Tour buchen
exkl. ab -1000,- €
inkl. ab 0,- €

Peaks of Africa | Mount Kenia, Kilimanjaro und Ruwenzori

Die drei höchsten Berge Afrikas auf einen Streich! Mit Safari im Amboseli Nationalpark

Spezial
Neu
Alle 16 Fotos ansehen

Drei Länder, drei Berge: Mount Kenia (5.199 m), Kilimandscharo (5.895 m) und Margherita Peak (5.109 m)

Wir verbinden mit dem Mount Kenia, dem Kilimandscharo und dem Ruwenzori drei herausragende Gipfelziele Ostafrikas zu einer außergewöhnlichen Bergreise. Mit dem Mount Kenia, an dem wir den Lenana Gipfel besteigen, dem Uhuru Peak in Tansania - höchster Gipfel Afrikas - und dem Margherita Peak am Mount Stanley in Uganda erwarten uns nicht nur drei anspruchsvolle Gipfelbesteigungen, sondern auch drei unterschiedliche Länder in Ostafrika. Drei Landschafts- und Lebensräume, die auf den ersten Blick gleich und doch so unterschiedlich sind: über die markanten Granit- und Felstürme des Mount Kenia über die vulkanischen Flanken des Kilimandscharo bis in die hochalpine Gebirgswelt der Ruwenzori-Mondberge.

Wir erleben dabei die ganze Vielfalt der afrikanischen Bergwelt: lange Trekking- und Gipfeletappen, tiefe, tierreiche und üppig grüne Regenwälder, wunderschöne Hochmoore, hoch gelegene Camps und Hütten, Gletscher und alpines Felsgelände sowie wechselnde Vegetationszonen prägen die einzelnen Besteigungen. Die Kombination richtet sich an erfahrene Bergsteiger, die mehrere der höchsten Gipfel Afrikas in einer Reise verbinden und dabei nicht nur die Gipfel, sondern auch die unterschiedlichen Landschaften und Kulturen Ostafrikas kennenlernen möchten. Und da wir auf unserem Weg vom Mount Kenia zum Kilimandscharo direkt dran vorbei fahren, nehmen wir eine Safari im Amboseli Nationalpark gleich noch mit und gehen vor der einmaligen Kulisse des "Kilis" auf Tuchfühlung mit dem afrikanischen Großwild.

28 Tage
min. 2, max. 6

Alpine Welten - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Trekkingreise in Kleingruppe bereits ab 2 bis maximal 6 Personen!!!
  • Garantierte Durchführung bereits ab 2 Teilnehmern
  • sehr kleine Gruppengröße bis maximal 6 Personen
  • Deutschsprachige Partner vor Ort!
  • Professionelle, einheimische Bergführer, englischsprachig
  • Mind. 2 einheimische Bergführer pro Gipfel
  • Sinnvolle Routenwahl, um Zeit zu sparen
  • Fly-in in Uganda statt langer Überlandfahrten
  • Drei Länder, drei Gipfel - in einer Reise!
  • Gute Mischung aus Natur und Kultur
  • Inklusive Safari im Amboseli Nationalpark
  • Optional: Gorilla Trekking in Uganda
  • inkl. Gabelflug ab/bis Frankfurt oder München
Jetzt buchen - später zahlen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 13:00 Uhr Embakasi
Tourende: Voraussichtlich 17:00 Uhr Entebbe

1. Tag:
Unser Drei-Gipfel-Abenteuer in Ostafrika beginnt!

Abflug von München oder Frankfurt über Nacht in Richtung Afrika. Unser Ziel ist die kenianische Hauptstadt Nairobi.

2. - 3. Tag:
Ankunft in Nairobi und Weiterfahrt aufs Land außerhalb der Stadttore

Unser lokaler Partner erwartet uns bereits am Flughafen und heißt uns herzlich in Kenia willkommen. Anschließend lassen wir die lebhafte Hauptstadt Nairobi hinter uns und fahren hinaus aufs Land zu unserer ersten Unterkunft. Hier können wir in ruhiger Umgebung erst einmal ankommen, uns von der langen Anreise erholen und uns auf die bevorstehenden Tage in Kenia einstimmen.

Wir haben bewusst zwei Übernachtungen vor unserer Mount-Kenia-Besteigung eingeplant. Denn nicht nur die lange Anreise, sondern auch die vielen neuen Eindrücke in einer für uns ungewohnten Welt brauchen etwas Zeit, um anzukommen. Den Tag nutzen wir ganz entspannt, um die Farm zu erkunden, mehr über den Anbau verschiedener Pflanzen zu erfahren und einen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort zu bekommen.

Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, um uns auf unser bevorstehendes Bergabenteuer am Mount Kenia einzustimmen und die letzten Vorbereitungen für die Tour zu treffen. In ruhiger Umgebung und entspannter Atmosphäre starten wir so bestens vorbereitet in unsere Reise durch Kenia.

Landestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

4. Tag:
Unsere Mount Kenia Besteigung beginnt

Am frühen Morgen brechen wir auf und fahren durch die landwirtschaftlich geprägte Landschaft weiter in Richtung Chogoria. Schon bald verändert sich die Umgebung und wir erreichen den dichten Regenwald am Fuße des Mount-Kenya-Massivs. Gegen Mittag kommen wir am Chogoria Parkeingang an, wo wir unser Team für die bevorstehende Besteigung treffen. Während unser Guide die Formalitäten für den Nationalpark und die Tour erledigt, wartet bereits ein Picknick auf uns.

Anschließend beginnt unser Aufstieg. Einige Kilometer vor dem ersten Camp verlassen wir das Fahrzeug und wandern auf einem einfachen Forstweg durch üppig grünen Regenwald. Mit zunehmender Höhe geht der Wald in dichten Bambus über. Die Strecke wäre auch problemlos mit dem Fahrzeug befahrbar, wir legen die letzten Kilometer jedoch bewusst zu Fuß zurück. So sammeln wir bereits die ersten Höhenmeter und gewöhnen unseren Körper langsam an die zunehmende Höhe – eine gute Vorbereitung für die kommenden Tage am Mount Kenia.

Am Nachmittag erreichen wir schließlich die Meru Mount Kenya Bandas auf 2.950 m. Rund um die Hütten lassen sich immer wieder Affen beobachten, die sich durch die Bäume bewegen oder neugierig in der Nähe des Camps unterwegs sind. Büffel und Elefanten leben ebenfalls in dieser Region, sind hier jedoch äußerst selten zu sehen. Die Wasserböcke bekommt man dagegen vor allem nachts zu Gesicht, die dann auf den saftigen Wiesen rund um das Camp grasen und ruhen. Wir lassen unseren ersten Abend im Camp gemütlich ausklingen und freuen uns auf die vor uns liegenden Wandertage.

400 - 600 Hm2 - 3 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension

5. Tag:
Vorbei am Nithi Wasserfall zum Lake Ellis (3.450 m)

Nach dem Frühstück sortieren wir die Ausrüstung, die von den Trägern übernommen wird. Anschließend setzen wir unseren Aufstieg auf einem angenehmen und einfachen Weg fort. Die Waldvegetation weicht einer offenen Moor- und Heidelandschaft, die den Blick auf die umliegenden Bergflanken freigibt.

