Berghütte am Hochgern in den Chiemgauer Alpen
Auf 1.461 m, an der Südwestseite des Hochgerns in den Chiemgauer Alpen, liegt das Hochgernhaus. Die privat geführte Berghütte gehört zum Gemeindegebiet von Unterwössen im Landkreis Traunstein und steht im Bereich der Weitalm. Bis zum Kaisergebirge reicht von hier der Blick. Für Wanderer auf dem Maximiliansweg, dem Weitwanderweg vom Königssee zum Bodensee, ist die Hütte ein Stützpunkt.
Auf dem „SalzAlpenSteig“, einer sechstägigen Bergwanderung, übernachten wir hier. Über den Gernsattel und die Westseite führt ein leichter Weg in 45 Minuten auf den Hochgern (1.748 m). Ebenfalls über den Gernsattel erreicht man auf einem nicht markierten Steig in 30 Minuten den Hochlerch (1.633 m). Zum Silleck (1.610 m) sind es über den Hochgern 1½ Stunden, zuletzt weglos.
Übernachten auf dem Hochgernhaus
Die Hütte hat 36 Schlafplätze und ist ganzjährig geöffnet. Im Winter ist sie Ziel für Skitouren.
Zustieg zum Hochgernhaus
Von Marquartstein (630 m, Parkplatz) führt der leichte Hüttenweg über Agergschwend in 2 Stunden zur Hütte. Ebenso lange dauert der leichte Weg ab Unterwössen (600 m, Parkplatz) über Grund, Point und Agergschwend. Von Staudach-Egerndach (580 m) sind es über die Staudacher Alm und den Gernsattel 3 Stunden, mittelschwer.
Aus Kohlstatt bei Bergen (730 m) gibt es zwei Wege mit je 4 Stunden Gehzeit: mittelschwer über Vorderalm und Staudacher Alm oder leicht über Hinteralm und Bischofsfellnalm. Der mittelschwere Übergang zum Hochfellnhaus (1.670 m) über Bischofsfellnalm, Hinteralm und Thoraukopf dauert 4 Stunden.
Gut zu wissen:
Die Berghütte stammt aus dem Jahr 1899. Bei geeigneten Verhältnissen wird der Hüttenweg von Marquartstein geräumt. Hinauf geht es dann zu Fuß, hinunter mit dem Rodelschlitten.