Tourbeginn: Regulär 13:00 Uhr Embakasi
Tourende: Voraussichtlich 17:00 Uhr Arusha
1. Tag:
Flug nach Kenia
Nachtflug von München oder Frankfurt in die kenianische Hauptstadt Nairobi.
2. Tag:
Willkommen in Kenia - von Nairobi aufs Land
Am Flughafen werden wir bereits von unserem lokalen Partner erwartet und herzlich in Kenia willkommen geheißen. Kaum angekommen, lassen wir das lebhafte Nairobi hinter uns und machen uns auf den Weg hinaus aufs Land. In unserer ersten Unterkunft können wir in entspannter Atmosphäre ankommen, die lange Anreise hinter uns lassen und uns auf die kommenden Tage und die ersten Abenteuer in Kenia einstimmen.
Landestypisches Farmhaus in KeniaHalbpension3. Tag:
Zeit zum Ankommen und letzte Vorbereitungen für unser Mount Kenia Abenteuer
Bevor unser Bergabenteuer am Mount Kenia beginnt, nehmen wir uns bewusst Zeit, in Kenia anzukommen. Nach der langen Anreise und den ersten Eindrücken in einer für uns neuen Umgebung tut es gut, den Alltag hinter sich zu lassen und das Land in Ruhe kennenzulernen. Wir werden auf einer Farm außerhalb Nairobis in einem gemeinsamen Haus wohnen - weit abseits vom Trubel der Stadt. Für uns genau der richtige Ort zum Wohlfühlen und um sich für die bevorstehende Reise einzustimmen. So lernen wir uns in aller Ruhe kennen, erfahren nebenbei viel über Land und Leute und wie das Farmleben hier aussieht, um dann entspannt und ausgeruht in das Bergabenteuer zu starten. Natürlich nutzen wir die Zeit auch, um uns final auf den Mount Kenia vorzubereiten und gemeinsam die letzten Details für die Tour zu besprechen. So verbinden wir entspanntes Ankommen mit einer guten Vorbereitung auf die kommenden Tage am Berg – ein stimmiger Beginn unserer Reise durch Kenia.
Landestypisches Farmhaus in KeniaHalbpension4. Tag:
Durch Regenwald und Bambus - Aufbruch am Mount Kenia
Nach dem Frühstück verlassen wir unsere Unterkunft und fahren weiter nach Chogoria. Die Landschaft wird zunehmend grüner und bald tauchen wir in den dichten Regenwald am Fuß des Mount-Kenya-Massivs ein. Gegen Mittag erreichen wir den Chogoria Parkeingang und treffen dort auf unser Team für die Besteigung. Während unser Guide die notwendigen Formalitäten erledigt, stärken wir uns bei einem kleinen Picknick, bevor es anschließend weiter in die Höhe geht.
Einige Kilometer vor unserem ersten Camp steigen wir aus dem Fahrzeug und setzen den Weg zu Fuß fort. Der einfache Forstweg führt zunächst durch üppigen Regenwald und später durch dichten Bambuswald. Auch wenn dieser Abschnitt problemlos mit dem Fahrzeug zurückgelegt werden könnte, nutzen wir die letzten Kilometer bewusst für die Wanderung. Die zusätzlichen Höhenmeter helfen unserem Körper dabei, sich frühzeitig an die zunehmende Höhe zu gewöhnen und schaffen damit eine gute Grundlage für die kommenden Tage am Mount Kenia.
Am Nachmittag erreichen wir die Meru Mount Kenya Bandas auf 2.950 m. Rund um die Hütten lassen sich häufig Affen aus nächster Nähe beobachten, immer auf der Suche nach Essbarem. Büffel und Elefanten gibt es ebenfalls in dieser Region, werden jedoch nur äußerst selten gesichtet. Die Wasserböcke zeigen sich dagegen vor allem in den Abend- und Nachtstunden, wenn sie auf den saftigen Wiesen rund um das Camp grasen und sich dort ausruhen - zugegeben etwas gespenstisch, wenn ihre Augen im Schein der Stirnlampe aufleuchten. Nach den ersten Wandermetern lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und genießen die ruhige Atmosphäre am Berg. Vor uns liegen nun die eigentlichen Wandertage am Mount Kenia.
