Südlich des Winterstocks in den Urner Alpen liegt auf 2.542 m die Albert Heim Hütte , am Fuß des Tiefengletschers . Die Schutzhütte gehört der Sektion Uto des Sc…

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Gastraum der Chelenalphütte mit Holztisch, Sitzbank und traditioneller Holzverkleidung an den Wänden.
Berghütte 2350 m Urner Alpen

Chelenalphütte

SAC-Hütte der Sektion Aarau in den Urner Alpen Die Sektion Aarau des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) betreibt die Chelenalphütte , eigentlich Kehlenalphütte genannt, auf 2.350 m in den Urner Alpen . Für 90 % der Besucher w…

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Hotel Urner Alpen

Alpin Center Sustenpass

Berghotel am Sustenpass in den Urner Alpen Das Alpin Center Sustenpass ist ein Berghotel auf 1.880 m am Sustenpass in den Urner Alpen, zwischen dem Haslital und dem Meiental. Es steht am Fuß der Hasli-Dolomiten, nahe d…

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Panoramablick auf die Sustlihütte auf 2257 m Höhe mit schneebedeckten Gipfeln der Urner Alpen im Hintergrund.
Berghütte 2257 m Urner Alpen

Sustlihütte

SAC-Hütte im Meiental an der Urner Haute Route Auf 2.257 m im Meiental in den Urner Alpen liegt die Sustlihütte der Sektion Rossberg des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Gipfelziele rund um die Hütte sind Grassen, Wase…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Anreise mit Bahn und Bus #klimafreundlich

Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mit dem Zug

Zielort

Altdorf UR

2. Weg zum Treffpunkt

50 m

3. Treffpunkt

um 10.00 Uhr

Am Eingang des Bahnhofs in Altdorf

Bahnhofsplatz

6460 Altdorf

CH

ÖPNV-Buchung bis Altdorf UR

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Schweiz

Einreise

Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Bezahlung

Schweizer Franken (CHF)

Gesundheit

Empfohlen: Masern

Schweiz

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Speziell zu dieser Reise

Andermatt, Startort der Urner Haut Route, liegt am Fuße des Oberalppasses im Schweizer Kanton Uri und ist ein beliebtes Ski- und Wintersportgebiet. Mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn und der Rhätischen Bahn sowie dem im Verbund betriebenen und sehr bekannten Glacier Express, der auch im Winter direkt am Oberalppass hält, ist der Ort bestens an das Schienensystem angeschlossen, was eine klimaneutrale Bahnanreise sehr gut möglich macht. Der Oberalppass ist im Winter geschlossen und nur mit der Bahn oder mit Ski erreichbar.

Die 45 km Passstraße über den Sustenpass verbindet Uri mit dem Kanton Bern. Auch der Sustenpass ist nur im Sommer für den Verkehr geöffnet. Über Meiringen und Interlaken gelangt man im Sommer von hier ins Berner Oberland.

Engelberg, Endpunkt der Urner Haute Route, ist - wie Andermatt - unter Skifahrern sehr bekannt und ebenfalls ein sehr beliebter Wintersportort. Er liegt bereits im Kanton Obwalden in der Zentralschweiz, eine gute Stunde Fahrt von Andermatt entfernt und nur noch ca. 25 km südlich vom Vierwaldstättersee entfernt.

Der Kanton Uri, den wir auf der Urner Haut Route durchqueren, erstreckt sich vom Vierwaldstättersee bis zum Gotthardpass. Wir durchqueren ein Stück des Kantons von Süd nach Nord, um die lohnenswerten nordseitigen Skiabfahrten genießen zu können. Die Einwohner des Kantons Uri sind die Urner, daher auch der Name der "Urner Haute Route".

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

99 kg pro Person

9 kg Transport
80 kg Unterkunft
10 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 7 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Reisen in den Alpen & Europa

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Bester Zeitraum für die Haute Route

Bester Zeitraum für die Haute Route

Der März und April markieren die Hauptsaison für Skitouren auf der Haute Route. Beide Monate bieten hervorragende Bedingungen für hochalpine Unternehmungen, sind jedoch durch alpentypisch wechselhafte und teils herausfordernde Wetterverhältnisse geprägt.

Der März ist geprägt von stabileren Winterverhältnissen, bietet aber bereits längere Tage und intensivere Sonneneinstrahlung:

  • Tagesverlauf: Kalte Nächte und oft stabile Hochdrucklagen mit sonnigen Abschnitten am Vormittag. Die Temperaturen steigen meist nur mäßig an, wodurch die Schneedecke oft ganztägig stabil bleibt.

  • Temperaturen: In den Hochlagen (über 3.000 m) herrschen durchgehend Minustemperaturen, in tieferen Lagen können tagsüber leichte Plusgrade erreicht werden – insbesondere auf Südseiten.

  • Schneefallgrenze: Bei Wintereinbrüchen kann es bis in die Täler schneien. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 600 m und 1.800 m, abhängig von Wetterlage und Windrichtung.

  • Wetterumschwünge: Frontdurchgänge mit Schneefall, starker Bewölkung oder Nebel sind häufig. Wetteränderungen können plötzlich auftreten und erfordern stets eine aktuelle Lagebeurteilung.

  • Wind: In Höhenlagen ist starker Nord- oder Westwind häufig, der exponierte Passübergänge und Grate beeinträchtigen kann.

  • Lawinengefahr: Vor allem nach Neuschneefällen besteht erhöhte Lawinengefahr durch Triebschneeansammlungen und schwache Altschneeschichten. Die Erwärmung spielt im März eine geringere Rolle, die Hauptgefahr geht meist von frischen Störungen aus.

Der April ist eine klassische Saisonzeit für die Haute Route, bringt jedoch wechselhafte und anspruchsvolle Wetterbedingungen mit sich. Das Hochgebirgsklima zeigt sich in diesem Monat von seiner besonders dynamischen Seite:

  • Tagesverlauf: Typisch sind klare, kalte Nächte und sonnige Vormittage bei Hochdrucklagen. Im Tagesverlauf steigen die Temperaturen jedoch oft deutlich an, was die Gefahr von Nassschneelawinen erhöht.

  • Temperaturen: In den Hochlagen (über 3.000 m) bleiben die Temperaturen meist unter dem Gefrierpunkt, während in tieferen Abschnitten tagsüber Plusgrade erreicht werden können.

  • Schneefallgrenze: Diese kann stark schwanken – von unter 1.500 m bei Kaltlufteinbrüchen bis über 2.500 m bei Südwestlagen. Kurzfristiger Neuschnee ist häufig.

  • Wetterumschwünge: Typisch für den April sind schnelle Wechsel von Sonne zu Schneefall oder Nebel. Wetterfenster können kurz sein und verlangen eine flexible Tourenplanung.

  • Wind: Auf Pässen und Gletschern treten oft starke bis stürmische Winde auf, besonders bei Föhnlagen oder Frontdurchgängen.

  • Lawinengefahr: Aufgrund der tageszeitlichen Erwärmung steigt die Lawinengefahr ab Mittag deutlich an, insbesondere auf steilen, sonnseitigen Hängen. Frühzeitiger Aufbruch und gute Einschätzung der Schneeverhältnisse sind unerlässlich.