Ein schöner Zwischenstopp erwartet uns am Nithi-Wasserfall. Wir machen noch einen Abstecher in eine kleine Schlucht, genießen die schattige Umgebung und nutzen die Gelegenheit für eine Pause. Danach kehren wir auf den Wanderweg zurück und steigen über den breiten Rücken am Nordosthang des Gorge Valley weiter bergauf. Dabei lohnt es sich, immer wieder genau hinzuschauen: Mit etwas Glück entdecken wir eines der kleinen Chamäleons, die hier häufig vorkommen. Dank ihrer perfekten Tarnung sind sie allerdings gar nicht so leicht zu finden.

Mit zunehmender Höhe wird die Landschaft weiter und die Ausblicke reichen über die Ausläufer des Mount Kenia. Vor uns liegen markante Berge wie der Mugi Hill, Ithanguni Hill und der Giants Billiards Table Mountain. Schließlich erreichen wir den Lake Ellis auf 3.450 m, einen idyllisch gelegenen Bergsee, an dessen Ufer wir unser Zeltcamp errichten.

Der Nachmittag gehört der Erholung und der Akklimatisation. Bei einem Spaziergang am See entlang können wir die Höhe ganz in Ruhe auf uns wirken lassen und die Stille dieser abgelegenen Berglandschaft genießen. Anschließend lassen wir den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen.

700 Hm250 Hm4 - 5 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension

6. Tag:
Durch atemberaubende Berglandschaft zum Minto's Camp (4.280 m)

Wir starten früh in den Tag, denn eine lange und anspruchsvolle, zugleich aber landschaftlich besonders abwechslungsreiche Etappe liegt vor uns. Entlang des linken Seeufers geht es zunächst sanft bergan. Um einen Bach zu queren folgen wir dem Weg ein kurzes Stück bergab, bevor wir dann dem langen, felsigen Bergrücken folgen, der uns Schritt für Schritt höher hinauf führt.

Mit jedem Höhenmeter verändern sich die Ausblicke. Tief unter uns liegt das Gorges Valley, während sich der Blick zurück in Richtung Ithanguni und über die weitläufigen nördlichen Moorlandschaften öffnet. Riesige Senezien und Lobelien prägen die Landschaft, dahinter ragen die felsigen Gipfel des Mount Kenia in den Himmel. Wir wandern durch eine ursprüngliche Hochgebirgslandschaft, die sich mit jedem Schritt weiter öffnet.

An einem kleinen Bach legen wir unsere Mittagspause ein. Danach liegt noch etwa eine Stunde Weg vor uns, bis wir das Minto's Camp auf 4.280 m erreichen. Das Camp liegt idyllisch an einem der kleinen Bergseen und wird für die kommende Nacht unsere Bleibe sein.

Nachdem wir unser Lager eingerichtet haben, unternehmen wir noch einen Spaziergang um die Seen zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt. Von der Klippe eröffnet sich ein weiter Blick hinunter zum Lake Michaelson. Auch der Blick über die Seen bis ins Camp und hinauf zum Gipfel des Mount Kenia sind von hier aus sehr schön. Wir haben noch einmal Zeit innezuhalten und die Gedanken schweifen zu lassen. Anschließend kehren wir ins Camp zurück und lassen den Abend ruhig ausklingen. Wir gehen früh schlafen, denn bereits in der kommenden Nacht beginnt unsere Gipfeletappe.

1000 Hm150 Hm5 - 7 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension

7. Tag:
Gipfelbesteigung Point Lenana (4.985 m)

Gegen 1 Uhr nachts beginnt unser Gipfeltag. Eine heiße Tasse Kaffee oder Tee weckt die Lebensgeister, bevor wir im Schein unserer Stirnlampen den Aufstieg beginnen. Anfangs ist der Weg noch moderat, doch schon bald wird das Gelände steiler. Über Fels und Geröll arbeiten wir uns Schritt für Schritt, Stunde um Stunde weiter nach oben. Am Horizont kündigt sich bereits das Morgenlicht an und wir versuchen unseren Aufstieg genau so zu planen, dass wir zum Sonnenaufgang am Gipfel stehen. Die letzten steilen Felsen, noch eine kleine Leiter und dann stehen wir schließlich am Gipfel des Point Lenana auf 4.985 m.

Die Anstrengungen des nächtlichen Aufstiegs und die Kälte sind vergessen, wenn die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont steigen und uns wärmen. Vor uns liegt das zerklüftete Mount-Kenya-Massiv mit den markanten Gipfeln Batian (5.199 m) und Nelion (5.188 m). Tief unter uns schimmern die Bergseen im ersten Licht des Tages. Schneefelder, Felstürme und die weite Landschaft, die uns zu Füßen liegt, wird in warmes Licht getaucht. Bei besonders klarer Sicht reicht der Blick sogar bis zum Kilimandscharo.

Für den Abstieg über die steile Nordseite ist noch einmal volle Konzentration gefragt. Schließlich erreichen wir das Shipton's Camp, wo unsere Mannschaft erst einmal ein warmes Frühstück für uns vorbereitet – eine willkommene Stärkung nach den anstrengenden Stunden am Berg. Ausgiebig nutzen wir die Pause und ruhen uns aus. Stolz schauen wir nach oben Richtung Gipfel, auf dem wir heute Morgen noch gestanden haben.

Doch der Wandertag ist noch nicht zu Ende. Wir packen unsere Sachen zusammen und steigen weiter ab. Vor uns liegt das weitläufige Mackinders Valley mit seinen Senezien, Lobelien und Proteas, die entlang der klaren Bergbäche wachsen. Nach einigen Kilometern geht es noch einmal kurz bergauf über einen kleinen Bergrücken und dahinter haben wir unser heutiges Ziel dann erreicht: das Liki North Camp, das noch einmal mitten in dieser faszinierenden Berglandschaft, weit abseits der Zivilisation liegt. Nach dem langen Gipfeltag freuen wir uns auf etwas Ruhe und eine erholsame Nacht.

900 Hm1150 Hm10 - 12 hZeltcamp am Mount KeniaVollpension

8. Tag:
Abstieg zum Sirimon Gate und Rückfahrt nach Nairobi

Unser letzter Trekkingtag am Mount Kenia beginnt. Nach einem letzten Bergfrühstück packen wir ein letztes Mal unsere Ausrüstung zusammen und werfen noch einmal einen Blick hinauf zu den Gipfeln des Massivs. Dann machen wir uns auf den Weg zurück ins Tal.

Wir überqueren den Liki-Bach und steigen auf der anderen Seite zunächst über einen kurzen Gegenanstieg hinauf. Anschließend führt der Weg über einen breiten und angenehm flachen Bergrücken hinunter zum Old Moses Camp auf 3.380 m. In der umliegenden Buschlandschaft können wir mit etwas Glück noch Elands beobachten, die größten Antilopen der Welt. Die scheuen Tiere halten allerdings respektvollen Abstand.

Am Old Moses Camp entscheiden wir, ob wir für das letzte Stück bis zum Gate ins Fahrzeug steigen oder die Strecke noch zu Fuß zurücklegen. Ein besonderes Highlight: wir überqueren heute zum ersten Mal den Äquator! Mit dem Erreichen des Regenwaldgürtels verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch die Tierwelt ist hier wieder artenreich vertreten. Mit etwas Glück begegnen wir den einen oder anderen Wildtieren.

Am Sirimon Gate wartet bereits unser Team auf uns. Nachdem die Ausrüstung verladen ist, verabschieden wir uns von unserer Bergmannschaft und lassen den Mount Kenia hinter uns. In Nanyuki legen wir einen Zwischenstopp ein und überqueren noch einmal den Äquator, bevor wir weiter nach Nairobi fahren.

