Highlights
Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.
Grönland
Region
Gebiet
Grönländischer Eisschild
Das Grönländische Inlandeis ist der zweitgrößte Eisschild der Welt und bedeckt 80% von Grönland. Der Eisschild erreicht eine maximale Dicke von über 3.400 m und erstreckt sich über 2.900 km in Nord-Süd-Richtung. Aufgrund der Klimaerwärmung schmilzt das Eis heute zwei- bis fünfmal schneller als vor 1850.
Haffner Bjerg
Der Haffner Bjerg erhebt sich auf 1.483 m im Nordwesten Grönlands auf der Hayes Peninsula. Der Gipfel besitzt eine Prominenz von 500 m und liegt inmitten der arktischen Landschaft des Grönländischen Inlandeises.
Harald Moltke Glacier
Der Harald Moltke Glacier liegt im äußersten Nordwesten Grönlands nördlich der Thule Air Base. Der über 5 km lange und 1.500 m breite Gletscher speist den Wolstenholme Fjord. Zusammen mit drei weiteren Gletschern bildet er eine der größten Eismaschinen der Welt.
Ilulissat
Ilulissat liegt in Westgrönland an der Disko-Bucht, etwa 350 km nördlich des Polarkreises. Die Stadt mit 5.149 Einwohnern ist das Tor zum UNESCO-Welterbe Ilulissat-Eisfjord. Der Name bedeutet auf Grönländisch "Eisberge".
Ilulissat Icefjord
Der Ilulissat Eisfjord liegt 250 km nördlich des Polarkreises an Grönlands Westküste. Der 40 km lange Fjord mündet in die Disko-Bucht und beherbergt den produktivsten Gletscher der Nordhalbkugel. Seit 2004 zählt er zum UNESCO-Welterbe.
Ingmikortilaq
Ingmikortilaq erhebt sich als 1.150 m hohe Steilwand direkt aus dem Meer in Ostgrönland. Die Felswand aus Gneis und Granit wurde erst 2022 von Alex Honnold und Hazel Findlay erstmals bestiegen.
Isertoq
Isertoq ist eine kleine Siedlung in der Gemeinde Sermersooq im südöstlichen Grönland. Das abgelegene Dorf zählt 64 Einwohner und liegt fernab der großen Verkehrswege. Die Siedlung ist nur per Helikopter über Kulusuk oder Nuuk erreichbar.
Ittoqqortoormiit
Ittoqqortoormiit ist eine der entlegensten Siedlungen der Erde in Ostgrönland. Die Gemeinde mit 325 Einwohnern liegt an der Mündung des Kangertittivaq-Fjords zur Grönlandsee. Sie dient als Ausgangspunkt für extreme arktische Expeditionen.
Jakobshavn Isbræ
Der Jakobshavn Isbræ entwässert 6,5 Prozent des grönländischen Eisschildes und produziert etwa 10 Prozent aller grönländischen Eisberge. Als einer der am schnellsten fließenden Gletscher der Welt bewegt er sich mit bis zu 45 Metern pro Tag. Der Eisfjord gehört seit 2004 zum UNESCO-Welterbe.
Kangerlussuaq Fjord
Der Kangerlussuaq Fjord liegt an der Ostküste Grönlands zwischen Scoresby Sound und Sermilik Fjord. Mit dem größten Gletscher der grönländischen Ostküste bildet er das zweitgrößte Fjordsystem der Region.
Klosterbjerge
Die Klosterbjerge sind ein Gebirge in Ostgrönland im Nathorst Land. Der höchste Gipfel erreicht 2.410 m und zählt zu den ultra-prominenten Bergen Grönlands. Die Erstbesteigung gelang 1977 einer deutschen Expedition unter Karl Maria Herrligkoffer.
Kuannersuit
Der Kuannersuit erhebt sich auf 879 m im Süden Grönlands. Der Berg beherbergt eine der weltweit größten Lagerstätten für Seltene Erden und Uran. Er ist Teil des 1,16 Milliarden Jahre alten Ilimmaasaq-Komplexes.
Mont Forel
Der Mont Forel erhebt sich auf 3.391 m in den Schweizerland-Alpen Ostgrönlands. Nach dem Gunnbjørn Fjeld ist er der zweithöchste Berg Grönlands. Der Gipfel trägt eine Eiskuppel und wurde 1938 erstmals von einer Schweizer Expedition bestiegen.
Narsarsuaq
Narsarsuaq ist eine kleine Siedlung in Südgrönland mit 123 Einwohnern. Der Ort entwickelte sich um den ehemaligen US-Militärflugplatz Bluie West One aus dem Zweiten Weltkrieg. Seit 2026 dient der Flugplatz nur noch als Heliport.
Northeast Greenland National Park
Der Northeast Greenland National Park ist mit 972.000 km² der größte Nationalpark der Welt. Das 1974 gegründete Schutzgebiet im Nordosten Grönlands ist zu 80 Prozent vom Inlandeis bedeckt. Hier leben geschätzte 5.000 bis 15.000 Moschusochsen sowie Eisbären und Polarwölfe.
Nunatarsuaq
Nunatarsuaq ist ein Nunatak in der Melville Bay Region im nordwestlichen Grönland. Der isolierte Felsgipfel ragt aus dem grönländischen Eisschild hervor. Bei weiterem Gletscherrückgang wird der Nunatak zu einer Insel.
Paatusoq
Paatusoq ist ein 55 km langer Fjord an der King Frederick VI Coast in Südostgrönland. Der Name bedeutet "Der mit dem großen Mund" auf Grönländisch. Der Fjord mündet südwestlich von Cape Discord in den Nordatlantik.
Palasip Qaqqaa
Der Palasip Qaqqaa erhebt sich auf 549 m bei Sisimiut an der Davis-Straße in Westgrönland. Der weitläufige Bergmassiv erstreckt sich über 4 km in Ost-West-Richtung und bildet den Endpunkt einer langen Gebirgskette vom Inlandeis zur Küste.
Pasterze
Die Pasterze ist Teil des größten Eisschildes der nördlichen Hemisphäre. Das Grönländische Inlandeis erstreckt sich über weite Teile Grönlands und erreicht Mächtigkeiten von über 3.000 Metern.
Patuersuoq
Der Patuersuoq erhebt sich auf 2.488 m im abgelegenen Südosten Grönlands. Der isolierte Gipfel am Paatusoq-Fjord galt lange als höchster unbestiegener Berg der Region. Die Erstbesteigung gelang 1966 dem österreichischen Alpinisten Toni Dürnberger.