Hüttenwandern in Österreich
Von Hütte zu Hütte durch Tirol, Vorarlberg und die Hohen Tauern
Geführte Mehrtagestouren in Österreich — von der Drei-Tage-Runde im Wilden Kaiser bis zur Wochenrunde durchs Verwall.
Dazu finden wir nichts. Versuch einen Berg, ein Gebiet oder ein Land — oder sieh Dir alle Reisen an.
Von Hütte zu Hütte, ohne je ins Tal zu müssen.
Du sicherst Dir Deinen Platz jetzt und zahlst erst 3 Tage vor Reisebeginn.
Drei Landschaften an einem Tag.
Abends warm essen, morgens gestärkt weiter.
Vier Ecken, vier Charaktere: der Kalk im Osten Tirols, die Gneiskämme im Westen, die Gletscherwelt der Hohen Tauern und das Karstplateau am Dachstein.
Von der Drei-Tage-Runde im Kaisergebirge bis zur siebentägigen Verwallrunde: geführte Mehrtagestouren in ganz Österreich, die meisten von Hütte zu Hütte. Filtere nach Dauer und Anspruch.
31 Touren gefunden
Hüttenwandern heißt: Du gehst am Morgen los und kommst am Abend nicht dorthin zurück, wo Du gestartet bist. Das Gepäck trägst Du selbst, die Hütte ist das Ziel — und am nächsten Tag geht es weiter über den nächsten Übergang. Österreich ist dafür das dichteste Hüttenland der Alpen: In Tirol, Vorarlberg, im Salzburger Land und in der Steiermark liegen die Stützpunkte oft nur eine Tagesetappe auseinander.
Was eine Woche hier so abwechslungsreich macht, ist der Wechsel der Landschaften. Am Morgen stehst Du auf einer Almwiese zwischen Kühen, mittags querst Du ein Blockfeld, am Nachmittag liegt ein türkisgrüner Karsee unter Dir, und am Zillertaler Hauptkamm reicht der Blick auf Gletscher, die noch bis in den Spätsommer weiß bleiben. Die Kaiserkrone umrundet das Kaisergebirge, die Verwallrunde zieht einen Kreis um eine ganze Gebirgsgruppe, der Karwendel Höhenweg quert von Hütte zu Hütte nach Osten.
Geführt heißt bei uns: Ein Bergwanderführer geht mit, er kennt die Übergänge und die Wirtsleute, und die Schlafplätze sind lange vorher reserviert. Du kümmerst Dich um Deine Schuhe und Deinen Hüttenschlafsack — um den Rest kümmern wir uns. Wie das anderswo aussieht, zeigen unsere Hüttentouren in allen Gebirgen — und wer lieber quer statt im Kreis geht, findet die Touren bei den Alpenüberquerungen.
Das Kaisergebirge bei Kufstein ist der Einstieg schlechthin: senkrechte Kalkwände über grünen Almböden, Hütten in Sichtweite voneinander, und mit drei bis sechs Tagen kurze Runden. Das Karwendel nebenan ist stiller und länger. Der Höhenweg quert von Hütte zu Hütte über mehrere Joche, mit acht Stunden Gehzeit an den langen Tagen.
Weiter im Süden wird das Gestein dunkler. Im Zillertal führt die Dreiländertour über Gneisblockfelder und an Gletschervorfeldern entlang, mit Hütten wie der Richterhütte und der Plauener Hütte auf über 2.300 Metern. Das ist Hochgebirge, kein Almwandern.
Rund um den Arlberg liegen die Runden, die einen ganzen Gebirgsstock umkreisen. Für die Verwallrunde brauchst Du sieben Tage und sechs Hütten, für die Lechquellenrunde fünf. Vom Rätikon ins Verwall durchquerst Du das Gebirge: von Schruns im Montafon über die Grenzkämme nach Osten.
Gemeinsam ist ihnen der Charakter — weite, wenig besuchte Kare, viel Blockgelände und Bergseen, die auf keiner Ansichtskarte stehen. Der Patteriol im Verwall ist das Wahrzeichen der Gegend.
Im Nationalpark Hohe Tauern geht das Hüttentrekking am Großvenediger in vier Tagen durch das größte Schutzgebiet der Alpen — Wasserfälle, Moränen und der Blick auf vergletscherte Dreitausender, ohne dass Du selbst aufs Eis musst.