400 - 600 Hm2 - 3 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension5. Tag:
Durch Moor und Heide zum Nithi Wasserfall und zum Lake Ellis (3.450 m)
Nach dem Frühstück übergeben wir einen Teil unserer Ausrüstung an die Träger und machen uns anschließend auf den Weg. Der zunächst einfache Wanderweg führt uns durch die letzten Ausläufer des Waldes. Schon bald verändert sich die Landschaft und wir wandern durch offene Moor- und Heidelandschaften, die immer wieder weite Blicke auf die umliegenden Berghänge ermöglichen.
Unser erster besonderer Zwischenstopp ist der Nithi-Wasserfall. Wir nehmen uns Zeit für einen kurzen Abstecher und machen anschließend noch einen Abstecher in eine kleine Schlucht, bevor wir unsere Wanderung fortsetzen. Zurück auf dem Hauptweg geht es über den breiten Rücken am Nordosthang des Gorge Valley weiter bergauf. Auch die Tierwelt hält unterwegs kleine Überraschungen bereit. In der abwechslungsreichen Vegetation leben zahlreiche Chamäleons. Mit etwas Glück entdecken wir eines der kleinen Tiere – was allerdings etwas Geduld erfordert, denn dank ihrer Tarnung verschmelzen sie nahezu vollständig mit ihrer Umgebung.
Je höher wir steigen, desto weiter öffnet sich die Landschaft. Unser Blick schweift über die Ausläufer des Mount Kenia und hinüber zu Mugi Hill, Ithanguni Hill und dem markanten Giants Billiards Table Mountain. Schließlich liegt der Lake Ellis auf 3.450 m vor uns. Direkt am Ufer errichten wir unser Zeltcamp und beziehen unser Lager für die Nacht. Den Nachmittag lassen wir bewusst ruhig angehen. Ein Spaziergang entlang des Sees bietet die ideale Gelegenheit, die Höhe auf uns wirken zu lassen und die abgeschiedene Berglandschaft zu genießen. Zurück im Camp lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
700 Hm250 Hm4 - 5 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension6. Tag:
Phantastische Ausblicke auf dem Weg zum Minto's Camp (4.280 m)
Früh am Morgen brechen wir auf, denn heute wartet eine längere und anspruchsvolle Etappe auf uns. Zunächst folgen wir dem Ufer des Lake Ellis leicht bergauf und lassen den See schließlich hinter uns. Für die Überquerung eines Baches führt der Weg noch einmal ein kurzes Stück bergab, bevor wir auf den langen, felsigen Bergrücken treffen. Über diesen steigen wir nun kontinuierlich weiter in Richtung Minto's Camp auf.
Die Landschaft wird mit zunehmender Höhe immer alpiner. Tief unter uns zieht sich das Gorges Valley durch die Landschaft, während sich hinter uns der Blick auf Ithanguni und die weitläufigen Moorflächen im Norden öffnet. Zwischen den Felsen wachsen riesige Senezien und Lobelien, dahinter erheben sich die schroffen Gipfel des Mount Kenia. Jeder weitere Höhenmeter eröffnet neue Perspektiven auf diese ursprüngliche Hochgebirgslandschaft.
An einem kleinen Bach machen wir Rast und nehmen uns Zeit für unsere Mittagspause. Anschließend ist es noch etwa eine Stunde bis zum Minto's Camp auf 4.280 m. Die Hütten und Zelte liegen an einem kleinen Bergsee mitten in der Hochgebirgslandschaft, was dem Camp eine besondere Atmosphäre verleiht.
Nach dem Aufbau unseres Lagers bleibt noch Zeit für einen Spaziergang rund um die Seen. Wir gehen zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt, von dessen Klippe sich der Blick weit hinunter zum Lake Michaelson öffnet. Gleichzeitig sehen wir zurück über die Bergseen bis zu unserem Camp und hinauf zu den Gipfeln des Mount Kenia. Ein schöner Moment, um innezuhalten und die Ruhe auf uns wirken zu lassen. Zurück im Camp lassen wir den Abend entspannt ausklingen. Da bereits in der kommenden Nacht unsere Gipfeletappe beginnt, heißt es heute früh schlafen gehen und noch einmal Kraft für den bevorstehenden Gipfelversuch sammeln.
