Highlights
Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.
Land
Region
Sesvennagruppe
Ofenpass
Der Ofenpass verbindet auf 2.150 m das Engadin mit dem Münstertal und trennt die Sesvennagruppe von den Ortler-Alpen. Die Passstraße durchquert nordwestseitig den Schweizer Nationalpark. Bereits in der Steinzeit diente der bewaldete Übergang als Verbindung vom Etsch- ins Inntal.
Mot Falain
Der Mot Falain erhebt sich auf 2.573 m in der Sesvennagruppe an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel bietet hervorragende Aussichten und zwei verschiedene Abfahrtsmöglichkeiten. Als Aussichtsberg vor dem Lorenziberg bildet er einen beliebten Skitourengipfel im Val Plazer.
Muntet
Der Muntet erhebt sich auf 2.762 m in der Sesvennagruppe an der Grenze zwischen der Schweiz, Italien und Österreich. Der Gipfel liegt in einer Wildruhezone und bietet breite Nordhänge für Skitouren. Ausgangspunkt ist das Bergdorf Lü auf 1.920 m.
Piz Lad
Der Piz Lad erhebt sich auf 2.808 m in der Sesvennagruppe zwischen Schweiz und Italien. Der markante Dolomitgipfel thront direkt über dem Reschensee und bildet einen Aussichtsberg ersten Ranges. Vom Gipfel reicht der Blick über die gesamte Oberengadiner und Vinschgauer Bergwelt.
Piz Lischana
Der Piz Lischana erhebt sich auf 3.105 m in der Sesvennagruppe. Der Dolomitgipfel gilt trotz seiner Höhe als relativ leicht ersteigbar. Der Normalweg führt von San Jon über die Chamonna Lischana auf den Gipfel.
Piz Sesvenna
Der Piz Sesvenna erhebt sich mit 3.204 m als höchster Gipfel der Sesvennagruppe an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Der vergletscherte Grenzberg bietet exzellente Fernsicht auf Ortler, Wildspitze und Bernina. Der Normalweg führt von der Sesvennahütte über den spaltenreichen Sesvennagletscher und den Ostgrat zum Gipfel.
Piz Vallatscha
Der Piz Vallatscha erhebt sich auf 3.021 m in der Sesvennagruppe nördlich des Ofenpasses. Der Grenzgipfel zwischen den Gemeinden Val Müstair und Scuol besteht aus charakteristischem Dolomitstein der Engadiner Dolomiten. Vallatscha bedeutet im Rätoromanischen "Runse" und beschreibt die typische Geländeform.
Reschensee
Der Reschensee liegt auf 1.498 m im Vinschgau und dient als Stauspeicher für das Kraftwerk Glurns. Der aus dem Wasser ragende Kirchturm von Alt-Graun ist das Wahrzeichen des überfluteten Dorfes. Mit 120 Mio. m³ Stauvolumen bildet er einen der größten Jahresspeicher Südtirols.
Schlinig
Schlinig liegt auf 1.717 m im gleichnamigen Seitental des Vinschgaus nahe der Schweizer Grenze. Das Bergdorf dient als strategischer Ausgangspunkt für Touren in die Sesvennagruppe. Die Sesvenna Hütte ist über einen gut einstündigen Aufstieg erreichbar.
Sesvennagletscher
Der Sesvennagletscher erstreckt sich im Dreiländereck zwischen Schweiz, Italien und Österreich. Der Gletscher dient als zentrale Route für Skitouren auf den Piz Sesvenna mit 3.204 m Höhe. Aufgrund der nördlichen Exposition bietet er optimale Firn- und Pulverschneebedingungen.
Taufers im Münstertal
Taufers im Münstertal liegt auf 1.240 m im äußersten Westen Südtirols direkt an der Schweizer Grenze. Der Ort ist strategischer Ausgangspunkt für Skitouren in der Sesvennagruppe. Das Münstertal wird vom Rambach durchflossen und grenzt an den Nationalpark Stilfserjoch.
Zernez
Zernez liegt auf 1.474 m im Unterengadin am Zusammenfluss von Inn und Spöl. Der rätoromanische Ort ist wichtigster Ausgangspunkt für Wanderungen in den Schweizerischen Nationalpark. Das Nationalparkzentrum informiert über Flora und Fauna des größten Schutzgebiets der Schweiz.
Höllental
Das Höllental bildet den klassischen alpinen Zugang zur Zugspitze von Garmisch-Partenkirchen. Die Route führt durch die spektakuläre Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte auf 1.387 m. Von dort geht es über den Klettersteig und Höllentalferner zum Gipfel.
Norbertshöhe
Die Norbertshöhe liegt auf 1.405 m zwischen der Tiroler Gemeinde Nauders und dem Schweizer Ort Martinsbruck im Unterengadin. Der Pass überwindet von Nauders nur 65 Höhenmeter, fällt aber westwärts steil über 300 Höhenmeter ins Inntal ab.
Pass da Costainas
Der Pass da Costainas (2.251 m) verbindet das Unterengadin mit der Val Müstair und dem italienischen Vinschgau. Der Pass bildet einen der wenigen vollständig mit dem Mountainbike fahrbaren Übergänge über den Alpenhauptkamm. Am südlichen Ende der Val S-charl gelegen, markiert er das Quellgebiet der Clemgia.
Benediktinerinnenkloster St. Johann
Das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair ist ein sehr gut erhaltenes mittelalterliches Kloster der Karolingerzeit. 1983 wurde es von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Die karolingischen Fresken aus dem Jahr 800 gelten als einzigartige Zeugnisse frühmittelalterlicher sakraler Bilddarstellung.
Festung Nauders
Die Festung Nauders liegt strategisch in einer Schlucht am Finstermünzpass zwischen Reschenpass und Landeck. Die zwischen 1834 und 1840 errichtete Anlage sperrte einst die wichtige Alpenstraße nach Innsbruck. Als besterhaltene altösterreichische Befestigungsanlage beherbergt sie heute ein Museum.
Heiligkreuzkapelle
Die Heiligkreuzkapelle in Müstair gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten der karolingischen Architektur und wurde 774-778 erbaut. Der doppelgeschossige Bau mit dem ersten bekannten Drei-Konchen-Chor Europas ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kapelle verfügt über die älteste erhaltene Balkendecke Europas.
Lai Nair
Der Lai Nair liegt auf 1.546 m oberhalb von Tarasp im Unterengadin. Der kleine Bergsee steht als Hochmoor von nationaler Bedeutung unter Schutz. Sein Name bedeutet "Schwarzer See" auf Rätoromanisch.
Müstair
Müstair liegt auf 1.273 m Höhe im Val Müstair und ist der östlichste Ort der Schweiz. Das Dorf beherbergt das UNESCO-Weltkulturerbe Benediktinerinnenkloster St. Johann aus dem 8. Jahrhundert. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren in der Sesvennagruppe.