Das Dachsteinmassiv ist das Gegenteil davon: ein weißes Karstplateau, in das Jahrtausende Rinnen gefräst haben. Die Runde um den Hohen Dachstein führt über Almwege, markierte Felssteige und an einzelnen Stellen an ein Drahtseil — fünf Tage mit den größten Kontrasten im Gelände.
Im Tiroler Oberland stehen Gipfel über 3.000 Metern, die ohne Steigeisen zu erreichen sind — die Wanderdreitausender rund um Pfunds sind genau dafür gemacht. Vier Tage, jeden Tag ein Gipfel, und trotzdem bleibt es Bergwandern.
Der Kaunergrat im Pitztal daneben ist wildromantisch und wenig begangen, der Lechtaler Höhenweg zieht sich über die langen Kämme der Lechtaler Alpen. Startpunkte sind Imst, Landeck und Reutte — alle drei mit der Bahn erreichbar.
Ende Mai geht es südseitig los — am Wilden Kaiser etwa. Höher oben liegt bis in den Juni Altschnee an den Übergängen; dort gehören Grödel ins Gepäck.
Drei Runden, unterschiedlich lang: der Einstieg über ein langes Wochenende, die klassische Woche am Dachstein und die große Runde durchs Verwall.
Schwierigkeit
Anforderung
3 Tage · Kaisergebirge — der Einstieg über ein langes Wochenende
Drei Tage rund um die Kalkwände des Wilden Kaisers, mit zwei Hüttennächten dazwischen. Die kürzeste Runde im Programm.
Schwierigkeit
Anforderung
5 Tage · Dachsteinmassiv — Karstplateau und versicherte Steige
Rund um den höchsten Berg der Steiermark, über das weiße Karstplateau und an einzelnen Stellen am Drahtseil. Die Runde mit dem größten Kontrast zwischen grünen Almen und kargem Fels.
Schwierigkeit
Anforderung
7 Tage · Verwallgruppe — die große Runde am Arlberg
Eine Woche im Kreis um eine ganze Gebirgsgruppe, sechs Hütten hintereinander, dazwischen Bergseen und der Blick auf den Patteriol.
Dieselbe Art zu wandern, andere Gebirge — oder gleich über den Hauptkamm.
Unsere Runden gehen von drei bis sieben Tagen. Drei Tage im Kaisergebirge sind der Einstieg über ein langes Wochenende — zwei Nächte auf der Hütte reichen, um zu merken, ob diese Art zu reisen zu Dir passt. Vier bis fünf Tage sind die häufigste Dauer: Großvenediger, Dachstein, Lechquellenrunde, Pitztal. Sieben Tage brauchen die großen Runden am Arlberg und die Alpenüberquerungen.
Rechne mit sechs bis acht Stunden Gehzeit und 1.100 bis 1.300 Höhenmetern Aufstieg an den langen Tagen — und das mehrere Tage hintereinander, mit dem eigenen Gepäck. Entscheidend ist weniger der einzelne Tag als die Wiederholung. Die Anforderungen stehen bei jeder Tour einzeln, und wir sagen Dir am Telefon ehrlich, ob eine Runde passt.
Nein. Bei unseren geführten Touren sind die Lager gebucht, und auf fast allen Runden ist die Halbpension im Preis — bei einzelnen Touren zahlst Du das Essen auf der Hütte. Was gilt, steht bei jeder Tour unter den Leistungen. Du brauchst einen Hüttenschlafsack, Getränke zahlst Du vor Ort. Genau die Reservierung ist bei Hüttenrunden auf eigene Faust der größte Aufwand — sechs Hütten in der Hauptsaison einzeln zu buchen.
Die Hauptsaison läuft von Mitte Juni bis Anfang Oktober — dann sind alle Hütten bewirtschaftet und auch die hohen Übergänge sind frei. Früher im Jahr entscheidet das Gebiet: Sonnseitige Runden wie im Kaisergebirge oder im Tannheimer Tal lassen sich oft schon vor Pfingsten gehen. Der ruhigste Monat ist der September — klare Luft, weniger Betrieb in den Lagern.
Welche Runde, wie viele Tage, wie viel Kondition? Wir gehen das mit Dir durch.