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Südpol Expedition | Antarktis
Von 89° südlicher Breite mit Ski zum geographischen Südpol

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Mit Ski zum geographischen Südpol | Last Degree

Eine Expedition zum Südpol ist und bleibt für viele ein Traum. Doch für diejenigen, die ihre Träume mit Leben erfüllen, wird das Berühren und Erfühlen von 90° Süd und trockener Kälte bis Minus 25°C und kälter zu einem Erlebnis, das ein Leben verändern kann. Die Superlative der Expedition beginnen bereits mit dem Flug mit der legendären Illjuschin in die Antarktis. Ein weiterer Flug mit einer kleinen Twin Otter bringt uns zum 89-sten Breitengrad. Hier werden wir in der menschenleeren antarktischen Eiswüste in rund 2.850 m Höhe ausgesetzt und machen uns mit Zugschlitten, Ski und täglichen Etappen mit ca. 15 km und mehr auf zum südlichsten Punkt der Erde.

 

Perfekte Vorbereitung: Expeditions Training Polargebiete | Hardangervidda 

20 Tage
min. 3, max. 5

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Mit Ski die letzten 111 km zum Südpol
  • Lebenslanges und einmaliges Erlebnis
  • Einer der geheimnisvollsten Kontinente
  • Auf den Spuren von Amundsen, Shackleton und Scott

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 13:00 Uhr Punta Arenas
Tourende: Vorraussichtlich 16:00 Uhr Punta Arenas

1. - 2. Tag: -
Flug nach Punta Arenas

Das vielleicht größte Abenteuer Deines Lebens beginnt. Über Santiago de Chile fliegen wir zunächst an den südlichsten Zipfel Südamerikas, nach Punta Arenas. Die größte Stadt Südpatagoniens liegt direkt an der Magellanstraße und dient als Ausgangspunkt für den Flug in die Antarktis. Hier erwartet uns bereits das ALE Team für den Transfer ins ****Hotel im Zentrum der Stadt. Am Abend gehen wir in einem der zahlreichen Restaurants essen und genießen das südamerikanische Flair. Übernachtung im Hotel.

3. Tag:
Südpatagonien erleben

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Umstellung auf die neue Örtlichkeit und dient als Zusatztag, sollte etwas mit dem Gepäck nicht geklappt haben oder ein Flug verspätet sein. Rund um Punta Arenas gibt es eine Vielzahl an Ausflugsmöglichkeiten. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit letzte Einkäufe zu tätigen. Abendessen in der Stadt und Übernachtung im Hotel.

4. Tag:
Vorbereitungen in Punta Arenas, Antarktis Briefing und Gepäckverladung

Nach dem Frühstück starten wir mit den letzten Vorbereitungen für den Flug in die Antarktis. Im Laufe des Tages erhalten wir ein Sicherheits-Briefing für den Flug, überprüfen unser Gepäck entsprechend der IAATO Vergaben und stimmen unsere Ausrüstung nochmals ab. Sofern noch Zeit bleibt, können wir am Nachmittag die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden. Gemeinsames Abendessen in einem der Restaurants der Stadt bei einem guten Glas chilenischen Rotweins und hoffentlich letzte Übernachtung im Hotel.

5. Tag:
Flug in die Antarktis

Ein rund viereinhalbstündiger und ganz sicher unvergesslicher Flug mit der legendären russischen Iljuschin bringt uns zum Union Glacier Camp in die Antarktis. Während wir den antarktischen Kontinent überfliegen, lassen sich bereits die ersten atemberaubenden Blicke auf die einsame Eiswüste unter uns erblicken. Sobald sich die Rampe öffnet, betreten wir zum ersten Mal das antarktische Eis. Mit den Trucks fahren wir ins rund 8 km entfernte Union Glacier Camp. Das Camp wird jedes Jahr von November bis Februar für den antarktischen Sommer auf- und wieder abgebaut. Diese ungeheuer aufwendige logistische Leistung und die ausgeklügelte Logistik hat ihren Preis, den wir allerdings auch in den Annehmlichkeiten des Union Glacier Camps wieder finden. Nach einer Besichtigung des Camps und einem weiteren Briefing genießen wir in internationaler Gemeinschaft das Abendessen im Verpflegungszelt und schwatzen mit anderen Expeditionsteilnehmern über ihre Ziele in der Antarktis. Später geht es mit der Mitternachtssonne ins geräumige und wahrhaft komfortable Zelt. Weitere Informationen zu den Zelten und zum Camp selbst findest Du im Bereich Unterkünfte.

