Highlights
Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.
Land
Region
Wettersteingebirge und Mieminger Kette
Hochblassen
Der Hochblassen erhebt sich auf 2.706 m im Wettersteingebirge und liegt östlich der Zugspitze. Der Berg aus Wettersteinkalk wird trotz seiner Höhe selten bestiegen, da die Alpspitze ihn von Garmisch aus verdeckt. Hermann von Barth und Peter Klaisl gelang 1871 die Erstbesteigung.
Hochwanner
Der Hochwanner erhebt sich mit 2.744 m auf der deutsch-österreichischen Grenze im Wettersteingebirge. Nach der Zugspitze bildet er den zweithöchsten Gipfel Deutschlands. Seine über 1.400 m hohe Nordwand zählt zu den spektakulärsten Felswänden der nördlichen Kalkalpen.
Hoher Gaif
Der Hohe Gaif erhebt sich auf 2.288 m im Blassenkamm des Wettersteingebirges. Der Gipfel liegt am Ostgrat des Hochblassens und bildet eine markante Station der anspruchsvollen Blassengrat-Überschreitung. Die Besteigung erfolgt über technische Kletterei im dritten Grad.
Höllentalferner
Der Höllentalferner ist ein Kargletscher am Nordosthang der Zugspitze im westlichen Wettersteingebirge. Als größter deutscher Gletscher bedeckt er eine Fläche von 13 Hektar und wird hauptsächlich durch Lawinen gespeist. Bei der Zugspitzbesteigung durchs Höllental muss der Gletscher mit Steigeisen überquert werden.
Höllentorkopf
Der Höllentorkopf erhebt sich auf 2.150 m als nördlicher Ausläufer der Alpspitze im Wettersteingebirge. Der markante Eckpfeiler bietet ideale Aussicht auf Zugspitze und Höllental. Der Normalweg über den Südostgrat erreicht Schwierigkeitsgrad II.
Jubiläumsgrat
Der Jubiläumsgrat verbindet die Zugspitze über acht Kilometer exponierten Felsgrat mit der Alpspitze. Die hochalpine Kletterroute führt über die Höllentalspitzen und das Hochblassen. Der Grat gilt als ernsthafte alpine Tour mit technisch anspruchsvollen Kletterstellen.
Klais
Klais liegt auf 952 m am Eingang zum Elmauer Hochtal zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Der Ort beherbergt den höchsten bayerischen Bahnhof an einer Normalspurstrecke. Historisch bedeutsam durch die älteste urkundliche Erwähnung im Werdenfelser Land aus dem Jahr 763.
Kreuzeck
Das Kreuzeck erhebt sich auf 1.651 m südlich von Garmisch-Partenkirchen im Wettersteingebirge. Der Berg dient als Skigebiet mit der historischen Kandahar-Abfahrt und Ausgangspunkt für Wanderungen zur Alpspitze. Erreichbar über die Kreuzeckbahn oder Wanderwege zum Kreuzeckhaus.
Mauerschartenkopf
Der Mauerschartenkopf (1.919 m) erhebt sich im Wettersteingebirge oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Der Gipfel dient als beliebtes Ziel für Einsteiger-Skitouren und Splitboard-Kurse. Die Route führt über die nahe gelegene Stuibenhütte.
Rinderscharte
Die Rinderscharte liegt auf 2.095 m zwischen Höllental und den höhergelegenen Bereichen des Wettersteingebirges. Der Pass verbindet die Höllentalangerhütte mit dem Kreuzeckhaus und dient als Knotenpunkt mehrerer Alpinwanderwege.
Scharnitzjoch
Das Scharnitzjoch liegt auf 2.048 m Höhe als Übergang zwischen Scharnitztal und Puittal im Wettersteingebirge. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Isar und Loisach. Oberhalb des Jochs erhebt sich die Erinnerungshütte des Akademischen Alpenvereins München.
Schneeferner
Der Schneeferner liegt auf dem Zugspitzplatt südlich der Zugspitze im Wettersteingebirge. Als einer der nördlichsten Gletscher der Alpen ist er ein Zeugnis des Klimawandels. Der nördliche Teil bedeckt noch 9,4 ha und gilt als zweitgrößter deutscher Gletscher.
Seebensee
Der Seebensee liegt auf 1.657 m südlich von Ehrwald im Mieminger Gebirge. Der natürliche Hochgebirgssee wird von Ehrwalder Sonnenspitze, Vorderem Tajakopf und Vorderem Drachenkopf umrahmt. Südlich oberhalb steht auf einer Felsterrasse die Coburger Hütte.
Söllerpass
Der Söllerpass liegt auf 2.259 m zwischen Puitalm und Leutascher Platt im Wettersteingebirge. Der alpine Übergang verbindet das Puittal mit dem hochgelegenen Leutascher Platt. Trittsicherheit ist für die Begehung erforderlich.
AlpspiX
Der AlpspiX ist eine Stahlplattform auf 2.050 m Höhe am Osterfelderkopf im Wettersteingebirge. Die freischwebenden Arme ragen 13 m über den Fels ins Höllental hinaus. Seit 2010 ermöglicht die X-förmige Konstruktion einen Tiefblick von 1.000 m.
Leutasch
Die Gemeinde Leutasch liegt auf 1.136 m im gleichnamigen Hochtal zwischen Wetterstein- und Mieminger Gebirge. Das 16 km lange Tal erstreckt sich von der Hohen Munde bis zur Leutaschklamm an der deutschen Grenze. Bekannt als schneesicheres Wintersportgebiet mit 279 km Langlaufloipen.
Leutascher Dreitorspitze
Die Leutascher Dreitorspitze erreicht 2.682 m und bildet den Hauptgipfel des vierthöchsten Bergmassivs Deutschlands. Das markante Gebirgsmassiv liegt im östlichen Wettersteingebirge an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Normalweg führt über die nahe Meilerhütte.
Mittenwald
Mittenwald liegt auf 912 m zwischen Karwendel- und Wettersteingebirge, unmittelbar an der österreichischen Grenze. Der Markt ist Deutschlands höchstgelegener Luftkurort und Ausgangspunkt für alpine Touren. Die Karwendelbahn ist die zweithöchste Luftseilbahn Deutschlands.
Namlos
Namlos ist ein Klettergarten im österreichischen Lechtal und dient als Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen. Der Ort liegt am Fuß der Lechtaler Alpen zwischen Wettersteingebirge und Mieminger Kette.
Niedere Munde
Die Niedere Munde liegt auf 2.059 m zwischen Gaistal und Straßberghaus. Der Pass bildet den einzigen markierten Übergang durch die Osthälfte der Mieminger Kette in Nord-Süd-Richtung.