1000 Hm150 Hm5 - 7 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension7. Tag:
Im ersten Morgenlicht auf dem Point Lenana (4.985 m)
Kurz nach Mitternacht beginnt unser längster und wohl spannendster Tag am Mount Kenia. Bei einer heißen Tasse Kaffee oder Tee sammeln wir die ersten Kräfte, bevor wir unsere Stirnlampen einschalten und in die Dunkelheit aufbrechen. Zunächst führt der Weg noch relativ gleichmäßig bergauf, doch mit zunehmender Höhe wird das Gelände steiler und anspruchsvoller. Über Fels und Geröll gewinnen wir langsam an Höhe, während am Horizont bereits die ersten Anzeichen des kommenden Tages sichtbar werden. Wir wollen jedoch nicht in der Dunkelheit am Gipfel ankommen, da wir dort Wind und Kälte komplett ausgesetzt sein werden. Daher passen wir unser Tempo wenn nötig entpsrechend an. Gleichmäßig steigen wir weiter, die letzten steilen Felsen liegen vor uns, eine kleine Leiter ist noch zu überwinden – dann haben wir es geschafft. Auf 4.985 m stehen wir am Point Lenana, dem höchsten ohne technische Kletterei erreichbaren Gipfel des Mount Kenia.
Mit dem ersten Licht des Tages verändert sich die gesamte Szenerie. Die Kälte und die Anstrengungen des Aufstiegs treten in den Hintergrund, während die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont steigen. Vor uns ragen Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m) über dem zerklüfteten Massiv auf. Tief unter uns liegen Bergseen, Schneefelder und Felstürme, die im warmen Morgenlicht nach und nach ihre Konturen zeigen. Der Blick reicht weit über die umliegende Landschaft – bei besonders klarer Sicht sogar bis zum Kilimandscharo.
Für den Abstieg über die steile Nordseite ist anschließend noch einmal Konzentration gefragt. Schließlich erreichen wir das Shipton's Camp, wo unser Team ersteinmal ein warmes Frühstück für uns vorbereitet. Nach den anstrengenden Stunden am Berg ist die Stärkung besonders willkommen. Wir nehmen uns Zeit für eine ausgiebige Pause, ruhen uns etwas aus und blicken noch einmal zurück zum Gipfel, auf dem wir wenige Stunden zuvor gestanden haben.
Doch bevor wir uns endgültig erholen können, liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns. Wir packen unsere Sachen und setzen den Abstieg durch das weitläufige Mackinders Valley fort. Entlang der klaren Bergbäche begleiten uns Senezien, Lobelien und Proteas. Nach einigen Kilometern wartet noch ein kurzer Gegenanstieg über einen kleinen Bergrücken. Dahinter liegt bereits unser heutiges Ziel: das Liki North Camp, abgelegen inmitten der ursprünglichen Berglandschaft. Nach dem langen Gipfeltag lassen wir den Abend ruhig ausklingen und freuen uns auf eine erholsame Nacht.
900 Hm1150 Hm10 - 12 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension8. Tag:
Abschied vom Mount Kenia und Rückfahrt nach Nairobi
Heute heißt es Abschied nehmen vom Mount Kenia. Nach einem letzten Frühstück im Camp verstauen wir unsere Ausrüstung und genießen noch einmal den Blick zurück auf die Gipfel des Massivs. Anschließend nehmen wir den Abstieg in Richtung Old Moses Camp in Angriff.
Zunächst überqueren wir den Liki-Bach und bewältigen auf der gegenüberliegenden Seite einen kurzen Gegenanstieg. Danach geht es über einen breiten, angenehm flachen Bergrücken weiter bergab zum Old Moses Camp auf 3.380 m. In der offenen Buschlandschaft halten wir dabei noch einmal Ausschau nach Elands. Die größten Antilopen der Welt sind sehr scheu und zeigen sich mit etwas Glück nur aus einiger Entfernung.
Vom Old Moses Camp können wir das letzte Stück bis zum Gate bequem mit dem Fahrzeug zurücklegen oder – wenn noch genügend Energie vorhanden ist – weiter zu Fuß absteigen. Ein besonderer Moment wartet dabei auf uns: Zum ersten Mal auf dieser Reise überqueren wir den Äquator. Gleichzeitig erreichen wir wieder den Regenwaldgürtel. Die Landschaft wird dichter und grüner und mit etwas Glück begegnen wir unterwegs noch einmal verschiedenen Wildtieren.