6. - 7. Tag: -
Expeditionsvorbereitung im Union Glacier Camp

Die nächsten beiden Tage dienen der Vorbereitung für die Südpol Expedition. Wir machen uns nochmals mit dem Aufstellen der Zelte vertraut und üben dies, damit auch bei starkem Wind alle Handgriffe sitzen. Die Pulkaschlitten müssen ebenfalls auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden. Im Rahmen einer Mini Expedition außerhalb des Camps testen wir noch einmal alles auf den richtigen Sitz bevor es richtig los geht.

8. Tag:
Vom Union Glacier Camp zum Last Degree bei 89°S

Für den heutigen Tag müssen die Wetterbedingungen passen. Wir packen unsere gesamte Ausrüstung in eine kleine Twin Otter und fliegen mit der Propellermaschine dem "Last Degree" entgegen. Unter uns breitet sich dabei die endlose Weite des antarktischen Eisschilds auf. Auf Höhe des 89-sten Breitengrad landen wir auf immerhin 2.800 m über dem Meeresspiegel und entladen die Maschine. Nur wenig später blicken wir dem Flieger wieder hinterher und sind nun einsam und verlassen umgeben von ewigem Eis. Ein paar Kilometer laufen wir dem Südpol noch entgegen und schlagen dann unser erstes Camp auf. Dabei achten wir auf einen sehr guten Windschutz. Wie im Osten Grönlands auch, kann es hier zu schnell einsetzenden katabatischen Winden mit bis zu 300 km Windgeschwindigkeit kommen. Entsprechend sorgfältig sind wir in den kommenden Tagen bei dieser Arbeit.

9. - 13. Tag: -
Vom 89° Breitengrad zum Südpol

Die nächsten 5 Tage haben immer den selben Ablauf. Während die Sonne unsere Zelte durchgehend angenehm erwärmt, beginnen wir den Tag morgens um 8:00 Uhr mit dem Frühstück, packen dann unsere Sachen und das Zelt zusammen und starten gegen 10:00 Uhr mit der täglichen Etappe. Rund 15 km und mehr müssen täglich bewältigt werden. Jede Stunde unterbrechen wir diesen Marsch mit einer kleinen Pause und stärken uns mit einer Zwischenverpflegung und warmem Tee. Bedingt durch den geringen atmosphärischen Druck am Südpol sind wir auf gefühlten 3.300 m über dem Meer unterwegs. Entsprechend langsam starten wir die Etappen, um diese später zu steigern. Hier in der Antarktis ist der Wind der Baumeister des Geländes und formt rund 1 m hohe, wilde und unregelmäßige Windgangeln, durch die es eine logische Linie zu suchen gilt. Mit Kompass und GPS suchen wir uns darin die beste Linie auf dem Weg zum Pol und kommen diesem Schritt für Schritt näher. Begleitet werden wir dabei von dieser unglaublichen endlosen und faszinierenden Weite. Fatamorganas erscheinen am Horizont, verschwinden wieder und stellen den ganzen Geist auf die Probe. Gegen 19.00 Uhr schlagen wir unser Camp auf, gönnen uns wieder eine warme Mahlzeit und schmelzen Schnee für die Nacht sowie das morgendliche Frühstück. Ganz langsam erscheint am 5. Tag am Horizont ein schwarzer Punkt, der gefühlt allerdings nicht näher kommen mag. Die Amundsen Scott Base rückt langsam ins Blickfeld und wer die Grönland Inlandeis Durchquerung bereits erlebt hat, kann sich an DYE II erinnern. Doch immer noch sind es rund 24 km bis zum Südpol und die können lang werden.

