Alpine Welten
Berghütte DAV Sektion Tutzing

Tutzinger Hütte

1.327m 🇩🇪
47.658, 11.462 Deutschland
Betten: 109
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Benediktbeuern, Lenggries, Kochel am See

DAV-Hütte unter der Nordwand der Benediktenwand

Die Tutzinger Hütte, manchmal auch Tuzinger Hütte geschrieben, liegt auf 1.327 m am Fuß der Nordwand der Benediktenwand in den Bayerischen Voralpen, im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Betreiber ist die Sektion Tutzing des Deutschen Alpenvereins (DAV). Der Alpenverein führt sie als Schutzhütte der Kategorie I. Auf der Hütte übernachten häufig Wanderer des Maximilianswegs und des Traumpfads München-Venedig.

Auf der Tour „Wandern im Isarwinkel“ von Lenggries zum Kochelsee übernachten wir hier. Zur Benediktenwand (1.801 m) sind es etwa 1½ Stunden, ein Rundweg ist möglich. Die Wand hat rund 20 eigenständige Kletterrouten im Schwierigkeitsgrad II bis VIII-.

Übernachten auf der Tutzinger Hütte

Die Tutzinger Hütte hat 109 Schlafplätze. Zur Technik gehören ein Blockheizkraftwerk und eine mechanisch-biologische Kläranlage, die 1990 als Pilotprojekt gebaut wurde.

Zustieg zur Tutzinger Hütte

Für die Wanderung zur Tutzinger Hütte ist Benediktbeuern (617 m) der Hauptausgangspunkt. Über Kohlstattalm, Eibelsfleckalm und einen Serpentinensteig sind es etwa 2½ Stunden. Bis zur Talstation der Materialseilbahn ist der Großteil auch mit dem Mountainbike möglich, danach bleiben 25 Minuten zu Fuß.

Durch das Lainbachtal über die Söldneralm dauert der Weg etwa 2 Stunden. Von Lenggries über das Brauneck, von Kochel am See über die Staffel-Alm und aus der Jachenau über die Glaswandscharte sind es jeweils 4 bis 4½ Stunden.

Übergänge führen über den Rotöhrsattel zum Brauneck-Gipfelhaus und zur Kirchsteinhütte in 2½ bis 3 Stunden, über den Tiefenseesattel zur Neulandhütte in 1½ bis 2 Stunden. Der Weg zum Herzogstand ist eine Tagesetappe von Maximiliansweg und Via Alpina und dauert 6 bis 7 Stunden.

Gut zu wissen:

1907 erwarb die Sektion eine ehemalige Remontenstation des königlich bayerischen Heeres, 1908 wurde die Hütte eingeweiht. Seit 1965 gibt es die Materialseilbahn, 2001 wurde der Neubau fertig. Im März 2009 zerstörten Lawinen das Nebengebäude Hausstattalm. Die neue Alm wurde 2010 eingeweiht.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 1.884 m

Rotwand

Die Rotwand ist mit 1.884 m der höchste Punkt des Landkreises Miesbach und der höchste Berg im bayerischen Teil des Mangfallgebirges. Der beliebte Münchner Hausberg liegt im Spitzingseegebiet und gehört zu den Schlierseer Bergen. Vom Gipfel erstreckt sich der Blick über die gesamten Bayerischen Voralpen.

See 1.084 m

Spitzingsee

Der Spitzingsee liegt auf 1.084 m Höhe in den Schlierseer Bergen des Mangfallgebirges. Mit 28,3 Hektar zählt er zu den größten Bergseen Bayerns. Der See dient als zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen zur Rotwand, zum Bodenschneid und in das umgebende Mangfallgebirge.

Gipfel 1.487 m

Latschenkopf

Der Latschenkopf erhebt sich auf 1.487 m in den Bayerischen Voralpen südlich der Benediktenwand. Der weitgehend bewaldete Berg zählt zu den markanten Punkten entlang der Via Alpina über den Hauptkamm der Kocheler Berge. Vom Gipfel reicht der Blick über das Alpenvorland bis zur Benediktenwand.

Gipfel 1.800 m

Benediktenwand

Die Benediktenwand erhebt sich als höchster Gipfel der Kocheler Berge auf 1.800 m in den Bayerischen Voralpen. Der markante Bergrücken zwischen Loisach und Isar bildet den Hauptpunkt der Via Alpina. Die imposante Nordwand bietet zahlreiche Kletterrouten bis zum VIII. Schwierigkeitsgrad.

Gipfel 1.883 m

Hochmiesing

Der Hochmiesing erhebt sich auf 1.883 m in den Schlierseer Bergen im Mangfallgebirge. Der flache, von Latschen bewachsene Gipfel bietet Fernsicht in alle Richtungen. Im Vergleich zur benachbarten Rotwand ist der Berg deutlich weniger frequentiert.

Gipfel 1.646 m

Stangeneck

Das Stangeneck erhebt sich auf 1.646 m als markanter Punkt des Hauptkamms der Kocheler Berge. Der Gipfel liegt auf der beliebten Kammwanderung vom Brauneck zur Benediktenwand entlang der Via Alpina. Die flache Kuppe bietet einen ungefährlichen Wegverlauf über den felsigen, mit Latschen bewachsenen Bergrücken.

Stadt 679 m

Lenggries

Lenggries liegt im oberbayerischen Isarwinkel am Eingang zum Karwendelgebirge. Der traditionsreiche Flößerort ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf das Brauneck (1.555 m), den Schafreuter (2.102 m) und in die Tegernseer Berge. Bahnstation der Bayerischen Oberlandbahn von München.

Gipfel 1.452 m

Leonhardstein

Der Leonhardstein erhebt sich mit 1.452 m markant über den Tegernseer Bergen bei Kreuth. Trotz seiner geringen Höhe fällt er durch seine exponierte Form auf. Der steile Schlussanstieg erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Dorf 605 m

Kochel am See

Kochel am See liegt auf 605 m am Fuße des Herzogstandes in den Bayerischen Voralpen. Der staatlich anerkannte Luftkurort dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen in die Kocheler Berge und zum Walchensee.

Dorf 783 m

Kreuth

Kreuth liegt auf 783 m am südlichen Ufer des Tegernsees in den Bayerischen Voralpen. Die Gemeinde erstreckt sich vom See bis zur Tiroler Grenze und reicht bis zur Halserspitz auf 1.862 m. Als Heilklimatischer Kurort bildet sie das Tor zum Mangfallgebirge.

Gipfel 1.564 m

Fockenstein

Der Fockenstein erhebt sich auf 1.564 m westlich des Tegernsees in den Bayerischen Voralpen. Der Gipfel bietet umfassendes Panorama über weite Teile des Mangfallgebirges. Als einfache Bergwanderung über die Aueralm oder als Skitour im Winter erreichbar.

Sattel 1.270 m

Pessenbacher Schneid

Die Pessenbacher Schneid liegt auf 1.270 m zwischen Rabenkopf und Benediktenwand in den Bayerischen Voralpen. Der Sattel ermöglicht verschiedene Aufstiegsrouten zum Rabenkopf und bietet Zugang zur historischen Staffelalm. Ein Holzkreuz mit Gedenkstein markiert den aussichtsreichen Übergang.

Reisen mit Tutzinger Hütte