Alpine Welten
Berghütte Sektion Warnsdorf/Krimml

Zittauer Hütte

2.328m 🇦🇹
47.163, 12.124 Österreich
Betten: 59
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gerlos

Schutzhütte am Gerlossee im Nationalpark Hohe Tauern

Auf 2.328 m, am unteren Gerlossee im Wildgerlostal, liegt die Zittauer Hütte, oft auch Zittauerhütte geschrieben. Betrieben wird die Schutzhütte in den Zillertaler Alpen von der Sektion Warnsdorf-Krimml des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Sie steht in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern und ist Ausgangspunkt für Hoch- und Skitouren.

Auf der „Dreiländertour“ durch das Zillertal übernachten wir hier. Strom erzeugt die Hütte selbst: Ein kleines Wasserkraftwerk, gespeist vom Abfluss des Gletschers Wildgerloskees, arbeitet im Inselbetrieb, ohne Anschluss an das öffentliche Netz.

Übernachten auf der Zittauer Hütte

Für die Übernachtung hat die Hütte 59 Schlafplätze. Trink- und Nutzwasser kommt aus einer Quelle etwa 250 m von der Hütte entfernt und wird mit einer UV-Anlage entkeimt. Seit 1997 reinigt eine vollbiologische Zwei-Kammer-Kläranlage mit mechanischer Vorreinigung das Abwasser. Versorgt wird die Hütte über eine Materialseilbahn.

Zustieg zur Zittauer Hütte

Von Gerlos geht es mit dem Auto bis zum Gasthaus Finkau (1.419 m) am Ende des Stausees Durlaßboden. Die Wanderung zur Zittauer Hütte verläuft von dort durch das Wildgerlostal und dauert etwa drei Stunden. Über die Roßkarscharte (2.687 m) führt ein Übergang ins Rainbachtal zur Richterhütte (2.374 m). Ein zweiter Übergang verläuft über die Rainbachscharte (2.720 m) ins Krimmler Achental zum Krimmler Tauernhaus (1.622 m). Beide Übergänge dauern etwa 5 Stunden.

Gut zu wissen:

Die 1887 gegründete Sektion Warnsdorf des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins aus Nordböhmen weihte die Hütte am 9. August 1901 ein. Benannt ist sie nach der Stadt Zittau in Sachsen, aus der die größte Gruppe der Vereinsmitglieder kam. 2001 folgten Komplettsanierung, Erweiterung und das Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten. Gipfelziele sind der Gabler (3.263 m, ca. 3½ Stunden), die Reichenspitze (3.303 m, ca. 4½ Stunden), die Wildkarspitze (3.076 m, ca. 3½ Stunden) und die Wildgerlosspitze (3.280 m, ca. 5 Stunden). Alle vier Touren verlaufen über vergletschertes Gebiet. Bewirtschaftet ist die Hütte nur vier Monate im Jahr.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.658 m

Heilig-Geist-Jöchl

Der Heilig-Geist-Jöchl liegt auf 2.658 m in den Zillertaler Alpen und bildet einen historischen Grenzübergang zwischen Österreich und Italien. Der Pass verbindet das Zillertal mit dem Ahrntal in Südtirol und ist Teil des Lausitzer Höhenwegs.

Sattel 2.690 m

Roßkarscharte

Die Roßkarscharte liegt auf 2.690 m in den Zillertaler Alpen. Der steile Pass verbindet Tirol mit dem Salzburger Land im Nationalpark Hohe Tauern. Der Übergang führt zwischen Krimmler Tauernhaus und Zittauer Hütte durch alpines Blockgelände.

Sattel 2.724 m

Rainbachscharte

Die Rainbachscharte liegt auf 2.724 m in den Zillertaler Alpen und verbindet das Wildgerlostal mit dem Krimmler Achental. Der Pass bietet einen direkten Übergang zwischen der Zittauer Hütte und dem Krimmler Tauernhaus. Steile, teilweise seilversicherte Passagen prägen den Anstieg.

Stadt 633 m

Mayrhofen

Mayrhofen liegt auf 633 m am Ende des Zillertals, wo sich vier Seitentäler vereinen. Der Marktort ist strategischer Ausgangspunkt für Touren in die Zillertaler Alpen. Die Zillertalbahn verbindet den Ort seit 1902 mit dem Inntal.

See 1.843 m

Speicher Zillergründl

Der Speicher Zillergründl liegt auf 1.843 m Höhe im Zillergrund der Zillertaler Alpen. Der Stausee dient der Stromerzeugung durch Wasserkraft und markiert einen wichtigen Wegpunkt auf der Dreiländertour. Vom Rand der Staumauer führt der alte Weg zur Plauener Hütte.

Gipfel 3.479 m

Großer Möseler

Der Große Möseler erhebt sich auf 3.479 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Zillertaler Alpen. Der markante Gipfel wurde 1865 von englischen Alpinisten mit ihren Schweizer Bergführern erstbestiegen. Sein Name leitet sich von "Mösele" ab, einer hochalpinen Sumpflandschaft.

Gipfel 3.148 m

Zillerplattenspitze

Die Zillerplattenspitze erhebt sich auf 3.148 m im österreichisch-italienischen Grenzgebiet der Zillertaler Alpen. Der wenig bekannte Dreitausender bietet ein grandioses Panorama auf die umliegenden Gipfel. Der Anstieg führt über steiles Blockwerk und erfordert leichte Kletterei im I. Grad.

Gipfel 2.400 m

Großer Nock

Der Große Nock erhebt sich auf 2.400 m in den Zillertaler Alpen zwischen Mühlwalder Tal und Weißenbachtal. Der Berg gehört zu den westlichen Hohen Tauern und bildet Teil des markanten Bergamphitheaters oberhalb der Michlreis-Alm. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Rundblick über das südliche Ahrntal.

Gipfel 2.912 m

Klockerkarkopf

Der Klockerkarkopf erhebt sich auf 2.912 m an der Grenze zwischen Salzburg und Südtirol. Der Gipfel liegt im Zillertaler Hauptkamm zwischen Krimmler Tauern und Birnlücke. Von Ettore Tolomei 1904 symbolisch in "Vetta d'Italia" umbenannt.

Dorf

Neustift

Neustift liegt auf 600 m Höhe im Eisacktal nördlich von Brixen. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Klettersteige in den Stubaier Alpen. Das Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert prägt die Ortschaft.

Dorf 1.158 m

Pfunders

Pfunders liegt auf 1.158 m im unteren Pustertal in Südtirol. Das Bergdorf an der Mündung des Pfunderer Bachs in die Rienz bildet den Hauptort der Gemeinde Vintl. Von hier führen Wanderwege in die südlichen Zillertaler Alpen.

Dorf 1.370 m

Brenner

Der Brenner liegt auf 1.370 m Höhe am gleichnamigen Pass an der österreichisch-italienischen Grenze. Das ehemalige Wipptaler Bergdorf wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem bedeutenden Grenzort mit umfangreicher Infrastruktur. Heute führen Brennerautobahn und Brennerbahn durch das Passdorf.

Reisen mit Zittauer Hütte