Am Sirimon Gate werden wir bereits erwartet. Nachdem unsere Ausrüstung verladen ist, verabschieden wir uns von unserer Bergmannschaft und nehmen auch Abschied vom Mount Kenia. In Nanyuki machen wir einen Zwischenstopp und überqueren den Äquator ein weiteres Mal, bevor wir unsere Fahrt nach Nairobi fortsetzen.
Nach den Tagen in den Bergen freuen wir uns auf ein richtiges Bett und eine heiße Dusche. Unser zentral gelegenes Hotel ist einfach, für diesen Abend aber genau richtig. Restaurants sind zu Fuß erreichbar und auf der Dachterrasse können wir bei einem Sundowner noch einmal auf unsere erfolgreiche Mount Kenia Besteigung anstoßen, bevor wir zum gemeinsamen Abendessen aufbrechen. Ein entspannter Abschluss nach den Tagen am Berg.
100 Hm700 - 1400 Hm2 - 5 hKije Place HotelVollpension9. Tag:
Zwischen Gipfeln und Savanne - Amboseli Nationalpark
Nach der Besteigung des Mount Kenia geht unsere Reise weiter in Richtung Tansania. Unser nächstes Ziel ist der Kilimandscharo, doch bevor wir zum nächsten großen Bergabenteuer aufbrechen, erwartet uns mit dem Amboseli Nationalpark eine ganz andere Facette Ostafrikas. Der Nationalpark liegt auf unserem Weg und bietet die ideale Gelegenheit, die Bergwelt für einen Tag gegen die afrikanische Savanne zu tauschen - und auch noch einmal neue Kräfte zu sammeln, bevor es uns wieder in die Höhe zieht.
Dafür heißt es früh aufstehen. Mit unserer bereits am Vorabend bestellten Frühstücksbox starten wir von Nairobi aus über die Mombasa Route in Richtung Amboseli. Schon während der Fahrt verändert sich die Landschaft und mit etwas Glück entdecken wir unterwegs erste Zebras oder Giraffen. Am Parkeingang erledigt unser Safari Guide die Formalitäten, während wir uns kurz die Beine vertreten können. Das Fahrzeug bleibt dabei besser geschlossen, denn die neugierigen und frechen Meerkatzen wissen genau, wo es etwas zu holen gibt. Sie sind schneller als man denkt und es wäre nicht die erste Frühstücksbox, der man nur noch hinterher schauen kann.
Hinter dem Gate beginnt unsere Safari. Der Amboseli Nationalpark ist vor allem für seine großen Elefantenherden und den Blick auf den Kilimandscharo bekannt. Zwischen Schirmakazien und weiter Savannenlandschaft begegnen uns mit etwas Glück Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, Büffel, Flusspferde und verschiedene Antilopenarten. Auch Löwen, Hyänen und Geparde sind hier zuhause. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Safari Guide erkunden wir den Park und nehmen uns Zeit für die Tierbeobachtungen.
Am späten Nachmittag verlassen wir den Nationalpark und fahren zu unserer Lodge direkt hinter der Parkgrenze. Dort können wir den Tag entspannt ausklingen lassen und den Sonnenuntergang über der Savanne genießen. Gleichzeitig rückt unser nächstes Ziel bereits näher: der Kilimandscharo, dessen Gipfel wir nach den Tagen am Mount Kenia als nächstes Bergabenteuer in Angriff nehmen.
Kibo Safari Camp | Amboseli NationalparkVollpension10. Tag:
Safari, Erholung und der Kilimandscharo am Horizont
Wir bleiben bewusst zwei Nächte in unserer Safari-Lodge. Dadurch haben wir ausreichend Zeit, den Amboseli Nationalpark nicht nur auf einer einzelnen Pirschfahrt zu erleben, sondern am folgenden Vormittag noch einmal auf Safari zu gehen. Gleichzeitig bietet uns der zusätzliche Aufenthalt etwas Ruhe, bevor wir uns auf den Weg zu unserem nächsten großen Ziel machen: dem Kilimandscharo.
