DAV-Hütte über dem Rifflsee im oberen Pitztal
Im oberen Pitztal liegt die Rifflseehütte auf 2.293 m an der Westseite oberhalb des Rifflsees, im gleichnamigen Skigebiet der Ötztaler Alpen. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (DAV). Von der Terrasse geht der Blick ins abzweigende Taschachtal, an dessen Ende das Taschachhaus liegt.
Fünf Dreitausender sind Gipfelziele ab der Hütte: der Rostizkogel (3.394 m) und der Löcherkogel (3.324 m) in je 4 Stunden, der Seekogel (3.358 m) in 4 bis 5 Stunden. Zum Wurmtaler Kopf (3.228 m) sind es 4 Stunden, zum K2 (3.253 m) 3 bis 4 Stunden.
Übernachten auf der Rifflseehütte
Die Hütte hat 65 Schlafplätze in zwei Bereichen mit 23 und 42 Plätzen. Zur Ausstattung gehören Duschen.
Zustieg zur Rifflseehütte
Talort ist Mandarfen (1.682 m). Von dort sind es rund 2 Stunden zur Hütte. Kürzer ist der Weg mit der Rifflseebahn: Von der Bergstation führt er in 15 Minuten am Seeufer entlang zur Hütte.
Über den Cottbuser Höhenweg dauert der Übergang zur Kaunergrathütte (2.817 m) 3 bis 4 Stunden. Zum Taschachhaus (2.434 m) braucht man über den Fuldaer Höhenweg 3 bis 4 Stunden, über den Offenbacher Höhenweg 6 bis 7 Stunden. Zum Gepatschhaus führt ein Übergang über das Ölgrubenjoch in 6 bis 7 Stunden.
Gut zu wissen:
Erbaut wurde die Hütte 1939, erweitert in den Jahren 2000 und 2001. Neben Rifflseehütte sind auch die Schreibweisen Riffelseehütte und Rifflseer Hütte gebräuchlich.