14. Tag:
Der Last Degree geht zu Ende - am Geographischen Südpol

Ein Traum geht in Erfüllung. Wir stehen am südlichsten Punkt der Erde, rund um uns herum geht es nur nach Norden. Mit einem Schritt gehen wir mühelos durch die Zeitzonen der Erde. Unglaublich ist das Gefühl diesen Punkt mit eigener Kraft erreicht zu haben, aber auch Ehrfurcht kommt auf für Amundsen und Scott, die vor mehr als hundert Jahren hier vom Wind begleitet mit ihren Männern standen und unsagbare Strapazen erleben mussten. In der Nähe des Südpols schlagen wir heute unser Camp auf. Sollte noch etwas Zeit zur Verfügung sein und ein Mitarbeiter des USAP (United States Antarctic Program) Zeit haben, so statten wir der Amundsen Scott Base einen Besuch ab und erhalten dort einen intensiven Einblick in die Polarforschung am Südpol. Übernachtung am Südpol.

15. Tag:
Vom Südpol zurück zum Union Glacier Camp

Die Wetterbedingungen müssen für den Rückflug wieder stimmen. Mit der Twin Otter fliegen wir in einem rund 6-stündigen Flug wieder zurück zum Union Glacier Camp. Unter uns blicken wir dabei noch einmal auf unsere Route und diese nun wohl vertraute und magische Welt aus Eis und Schnee. Im Camp angekommen wartet eine heiße Dusche und der sicher spannende Austausch mit Neuankömmlingen und Rückkehrern über die Erlebnisse. Abendessen im Camp und letzte Übernachtung in der Antarktis.

16. Tag:
Rückflug Union Glacier Camp nach Südpatagonien

Die Iljuschin bringt uns wieder zurück in die Zivilisation nach Punta Arenas. Hier genießen wir die Annehmlichkeiten des ****Hotels und gönnen uns ein herrliches Abendessen. Übernachtung im Hotel.

17. - 18. Tag: -
Reservetage für den Hin-/Rückflug in die Antarktis

Bedingt durch das unbeständige Wetter kann der Reiseablauf nie 100%-ig garantiert werden. Entsprechend haben wir Reservetage eingeplant. Sollte alles klappen, dann nutzen wir diese Tage für Wanderungen im Torres del Paine Nationalpark, einer Besichtigung der Pinguin Kolonie oder Erkundungen rund um Punta Arenas. Sollte Hans unser Expeditionsleiter sein, so steht sicher ein Segeltörn auf der Magellanstraße auf dem Plan. Abendessen in der Stadt und Übernachtung im Hotel.

19. - 20. Tag: -
Rückflug über Santiago de Chile nach Europa

Das Abenteuer "Last Degree" hat ein Ende und es heißt Abschied nehmen. Über Santiago de Chile fliegen wir zurück nach Europa. Neue Pläne werden geschmiedet, denn es wartet ja vielleicht noch ein weiterer Pol auf Dich.

Anforderungen Das musst du können, um für diese Tour gerüstet zu sein.

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
3.0

Die Südpol Expedition eignet sich für physisch und psychisch belastbare Gäste, die absolut gesund sind. Solide skitechnische Kenntnisse aus dem Langlauf- oder Skiabfahrtsbereich sind nicht zwingend notwendig. Während der Südpol Expedition befinden wir uns mitten in der Antarktis und sind von der Zivilisation völlig abgeschnitten.

Die Temperaturen liegen zwischen -25°C und -40°C. Bei entsprechendem Wind können sich diese wie -50°C anfühlen. Diese Bedingungen erfordern eine hohe psychische Stabilität von jedem Teilnehmer und ein gewisses Maß an Härte und Disziplin gegen sich selbst. Die konditionellen Anforderungen beschränken sich auf tägliche Gehzeiten von rund 8 Stunden und etwas mehr als 15 km. Dabei muss das gesamte Gepäck und anteilige Gruppenausrüstung (Zelte, Verpflegung, Kocher usw.) selbständig mit bis zu 30 kg schweren Zugschlitten (Pulkas) in einer physiologischen Höhe von 3.350 m transportiert werden. Hierbei teilen sich zwei Teilnehmer jeweils ein Zwei-Personen-Zelt und das zugehörige Equipment.

Für Interessenten empfehlen wir vorab die Teilnahme an unserem Expeditions Training Hardangervidda, um Mensch und Ausrüstung optimal auf die Verhältnisse abzustimmen.

