Alpine Welten
Gipfel

Aiguille de Chambeyron

🇫🇷
44.548, 6.856 Frankreich
Chambeyron-Massiv
Highlight:
Die Aiguille de Chambeyron erhebt sich auf 3.412 m als höchster Gipfel der Provence und des Chambeyron-Massivs. Der markante Dreitausender bildet den südlichsten hochalpinen Gipfel der französischen Alpen. Seine Südflanke trägt die südlichsten Gletscher der französischen Alpen.

Höchster Gipfel der Provence

Der Gipfel liegt in der Haute-Vallée de l'Ubaye an der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Das Chambeyron-Massiv besteht aus dolomitischen Kalken der Trias, die von rosa Marmoren des Malm überlagert werden. Die Nordwand trägt die Marinet-Gletscher, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geteilt haben.

Der Normalweg führt über die Südflanke vom Refuge du Chambeyron zur Brèche Nérot-Vernet auf 3.251 m und weiter zum Gipfel. Die Route verläuft durch verschiedene Felsbänder mit teilweise brüchigem Gestein und erreicht Schwierigkeitsgrad PD mit Kletterstellen bis III. Als anspruchsvollere Alternative gilt die Ostvariante über die Arête Est mit Schwierigkeitsgrad AD und Kletterstellen bis IV.

Gut zu wissen:

Die Erstbesteigung gelang 1879 dem amerikanischen Alpinisten William Auguste Coolidge mit den Schweizer Bergführern Christian Almer und seinem Sohn über den Nordwestgrat.

Bekannte Ziele im Chambeyron-Massiv

Sattel 2.730 m

Colle d'Enchiausa

Der Colle d'Enchiausa liegt auf 2.730 m zwischen dem französischen Unerzio-Tal und dem italienischen Apsoi-Tal. Der Pass verbindet als wichtiger Grenzübergang das Chambeyron-Massiv mit den piemontesischen Skitourengebieten. Er ist Teil des Grenztourenwegs GRP Ubaye-Pays du Viso zwischen Frankreich und Italien.

Gipfel 2.776 m

Monte Cassorso W

Der Monte Cassorso erhebt sich auf 2.776 m zwischen den Gemeinden Canosio und Acceglio im piemontesischen Valle Maira. Der aus Dolomitgestein aufgebaute Gipfel trägt eine Gipfelkreuz aus Mitrailleusenresten und eine kleine Madonnenfigur. Im Winter führt eine klassische Skitour durch den gut sichtbaren Nordostkanal zur Doppelspitze.

Gipfel 2.706 m

Tête de Platasse

Die Tête de Platasse erhebt sich auf 2.706 m an der französisch-italienischen Grenze im Chambeyron-Massiv. Der Gipfel bietet weite Blicke über die Haute Ubaye und das italienische Val Maira. Als beliebtes Skitourenziel lockt er mit breiten Hängen und aussichtsreichen Gipfelpassagen.

Gipfel 2.747 m

Monte Bodoira

Der Monte Bodoira erhebt sich mit 2.747 m auf der Wasserscheide zwischen Valle Stura und Val Maira. Die abgerundete Gipfelkuppe zählt zu den beliebten Skitourenzielen im Chambeyron-Massiv. Das 360°-Panorama reicht über die gesamten Südalpen.

Gipfel 2.835 m

Rocca la Meja

Die Rocca la Meja erhebt sich auf 2.835 m im italienischen Valle Maira als markanter Kalkgipfel der Cottischen Alpen. Der pyramidenförmige Berg aus dolomitischen Kalken bietet vom Gipfel Panorama über den gesamten Westalpenhauptkamm. Die Erstbesteigung gelang Giovanni Bobba 1895 über die Südostgrat-Route.

Gipfel 2.620 m

Cima di Test

Die Cima di Test erhebt sich auf 2.620 m im Chambeyron-Massiv an der französisch-italienischen Grenze. Der wenig markante Gipfel gilt als beliebtes Skitourenziel im Valle Maira. Zwei Routen führen vom Colle Valcavera über den Colle del Mulo oder den Colle dei Morti zum Gipfel.

Gipfel 2.515 m

Cima Fauniera

Die Cima Fauniera erhebt sich auf 2.515 m in den Cottischen Alpen des Piemonts. Der Gipfel liegt oberhalb des gleichnamigen Passes zwischen Valle Grana und Valle Stura di Demonte. Das Massiv besteht aus dolomitischen Kalken und rosa Marmoren.

Kirche

Santuario di Valmala

Das Santuario di Valmala liegt auf 1.380 m im gleichnamigen Tal in der Provinz Cuneo. Der wichtigste Wallfahrtsort der Diözese Saluzzo entstand nach Marienerscheinungen von 1834. Die Kirche wurde 1851 nach Plänen des Architekten Giacomo Galfrè vollendet.

Wasserfall

Cascate di Stroppia

Die Cascate di Stroppia stürzen mit 500 m Fallhöhe als höchste Wasserfälle Italiens in die Valle Maira bei Acceglio. Die spektakulären Wasserfälle im Chambeyron-Massiv verschwinden jedoch während der Sommermonate.

Sattel 2.481 m

Colle Fauniera

Der Colle Fauniera liegt auf 2.481 m in den Cottischen Alpen und verbindet das Valle Stura di Demonte mit dem Valle Grana. Der Pass ist bekannt für seine anspruchsvolle Bergstraße mit Steigungen bis 15 Prozent. 1999 führte hier eine denkwürdige Giro d'Italia-Etappe mit Marco Pantanis Attacke zur rosa Trikoteroberung.

Sattel 2.370 m

Colle d'Esischie

Der Colle d'Esischie liegt auf 2.370 m Höhe in den piemontesischen Cottischen Alpen. Der Pass verbindet das Valle Grana mit dem Vallone di Marmora als Seitental der Valle Maira. Etwa 1,5 km talaufwärts befindet sich der strategisch wichtige Colle Fauniera.

Sattel 1.275 m

Colle Valloriate

Der Colle Valloriate (1.275 m) liegt zwischen dem italienischen Stura-Tal und den französischen Seealpen. Der Pass verbindet das Piemont mit den südlichen Cottischen Alpen und führt durch das gleichnamige Bergdorf Valloriate.

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