Alpine Welten
Berghütte

Gafadurahütte

1.428m 🇱🇮
47.186, 9.568 Liechtenstein
Betten: 42
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Schweizer Franken Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Planken

Schutzhütte des LAV oberhalb von Planken im Rätikon

Im Rätikon, oberhalb von Planken im Fürstentum Liechtenstein, liegt auf 1.428 m die Gafadurahütte. Betreiber der Schutzhütte ist der Liechtensteiner Alpenverein (LAV). Die Hütte ist Station am Weitwanderweg Via Alpina, Etappe R56, und Ausgangspunkt für die Gipfel der Umgebung: die Drei Schwestern mit 2.053 m und den Garsellikopf mit 2.105 m.

Auf der dreitägigen Tour „Wandern im Fürstentum Liechtenstein“ übernachten wir hier. Eine Rundtour ohne Gipfel führt über den Alpzinken, das Hinterälpele und den Sarojasattel in etwa 3 Stunden zurück zur Hütte.

Übernachten auf der Gafadurahütte

Sie hat 42 Plätze im Matratzenlager. Von etwa Mitte Mai bis etwa Mitte Oktober ist die Hütte durchgehend bewirtschaftet. Einen Winterraum gibt es nicht.

Zustieg zur Gafadurahütte

Talort ist Planken. Von dort sind es 1,5 bis 2 Stunden zur Hütte. Über den Sarojasattel und das Hinterälpele führt ein Übergang in etwa 2 Stunden zum Feldkircher Naturfreundehaus in Österreich. Länger ist die Überschreitung der Drei Schwestern über den Fürstensteig nach Gaflei mit etwa 4½ Stunden Gehzeit. Zu den Nachbarhütten zählen die Pfälzerhütte am Bettlerjoch und die Sarojaalpe am Hinterälpele.

Gut zu wissen:

Ihren Namen hat die Gafadurahütte von der nahen Alp Gafadura auf 1.407 m. Erbaut wurde sie 1926/27 als fürstliche Jagdhütte. 1954 verkaufte Fürst Franz Josef II. sie an den Jagdrevier-Pächter Erwin Kocher. Zum 1. Januar 1968 ging sie an den Liechtensteiner Alpenverein, der sie nach Umbauten am 7. Juli 1968 eröffnete. Zum 50-jährigen Jubiläum gab der LAV 2018 die Festschrift „Gafadurahütte“ heraus, am 7. Juli 2018 fand eine Sternwanderung zur Hütte statt.

Ziele in der Region

Gipfel 2.168 m

Tschaggunser Mittagsspitze

Die Tschaggunser Mittagsspitze erhebt sich mit 2.168 m als markanter Aussichtsgipfel im Rätikon oberhalb von Tschagguns. Der Berg gehört zur Sulzfluh-Gruppe und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die felsigen Türme der Drusenfluh und Sulzfluh. Der Aufstieg führt über das Walser Alpjoch und den leichten Grat zum Gipfel.

Sattel 2.354 m

Plasseggenpass

Der Plasseggenpass liegt auf 2.354 m am Hauptkamm des Rätikons zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass trennt die Sulzfluh-Gruppe von der Gweil-Sarotla-Gruppe und markiert eine geologisch bedeutsame tektonische Grenzzone.

Sattel 2.389 m

Sarotla-Pass

Der Sarotla-Pass liegt auf 2.389 m im Grenzkamm zwischen Montafon und Prättigau. Der Pass verbindet das Rätikon mit etablierten Wanderrouten und erfordert drahtseilgesicherte Querungen.

Sattel 2.166 m

Schwarzhornsattel

Der Schwarzhornsattel liegt auf 2.166 m im Rätikon zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass verbindet das Montafon mit der Tilisunahütte und bildet einen zentralen Punkt des Rätikon Höhenwegs. Gratpassage mit Felsabstürzen erfordert Trittsicherheit.

Gipfel 2.412 m

Hasenflüeli

Das Hasenflüeli erhebt sich mit 2.412 m als markanter Felsgipfel im Rätikon. Der Berg gilt als Klassiker zur Eröffnung der Skitourensaison und zeichnet sich durch charakteristische Felszähne im Gipfelkamm aus.

Dorf

Gargellen

Das Bergdorf Gargellen liegt auf 1.423 m im Gargellental und ist der höchstgelegene Ort des Montafon. Der Luftkurort mit etwa 120 Einwohnern dient als Basecamp für Touren in das Rätikon-Massiv. Über die Schafbergbahn sind alpine Ziele wie Heimspitze und Madrisa erreichbar.

Dorf

Steg

Steg ist eine Walsersiedlung in der Gemeinde Triesenberg im Fürstentum Liechtenstein. Das Bergdorf liegt im Valüntal unterhalb der Alpe Sücka auf rund 1.000 m Höhe. Die Siedlung dient als Endpunkt für Wanderungen durch die liechtensteinische Bergwelt des Rätikongebiets.

Dorf 786 m

Planken

Planken liegt auf 786 m am westlichen Abhang des Dreischwesternmassivs im Fürstentum Liechtenstein. Die kleinste Gemeinde des Landes dient als Ausgangspunkt für die Liechtensteiner Hüttenrunde. Von hier führt ein Naturweg durch wildromantische Almen zur Gafadurahütte.

Gipfel 2.393 m

Girenspitz

Der Girenspitz ist ein 2.393 m hoher Berg bei Schuders im Rätikon. Die markante Schieferpyramide bildet den nordöstlichen Abschluss des Sassauna-Grates. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen drei Prättigauer Gemeinden.

Seilbahn

Schafberg

Die Schafbergbahn ist eine 8er-Gondelbahn in Gargellen, die von 1.438 m auf 2.126 m führt. Sie erschließt das Skigebiet Gargellen mit über 30 Pistenkilometern und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren. Im Sommer ermöglicht sie Mountaincart-Abfahrten zur Talstation.

Seilbahn 1.000 m

Latschau

Latschau ist eine Station der Golmerbahn auf 1.000 m Höhe oberhalb von Tschagguns im Montafon. Die Ortschaft dient als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen zur Tschaggunser Mittagsspitze und ins Rätikon-Gebiet.

Sattel 2.108 m

Bettlerjoch

Das Bettlerjoch liegt auf 2.108 m an der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich im Rätikon. Der Pass verbindet das Naaftal in Liechtenstein mit dem Gamperdonatal in Österreich. Direkt am Pass steht die Pfälzerhütte mit Winterraum.

Reisen mit Gafadurahütte