Schon beim Frühstück können wir den Kilimandscharo am Horizont sehen. Der Blick auf das bevorstehende Bergabenteuer sorgt dabei für Vorfreude, während wir zunächst noch einmal in die Welt der afrikanischen Savanne eintauchen. Bei einer weiteren Pirschfahrt im Allradfahrzeug halten wir Ausschau nach Elefanten, Giraffen, Zebras und anderen Wildtieren.
Anschließend bleibt Zeit, die Annehmlichkeiten unserer Lodge zu genießen. Ob bei einem erfrischenden Bad im Pool oder entspannt auf der Sonnenterrasse – wir lassen den Safari-Tag ruhig ausklingen. Am Abend genießen wir noch einen Sundowner am offenen Lagerfeuer, bevor wir die letzten Vorbereitungen für den Kilimandscharo treffen. Noch einmal genießen wir ein gemütliches Bett und lassen uns von den Geräuschen des afrikanischen Buschs in den Schlaf begleiten.
Kibo Safari Camp | Amboseli NationalparkVollpension11. Tag:
Der Berg ruft! Über die Rongai Route zum Uhuru Peak
Heute beginnt unsere Besteigung des Kilimandscharo. Nach einem stärkenden Frühstück in unserer Lodge überqueren wir die Grenze nach Tansania und fahren zum Nalemoru Gate auf der Nordseite des Kilimandscharo. Auf rund 2.000 m Höhe treffen wir dort auf unser tansanisches Bergteam, verteilen die Ausrüstung und machen uns gemeinsam auf den Weg. Über die Rongai Route steigen wir entlang der Ostflanke des Kibo-Massivs in Richtung Uhuru Peak auf.
Die erste Etappe führt zunächst durch landwirtschaftlich genutzte Felder und Aufforstungen. Schon bald erreichen wir den tropischen Bergregenwald, in dem sich mit etwas Glück Colobusaffen und verschiedene Vogelarten beobachten lassen. Während wir kontinuierlich an Höhe gewinnen, verändert sich die Landschaft. Der Wald wird zunehmend lichter und geht schließlich in die offene Moor- und Heidelandschaft des Kilimandscharo über. Am Ende unserer ersten Etappe erreichen wir das Simba Camp auf etwa 2.640 m Höhe. Hier verbringen wir unsere erste Nacht im Zelt und lassen den Tag in der Ruhe der Berglandschaft ausklingen.
640 Hm4 - 5 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension12. Tag:
Einsame Pfade abseits der Hauptroute ins Kikelewa Tal
Mit dem heutigen Trekkingtag verändert sich die Landschaft am Kilimandscharo erneut. Von unserem Ausgangspunkt folgen wir der Rongai Route durch weitläufige Moorflächen und erreichen nach einigen Stunden das Second Cave Camp. Hier nehmen wir uns Zeit für eine Mittagspause, bevor wir unseren Weg durch die Hochgebirgslandschaft fortsetzen. Immer wieder bieten sich dabei freie Blicke auf den Kibo und den Mawenzi, die nun deutlich näher erscheinen.
Für den weiteren Weg wählen wir eine besondere Variante der Rongai Route. Während der klassische Verlauf zum Third Cave Camp führt, steigen wir in Richtung Mawenzi-Massiv auf. Der Weg verläuft zunächst sanft bergauf und bringt uns in eine ruhige, abwechslungsreiche Landschaft unterhalb der markanten Mawenzi-Gipfel. Durch die zusätzliche Höhenlage sammeln wir zugleich weitere wichtige Akklimatisationsmeter für den späteren Gipfelaufstieg.
Im weiteren Verlauf erreichen wir das Kikelewa Tal und steigen ein kurzes Stück hinab. An einer kleinen Grotte befindet sich schließlich unser Tagesziel, das Kikelewa Camp auf 3.660 m. Die vergleichsweise ruhige Lage und die Nähe zum Mawenzi geben diesem Lager einen besonderen Charakter. Nach der Übernachtung sind wir gut vorbereitet für die nächste Etappe hinauf in die höheren Regionen des Kilimandscharo.