Nach den Tagen am Berg freuen wir uns auf ein richtiges Bett und eine heiße Dusche. Unser zentral gelegenes Hotel ist zwar einfach, aber dennoch genau richtig für uns. Mehrere Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe und bevor wir zum Abendessen aufbrechen, stoßen wir auf der Dachterrasse bei einem Sundowner noch einmal auf unsere erfolgreiche Mount Kenia Besteigung an. Ein schöner Abschluss für die vergangenen Tage am Berg.

100 Hm700 - 1400 Hm2 - 5 hKije Place HotelVollpension

9. - 10. Tag:
Heia Safari - Auf in die afrikanische Wildnis!

Was wäre eine Reise durch Ostafrika ohne eine Safari? Gerade auf unserer Route bietet sich der Amboseli Nationalpark als perfekte Ergänzung zu unseren Bergabenteuern am Mount Kenia und am Kilimanjaro an – schließlich führt unser Weg ohnehin fast direkt an ihm vorbei.

Nach den Tagen am Berg wartet nun eine ganz andere Landschaft auf uns: die afrikanische Savanne mit ihrer vielfältigen Tierwelt. Wir setzen hier bewusst auf zwei Übernachtungen in einer Safari-Lodge. So haben wir ausreichend Zeit für ausgedehnte Pirschfahrten innerhalb des Amboseli Nationalparks ohne hetzen zu müssen. Gleichzeitig bietet uns der zusätzliche Tag etwas Ruhe und Zeit, um uns auf unser nächstes Bergabenteuer vorzubereiten: den Kilimandscharo.

Dafür heißt es zunächst früh aufstehen. Wir holen im Hotel unsere bereits am Vorabend bestellte Frühstücksbox ab und machen uns auf den Weg. Über die Mombasa Route verlassen wir Nairobi und fahren weiter in Richtung Amboseli Nationalpark. Bereits unterwegs können wir mit etwas Glück die ersten Zebras oder auch Giraffen entdecken und so bekommen wir bereits weit vor der Einfahrt in den Nationalpark einen ersten Eindruck davon, dass wir nun in einer anderen Welt angekommen sind. Während unser Guide am Gate die Formalitäten erledigt, können wir zwar aussteigen und uns die Beine vertreten, das Fahrzeug selbst sollten wir jedoch geschlossen halten. Die neugierigen und frechen Meerkatzen wissen nämlich ganz genau, wo etwas zu holen ist und es könnte sonst ein schnelles Ende mit der mitgebrachten Verpflegung haben.

Hinter dem Gate beginnt unsere Safari. Mit etwas Glück begegnen wir Elefantenherden und Giraffen, die durch die von Schirmakazien geprägte Landschaft ziehen. Im Hintergrund erhebt sich der Kilimandscharo und bildet eine eindrucksvolle Kulisse für unsere ersten Tierbeobachtungen. Auch Zebras, Gnus, Flusspferde, Büffel und verschiedene Antilopenarten sind im Park ebenso zuhause wie Raubtiere - unter ihnen Löwen, Hyänen und Geparde. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Safari Guide erkunden wir den Park und nehmen uns Zeit für die Tierbeobachtungen.

An beiden Safaritagen verlassen wir am Nachmittag den Park und fahren zu unserer Lodge direkt hinter der Parkgrenze. Wer möchte, erfrischt sich im Pool oder entspannt auf der Sonnenterrasse. Am Abend lassen wir den Tag bei einem Sundowner am offenen Lagerfeuer ausklingen und wir genießen die besondere Atmosphäre während sich der Tag in der Savanne dem Ende neigt.

Kibo Safari Camp | Amboseli NationalparkVollpension

11. Tag:
Auf zum Dach Afrikas! Fahrt nach Tansania zur Rongai Route

Heute beginnt unser nächstes Bergabenteuer. Nach einem stärkenden Frühstück in unserer Lodge fahren wir über die Grenze nach Tansania und weiter zum Nalemoru Gate auf der Nordseite des Kilimandscharo. Auf etwa 2.000 m Höhe treffen wir dort auf unser tansanisches Bergteam. Gemeinsam starten wir unseren Aufstieg über die Rongai Route, die uns entlang der Ostflanke des Kibo-Massivs in Richtung Uhuru Peak führt.

Zu Beginn führt der Weg durch landwirtschaftlich genutztes Gelände und Aufforstungsgebiete, bevor wir in den immergrünen Bergregenwald eintauchen. Mit etwas Glück entdecken wir hier Colobusaffen oder verschiedene Vogelarten. Schritt für Schritt gewinnen wir an Höhe und nach mehreren Stunden lichtet sich der Wald. Die Landschaft wird offener und geht allmählich in die typische Moor- und Heidelandschaft des Kilimandscharo über.

Mit dem Wechsel der Vegetationszonen verändert sich auch die Landschaft um uns herum. Schließlich erreichen wir das Simba Camp auf etwa 2.640 m Höhe, unser erstes Nachtlager am Kilimandscharo. Nach der ersten Etappe lassen wir den Tag inmitten der Hochgebirgslandschaft ausklingen, beziehen unsere Zelte und sammeln Kräfte für die kommenden Tage und den weiteren Aufstieg zum Uhuru Peak.

640 Hm4 - 5 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension

12. Tag:
Durch einsame Hochmoorlandschaft in Richtung Mawenzi

Heute führt uns die Rongai Route weiter durch die offene Moor- und Heidelandschaft des Kilimandscharo. Unser erstes Ziel ist das Second Cave Camp, an dem wir unsere Mittagspause einlegen. Während des Aufstiegs begleiten uns immer wieder weite Ausblicke auf den Kibo und das markante Mawenzi-Massiv. Die beiden Gipfel prägen zunehmend das Landschaftsbild und machen deutlich, dass wir uns dem eigentlichen Hochgebirge nähern.

Nach der Mittagspause verlassen wir den üblichen Routenverlauf. Statt weiter in Richtung Third Cave Camp zu gehen, schlagen wir den Weg zum Mawenzi ein. Der stetig ansteigende Pfad führt uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft und bringt uns näher an die markanten Felsflanken des Mawenzi. Die zusätzliche Höhe und der bewusste Wechsel zwischen Auf- und Abstieg unterstützen dabei unsere Akklimatisation und geben unserem Körper weitere Zeit, sich an die zunehmende Höhe zu gewöhnen.

Schließlich erreichen wir das Kikelewa Tal. Über einen kurzen Abstieg gelangen wir zu einer kleinen Grotte und nur wenige Schritte weiter liegt das Kikelewa Camp auf 3.660 m. Hier verbringen wir die Nacht abseits des stärker frequentierten Hauptweges. Die Lage zwischen Mawenzi und Kibo macht das Camp zu einem passenden Ausgangspunkt für die nächste Etappe unserer Kilimandscharo-Besteigung.

1090 Hm50 Hm6 - 7 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension

13. Tag:
Zwischen Fels und Hochlandwüste zum Mawenzi Tarn Camp

Nach dem Frühstück starten wir zunächst gemütlich in den heutigen Trekkingtag. Der Weg führt uns durch die zunehmend alpine Landschaft des Kilimandscharo. Ein kurzer, steilerer Abschnitt bringt uns durch einen Bestand aus riesigen Senezien, bevor wir die alpine Hochlandwüste erreichen. Mit zunehmender Höhe wird die Vegetation spärlicher. Zwischen großen Felsblöcken wachsen niedrige Heidekräuter, Greiskräuter und Strohblumen, die an die besonderen Bedingungen dieser Höhenlage angepasst sind.

