4. Etappe:
Die „Saugasse“ steht heute an. Woher der Name genau kommt weiß man nicht, aber einstimmig ist die Meinung, dass es mit der Überwindung des eigenen Schweinehundes zu tun haben muss. Man kann froh sein die 30 Kehren und über 400 Höhenmeter nach unten im Abstieg zu machen. Noch dazu hat es Schatten um die frühe Uhrzeit an diesem Tag. Der letzte Tag ist die Kür. Absteigend durch die karge Karst-Zone und weiter durch lichten Wald erreichen wir den dichten Bergwald und später die saftigen Wiesen am Rande des Königssee. Bevor es zum Bootsanleger geht, sollte man die letzte „ruhige“ Möglichkeit nutzen, ein Bad im Königssee zu nehmen. Ab dann überfordern die Menschenmassen in St. Barholomä, wo doch die letzten Tage so wunderbar ruhig gewesen sind…
Am Ende der Wanderung steht fest, dass dies ein kleiner und erster Vorgeschmack dessen war, was in Berchtesgaden auf Wanderwegen möglich ist. Viele weitere Touren, egal ob als Tageswanderung oder als Hüttentour, sind im Nationalpark Berchtesgaden möglich und zeigen die verschiedenen Facetten der einzigartigen Landschaft rund um den Königssee und den Watzmann.