Alpine Welten
Berghütte ÖAV Sektion Reichenberg

Neue Reichenberger Hütte

2.586m 🇦🇹
46.971, 12.280 Österreich
Betten: 54
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Sankt Jakob in Defereggen, Hinterbichl

Schutzhütte am Bödensee in der Lasörling-Gruppe

Die Neue Reichenberger Hütte liegt auf 2.586 m am Bödensee, in der Lasörling-Gruppe der Hohen Tauern in Österreich. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Reichenberg des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Für Touren in der Venediger- und Lasörling-Gruppe ist sie ein Stützpunkt, von dem aus mehrere Dreitausender in wenigen Stunden erreichbar sind.

Das nächste Gipfelziel ist der Bachlenkenkopf (2.759 m), 30 Minuten von der Hütte entfernt. Eine Stunde dauert der Weg auf die Gösleswand (2.912 m), jeweils 2 Stunden der auf die Finsterkarspitze (3.028 m) und auf die Reichenberger Spitze (3.030 m). Auf das Keesegg (3.173 m) sind es 4 Stunden. Zum Rotenmanntörl (2.997 m) braucht man 3 Stunden, der Weg am Schlussanstieg ist derzeit wegen eines Erdrutschs gesperrt.

Übernachten auf der Neuen Reichenberger Hütte

Die Hütte hat 54 Schlafplätze. Für den Notfall gibt es einen unbeheizten Winterraum im Windfang zwischen erster und zweiter Eingangstür, ohne jegliche Ausstattung.

Zustieg zur Neuen Reichenberger Hütte

Von Sankt Jakob in Defereggen führt der Hauptzustieg durch das Trojeralmtal in 4 Stunden und 1.200 Hm zur Neuen Reichenberger Hütte. Ab dem Parkplatz Ströden bei Hinterbichl sind es durch das Großbachtal ebenfalls 4 Stunden.

Über den Lasörlinghöhenweg dauert der Übergang zur Lasörlinghütte 5 Stunden, zur Lasnitzenhütte sind es 3½ Stunden. Weitere Übergänge führen zur Clarahütte, zur Lenkjöchlhütte, zur Bergerseehütte und zur Barmer Hütte.

Gut zu wissen:

Erbaut wurde die Neue Reichenberger Hütte1926 von Bergfreunden aus Reichenberg (Liberec) in der Tschechoslowakei, unter ihnen Rudolf Kauschka. Sie ersetzte die Reichenberger Hütte bei Cortina d'Ampezzo in Venetien, die als Folge des Ersten Weltkriegs enteignet worden war.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.657 m

Großvenediger

Der Großvenediger erhebt sich mit 3.657 m als höchster Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Der vollständig vergletscherte Gipfel thront direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Seine markanten Grate trennen vier große Gletscher, darunter das Schlatenkees und Obersulzbachkees.

Dorf 1.329 m

Hinterbichl

Hinterbichl liegt auf 1.329 m im Talschluss des Virgentals in Osttirol. Der Bergsteiger-Ort dient als Ausgangspunkt für Touren zum Großvenediger und in die Venedigergruppe. Das Dorf am Zusammenfluss von Isel und Dorferbach zieht Skitourengeher und Hochtourenalpinisten an.

Gletscher

Obersulzbachkees

Das Obersulzbachkees liegt im Obersulzbachtal nördlich des Hauptkamms der Hohen Tauern. Mit 11 km² Fläche und 4 km Länge ist es der größte Gletscher der Venedigergruppe. Der Gletscher besteht aus vier nordexponierten Firnmulden vom Großvenediger bis zu den Maurerkeesköpfen.

Gipfel 3.798 m

Großglockner

Der Großglockner erhebt sich auf 3.798 m als höchster Berg Österreichs in der Glocknergruppe der Hohen Tauern. Mit einer Schartenhöhe von 2.428 m zählt er zu den eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1800 und gilt als Beginn des modernen Alpinismus.

Sattel 3.407 m

Venedigerscharte

Die Venedigerscharte liegt auf 3.407 m zwischen Klein- und Großvenediger in den Hohen Tauern. Der markante Sattel bildet den zentralen Übergangspass auf dem Normalweg zum Großvenediger. Von hier öffnet sich das Panorama über die Glocknergruppe bis zu den Dolomiten.

Gipfel 3.360 m

Großer Geiger

Der Große Geiger (3.360 m) erhebt sich als markante Pyramide am Alpenhauptkamm zwischen Tirol und Salzburg. Der Berg ist rundum von Gletschern umgeben und gilt als beliebtes Hochtourenziel. Die charakteristische Nordwestwand überragt das Obersulzbachkees um 350 m.

Sattel 2.934 m

Granatscharte

Die Granatscharte liegt auf 2.934 m in den Hohen Tauern und verbindet das Amertal mit dem Dorfertal. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Tauernhöhenweg zwischen St. Pöltner Hütte und Rudolfshütte. Über die Scharte führt die Route auf den Stubacher Sonnblick und zur Granatspitze.

Sattel 3.228 m

Obere Ödenwinkelscharte

Die Obere Ödenwinkelscharte liegt auf 3.228 m in der Glocknergruppe zwischen Hoher Riffl und Johannisberg. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Bereich des Pasterzengletschers. Von hier führt der Normalweg über die Hohe Riffl zum Johannisberg.

Dorf

Kals am Großglockner

Kals am Großglockner (1.325 m) liegt im Kalser Tal in den Hohen Tauern und gilt als traditionelles Basecamp für Großglockner-Besteigungen. Das Bergdorf in Osttirol ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Glockner-, Granatspitz- und Schobergruppe. Seit 1855 starten hier Bergsteiger zum Normalweg auf Österreichs höchsten Gipfel.

Gipfel 3.310 m

Kristallwand

Die Kristallwand erhebt sich auf 3.310 m als östlicher Eckpfeiler des Venedigermassivs in den Hohen Tauern. Der markante Gipfel zeigt eine 550 m hohe Nordostwand und sanfte Gletscheranstiege von Süden. Vier Gletscher umgeben den Berg: Schlatenkees, Äußeres Mullwitzkees, Frosnitzkees und Kristallwandkees.

Gletscher

Krimmler Kees

Das Krimmler Kees liegt im Krimmler Tauerntal in den Hohen Tauern. Der Gletscher dient als zentrales Ausbildungsgelände für Hochtourenkurse mit Steigeisen- und Spaltenbergungstraining. Die Warnsdorfer Hütte auf 2.324 m fungiert als nahegelegener Stützpunkt.

Gipfel 2.573 m

Roßkopf

Der Roßkopf erhebt sich auf 2.573 m in den Hohen Tauern nahe der Roßkarscharte. Der Gipfel bietet ein weitreichendes Panorama über die Zillertaler und Venedigergruppe. Als Abstecher von der Roßkarscharte ist er in etwa einer Stunde erreichbar.