1090 Hm50 Hm6 - 7 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension13. Tag:
Höhenluft und Bergkulisse am Mawenzi Tarn Camp
Der heutige Weg bringt uns weiter hinauf in die hochalpine Welt des Kilimandscharo. Zunächst wandern wir ohne größere Schwierigkeiten durch die offene Landschaft. Danach folgt ein kurzer, kräftiger Anstieg durch den charakteristischen Senezien-Wald. Oberhalb dieser Vegetationszone verändert sich das Landschaftsbild deutlich: Die Pflanzen werden niedriger und die weite Hochlandwüste ist geprägt von Fels, Heidekraut, Greiskräutern und Strohblumen.
Unser Tagesziel erreichen wir bereits am frühen Nachmittag. Das Mawenzi Tarn Camp liegt auf 4.315 m in einer eindrucksvollen Berglandschaft direkt am Fuß des Mawenzi. Rund um den Zeltplatz bestimmen zerklüftete Felsen, Schluchten und der kleine Bergsee das Bild. Der Mawenzi selbst ragt bis auf 5.149 m auf und bildet einen markanten Gegenpol zum Kibo. Der Gipfel ist aufgrund seines technischen Charakters nur für erfahrene Kletterer zugänglich.
Nach dem Aufbau des Camps bleibt ausreichend Zeit für einen zusätzlichen Akklimatisationsaufstieg. Wir können noch etwa 200 bis 250 Höhenmeter in Richtung Mawenzi gewinnen, bevor wir wieder zum Lager zurückkehren. Der Aufenthalt in dieser Höhe ist ein wichtiger Teil unserer Vorbereitung auf die kommenden Tage und den Gipfelaufstieg am Kilimandscharo.
650 - 900 Hm250 Hm4 - 6 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension14. Tag:
Aufstieg zum School Hut Camp – bereit für den Gipfeltag am Kilimandscharo
Mit dem heutigen Trekkingtag nähern wir uns dem höchsten Punkt unserer Reise. Ein kräftiger Anstieg bringt uns zunächst weiter nach oben, anschließend queren wir den Maua River, der in dieser Höhe lediglich ein kleiner Gebirgsbach ist. Weiter führt unser Weg durch zunehmend karges Gelände auf den großen Sattel zwischen Kibo und Mawenzi. Die Vegetation zieht sich immer weiter zurück und macht Geröll, Fels und der trockenen Hochgebirgslandschaft Platz.
Während des gesamten Aufstiegs stehen uns unsere Bergführer zur Seite. Sie helfen uns dabei, das richtige Tempo zu finden, erinnern uns an regelmäßiges Trinken und geben uns wertvolle Hinweise für die bevorstehende Nacht. Schließlich entscheidet nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch der bewusste Umgang mit der Höhe über den Erfolg am Gipfeltag.
Unser Nachtlager liegt nicht an den Kibo Huts, sondern etwas abseits der Hauptroute. Nach einem letzten Anstieg von rund 45 Minuten erreichen wir das School Hut Camp auf 4.735 m. Nach dem Abendessen bleibt noch Zeit, die Ausrüstung für den Gipfelaufstieg vorzubereiten und den Ablauf der kommenden Nacht zu besprechen. Anschließend versuchen wir, uns auszuruhen, denn gegen Mitternacht beginnt der Aufstieg zum Uhuru Peak – dem höchsten Punkt Afrikas.
570 Hm150 Hm4 - 5 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension15. Tag:
Zum höchsten Punkt Afrikas: Uhuru Peak (5.895 m)
Nach der kurzen Nacht beginnt gegen Mitternacht unser Gipfelaufstieg. Vom School Hut Camp machen wir uns auf den Weg zum Uhuru Peak auf 5.895 m, dem höchsten Punkt Afrikas. Das Tempo bleibt bewusst ruhig und gleichmäßig – „pole pole“, wie es auf Swahili heißt. Über die steilen Serpentinen steigen wir zunächst zum Gillman’s Point auf 5.683 m am Kraterrand auf.
Mit zunehmender Höhe wird jeder Schritt anstrengender. Regelmäßige Pausen, warmer Tee, ausreichend Wasser und kleine Snacks helfen uns dabei, unsere Kräfte einzuteilen. Am Gillman’s Point angekommen, folgen wir dem Kraterrand weiter in Richtung Gipfel. Während wir langsam an Höhe gewinnen, kündigt sich bereits der neue Tag an. Die ersten Sonnenstrahlen erreichen den Kilimandscharo und lassen die Felsen und Gletscher in einem warmen Licht erscheinen. Nach den Stunden in der kalten Nacht ist die zunehmende Wärme besonders willkommen.
