Highlights
Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.
Land
Region
Adamello-Presanella-Gruppe
Cima Presena
Die Cima Presena erhebt sich auf 3.069 m über dem gleichnamigen Gletscher in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel dient als idealer Einstieg für Hochtouren und ist bequem über die Seilbahn vom Tonalepass erreichbar. Als Standort auf dem zweitgrößten Gletscher der Region bietet er ein hochalpines Umfeld.
Corno Bianco
Der Corno Bianco erhebt sich mit 3.427 m als fünfthöchster Gipfel der Adamellogruppe über dem Adamellogletscher. Der Berg beherrscht das Gletscherbecken von Norden und verdeckt den Hauptgipfel der Gruppe. Seine namensgebende Firnwand ist durch Gletscherschwund vollständig abgeschmolzen.
Monte Adamello
Der Monte Adamello erhebt sich auf 3.539 m als höchster Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe in den lombardischen Alpen. Der Dreitausender thront über ausgedehnten Gletscherflächen und gilt als bedeutender Hochtourenberg. Die Erstbesteigung gelang Julius von Payer mit Bergführer Giovanni Catturani im September 1864.
Monte Mandrone
Der Monte Mandrone erhebt sich auf 3.283 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel liegt am Rand des Mandrone-Gletschers und bietet Blick auf die imposante Nordwand des Monte Adamello. Die Besteigung erfolgt über eine leichte Gletscherroute vom Passo della Valletta.
Passo della Valletta
Der Passo della Valletta liegt auf 3.180 m im Adamello-Massiv und verbindet die Gletscherregionen des Monte Mandrone mit dem Adamellogletscher. Der Pass dient als strategischer Übergang bei Hochtouren und bietet Zugang zu den benachbarten Dreitausendern Monte Mandrone und Punta del Venerocolo.
Passo Presena
Der Passo Presena auf 2.990 m verbindet die Val di Sole mit der Valle Camonica zwischen der Presanella- und Adamello-Gruppe. Der Pass ist per Seilbahn erreichbar und dient als Ausgangspunkt für Hochtouren. Von hier führt ein kurzer Anstieg zur Cima Presena auf 3.068 m.
Punta del Venerocolo
Die Punta del Venerocolo erhebt sich auf 3.323 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel wird über den Passo del Venerocolo vom Adamellogletscher aus erreicht. Reste von Militärbaracken aus dem Ersten Weltkrieg markieren den Gipfel.
Sella Freshfield
Die Sella Freshfield liegt auf 3.376 m zwischen den Gletscherresten der Presanella-Nordwand und der sanfteren Südseite. Der Pass ist nach Douglas William Freshfield benannt, dem Erstbesteiger der Cima Presanella von 1864. Er bildet den Schlüsselübergang auf dem Normalweg zum höchsten Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe.
Tonalepass
Der Tonalepass liegt auf 1.883 m zwischen der Val di Sole und der oberen Valle Camonica. Der Alpenpass verbindet die Ortler-Alpen im Norden mit der Adamello-Presanella-Gruppe im Süden. Bis 1918 markierte er die Grenze zwischen Italien und Österreich-Ungarn.
Cima Presanella
Die Cima Presanella erhebt sich auf 3.557 m als höchster vollständig im Trentino liegender Gipfel der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Berg weist eine Schartenhöhe von 1.673 m auf und gilt als einer der südlichsten Dreitausender der Ostalpen.
Belvedere
Der Belvedere liegt auf 1.852 m im wildromantischen Oberreintal unterhalb der Zugspitze. Der Aussichtspunkt bietet Panoramablick über das Tal mit seinen charakteristischen Wasserfällen. Er markiert eine wichtige Station auf dem Weg zum Schachenhaus.
Bocca dei Camosci
Die Bocca dei Camosci liegt auf 3.007 m zwischen den Brenta Dolomiten. Der Pass verbindet die Vedretta dei Camosci mit den angrenzenden Tälern. Er ist Knotenpunkt im alpinen Wegenetz der Via delle Bocchette.
Carè Alto
Der Carè Alto erhebt sich mit 3.465 m als markanter Einzelgipfel im östlichen Bereich der Adamello-Presanella-Gruppe. Die isolierte Lage zwischen Val Rendena und Val di Fumo macht ihn zum dominierenden Gipfel des Sektors. Alle Routen erfordern hochalpine Erfahrung und Gletscherausrüstung.
Castello di Breno
Das Castello di Breno thront auf einem Hügel über dem gleichnamigen Ort im Camonica-Tal. Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und war jahrhundertelang umkämpft zwischen Mailändern und Venezianern. Als einzige Festung der Region überstand sie die venezianische Schleifung von 1455.
Castello di San Michele
Das Castello di San Michele erhebt sich auf einem Felssporn über dem Dorf Ossana im Val di Sole. Die mittelalterliche Festung mit ihrem 25 Meter hohen Bergfried kontrollierte einst die Handelsroute zum Tonalepass. Eine Kapelle im Inneren ist dem heiligen Michael geweiht.
Chiesa di Santa Maria della Neve
Die Chiesa di Santa Maria della Neve in Pisogne wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Das Gotteshaus beherbergt einen bedeutenden Freskenzyklus von Romanino aus dem Jahr 1534, der die Passion Christi darstellt. Die Kirche gilt als "Sixtinische Kapelle der Armen" und zeigt revolutionäre Darstellungen biblischer Szenen im Dialekt der Bergbevölkerung.
Corno di Cavento
Der Corno di Cavento erhebt sich auf 3.406 m in der Adamello-Presanella-Gruppe zwischen Val Rendena und Val di Fumo. Der Gipfel trennt die Vedretta di Lares von der Vedretta della Lobbia und war Schauplatz erbitterter Kämpfe im Ersten Weltkrieg. Die Erstbesteigung gelang Julius von Payer 1868.
Dosso dei Galli
Der Dosso dei Galli erhebt sich auf 2.188 m in den Prealpi Bresciane zwischen Bagolino und Collio. Der Gipfel ist Teil der Maniva-Berggruppe in der Provinz Brescia. Von 1969 bis 1995 befand sich auf dem Gipfel eine NATO-Radarstation des ACE High-Systems.
Folgarida
Folgarida liegt auf 1.270 m in der Val di Sole am Fuß der Presanella-Gruppe. Der 1965 gegründete Skiort entwickelte sich zum Wintersport-Zentrum mit Verbindung nach Madonna di Campiglio.
Ghiacciaio del Presena
Der Presena-Gletscher liegt zwischen 2.700 und 3.000 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gletscher war Schauplatz der Guerra Bianca im Ersten Weltkrieg. Heute wird er mit Geotextil-Planen vor dem Abschmelzen geschützt.