Highlights
Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.
Land
Region
Sardinien
Cala Cartoe
Die Cala Cartoe liegt an der Ostküste Sardiniens und bietet Kletterrouten zwischen 5b und 7a. Der salzhaltige, raue Fels ermöglicht guten Halt bei technischen Passagen. Die Bucht ist nur wenig frequentiert und vom Meer aus erreichbar.
Cala Goloritzé
Cala Goloritzé gilt als eine der schönsten Buchten des Mittelmeers im Golfo di Orosei. Die 143 m hohe Felsnadel Aguglia und ein natürlicher Steinbogen prägen die geschützte Bucht. Seit 1993 steht sie als Naturdenkmal unter Schutz.
Cala Gonone
Cala Gonone ist der einzige Küstenort am Golf von Orosei auf Sardinien und zählt 1.618 Einwohner. Der Ort liegt inmitten des Nationalparks Golfo di Orosei e del Gennargentu und bietet Zugang zu spektakulären Kletterfelsen. Das Klettergebiet Budinetto mit Routen ab Schwierigkeit 4a gilt als perfektes Einsteigerrevier.
Santa Maria Navarrese
Santa Maria Navarrese liegt auf 9 m Höhe an der Ostküste Sardiniens im Golf von Orosei. Der Küstenort dient als Ausgangspunkt für Klettertouren zu den spektakulären Felswänden der Ogliastra-Region. Das mittelalterliche Kirchlein im Ortszentrum geht der Legende nach auf eine Prinzessin von Navarra zurück.
Monte Arista
Der Monte Arista erhebt sich auf 447 m über der Ostküste Sardiniens bei Cardedu. Der Granitberg beherbergt zehn prähistorische Felsgräber aus der Ozieri-Kultur. Die neolithischen Domus de Janas stammen aus der Zeit um 3200-2800 v. Chr.
Terranoa/Olbia
Olbia ist eine Hafenstadt mit 61.775 Einwohnern im Nordosten Sardiniens und wichtigstes Tor zur Costa Smeralda. Die antike Stadt war Hauptstadt des Giudicato di Gallura und verfügt über bedeutende Zeugnisse aus punischer, römischer und mittelalterlicher Zeit. Der Hafen Isola Bianca ist der wichtigste Passagierhafen Italiens für Festlandverbindungen.
Uri
Uri liegt 150 m über dem Meeresspiegel im Nordwesten Sardiniens, 13 km von Sassari entfernt. Die Gemeinde mit 2.821 Einwohnern ist bekannt für ihre Landwirtschaft und das nuragische Erbe. Der Cuga-Stausee dient der Bewässerung und bietet Angelmöglichkeiten.
Arcu Gennargentu
Der Arcu Gennargentu liegt auf 1.659 m im höchsten Gebirge Sardiniens. Der Pass durchschneidet die Schieferformationen des Gennargentu-Massivs zwischen den Gemeinden der Barbagia. Von hier erschließen sich die Gipfel um die Punta La Marmora.
Area archeologica di Tharros
Tharros ist eine bedeutende archäologische Stätte auf der Halbinsel Sinis bei Cabras. Die antike Stadt wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern über einem bestehenden Nuraghen-Dorf gegründet. Heute zeugen römische Thermen, ein phönizischer Tophet und frühchristliche Bauten von 1.300 Jahren Siedlungsgeschichte.
Aristanis/Oristano
Oristano ist eine historische Stadt mit 29.823 Einwohnern im Zentrum der sardischen Westküste. Die ehemalige Hauptstadt des mittelalterlichen Giudicato di Arborea liegt strategisch am Golf von Oristano nahe der Tirso-Mündung. Seit 1974 ist sie Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Basilica della Santissima Trinità di Saccargia
Die Basilica della Santissima Trinità di Saccargia gilt als bedeutendstes romanisches Bauwerk Sardiniens. Die 1116 vollendete Kirche zeigt charakteristische Pisaner Architektur mit Streifen aus weißem Kalkstein und schwarzem Basalt. Im Inneren befinden sich die einzigen erhaltenen romanischen Wandmalereien der Insel.
Basilica di Nostra Signora di Bonaria
Das Santuario di Nostra Signora di Bonaria thront auf dem gleichnamigen Hügel über Cagliari. Die Basilika aus dem 18. Jahrhundert und das gotisch-katalanische Sanktuarium bilden Sardiniens bedeutendsten Marienwallfahrtsort. Vier Päpste besuchten bereits die Schutzpatronin der Seefahrer.
Basilica di San Simplicio
Die Basilica di San Simplicio in Olbia gilt als wichtigstes und ältestes religiöses Baudenkmal Nordostsardiniens. Die romanische Kirche entstand vor dem 11. Jahrhundert und wurde bis 1839 als Kathedrale genutzt. Sie ist dem heiligen Simplicio geweiht, dem ersten Bischof der Stadt.
Bruncu Spina
Der Bruncu Spina erhebt sich auf 1.828 m im Gennargentu-Massiv als zweithöchster Gipfel Sardiniens. Der Name bedeutet "Gipfel des Kardo" und verweist auf die charakteristische Vegetation der Asteraceae-Familie. Im Winter sammeln sich durch starke Winde mehrere Meter hohe Schneeverwehungen, die bis Mai bestehen bleiben.
Carbonia
Carbonia liegt im Sulcis im Südwesten Sardiniens und wurde 1937 vom faschistischen Regime als Bergarbeiterstadt gegründet. Die Stadt entstand zur Versorgung der Kohleminen und erreichte 1949 mit über 48.000 Einwohnern ihren Höchststand. Nach Schließung der Minen entwickelte sich Carbonia zum Dienstleistungszentrum der Region.
Cattedrale di San Nicola
Die Kathedrale San Nicola ist das Hauptkirche von Sassari im Nordwesten Sardiniens. Der Dom vereint romanische, gotische und barocke Stilelemente aus verschiedenen Jahrhunderten. Die über 30 Meter hohe Barockfassade mit ihren drei Stockwerken prägt das historische Zentrum.
Cova de Neptú/Grotta di Nettuno
Die Grotta di Nettuno liegt am Nordwestufer des Promontorio Capo Caccia in Sardinien. Die Karsthöhle erstreckt sich über vier Kilometer und beherbergt einen 120 Meter langen Salzwassersee. Der Zugang erfolgt über die 654-stufige Escala del Cabirol oder per Boot von Alghero.
Cruccu di Masullas
Der Cruccu di Masullas erhebt sich über der gleichnamigen sardischen Gemeinde in der Provinz Oristano. Der Gipfel liegt im geologisch vielfältigen Parco Geominerario della Sardegna. Das mediterrane Klima begünstigt ganzjährige Klettermöglichkeiten außerhalb der Sommerhitze.
Flughafen Olbia
Der Flughafen Olbia Costa Smeralda liegt drei Kilometer von Olbia entfernt und ist einer der drei internationalen Flughäfen Sardiniens. Das 2004 eröffnete Terminal kann 4,5 Millionen Passagiere jährlich abfertigen. Der Flughafen dient als zentraler Ankunftspunkt für Kletterreisen entlang Sardiniens Ostküste.
Fonte Sacra Su Tempiesu
Die Fonte Sacra Su Tempiesu ist ein nuragisches Wasserheiligtum aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. bei Orune in Zentralsardinien. Das architektonische Meisterwerk aus präzise geschnittenen Basaltblöcken wurde für den Wasserkult errichtet. Eine Felsrutung im 9. Jahrhundert v. Chr. begrub das Monument, bis es 1953 wiederentdeckt wurde.