Alpine Welten
Berghütte Alpenverein Austria

Seethaler Hütte

2.740m 🇦🇹
47.474, 13.613 Österreich
Betten: 23
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Höchstgelegene Schutzhütte im Dachsteingebirge

Auf 2.740 m, am Rand des Hallstätter Gletschers hoch über der Dachstein-Südwand, liegt die Seethaler Hütte. Sie ist die höchstgelegene Schutzhütte im Dachsteingebirge und steht direkt auf der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark. Betrieben wird sie von der Sektion Austria des Österreichischen Alpenvereins. Unmittelbar neben der Hütte liegt der Ausstieg des 1999 errichteten Johann-Klettersteigs (Schwierigkeit D/E), der von der Dachsteinsüdwandhütte durch die Südwand führt.

Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für den Bergkurs des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) für die Überwinterer der Neumayer-Station III. Zum Hohen Dachstein (2.995 m) ist es 1 Stunde über den gesicherten Normalweg mit Kletterstellen I–II und Gletscherbegehung. Von der Hütte aus startet auch der Klettersteig „Schulteranstieg“ auf den Hohen Dachstein. Den Hohen Gjaidstein (2.795 m) erreicht man über Gjaidsteinsattel und Südgrat in 1½ Stunden.

Übernachten auf der Seethaler Hütte

Die Hütte hat 23 Schlafplätze. Seit 2012 trägt sie das Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten.

Zustieg zur Seethaler Hütte

Von der Bergstation der Dachstein-Südwandbahn am Hunerkogel (2.690 m) führt der Gletscherweg in 45 Minuten und 50 Hm zur Hütte. Ab der Gjaidalm (1.750 m), der Bergstation der Dachsteinseilbahn, sind es über die Simonyhütte und den Hallstätter Gletscher 4½ Stunden. Der Weg von der Türlwandhütte an der Talstation der Südwandbahn über die Hunerscharte ist nur für Geübte und dauert 4 Stunden. Übergänge bestehen zur Simonyhütte, zur Adamekhütte und über die Gruberscharte zum Guttenberghaus.

Gut zu wissen:

1929 errichtete der Hallstätter Bergführer Johann Georg Seethaler die damalige Dachsteinwartehütte als Unterstand. Sein Sohn Sepp war 50 Jahre Hüttenwirt, 1979 bekam die Hütte ihren heutigen Namen. Wegen Dolinenbildung entstand neben der alten Hütte ein Neubau, eröffnet am 25. Dezember 2018.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.029 m

Tor

Das Tor ist ein markanter Sattel auf 2.029 m im Dachsteinmassiv. Der natürliche Felseinschnitt zwischen Raucheck und Torstein markiert die Bundesländergrenze. Eine Gedenktafel erinnert an die besondere Bedeutung des Übergangs.

Dorf

Ramsau am Dachstein

Ramsau am Dachstein liegt auf einem Hochplateau zwischen 1.100 und 1.700 m Höhe direkt unter den Südwänden des Dachsteinmassivs. Der steirische Luftkurort ist strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren zum Hohen Dachstein und den umliegenden Gipfeln.

See 933 m

Vorderer Gosausee

Der Vordere Gosausee liegt auf 933 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der natürliche Gletscherrückzugsee wurde 1913 um 12 m aufgestaut und dient als Speichersee für das Kraftwerk Gosau. Der Blick vom Seeausfluss Richtung Dachstein gilt als eines der berühmtesten Bergmotive Österreichs.

Gletscher

Hallstätter Gletscher

Der Hallstätter Gletscher erstreckt sich unterhalb des Hohen Dachsteins bis zu den Eisseen bei der Simonyhütte auf 2.205 m. Als typischer Karstgletscher besitzt er keinen oberirdischen Abfluss. Das Schmelzwasser verschwindet unterirdisch und tritt am Waldbachursprung wieder zutage.

Gipfel 2.995 m

Hoher Dachstein

Der Hohe Dachstein erhebt sich als Hauptgipfel des Dachsteingebirges auf 2.995 m und bildet mit 2.133 m Prominenz den höchsten Gipfel von Oberösterreich und Steiermark. Der Doppelgipfel mit seinem nördlich vorgelagerten Niederen Dachstein thront über ausgedehnten Gletscherfeldern und der berühmten rötlichen Südwand aus Dachsteinkalk.

Klettern

Dachstein

Das ehemalige Skigebiet Dachsteingletscher lag zwischen 2.296 m und 2.680 m auf dem Dachsteinmassiv. Die Dachstein-Südwandbahn führt zur Bergstation am Hunerkogel auf 2.687 m. 2023 wurde der Skibetrieb aufgrund des Gletscherschwundes endgültig eingestellt.

Archäologische Stätte

Gräberfeld

Das Gräberfeld im Salzbergtal oberhalb von Hallstatt gilt als eine der wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Die außergewöhnlich reichen Grabbeigaben aus der Zeit von 800 bis 400 v. Chr. gaben der gesamten älteren Eisenzeit ihren Namen.

Sattel 993 m

Pötschenpass

Der Pötschenpass (993 m) verbindet Bad Goisern mit Bad Aussee zwischen Hohem Sarstein und Sandling. Die Salzkammergut Straße B 145 folgt einer historischen Handelsroute, die seit der Römerzeit begangen wird.

See 1.154 m

Hinterer Gosausee

Der Hintere Gosausee liegt auf 1.154 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der naturnahe Gebirgssee besitzt eine seltene Estavelle, durch die je nach Wasserstand unterschiedliche Fließrichtungen entstehen. Bei Hochwasser kann der Wasserspiegel um bis zu 15 m schwanken.

Gletscher

Schladminger Gletscher

Der Schladminger Gletscher liegt im österreichischen Dachsteingebirge und zählt nach Hallstätter Gletscher und Großem Gosaugletscher zu den drei größten Gletschern des Massivs. Seit 1850 hat er über zwei Drittel seiner Fläche verloren und zeigt kaum noch Fließbewegung.

Gletscher

Schneelochgletscher

Der Schneelochgletscher liegt am Wandfuß des Hohen Kreuzes im Dachsteinmassiv auf 2.300 m Höhe. Mit 13 ha Fläche zählt er zu den kleineren Dachsteingletschern. Als Karstgletscher führt er das Schmelzwasser über unterirdische Höhlensysteme ab.

Gipfel 2.351 m

Grimming

Der Grimming (2.351 m) erhebt sich als isolierter Gebirgsstock zwischen Ennstal und Hinterberger Tal in der Obersteiermark. Mit einer Prominenz von 1.516 m gilt er als markanter Aussichtsberg und wurde früher als höchster Berg der Steiermark bezeichnet.

Reisen mit Seethaler Hütte