Nach weiteren ein bis zwei Stunden erreichen wir schließlich den Uhuru Peak. Auf 5.895 m stehen wir am höchsten Punkt Afrikas. Wir nehmen uns Zeit, den Gipfelerfolg zu genießen, Fotos zu machen und die Aussicht wirken zu lassen, bevor wir uns an den langen Abstieg machen.
Über die Kibo Hut steigen wir zurück und legen dort eine längere Mittagspause ein. Wer möchte, kann die Gelegenheit nutzen, sich kurz hinzulegen und neue Kraft für den weiteren Abstieg zu sammeln. Danach folgen wir der Marangu-Route hinunter zum Horombo Camp auf 3.725 m. Dort angekommen, liegen die Anstrengungen des Gipfeltages hinter uns. Wir können entspannen, die Erlebnisse des Tages miteinander teilen und unseren Erfolg feiern: Der Kilimandscharo ist bestiegen.
1160 Hm2170 Hm11 - 12 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension16. Tag:
Durch den Regenwald zurück ins Tal und weiter nach Moshi
Nach dem erfolgreichen Gipfelaufstieg führt unser finaler Abstieg vom Kilimandscharo noch einmal weit hinunter. Über 1.800 Höhenmeter steigen wir durch den feuchten, üppig bewachsenen Regenwald der Südflanke ab und erreichen schließlich das Marangu Gate. Hier endet unsere Trekkingtour am höchsten Berg Afrikas.
Bevor wir den Nationalpark verlassen, bekommen wir unsere Gipfelurkunden überreicht. Wir verabschieden uns von unserer Bergmannschaft und blicken noch einmal auf die vergangenen Tage zurück. Am Gate herrscht bereits wieder reges Treiben, denn hier starten viele Bergsteiger ihre Besteigung über die Marangu Route.
Anschließend geht es mit dem Fahrzeug zurück nach Moshi. Eine heiße Dusche und ein richtiges Bett fühlen sich nach den Tagen im Zelt besonders gut an. Den Nachmittag können wir entspannt verbringen, am Pool die Beine hochlegen und die Erlebnisse beider Besteigungen - Mount Kenia und Kilimandscharo - Revue passieren lassen. Wie haben die beiden höchsten Berge Afrikas bestiegen! Beim Abendessen feiern wir gemeinsam unseren Erfolg, bevor wir müde und zufrieden in unser Bett fallen.
1850 Hm4 - 6 hTulivu Kilimanjaro RetreatVollpension17. Tag:
Abschied von Ostafrika oder Anschlussprogramm
Bevor wir Tansania verlassen, nehmen wir uns noch einmal Zeit, das Land und seine Menschen abseits der bekannten Wege kennenzulernen. Am Vormittag besuchen wir ein einheimisches Dorf und erleben die Gastfreundschaft der Chagga. In Old-Moshi besichtigen wir eine Kirche, die während der deutschen Kolonialzeit vom Missionar Bruno Gutmann errichtet wurde, und besuchen eine Grundschule. Abseits der üblichen touristischen Routen bekommen wir dabei einen unmittelbaren Eindruck vom Leben in Tansania. Wir erfahren mehr über die Geschichte der Region, die Kultur der Chagga und den Alltag der Menschen. So bleibt neben den Berg- und Naturerlebnissen auch die Begegnung mit Land und Leuten als Teil unserer Reise in Erinnerung.
Je nach Abflugzeit kehren wir zur Mittagszeit noch in einem Café in Moshi ein, stärken uns für den Heimflug und lassen die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Danach heißt es langsam Abschied nehmen: Unser Fahrer bringt uns zum Kilimanjaro Airport, von wo wir am Abend den Rückflug antreten.
Für Gäste, die im Anschluss noch eine Safari oder einen Aufenthalt auf Sansibar gebucht haben, beginnt das weitere Reiseprogramm unter Umständen bereits am frühen Morgen. In diesem Fall entfällt der Kulturausflug in Moshi.
Frühstück18. Tag:
Rückkehr in die Heimat
Ankunft am Vormittag in Deutschland.
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