In der Gruft unter dem Altarraum ruht seit 1823 Napoleons Marschall Louis-Alexandre Berthier, nachdem seine sterblichen Überreste vom Bamberger Dom hierher überführt wurden.
St. Quirinus
Die ehemalige Klosterkirche St. Quirin steht im Zentrum des aufgehobenen Klosters Tegernsee und dient seit 1803 als katholische Pfarrkirche. Das Benediktinerkloster wurde 746 gegründet und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten bayerischen Abteien. Die charakteristische Doppelturmfassade prägt das Ortsbild von Tegernsee.
Ehemalige Klosterkirche am Tegernsee
Das Kloster Tegernsee entstand der Legende nach um 746 durch die Brüder Adalbert und Oatkar aus dem Geschlecht der Huosi. Nach Ungarneinfällen und zeitweiliger Aufgabe erfolgte 978 die Neugründung als benediktinische Reichsabtei unter Kaiser Otto II. Die heutige dreischiffige Basilika wurde nach einem Brand 1410 im spätgotischen Stil neu errichtet und um 1476 vollendet.
Die Barockisierung nach Plänen von Enrico Zuccalli ab 1678 prägte das Erscheinungsbild entscheidend. Hans Georg Asam schuf bis 1694 die reiche Stuckierung und das komplexe Bildprogramm im Gewölbe. Nach der Klosteraufhebung 1803 gestaltete Leo von Klenze um 1820 die Fassade klassizistisch um. Für Wanderer im Tegernseer Tal bietet die Kirche eine kulturelle Station bei Schlechtwetter oder als Ruhetag zwischen Bergtouren auf Hirschberg oder Wallberg.
Gut zu wissen:
Bekannte Ziele in den Bayerischen Voralpen
Rotwand
Die Rotwand ist mit 1.884 m der höchste Punkt des Landkreises Miesbach und der höchste Berg im bayerischen Teil des Mangfallgebirges. Der beliebte Münchner Hausberg liegt im Spitzingseegebiet und gehört zu den Schlierseer Bergen. Vom Gipfel erstreckt sich der Blick über die gesamten Bayerischen Voralpen.
Spitzingsee
Der Spitzingsee liegt auf 1.084 m Höhe in den Schlierseer Bergen des Mangfallgebirges. Mit 28,3 Hektar zählt er zu den größten Bergseen Bayerns. Der See dient als zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen zur Rotwand, zum Bodenschneid und in das umgebende Mangfallgebirge.
Latschenkopf
Der Latschenkopf erhebt sich auf 1.487 m in den Bayerischen Voralpen südlich der Benediktenwand. Der weitgehend bewaldete Berg zählt zu den markanten Punkten entlang der Via Alpina über den Hauptkamm der Kocheler Berge. Vom Gipfel reicht der Blick über das Alpenvorland bis zur Benediktenwand.
Benediktenwand
Die Benediktenwand erhebt sich als höchster Gipfel der Kocheler Berge auf 1.800 m in den Bayerischen Voralpen. Der markante Bergrücken zwischen Loisach und Isar bildet den Hauptpunkt der Via Alpina. Die imposante Nordwand bietet zahlreiche Kletterrouten bis zum VIII. Schwierigkeitsgrad.
Hochmiesing
Der Hochmiesing erhebt sich auf 1.883 m in den Schlierseer Bergen im Mangfallgebirge. Der flache, von Latschen bewachsene Gipfel bietet Fernsicht in alle Richtungen. Im Vergleich zur benachbarten Rotwand ist der Berg deutlich weniger frequentiert.
Stangeneck
Das Stangeneck erhebt sich auf 1.646 m als markanter Punkt des Hauptkamms der Kocheler Berge. Der Gipfel liegt auf der beliebten Kammwanderung vom Brauneck zur Benediktenwand entlang der Via Alpina. Die flache Kuppe bietet einen ungefährlichen Wegverlauf über den felsigen, mit Latschen bewachsenen Bergrücken.
Lenggries
Lenggries liegt im oberbayerischen Isarwinkel am Eingang zum Karwendelgebirge. Der traditionsreiche Flößerort ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf das Brauneck (1.555 m), den Schafreuter (2.102 m) und in die Tegernseer Berge. Bahnstation der Bayerischen Oberlandbahn von München.
Leonhardstein
Der Leonhardstein erhebt sich mit 1.452 m markant über den Tegernseer Bergen bei Kreuth. Trotz seiner geringen Höhe fällt er durch seine exponierte Form auf. Der steile Schlussanstieg erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Kochel am See
Kochel am See liegt auf 605 m am Fuße des Herzogstandes in den Bayerischen Voralpen. Der staatlich anerkannte Luftkurort dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen in die Kocheler Berge und zum Walchensee.
Kreuth
Kreuth liegt auf 783 m am südlichen Ufer des Tegernsees in den Bayerischen Voralpen. Die Gemeinde erstreckt sich vom See bis zur Tiroler Grenze und reicht bis zur Halserspitz auf 1.862 m. Als Heilklimatischer Kurort bildet sie das Tor zum Mangfallgebirge.
Fockenstein
Der Fockenstein erhebt sich auf 1.564 m westlich des Tegernsees in den Bayerischen Voralpen. Der Gipfel bietet umfassendes Panorama über weite Teile des Mangfallgebirges. Als einfache Bergwanderung über die Aueralm oder als Skitour im Winter erreichbar.
Pessenbacher Schneid
Die Pessenbacher Schneid liegt auf 1.270 m zwischen Rabenkopf und Benediktenwand in den Bayerischen Voralpen. Der Sattel ermöglicht verschiedene Aufstiegsrouten zum Rabenkopf und bietet Zugang zur historischen Staffelalm. Ein Holzkreuz mit Gedenkstein markiert den aussichtsreichen Übergang.
Bergtouren in den Bayerischen Voralpen
Schneeschuh-Wochenende am Spitzingsee
Schwierigkeit
Wandern zwischen Spitzingsee und Schliersee
Schwierigkeit
Medizinische Grundlagen und Erste Hilfe Arktis | Antarktis
Schwierigkeit
Wandern im Alpenpanorama Karwendel | Isartal
Schwierigkeit
Berghütten in den Bayerischen Voralpen
Taubensteinhaus
1.567m 🇩🇪 🇩🇪 Bayerische Voralpen · 1.567 m
Obere Maxlraineralm
1.520m 🇩🇪 🇩🇪 Bayerische Voralpen · 1.520 m
Albert-Link-Hütte
1.053m 🇩🇪 🇩🇪 Bayerische Voralpen · 1.053 mTagungshotel Alpenblick
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