Am frühen Nachmittag erreichen wir das Mawenzi Tarn Camp auf 4.315 m am kleinen Bergsee. Wir richten unser Zeltlager ein und haben anschließend Zeit, die Umgebung zu erkunden, umgeben von schroffen Felstürmen und tief eingeschnittenen Schluchten. Der Mawenzi erreicht 5.149 m und ist nach dem Kibo der zweithöchste Gipfel des Kilimandscharo. Sein technisch anspruchsvoller Gipfel bleibt erfahrenen Kletterern vorbehalten. Für unsere Akklimatisation nutzen wir den Nachmittag dennoch und steigen noch ein Stück in Richtung Mawenzi auf. Je nach Bedingungen können wir dabei weitere 200 bis 250 Höhenmeter gewinnen, bevor wir wieder zum Camp absteigen. So verbringen wir zusätzliche Zeit in der Höhe und bereiten unseren Körper gezielt auf die kommenden Etappen und den späteren Gipfelaufstieg vor.

650 - 900 Hm250 Hm4 - 6 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension

14. Tag:
Durch die alpine Wüste zum School Hut Camp

Heute steigen wir weiter in die hochalpine Welt des Kilimandscharo auf. Nach einem zunächst steilen Anstieg überqueren wir den Maua River, der hier oben nur als schmaler Gebirgsbach durch das karge Gelände fließt. Die Pflanzenwelt wird mit zunehmender Höhe immer spärlicher und schließlich erreichen wir den breiten Sattel zwischen dem Kibo und dem Mawenzi. Fels und Geröll prägen nun das Bild – eine Landschaft, die stark an eine alpine Wüste erinnert.

Unser Bergführerteam begleitet uns auch auf dieser Etappe aufmerksam und gibt uns Tipps für den Umgang mit der zunehmenden Höhe. Regelmäßiges Trinken, kleine Pausen und ausreichend Energie sind jetzt besonders wichtig, denn vor uns liegt bereits die entscheidende Nacht des Gipfelaufstiegs.

Kurz vor den Kibo Huts verlassen wir die Hauptroute und steigen noch etwa 45 Minuten bis zum School Hut Camp auf 4.735 m auf. Hier geht es deutlich ruhiger zu. Nach dem frühen Abendessen bereiten wir gemeinsam die Ausrüstung für die Nacht vor und besprechen den Ablauf des Gipfelaufstiegs. Danach heißt es Ruhe finden und möglichst etwas Schlaf bekommen, bevor wir gegen Mitternacht zum Uhuru Peak aufbrechen.

570 Hm150 Hm4 - 5 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension

15. Tag:
Gipfeltag am Kilimandscharo - vom School Hut Camp zum Uhuru Peak (5.895 m)

Es ist soweit: Der Gipfeltag am Kilimandscharo steht bevor. Gegen Mitternacht verlassen wir das School Hut Camp und beginnen den Aufstieg zum Uhuru Peak auf 5.895 m - der höchste Punkt Afrikas. Schritt für Schritt und in bewusst langsamem Tempo – „pole pole“, wie es auf Swahili heißt – steigen wir über die steilen Serpentinen hinauf zum Gillman’s Point auf 5.683 m am Kraterrand.

Die Höhe macht sich nun deutlich bemerkbar. Deshalb gehen wir ruhig und gleichmäßig, legen regelmäßige Pausen ein und versorgen uns mit warmem Tee, Wasser und kleinen Snacks. Vom Gillman’s Point folgen wir dem Kraterrand weiter in Richtung Gipfel. Dabei kriecht die Sonne bereits über den Horizont und taucht mit ihren ersten Strahlen die alpine Felslandschaft und Gletscher in ein warmes Licht. Nach der kalten Aufstiegsnacht genießen auch wir das Licht und die Wärme.

Nach etwa ein bis zwei Stunden liegt der Uhuru Peak schließlich vor uns und der lange Aufstieg ist geschafft. Wir stehen auf dem Dach Afrikas auf 5.895 m Höhe und ein ganzer Kontinent liegt uns zu Füßen. Am Gipfel nehmen wir uns Zeit für Fotos und eine ausgiebige Pause, bevor der Abstieg beginnt.

Über die Kibo Hut steigen wir zunächst zurück und machen dort eine erholsame Mittagspause. Auch einem Nickerchen steht hier nichts entgegen, um weitere Kraft zu sammeln. Anschließend führt uns der weitere Abstieg über die Marangu-Route zum Horombo Camp auf 3.725 m. Hinter uns liegt ein langer Gipfeltag, vor uns die wohlverdiente Erholung. Gemeinsam lassen wir die vergangenen Stunden Revue passieren – und können mit Stolz sagen: Der Kilimandscharo ist bestiegen.

1160 Hm2170 Hm11 - 12 hZeltcamp am KilimanjaroVollpension

16. Tag:
Der letzte Trekkingtag am Kilimandscharo

Nach dem Gipfelerfolg am Uhuru Peak steht heute der letzte Abschnitt unserer Kilimandscharo-Besteigung bevor. Durch den dichten, grünen Bergregenwald folgen wir dem Weg in südlicher Richtung talwärts. Dabei liegen noch einmal über 1.800 Höhenmeter Abstieg vor uns, bevor wir am Marangu Gate schließlich den Kilimanjaro National Park verlassen.

Am Gate erhalten wir unsere Gipfelurkunden und verabschieden uns von unserem Bergteam, das uns während der gesamten Besteigung begleitet hat. Während am Marangu Gate bereits die nächsten Bergsteiger auf ihren Aufstieg über die stark frequentierte Marangu- oder Coca-Cola-Route warten, liegt unser Kilimandscharo-Abenteuer hinter uns.

Von dort fahren wir zurück nach Moshi. Nach den Tagen am Berg freuen wir uns besonders auf eine heiße Dusche und die Annehmlichkeiten unserer Unterkunft. Der restliche Nachmittag steht ganz im Zeichen der Erholung. Bei einem entspannten Aufenthalt am Pool lassen wir die Anstrengungen der vergangenen Tage noch einmal hinter uns. Beim gemeinsamen Abendessen stoßen wir - nach Mount Kenia und Kilimandscharo - schließlich auf unseren zweiten Gipfelerfolg an und lassen unser Kilimandscharo-Abenteuer gemütlich ausklingen. Zwischenstand: Wir haben zwei von drei!

1850 Hm4 - 6 hTulivu Kilimanjaro RetreatVollpension

17. - 18. Tag:
Weiterreise nach Uganda: Entebbe, Viktoriasee und der Schuhschnabel

Heute verabschieden wir uns vom Kilimandscharo und von Tansania. Hinter uns liegt bereits ein unvergessliches Abenteuer - die beiden höchsten Berge Afrikas haben wir schon bestiegen - und wir fragen uns, wie das noch getoppt werden kann. Sei versichert - es wird! Denn noch sind wir mit unserer einmaligen Reise in die höchsten Gebirge Afrikas noch nicht am Ende. Mit dem Ruwenzori steht unser drittes Bergerlebnis kurz bevor und damit sicherlich auch das abenteuerlichste.

Vom nahegelegenen Kilimanjaro Airport fliegen wir weiter nach Uganda, an den Viktoriasee. Unser Ziel ist Entebbe, das auf einer Halbinsel direkt am See liegt und nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt ist. Auch hier werden wir wieder zwei Nächte in Folge verbringen, um in Ruhe ankommen und uns noch etwas von den vergangenen anstrengenden Bergtagen erholen zu können.