Mäßige Alpine Erfahrung | Herausfordernde alpine Unternehmung

  • Gute Kondition für tägliche Gehzeiten bis 8 Stunden mit Gepäck
  • Bergsteigerische Kenntnisse sind nicht zwingend notwendig
  • Physisch und Psychisch belastbar
  • Teamfähigkeit und Bereitschaft zur Mithilfe in den Camps
  • Erhebliche Ernsthaftigkeit / Gefährdung

8 h

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Südpolerfahrener Bergführer & Expeditionsleiter
  • Hin-/Rückflug Frankfurt - Santiago de Chile - Punta Arenas
  • Airport Transfers in Punta Arenas
  • 6 x Übernachtung inkl. Frühstück | Hotel**** Punta Arenas - Doppelzimmer
  • Hin-/Rückflug Punta Arenas - Union Glacier Camp
  • Fluggepäck Antarktisflüge max. 25 kg
  • Inlandeis Flug zum 89° Breitengrad
  • Inlandeis Flug vom Südpol zum Union Glacier Camp
  • Vollpension mit Spezialverpflegung während der Expedition
  • Übernachtung in hochwertigen 2 Personen Zelten während der Expedition
  • Komplette Camp Ausrüstung mit Kochutensilien
  • Komplette Fjellskiausrüstung leihweise
  • Pulka Schlitten mit Zugsystem leihweise
  • IRIDIUM Satellitentelefon (exkl. Gesprächsgebühren)
  • GPS/Satellitengestützter Notfallsender auf Tour
  • Umfangreiche Erste Hilfe Ausrüstung mit Pulsoxymeter
  • Expeditionswetterbericht
  • Vorbereitungstreffen in Blaubeuren
  • Abschlussfeier & Teilnahmeurkunde
  • 20 Grußkarten

Reiseoptionen

  • Freiwilliger myclimate Klimaschutzbeitrag : 200,00 €

Leistungen exklusive

  • Anfallende Zusatzkosten für Übergepäck in die Antarktis (ab 75 USD/kg)
  • Anfallende Zusatzkosten, u. a. für Übernachtungen infolge von Änderungen im Reiseverlauf
  • Transfers in Punta Arenas
  • Getränke in Punta Arenas
  • Individuelle Trinkgelder
  • Versicherungen
  • *Die Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich zur Orientierung!

Tourtermine Für diese Tour sind folgende Termine verfügbar

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

Übernachtung in Punta Arenas

In Punta Arenas übernachten wir in einem 4-Sterne Hotel im Stadtzentrum. Die Unterbringung erfolgt in komfortablen Doppelzimmern mit Dusche und WC.

 

Übernachtung im Union Glacier Camp

Das Union Glacier Camp befindet sich 1.138 km vom Südpol entfernt in den Ellsworth Mountains. Über dieses Camp wird die gesamte Antarktis Logistik abgewickelt. Vor Ort sind wir in doppelwandigen Clam Zelten mit HighTech Nylonhülle und haltbarem Aluminiumrahmen untergebracht. Die Belegung erfolgt mit zwei Personen. Große Türen und ein hoher Innenraum mit einer Fläche von 5 x 2,40 m ermöglichen den bequemen Eintritt, das aufrechte Stehen und genügend Raumangebot. Die Zelte erwärmen sich durch das 24 h Sonnenlicht auf rund 15°C bis 21°C und verfügen über einen Holzboden zur Isolation. Ein Bett mit Kissen, Bettwäsche, Handtüchern gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Vor Ort sind Gemeinschaftsduschen und Toiletten vorhanden, die entsprechend genutzt werden können.

 

Übernachtung während der Ski Expedition

Während der Ski Expedition übernachten wir in polartauglichen 2-Personen-Zelten unseres Partners Hilleberg. Die Tunnelzelte eignen sich am Besten für die Südpol Expedition.

