Alpine Welten
Berghütte DAV

Neue Regensburger Hütte

2.286m 🇦🇹
47.055, 11.198 Österreich
Betten: 101
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Falbeson

Stützpunkt am Stubaier Höhenweg über Falbeson

Die Sektion Regensburg des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreibt auf 2.286 m in den Stubaier Alpen die Neue Regensburger Hütte. Sie liegt im Schutzgebiet am Falbesoner Bach, auf einer Steilstufe oberhalb der Falbesoner Ochsenalm. Seit der Saison 2023 kocht die Hütte als erste Berghütte in Tirol nur noch vegetarisch. Neben ihr fällt ein Wasserfall herab, dahinter breitet sich das Hohe Moos aus, ein Hochmoor.

Die Neue Regensburger Hütte ist Stützpunkt am Stubaier Höhenweg und für Familien mit Kindern ab etwa 8 Jahren geeignet. Zur Kreuzspitze (3.082 m) und zum Hausberg, der Östlichen Knotenspitze (3.100 m), sind es 2 Stunden, zur Ruderhofspitze (3.473 m) 4 Stunden. In 1 Stunde erreicht man den Falbesoner See (2.580 m).

Übernachten auf der Neuen Regensburger Hütte

Die Hütte hat 101 Schlafplätze, davon 65 in Zimmern und 36 im Matratzenlager, in dem das Winterlager enthalten ist. Dazu kommen moderne Waschräume und ein Seminarraum. Die Stuben aus der Erbauungszeit sind im Originalzustand erhalten. Den Strom liefert ein Kleinwasserkraftwerk.

Zustieg zur Neuen Regensburger Hütte

Die Wanderung beginnt in Falbeson am Hüttenparkplatz beim Waldcafé. Über die Falbesoner Ochsenalm dauert der Aufstieg 2½ bis 3 Stunden. Die Materialseilbahn von Falbeson befördert in eingeschränktem Umfang auch Personen. Zur Franz-Senn-Hütte führen zwei Übergänge in je 4 Stunden: über das Schrimmennieder auf dem Stubaier Höhenweg oder über die vergletscherte Hochmoosscharte. Bis zur Dresdner Hütte über die Grawagrubennieder sind es 6 Stunden.

Gut zu wissen:

Die Sektion Regensburg baute die Hütte 1930/1931 als Ersatz für ihre Regensburger Hütte in der Geislergruppe der Dolomiten, die sie nach dem Ersten Weltkrieg verloren hatte. Seit 2013 steht der Bau unter Denkmalschutz. 2018 und 2019 entstand ein hölzerner Anbau nach Entwurf von Rainer Köberl. Hinter der Hütte führt seit 2020 ein Klettersteig (C/D) hinauf, dazu gibt es einen sanierten Klettergarten. Geöffnet ist die Hütte von Mitte Juni bis Ende September oder Anfang Oktober, je nach Wetterlage.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.