Mit der Ankunft in Uganda verändert sich auch die Atmosphäre unserer Reise. Die Geräusche, Gerüche und das geschäftige Treiben der Stadt vermitteln uns sofort einen ersten Eindruck vom ugandischen Alltag. Je nach Ankunftszeit und Energie, können wir am Nachmittag noch einen Spaziergang durch den Botanischen Garten unternehmen. Zwischen tropischer Vegetation und alten Bäumen bekommen wir hier bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Pflanzenwelt, die uns auf den kommenden Etappen unserer Reise am Berg erwartet.

Den zusätzlichen Tag nutzen wir für eine besondere Entdeckungstour und etwas Abwechslung: Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir das Mabamba-Sumpfgebiet am Viktoriasee. Die weitläufigen Papyrussümpfe gehören zu den besten Gebieten Ugandas, um den seltenen Schuhschnabel zu beobachten. Mit traditionellen Booten, wie sie auch von den einheimischen Fischern genutzt werden, fahren wir tief hinein in das verzweigte Sumpfgebiet. Langsam gleiten wir durch die schmalen Wasserwege und halten Ausschau nach dem beeindruckenden Vogel und anderen Bewohnern dieser besonderen Landschaft.

Entebbe Palm HotelHalbpension

19. Tag:
Unser drittes Bergabenteuer beginnt: Auf in die "Mondberge"

Unser Abenteuer im Ruwenzori Gebirge beginnt mit einem Inlandsflug von Entebbe nach Kasese. Rund eine Stunde dauert der Flug und bietet uns aus der Luft schöne Ausblicke auf den Viktoriasee, das Rift Valley und die grünen Hügel Ugandas. Nach der Landung fahren wir weiter nach Ruboni. Die etwa einstündige Fahrt führt uns an den Fuß des Ruwenzori, wo ein gemütliches Guesthouse bereits auf uns wartet und als Ausgangspunkt für unsere bevorstehende Trekkingtour dient.

Rund um unsere Unterkunft beginnt die tropische Vegetation des Ruwenzori. Die ersten Ausläufer der „Mondberge“ sind bereits zu sehen und mit der einsetzenden Dämmerung erwacht der Regenwald akustisch zum Leben. Mit etwas Glück hören wir vielleicht sogar den charakteristischen Ruf des Baumschliefers.

Am Abend treffen wir unseren Bergführer, der uns während der kommenden acht Trekkingtage durch den Ruwenzori begleiten wird. Gemeinsam besprechen wir den Ablauf der Tour, überprüfen die Ausrüstung und klären die optimale Packstrategie für die kommenden Tage. Danach kehrt langsam Ruhe ein und wir lassen den Abend mitten in der tropischen Bergwelt ausklingen. Morgen beginnt unser Aufstieg in die Mondberge.

Snow Heights LodgeVollpension

20. Tag:
Start ins Ruwenzori-Trekking - von Ruboni zur Nyabitaba-Hütte

Der Ruwenzori ist ein feuchtes Gebirge – und genau das gehört zu seinem besonderen Charakter. Auch während der trockeneren Jahreszeiten sorgen regelmäßige Niederschläge und die dichte Vegetation dafür, dass der Boden selten vollständig abtrocknet. Regenwald, Bambus und ausgedehnte Moorlandschaften halten die Feuchtigkeit im Gebirge. Nasse Wege und schlammige Passagen gehören deshalb ganz selbstverständlich zu einer Ruwenzori-Trekkingtour dazu.

Nach dem Frühstück verlassen wir Ruboni und machen uns auf den Weg zum Eingang des Ruwenzori-Nationalparks. Unser Hauptgepäck bleibt zurück, während unsere Träger das Gepäck übernehmen, das mit muss, das wir während der Tagesetappe aber nicht benötigen. Mit leichtem Tagesrucksack folgen wir zunächst dem Mubuku River und überqueren später dessen Nebenfluss Mahoma. Anschließend steigen wir durch den dichten Bergwald hinauf zur Nyabitaba-Hütte auf 2.650 m.

Der Weg führt durch eine artenreiche tropische Bergwelt, in der es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Mit etwas Glück hören wir Schimpansen, beobachten Colobusaffen in den Baumkronen oder entdecken den farbenprächtigen Ruwenzori-Turako. Nach dem ersten Aufstieg erreichen wir schließlich die Nyabitaba-Hütte, wo wir unsere erste Nacht im Ruwenzori-Gebirge verbringen.

900 Hm5 - 6 hBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

21. Tag:
Durch Bambuswald und Hochmoore zur John-Matte-Hütte

Heute verändert sich die Landschaft deutlich. Zunächst führt unser Weg noch durch einen ausgedehnten Bambuswald. Über eine kurze, anspruchsvolle Passage mit moosbewachsenen Felsen erreichen wir anschließend die höher gelegenen Moorlandschaften des Ruwenzori.

Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Blick auf die Gipfel von Mount Stanley und Mount Speke. Gleichzeitig wird die Pflanzenwelt immer außergewöhnlicher: Riesenheide, meterhohe Lobelien und die markanten Kreuzkräuter prägen die Landschaft. Die ungewöhnliche Vegetation verleiht dem Ruwenzori seinen ganz eigenen Charakter und lässt die Umgebung fast unwirklich wirken.

Durch diese alpine Moorlandschaft setzen wir unseren Aufstieg bis zur John-Matte-Hütte auf 3.505 m fort, unserem heutigen Etappenziel.

900 Hm100 Hm6 - 7 hBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

22. Tag:
Durch das Bigo Bog zur Bujuku-Hütte

Heute führt unser Weg weiter durch die charakteristische Moorlandschaft des Ruwenzori. Nach der Überquerung des Bujuku River erreichen wir das Lower Bigo Bog. Riesige Lobelien stehen entlang des Weges, während wir uns über Grasbüschel und schmale, teils nasse Passagen durch das Moor bewegen. Der Untergrund ist sumpfig und trockene Füße sind an diesem Tag kaum zu erwarten – das gehört zu einer Trekkingtour im Ruwenzori einfach dazu.

Mit zunehmender Höhe wird die Landschaft offener und der Blick reicht bis zum Bujuku-See. Links erhebt sich Mount Baker, rechts Mount Stanley. Unser Ziel ist die Bujuku-Hütte auf 3.962 m, die zwischen Mount Baker und Mount Speke liegt.

550 Hm5 - 6 hBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

23. Tag:
Aufstieg zur Elena-Hütte (4.541 m) – den Margherita Peak im Visier

Nach dem Frühstück setzen wir unseren Weg in Richtung Margherita Peak fort. Unser heutiges Ziel ist die Elena-Hütte auf 4.541 m. Dabei führt uns der Weg weiter durch zunächst weiter durch das Moor.

Westlich des Bujuku-Sees steigen wir über steilere Hänge durch den Groundsel Gully auf. Riesige Kreuzkräuter, dunkle Felsen und aufziehende Nebelschwaden prägen diesen Abschnitt. An einer Weggabelung teilen sich die Wege.

Wer den Margherita Peak besteigen möchte, folgt dem steilen Anstieg zur Elena-Hütte. Für alle, die bereits wissen, dass sie nicht am Gipfeltag teilnehmen werden, bietet sich die alternative Route über den Scott-Elliot-Pass auf 4.372 m an. Von dort geht es hinunter zur Kitandara-Hütte auf 4.010 m, die an den gleichnamigen Seen liegt. Hier bleibt Zeit zum Ausruhen, während die Gipfelgruppe zur Elena-Hütte weitersteigt und am nächsten Tag zum gemeinsamen Treffpunkt zurückkehrt.

