Der Name Chambeyron stammt aus dem lokalen Patois und bedeutete ursprünglich 'kleine Gamaschen' - die unentbehrliche Bergausrüstung für Übergänge ins Piemont.
Vignolo
Vignolo ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Cuneo im Piemont mit 2.217 Einwohnern. Der Ort liegt in den Cottischen Alpen nahe der französischen Grenze. Die Gemeinde dient als Ausgangspunkt für Skitouren im Chambeyron-Massiv.
Ort in den Cottischen Alpen
Die piemontesische Gemeinde liegt strategisch günstig zwischen dem Escreins-Massiv und dem Mercantour-Argentera-Massiv. Von hier aus sind die Wintersportgebiete Acceglio, Canosio und Prazzo Superiore erreichbar.
Die Region um Vignolo gehört zum grenzüberschreitenden Chambeyron-Massiv, das sich zwischen Frankreich und Italien erstreckt. Der Name des Massivs leitet sich vom okzitanischen 'Chambeiroun' ab und bezeichnete ursprünglich die notwendigen Beinschützer für Bergüberquerungen durch steinige Geröllfelder.
Gut zu wissen:
Bekannte Ziele im Chambeyron-Massiv
Colle d'Enchiausa
Der Colle d'Enchiausa liegt auf 2.730 m zwischen dem französischen Unerzio-Tal und dem italienischen Apsoi-Tal. Der Pass verbindet als wichtiger Grenzübergang das Chambeyron-Massiv mit den piemontesischen Skitourengebieten. Er ist Teil des Grenztourenwegs GRP Ubaye-Pays du Viso zwischen Frankreich und Italien.
Monte Cassorso W
Der Monte Cassorso erhebt sich auf 2.776 m zwischen den Gemeinden Canosio und Acceglio im piemontesischen Valle Maira. Der aus Dolomitgestein aufgebaute Gipfel trägt eine Gipfelkreuz aus Mitrailleusenresten und eine kleine Madonnenfigur. Im Winter führt eine klassische Skitour durch den gut sichtbaren Nordostkanal zur Doppelspitze.
Tête de Platasse
Die Tête de Platasse erhebt sich auf 2.706 m an der französisch-italienischen Grenze im Chambeyron-Massiv. Der Gipfel bietet weite Blicke über die Haute Ubaye und das italienische Val Maira. Als beliebtes Skitourenziel lockt er mit breiten Hängen und aussichtsreichen Gipfelpassagen.
Monte Bodoira
Der Monte Bodoira erhebt sich mit 2.747 m auf der Wasserscheide zwischen Valle Stura und Val Maira. Die abgerundete Gipfelkuppe zählt zu den beliebten Skitourenzielen im Chambeyron-Massiv. Das 360°-Panorama reicht über die gesamten Südalpen.
Rocca la Meja
Die Rocca la Meja erhebt sich auf 2.835 m im italienischen Valle Maira als markanter Kalkgipfel der Cottischen Alpen. Der pyramidenförmige Berg aus dolomitischen Kalken bietet vom Gipfel Panorama über den gesamten Westalpenhauptkamm. Die Erstbesteigung gelang Giovanni Bobba 1895 über die Südostgrat-Route.
Cima di Test
Die Cima di Test erhebt sich auf 2.620 m im Chambeyron-Massiv an der französisch-italienischen Grenze. Der wenig markante Gipfel gilt als beliebtes Skitourenziel im Valle Maira. Zwei Routen führen vom Colle Valcavera über den Colle del Mulo oder den Colle dei Morti zum Gipfel.
Cima Fauniera
Die Cima Fauniera erhebt sich auf 2.515 m in den Cottischen Alpen des Piemonts. Der Gipfel liegt oberhalb des gleichnamigen Passes zwischen Valle Grana und Valle Stura di Demonte. Das Massiv besteht aus dolomitischen Kalken und rosa Marmoren.
Santuario di Valmala
Das Santuario di Valmala liegt auf 1.380 m im gleichnamigen Tal in der Provinz Cuneo. Der wichtigste Wallfahrtsort der Diözese Saluzzo entstand nach Marienerscheinungen von 1834. Die Kirche wurde 1851 nach Plänen des Architekten Giacomo Galfrè vollendet.
Cascate di Stroppia
Die Cascate di Stroppia stürzen mit 500 m Fallhöhe als höchste Wasserfälle Italiens in die Valle Maira bei Acceglio. Die spektakulären Wasserfälle im Chambeyron-Massiv verschwinden jedoch während der Sommermonate.
Colle Fauniera
Der Colle Fauniera liegt auf 2.481 m in den Cottischen Alpen und verbindet das Valle Stura di Demonte mit dem Valle Grana. Der Pass ist bekannt für seine anspruchsvolle Bergstraße mit Steigungen bis 15 Prozent. 1999 führte hier eine denkwürdige Giro d'Italia-Etappe mit Marco Pantanis Attacke zur rosa Trikoteroberung.
Colle d'Esischie
Der Colle d'Esischie liegt auf 2.370 m Höhe in den piemontesischen Cottischen Alpen. Der Pass verbindet das Valle Grana mit dem Vallone di Marmora als Seitental der Valle Maira. Etwa 1,5 km talaufwärts befindet sich der strategisch wichtige Colle Fauniera.
Colle Valloriate
Der Colle Valloriate (1.275 m) liegt zwischen dem italienischen Stura-Tal und den französischen Seealpen. Der Pass verbindet das Piemont mit den südlichen Cottischen Alpen und führt durch das gleichnamige Bergdorf Valloriate.
Skitouren im Chambeyron-Massiv
Hotels im Chambeyron-Massiv
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