Argentinien erstreckt sich über fast 3.700 Kilometer entlang der Ostseite der Anden und zählt zu den größten Ländern Südamerikas. Im Westen grenzt es an Chile, im Norden an Bolivien und Paraguay sowie im Osten an Brasilien, Uruguay und den Atlantischen Ozean. Von den subtropischen Regenwäldern im Norden über die weiten Pampas bis zu den Gletschern Patagoniens vereint Argentinien eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt. Die Anden prägen den gesamten Westen des Landes und bilden das Rückgrat der argentinischen Bergwelt. Mit dem Aconcagua (6.959 m) erhebt sich hier der höchste Berg der westlichen und südlichen Hemisphäre – zugleich der höchste Gipfel außerhalb Asiens. Im Süden gehen die Anden in die vergletscherte Bergwelt Patagoniens über.
Argentinien zählt rund 47 Millionen Einwohner und ist eine föderale Republik mit der Hauptstadt Buenos Aires. Die Kultur des Landes wurde vor allem durch Einwanderer aus Italien und Spanien geprägt – ihr Einfluss zeigt sich bis heute in Sprache, Küche und Lebensart. Amtssprache ist Spanisch, daneben werden in verschiedenen Regionen auch indigene Sprachen wie Quechua, Guaraní und Mapudungun gesprochen. Der römisch-katholische Glaube prägt die Geschichte und Kultur des Landes bis heute. Mit der Erstbesteigung des Aconcagua im Jahr 1897 begann die Geschichte des Höhenbergsteigens in den Anden. Heute zählt der höchste Berg außerhalb Asiens zu den bedeutendsten Expeditionszielen der Welt und zieht jedes Jahr Bergsteiger aus allen Kontinenten an.