600 Hm4 - 5 hBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

24. - 25. Tag:
Unser dritter hoher Gipfel: Margherita Peak (5.109 m)

Die Nacht ist noch einmal kurz: Gegen 02:00 Uhr brechen wir an der Elena-Hütte in Richtung Margherita Peak auf. Im Licht der Stirnlampen steigen wir durch die Dunkelheit zu dem letzten unseres Gipfel-Trios - Mount Kenia, Kilimandscharo und Margherita Peak - hinauf. Über uns liegt der klare afrikanische Sternenhimmel, während die Temperaturen in dieser Höhe deutlich spürbar sind.

Der Aufstieg zum Margherita Peak nimmt etwa 5 bis 6 Stunden in Anspruch und führt über das Stanley-Plateau. Hier zeigt sich der Ruwenzori von seiner hochalpinen Seite. Vereiste Passagen, Gletscher und ausgesetzte Abschnitte erfordern Trittsicherheit und Konzentration. Je nach Bedingungen kommen Steigeisen, Gurt und Pickel zum Einsatz. Der Weg durch das Hochgebirge macht diesen Gipfeltag zu einer ganz anderen Erfahrung als die Besteigung der beiden anderen höchsten Gipfel Ostafrikas.

Am Margherita Peak, dem höchsten Gipfel des Ruwenzori, angekommen, belohnt uns die Anstrengung mit einem weiten Blick über die Gletscher und hinaus bis in die Ebenen des Kongo. Hier haben wir es geschafft - unsere Mission ist erfüllt. Wir haben die drei höchsten Berge Afrikas in einer einzigen Reise bestiegen! Was für ein Erlebnis - die Emotionen lassen sich nicht in Worte fassen.

Nach einer kurzen Gipfelpause steigen wir in etwa 2 bis 3 Stunden wieder zur Elena-Hütte ab, wo ein stärkendes Mittagessen auf uns wartet. Anschließend queren wir über den Scott-Elliot-Pass auf 4.372 m und steigen weiter zu den Kitandara-Seen auf etwa 4.000 m ab. In der gleichnamigen Hütte verbringen wir die nächsten beiden Nächte.

Damit haben wir einen Reservetag für einen eventuellen zweiten Gipfelversucht fest eingeplant, sollte das Wetter die Besteigung des Margherita Peak auf 5.109 m am Vortag verhindert haben. So vergrößern wir uns trotz der wechselhaften Bedingungen im Ruwenzori die Chance, den höchsten Gipfel des Massivs zu erreichen und unsere Drei-Gipfel-Mission zu erfüllen.

Wenn der Margherita Peak bereits bestiegen wurde, können wir den heutigen Tag zum Ausruhen im Camp und am See nutzen. Sind die Bedingungen gut, bietet sich alternativ mit der Besteigung des Weismann Peak auf 4.620 m ein Bonusgipfel an (950 Hm Aufstieg, 950 Hm Abstie, 7 -  8 Stunden Gehzeit). Im Vergleich zum vergletscherten Margherita Peak erwartet uns hier eine andere Bergwelt. Die Gipfelregion ist eisfrei und erinnert mit ihren felsigen Hängen eher an nordische Gebirgslandschaften. Vom Gipfel eröffnet sich ein weiter Blick über das Ruwenzori-Massiv. Besonders der Mount Stanley prägt das Panorama und bietet noch einmal einen ganz anderen Blickwinkel.

950 Hm1500 Hm10 - 12 hBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

26. Tag:
Auf historischen Pfaden über den Freshfield-Pass

In Ruhe packen wir heute zusammen - nichts drängt uns mehr. Von den Kitandara-Seen steigen wir zunächst steil entlang der Headwall am Fuß des Mount Baker auf. Der Weg führt über die Südseite des Berges direkt hinauf zum Freshfield-Pass auf 4.282 m. Dort öffnet sich die Landschaft und wir genießen noch einmal den Blick nach Westen in Richtung Kongo und nach Norden auf den Mount Stanley.

Hinter dem Pass beginnt ein langer, weicher und von Moos bedeckter Hochgebirgspfad. Erst bei der verfallenen Felsunterkunft Bujongolo wird der Weg wieder felsiger und etwas anspruchsvoller. Der Ort ist auch historisch interessant: Hier befand sich 1906 das Basislager der Expedition des Herzogs von Abruzzen. Das Expeditionsteam erkundete die Ruwenzori-Berge wissenschaftlich, kartierte Gipfel und Gletscher und erreichte dabei als Erste den Margherita Peak.

Von Bujongolo setzen wir unseren Abstieg fort und erreichen schließlich das Guy Yeoman Camp auf etwa 3.500 m. Nach den Nächten in den hoch gelegenen Hütten ist die deutlich niedrigere Schlafhöhe eine willkommene Erholung.

350 Hm850 Hm5 - 6 hBerghütte im Rwenzori Gebirge | UgandaVollpension

27. Tag:
Drei Länder, drei Gipfel – Abschluss im Ruwenzori

Die letzte Etappe unseres Ruwenzori-Trekkings steht an – und natürlich begleitet uns auch heute der typische Ruwenzori-Schlamm. Unterhalb des Guy Yeoman Camps warten mit den Klippen von Kichuchu noch einmal einige anspruchsvolle Passagen, bei denen Konzentration gefragt ist. Anschließend folgen wir einem schlammigen Pfad, der den Mubuku River zweimal quert. Spätestens hier bekommen wir noch einmal die Gelegenheit, mit dem Wasser des Ruwenzori in Kontakt zu kommen.

Durch den Bambuswald steigen wir weiter ab und passieren die Nyabitaba-Hütte, an der vor einer Woche unser Trekking begonnen hat. Von hier führt uns der bereits bekannte Weg zurück nach Ruboni zu unserem Ausgangspunkt. Nach den Tagen im Hochgebirge fühlt sich die Rückkehr ins Basislager fast ungewohnt an.

Die Dusche dürfte nach dem Trekking wohl unser erstes Ziel sein. Danach bleibt Zeit, die vergangenen Tage gemeinsam Revue passieren zu lassen und auf eine Reise zurückzublicken, die uns zu drei Gipfeln in drei Ländern geführt hat: vom Mount Kenia in Kenia über den Kilimanjaro in Tansania bis zum Margherita Peak im Ruwenzori in Uganda. Drei unterschiedliche Gebirge, drei Gipfel und viele Tage im Hochgebirge liegen hinter uns. Anstrengung und Entbehrung, Schweiß und Durchhaltevermögen. Aber auch unterschiedlichste Eindrücke, Menschen, die uns ans Herz gewachsen sind, sowie viele Emotionen und unvergessliche Momente. Eine Reise der ganz besonderen Art!

1750 Hm8 - 10 hSnow Heights LodgeVollpension

28. Tag:
Heimreise oder optionales Verlängerungsprogramm

Nach einer letzten Nacht am Ruwenzori genießen wir noch einmal das Frühstück und den Blick auf die Mondberge. Anschließend fahren wir nach Kasese, von wo uns ein etwa einstündiger Flug zurück nach Entebbe bringt. Noch einmal ziehen Ugandas grüne Landschaften unter uns vorbei, bevor wir in Entebbe in die Maschine nach Deutschland umsteigen.

