Alpine Welten
Berghütte DAV Sektion Allgäu-Immenstadt

Prinz Luitpold Haus

1.846m 🇩🇪
47.392, 10.420 Deutschland
Betten: 160
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Hinterstein, Hinterhornbach

Älteste Schutzhütte der Allgäuer Alpen am Hochvogel

Über dem Tal des Bärgündlebachs, auf dem Gemeindegebiet von Bad Hindelang, liegt auf 1.846 m das Prinz Luitpold Haus. Die Berghütte der Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen Alpenvereins (DAV) gilt als älteste Schutzhütte der Allgäuer Alpen. Südöstlich der Hütte erhebt sich der Hochvogel, und für seine Besteigung ist sie der Ausgangspunkt.

Zum Gipfel des Hochvogels (2.592 m) sind es 2½ bis 3 Stunden. Kürzere Ziele sind der Glasfelderkopf (2.270 m) in etwa einer Stunde und der Wiedemerkopf (2.166 m) in 1 bis 2 Stunden. Zum Schneck (2.268 m) sind es etwa 4 Stunden. An den Fuchskarspitzen wird vor allem geklettert. Weitere Gipfel rund um die Hütte sind Weittalkopf (2.289 m) und Kreuzkopf (2.287 m).

Übernachten auf dem Prinz Luitpold Haus

Die Hütte hat 160 Schlafplätze. Im Winter steht ein Winterraum offen, den Skitourengeher und Schneeschuhgeher nutzen. Seit 1994 reinigt eine biologische Anlage das Abwasser. Auskunft zu Zimmern und Dusche sowie Fotos vom Prinz Luitpold Haus gibt die Website prinz-luitpoldhaus.de.

Zustieg zum Prinz Luitpold Haus

Von Hinterstein geht es per Bus, Rad oder zu Fuß auf der asphaltierten Straße zum Giebelhaus (1.067 m). Ab dort sind es 2 bis 3 Stunden zur Hütte. Aus Hinterhornbach (1.101 m) dauert der Zustieg etwa 4 Stunden.

Übergänge führen zur Schwarzenberghütte in 2 bis 3 Stunden und zum Edmund-Probst-Haus in 4 bis 6 Stunden. Zur Landsberger Hütte und zum Oytalhaus sind es je 5 bis 6 Stunden. Über den Jubiläumsweg dauert der Übergang zur Willersalpe 8 bis 9 Stunden, zur Kemptner Hütte sind es 8 bis 10 Stunden.

Gut zu wissen:

Errichtet wurde die Hütte 1880 auf dem Grund von Prinz Luitpold von Bayern, dem späteren Prinzregenten, nach dem sie benannt ist. Erst 1932 konnte die Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins das Grundstück kaufen.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.