Historische DAV-Hütte am Fernwanderweg E5
In den Lechtaler Alpen, am Unteren Seewisee, liegt auf 2.242 m die Memminger Hütte. Die Sektion Memmingen des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreibt die Schutzhütte der Kategorie I. Über die Hütte führen der Adlerweg und die gelbe Via Alpina. In einer halben Stunde erreicht man den Mittleren und den Oberen Seewisee.
Auf der „E5 Alpenüberquerung“ von Oberstdorf nach Meran übernachten wir hier. Von der Hütte führt der Europäische Fernwanderweg E5 weiter über die Seescharte und das Zammer Loch bis Zams.
Übernachten auf der Memminger Hütte
Vor der Hütte gibt es eine Sonnenterrasse. Außerhalb der Bewirtschaftung ist ein Winterraum vorhanden.
Zustieg zur Memminger Hütte
Von Bach über Madau ist der Parkplatz auf etwa 1.450 m nur mit dem Linientaxi erreichbar. Ab dort sind es 2 Stunden zur Hütte. Zu Fuß dauert die Wanderung von Bach 5,5 Stunden.
Zur Ansbacher Hütte verläuft ein Übergang über Grießscharte und Winterjoch in 5½ Stunden, mit Seilversicherungen im Aufstieg von der Grießscharte. Der Spiehlerweg verbindet die Hütte in 5 Stunden mit der Augsburger Hütte, lange Passagen sind seilversichert. Zum Württemberger Haus geht man über Seescharte, Großbergkopf und Großbergspitze 4½ Stunden. Bis zur Hanauer Hütte sind es über das Oberlahmsjöchl und weitere Jöchl 8 Stunden.
Gut zu wissen:
1885 wurde die Hütte auf Initiative von Anton Spiehler errichtet. Seitdem wurde sie fortlaufend modernisiert und erweitert. Bewirtschaftet ist sie im Sommer von Juni bis September.
Zum Seekogel (2.412 m) sind es 20 Minuten, zum Seeköpfle (2.562 m) eine Dreiviertelstunde. Für die Parseierspitze (3.036 m) braucht man gut 6 Stunden.