Damit endet unsere Reise durch drei Länder und zu drei Gipfeln. Mount Kenia, Kilimanjaro und Margherita Peak liegen hinter uns – ebenso wie viele Tage in ganz unterschiedlichen Landschaften Ostafrikas. Nun heißt es Abschied nehmen von Uganda und Afrika und die Heimreise antreten.

Wer sich für eine optionale Verlängerung mit Safari und Gorilla Tracking im Bwindi Forest entschieden hat, setzt die Reise bereits ab Kasese mit dem Anschlussprogramm fort.

Frühstück

29. Tag:
Ankunft in der Heimat

Der Rückflug erfolgt in der Regel über Nacht, sodass wir im Laufe des Vormittags wieder in Deutschland landen. Hinter uns liegen intensive Tage voller Berge, Landschaften und gemeinsamer Erlebnisse. Nun heißt es Abschied nehmen von Afrika – mit vielen Erinnerungen im Gepäck und vielleicht schon dem Gedanken an die nächste Reise.

Unsere Empfehlungen im Anschluss:

Gorilla Tracking im Bwindi Impenetrable Nationalpark (3-tägige Fly-in Safari)

Anforderungen Erhebliche Alpine Erfahrung | Groß - Herausfordernde alpine Unternehmung

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
4.5
600 - 1300 Hm100 - 2800 Hm4 - 13 h

Durchschnittlich 5 - 7 Stunden Gehzeit pro Tag; an den Gipfeltagen bis 12 - 15 Stunden mit ca. 1.250 m Aufstieg und 2.800 m Abstieg.

Bei Schlechtwetter und Nässe erschweren Schlamm und tiefe Moore, Wurzeln sowie steiler, loser Fels sowie Vereisungen in den hohen Lagen insbesondere im. Ruwenzori Gebirge das Gehen deutlich.

Die Besteigung des Margeritha Peak ist eine Hochtour WS = wenig schwierig im Bereich der Hochtourenskala und erfordert folgendes:
Kenntnisse im Gehen mit Steigeisen an in der Regel wenig steilen Hängen mit kurzen steileren Passagen werden vorausgesetzt. Kenntnisse in der Spaltenbergungstechnik sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Klettertechnische Schwierigkeiten bewegen sich überwiegend im II. Grad, teilweise auch im III. Grad UIAA. Längere Gratbegehungen erfordern Konzentration, Schindelfreiheit und Trittsicherheit.

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen, bereit auf westlichen Komfort zu verzichten; Hilfsbereitschaft und Toleranz in der Gruppe sind selbstverständlich.

Detaillierte Anforderungen

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive
  • 12 Tage Führung und Organisation durch einen Bergführer
  • Hin-/Rückflug ab/bis München oder Frankfurt (Alternative Flughäfen auf Anfrage)
  • Inkl. Fluggepäck (Economy Class) + Handgepäck
  • 4 x Übernachtung inkl. Halbpension | Hotel - Doppelzimmer
  • 4 x Übernachtung inkl. Vollpension | Zelt - Zwei-Personen
  • 3 x Übernachtung inkl. Frühstück | Hotel - Doppelzimmer
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm
  • Einheimische Begleitmannschaft
  • Gepäcktransport mit Trägern (max. 15 kg pro Person)
  • Eigener Koch und Küchenhilfen
  • Mount Kenia Nationalparkgebühr und Besteigungs-Permit
  • Geräumiges 2 - 3 Personen Zelt
  • Verpflegungszelt mit Sitzgelegenheiten
  • Toiletten- und Waschzelt
  • Sichere Aufbewahrung des Restgepäcks
  • Erste Hilfe Notfallausstattung
  • Sauerstoff Notfallversorgung
  • Lokale Bergrettungsgebühr
  • Stadtrundfahrt Nairobi
Leistungen zubuchbar
  • Expeditionsschlafsack | Leihweise: 50,- €
Reiseoptionen
  • Tourpreis ohne Flug: -1000,- €
  • Rail and Fly mit der Deutschen Bahn (Vermittlungsleistung): 95,- €
  • Einzelzimmerzuschlag (inkl. Zelt): 850,- €
Leistungen exklusive
  • Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke außerhalb der angegebenen Verpflegung
  • Zusätzliche Hotelübernachtungen und Transfers bei Programmänderung
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • eTA Kenia (30 USD)
  • Visum Tansania (50 USD)
  • Visum Uganda (50 USD)
  • Zusatzkosten infolge von Änderungen des geplanten Reiseverlaufs
  • Beachte, dass bei PKW-Anreise in der Regel Parkgebühren anfallen
  • *Zusatzkosten können variieren und dienen nur zur Orientierung.

TourtermineLeider stehen für diese Tour keine Termine an.
Du hast jedoch die Möglichkeit einen Wunschtermin anzufragen!

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

CO2 Emissionen Bei dieser Tour entstehen folgende CO2 Mengen.

Für uns ist Klimaschutz kein Schlagwort, sondern Anliegen. Unser Motto lautet: „Wir tun, was WIR können“ - und was wir können, ist verantwortungsvoll auf Tour gehen. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch, dass die CO2-Bilanz stimmt. Ganz ohne CO2-Fußabdruck kommt man nicht auf den Berg. Aber wie groß der ausfällt, ist sehr wohl plan- und steuerbar. Da setzen wir an. Wir haben für alle unsere Angebote die CO2-Emissionen genau und transparent kalkuliert und dabei analysiert, welche Stellschrauben es gibt, um maximal klimafreundlich in die Berge zu kommen und dort unterwegs zu sein. Diese Infos findet Ihr in den Tourenbeschreibungen – genauso wie passgenaue Lösungen dafür, den eigenen Beitrag zum Klimaschutz optimal zu gestalten.

#wirtunwaswirkönnen

... um die CO2 Bilanz unserer Bergführer zu optimieren!
Unvermeidbare Emissionen gleichen wir durch Investitionen in Klimaschutzprojekte und Klimabildung aus.

CO 2
2.505 kg
Unterkunft
172 kg
Flug
2.200 kg
Transport
70 kg
Aktivität
63 kg

Wichtige Hinweise und Infos zur Region Allgemeine Informationen und spezielle Hinweise.

Die höchsten Gipfel Afrikas – Mount Kenya, Kilimanjaro und Ruwenzori

Drei außergewöhnliche Bergregionen, drei markante Gipfel und eine Reise durch die faszinierendsten Hochgebirgslandschaften Ostafrikas: Unsere Bergreise zum Mount Kenia, Kilimandscharo und Ruwenzori verbindet den Point Lenana, den Uhuru Peak und den Margherita Peak zu einer besonderen Gipfelkombination. Dabei erlebst Du drei vollkommen unterschiedliche Bergwelten – vom kenianischen Hochland über den höchsten Berg Afrikas bis zu den abgelegenen Mondbergen Ugandas.

Mount Kenia – Point Lenana

Der Mount Kenyia ist eines der eindrucksvollsten Hochgebirge Ostafrikas. Das markante Massiv erhebt sich mitten im kenianischen Hochland und verbindet ursprüngliche Bergwälder mit offenen Heideflächen, Hochmooren und einer rauen alpinen Gipfelregion. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Landschaft und der Charakter der Besteigung deutlich.

Unser Ziel ist der Point Lenana auf 4.985 m, der höchste Gipfel des Mount Kenya, der ohne technische Kletterei bestiegen werden kann. Der Aufstieg führt durch die verschiedenen Höhenstufen des Berges und eröffnet immer wieder neue Perspektiven auf das Massiv. Der Point Lenana ist damit der erste Gipfel unserer Reise und zugleich der Einstieg in eine außergewöhnliche Kombination der großen Bergregionen Afrikas.

