Alpine Welten
Berghütte Alpenverein Klagenfurt

Fraganter Schutzhaus

1.810m 🇦🇹
46.951, 13.028 Österreich
Betten: 100
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Innerfragant, Außerfragant

Alpenvereinshütte in der Großfragant, Goldberggruppe

Als Schutzhütte der Sektion Klagenfurt des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) liegt das Fraganter Schutzhaus auf 1.810 m in der Großfragant. Das Seitental der Fragant gehört zur Goldberggruppe in den Hohen Tauern. Im Sommer ist das Gebiet rund um die Hütte ein Ziel für Berg- und Familienwanderungen, im Winter für Skitouren.

Auf dem ersten Teil der „Alpenüberquerung Salzburg–Triest“ übernachten wir hier. Gipfelziele ab der Hütte sind der Stellkopf (2.851 m) in 2,75 Stunden, der Große Sadnig (2.745 m) in 3 Stunden und der Makerni (2.644 m) in 2,5 Stunden. Je 2 Stunden dauern Hirtenkopf (2.605 m), Striedenkopf (2.602 m) und Zeneberg (2.199 m), die Klenitzen (2.440 m) 1,5 Stunden.

Übernachten auf dem Fraganter Schutzhaus

Die Hütte hat 100 Schlafplätze. Ein Hüttenschlafsack ist erforderlich. Zum Hüttenkomplex gehört eine Jugendherberge: Ein Neubau ersetzte 2021 bis 2023 die Dr.-Widder-Jugendherberge von 1931/32.

Zustieg zum Fraganter Schutzhaus

Von Innerfragant (1.096 m) sind es 2 Stunden und 714 Hm zur Hütte. Länger ist der Weg ab Außerfragant (724 m) mit 3,5 Stunden und 1.086 Hm. Am kürzesten ist der Zustieg vom Grafenberg-Rollweg (1.740 m) mit 1 Stunde und 70 Hm. Über den Rollbahnweg dauert der Übergang zur Goldberghütte zwei Stunden. Über das Schobertörl und die Sadnigscharte führt ein Übergang zum Sadnighaus.

Gut zu wissen:

Ursprung der Hütte ist eine Kupferbergbausiedlung, die die Bundes-Montanverwaltung Mitte der 1920er Jahre aufließ. 1927 pachtete die Sektion Klagenfurt die Gebäude und baute das Verwaltungsgebäude zum Schutzhaus um. Eröffnet wurde es am 31. Juli 1927. Zwei Jahre später kaufte die Sektion den Komplex mit drei Hektar Grund. 1968 begann auf der Alm „Stille Klause“ ein Neubau, der am 6. Juni 1970 eröffnet wurde. 2004/05 folgte die Generalsanierung.

Ziele in der Region

Gipfel 3.657 m

Großvenediger

Der Großvenediger erhebt sich mit 3.657 m als höchster Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Der vollständig vergletscherte Gipfel thront direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Seine markanten Grate trennen vier große Gletscher, darunter das Schlatenkees und Obersulzbachkees.

Dorf 1.329 m

Hinterbichl

Hinterbichl liegt auf 1.329 m im Talschluss des Virgentals in Osttirol. Der Bergsteiger-Ort dient als Ausgangspunkt für Touren zum Großvenediger und in die Venedigergruppe. Das Dorf am Zusammenfluss von Isel und Dorferbach zieht Skitourengeher und Hochtourenalpinisten an.

Gletscher

Obersulzbachkees

Das Obersulzbachkees liegt im Obersulzbachtal nördlich des Hauptkamms der Hohen Tauern. Mit 11 km² Fläche und 4 km Länge ist es der größte Gletscher der Venedigergruppe. Der Gletscher besteht aus vier nordexponierten Firnmulden vom Großvenediger bis zu den Maurerkeesköpfen.

Gipfel 3.798 m

Großglockner

Der Großglockner erhebt sich auf 3.798 m als höchster Berg Österreichs in der Glocknergruppe der Hohen Tauern. Mit einer Schartenhöhe von 2.428 m zählt er zu den eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1800 und gilt als Beginn des modernen Alpinismus.

Sattel 3.407 m

Venedigerscharte

Die Venedigerscharte liegt auf 3.407 m zwischen Klein- und Großvenediger in den Hohen Tauern. Der markante Sattel bildet den zentralen Übergangspass auf dem Normalweg zum Großvenediger. Von hier öffnet sich das Panorama über die Glocknergruppe bis zu den Dolomiten.

Gipfel 3.360 m

Großer Geiger

Der Große Geiger (3.360 m) erhebt sich als markante Pyramide am Alpenhauptkamm zwischen Tirol und Salzburg. Der Berg ist rundum von Gletschern umgeben und gilt als beliebtes Hochtourenziel. Die charakteristische Nordwestwand überragt das Obersulzbachkees um 350 m.

Sattel 2.934 m

Granatscharte

Die Granatscharte liegt auf 2.934 m in den Hohen Tauern und verbindet das Amertal mit dem Dorfertal. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Tauernhöhenweg zwischen St. Pöltner Hütte und Rudolfshütte. Über die Scharte führt die Route auf den Stubacher Sonnblick und zur Granatspitze.

Sattel 3.228 m

Obere Ödenwinkelscharte

Die Obere Ödenwinkelscharte liegt auf 3.228 m in der Glocknergruppe zwischen Hoher Riffl und Johannisberg. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Bereich des Pasterzengletschers. Von hier führt der Normalweg über die Hohe Riffl zum Johannisberg.

Dorf

Kals am Großglockner

Kals am Großglockner (1.325 m) liegt im Kalser Tal in den Hohen Tauern und gilt als traditionelles Basecamp für Großglockner-Besteigungen. Das Bergdorf in Osttirol ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Glockner-, Granatspitz- und Schobergruppe. Seit 1855 starten hier Bergsteiger zum Normalweg auf Österreichs höchsten Gipfel.

Gipfel 3.310 m

Kristallwand

Die Kristallwand erhebt sich auf 3.310 m als östlicher Eckpfeiler des Venedigermassivs in den Hohen Tauern. Der markante Gipfel zeigt eine 550 m hohe Nordostwand und sanfte Gletscheranstiege von Süden. Vier Gletscher umgeben den Berg: Schlatenkees, Äußeres Mullwitzkees, Frosnitzkees und Kristallwandkees.

Gletscher

Krimmler Kees

Das Krimmler Kees liegt im Krimmler Tauerntal in den Hohen Tauern. Der Gletscher dient als zentrales Ausbildungsgelände für Hochtourenkurse mit Steigeisen- und Spaltenbergungstraining. Die Warnsdorfer Hütte auf 2.324 m fungiert als nahegelegener Stützpunkt.

Gipfel 2.573 m

Roßkopf

Der Roßkopf erhebt sich auf 2.573 m in den Hohen Tauern nahe der Roßkarscharte. Der Gipfel bietet ein weitreichendes Panorama über die Zillertaler und Venedigergruppe. Als Abstecher von der Roßkarscharte ist er in etwa einer Stunde erreichbar.

Reisen mit Fraganter Schutzhaus