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Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Die Antarktis

Der antarktische Kontinent ist der fünftgrößte Kontinent der Erde und mit rund 13,2 Millionen Quadratkilometern rund 2,7 Millionen Quadratkilometer größer als Europa. Mit dem antarktischen Eisschild, dem sogenannten Inlandeis, bildet die Antarktis eine der beiden Eiskappen der Erde. Direkt am Südpol ist das Eis rund 3.000 m dick, wobei die maximal bekannte und gemessene Eisdicke stolze 4.776 m beträgt. Insgesamt enthält der Kontinent rund 90 Prozent Süßwassereis und bildet damit 70 % der gesamten Süßwasserreserven der Erde ab. Die nächsten Landmassen rund um die Antarktis sind jeweils im Norden Feuerland und Chile, die Inseln Tasmanien und Neuseeland sowie Südafrika.

Derzeit betreiben rund 30 Nationen auf etwa 80 Forschungsstationen verteilt in der Antarktis Polarforschung. Während der Sommermonate von Ende Oktober bis Februar halten sich dann rund 4.000 Menschen in der Antarktis auf. Im polaren Winter von Ende Februar bis Mitte Oktober schwindet dieser Anteil auf ca. 1.000 Überwinterer. Auf der deutschen Polarforschungsstation Neumayer III befinden sich zum Beispiel dann rund 9 Überwinterer, deren Aufgabe die Aufrechterhaltung des Betriebs auf der Station ist. Seit 2016 ist Alpine Welten Die Bergführer für die alpintechnische Ausbildung der Polarforscher zuständig und bildet diese in speziellen Kursen für ihre Aufgabe aus.

Während des Polarsommers geht die Sonne bedingt durch die Neigung des Erdballs zur Sonne nicht unter. Dies ist der Zeitraum der Mitternachtssonne. Im Gegensatz dazu bleibt es während des polaren Winters komplett dunkel.

Klima

Die Antarktis ist der trockenste und bedingt durch die geringe Strahlungsenergie der Sonne auch der kälteste Ort der Erde. Die durchschnittlichen Temperaturen im besten Zeitfenster einer Südpol Expedition liegen Mitte Dezember bis Mitte Januar im Union Glacier Camp bei -12°C  bis -4°C. Sobald wir zum 89-sten Breitengrad fliegen, fallen diese Touren innerhalb der Antarktis deutlich auf -25°C bis -40°C bei entsprechendem Wind. Die Temperaturen am Südpol steigen selten auf Werte über -25°C.

Die Antarktis ist ein windiger Kontinent. In der inneren Antarktis strömen aus der Höhe warme Luftmassen ein und bilden ein Hochdruckgebiet mit einem stabilen Schönwetterzentrum über dem Zentralplateau. Mit dem Abfallen kühlen sich diese Winde ab und fließen zu den Küsten hin ab (sog. katabatische Winde). Dabei können vor allem in den östlichen Regionen Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h entstehen.

Während das Union Glacier Camp relativ windgeschützt liegt und von der Küste beeinflusst wird, müssen wir während der Last Degree Expedition mit diesen kalten Fallwinden rechnen.

Vor Ort erhalten wir dazu unseren täglichen Expeditions-Wetterbericht aus dem Union Glacier Camp.

 

Expeditionsleiter

Voraussichtlicher Expeditionsleiter für die Südpol Expedition ist Hans Honold, Staatl. gepr. Berg- und Skiführer.

 

Team vor Ort

Die gesamte Logistik ab Punta Arenas wird von ALE (Antarctic Logistics & Expeditions) bereitgestellt. ALE verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung in der Antarktis und betreibt vor Ort selbst Forschungsarbeiten. Alpine Welten Die Bergführer ist als "Guide Company" von ALE zertifiziert, eigene Expeditionen durchzuführen. Diese Zertifizierung erhalten nur sehr wenige Anbieter weltweit.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such-und Bergungskosten

Für die Teilnahme an dieser Reise wird eine spezielle Expeditionsversicherung mit Abdeckung von Such- und Bergungskosten zwingend vorausgesetzt. Nur wenige Versicherungsgesellschaften decken mit ihren Angeboten derart entlegene Regionen ab. Mit den Reiseinformationen erhältst Du weitere Informationen um einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz herzustellen.

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH & Co. KG, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

#deinabenteuerbeginnt Hier haben wir noch ein wenig Inspiration für dich.

#reisebericht

Südpol Expedition 2018/2019

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