Kilimandscharo – Uhuru Peak

Nach Kenia führt die Reise weiter zum Kilimandscharo in Tansania. Mit 5.895 m ist der Kilimanjaro der höchste Berg Afrikas und eines der bekanntesten Gipfelziele der Erde. Der freistehende Vulkan erhebt sich weithin sichtbar über der Landschaft und bietet auf dem Weg zum Gipfel eine außergewöhnliche Abfolge unterschiedlicher Vegetations- und Klimazonen.

Die Besteigung des Kilimanjaro beginnt in den tieferen, tropisch geprägten Bereichen und führt über Bergwald, Heide und Moor bis in die karge Hochgebirgslandschaft des Kibo. Mit jedem Höhenmeter nimmt die Vegetation ab und die Landschaft wird zunehmend von Fels, Geröll und vulkanischen Formen bestimmt. Am Uhuru Peak auf 5.895 m erreichen wir den höchsten Punkt Afrikas und den höchsten Gipfel unserer Reise.

Ruwenzori – Margherita Peak

Den Abschluss bildet das Ruwenzori-Gebirge im Westen Ugandas. Das als Mondberge bekannte Ruwenzori unterscheidet sich deutlich von den Vulkanlandschaften des Mount Kenia und Kilimandscharo. Dichte Bergwälder, Bambus, riesige Lobelien und weitläufige Hochmoore prägen die unteren und mittleren Höhenlagen. Darüber beginnt eine ursprüngliche alpine Landschaft mit Fels, Eis und den höchsten Gipfeln des Gebirges.

Der Margherita Peak auf 5.109 m ist unser Ziel im Ruwenzori und zugleich der höchste Gipfel Ugandas. Der Weg dorthin führt tief in das abgelegene Hochgebirge hinein und vermittelt einen besonders intensiven Eindruck von den Mondbergen. Mit der Besteigung des Margherita Peak erreichen wir den dritten und letzten Gipfel dieser außergewöhnlichen Afrika-Gipfelreise.

Drei Gipfel – eine außergewöhnliche Bergreise durch Afrika

Mount Kenia, Kilimandscharo und Ruwenzori stehen für drei völlig unterschiedliche Formen des afrikanischen Hochgebirges. Am Mount Kenia treffen alpine Landschaften auf die charakteristischen Felsgipfel des Massivs. Der Kilimanjaro führt auf das Dach Afrikas und durch mehrere Klimazonen bis zum höchsten Punkt des Kontinents. Im Ruwenzori erwartet Dich schließlich eine abgelegene Bergwelt, deren üppige Vegetation und vergletscherte Gipfel einen starken Kontrast zu den beiden Vulkanmassiven bilden.

Mit Point Lenana, Uhuru Peak und Margherita Peak verbindet diese Reise drei herausragende Gipfelziele zu einem außergewöhnlichen Bergabenteuer in Afrika. Die Kombination aus Mount Kenia, Kilimanjaro und Ruwenzori macht die Reise besonders abwechslungsreich und bietet Dir die Möglichkeit, die großen Hochgebirgslandschaften Ostafrikas in einer einzigen Reise kennenzulernen und ihre höchsten beziehungsweise für diese Reise relevanten Gipfel zu besteigen.

Organisation, Bergführer und Sicherheit

Für unsere Touren in Ostafrika arbeiten wir mit deutschsprachigen Partner zusammen, die die komplette Organisation und Durchführung der Touren vor Ort übernehmen. Am Berg wirst Du von lokal lizenzierten und erfahrenen, englischsprachigen Bergführern begleitet. Gemeinsam mit dem Führungsteam sorgen Träger, Köche und weitere Mitarbeiter dafür, dass unsere Drei-Gipfel-Expedition am Mount Kenia, Kilimandscharo und im Ruwenzori zuverlässig und professionell durchgeführt wird.

Für uns gehört zu einer guten Bergreise nicht nur die Betreuung der Gäste, sondern ebenso ein verantwortungsvoller Umgang mit dem gesamten Team vor Ort. Unsere Träger, Guides und Köche sind entsprechend versichert, ausgerüstet und versorgt. Regelmäßige Schulungen, insbesondere in Erster Hilfe und Höhenmedizin, gehören dabei zum Standard. Ebenso wichtig sind faire Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung. Wir arbeiten deshalb bewusst mit Partnern zusammen, bei denen Qualität und die Bedingungen für die Menschen vor Ort einen ebenso hohen Stellenwert haben. Das macht die Organisation nicht zur günstigsten vor Ort, entspricht aber unserem Anspruch an eine verantwortungsvoll organisierte Bergexpedition in Ostafrika.

Akklimatisation und Höhenanpassung

Bei einer Besteigung der höchsten Gipfel Afrikas - Mount Kenia, Kilimajaro und Margherita Peak - ist die Akklimatisation ein entscheidender Bestandteil der Tourenplanung. Nicht jeder Gipfelversuch scheitert an der körperlichen Leistungsfähigkeit – häufig ist es die ungewohnte Höhe, auf die der Körper nicht schnell genug reagieren kann. Deshalb legen unsere Bergführer großen Wert auf ein bewusst gewähltes Aufstiegstempo und ausreichend Zeit zur Anpassung.

Wir gehen am Berg bewusst langsam und orientieren den Tagesablauf an den Bedingungen der Gruppe. Der Körper benötigt Zeit, um sich an den sinkenden Sauerstoffgehalt mit zunehmender Höhe zu gewöhnen. Ein sinnvoll aufgebauter Tourenverlauf, die richtige Geschwindigkeit und das konsequente Beobachten des eigenen Befindens sind daher wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Besteigung.

Wildtiere in den tieferen Bergregionen

Sowohl der Mount Kenya National Park als auch der Kilimanjaro National Park und Ruwenzori National Park schützen eine außergewöhnlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Während des Trekkings durch die tieferen, teils dicht bewaldeten Bergregionen können Dir verschiedene Vogel- und Affenarten sowie kleinere Antilopen begegnen. Mit etwas Glück lassen sich auch größere Tiere beobachten. Elefanten oder Büffel halten sich gelegentlich in den bewaldeten Bereichen der Berg auf, auch Leoparden können hier durchaus durchstreifen, Begegnungen auf den Trekkingrouten sind jedoch sehr selten. Die lokalen Guides und Ranger kennen die aktuellen Bedingungen und wissen in der Regel, wenn sich größere Wildtiere in der Nähe einer Route aufhalten. Sollte dennoch ein Tier den Weg kreuzen, gilt: Abstand halten, ruhig bleiben und dem Tier den nötigen Raum lassen.

Amboseli National Park – Safari am Kilimandscharo

Der Amboseli National Park im Süden Kenias liegt an der Grenze zu Tansania und ist vor allem für seine großen Elefantenherden bekannt. Da wir auf dem Weg vom Mount Kenia zum Kilimandscharo ohnehin am Amboseli National Park vorbeikommen, wäre es schade ihn links liegen zu lassen. Die weiten Savannen, Akazienlandschaften und Feuchtgebiete bieten Lebensraum für zahlreiche Wildtiere wie Giraffen, Zebras, Gnus, Büffel, Impalas und Gazellen. Auch Löwen und andere Raubtiere sind im Park heimisch. Besonders reizvoll ist die Kulisse des Kilimandscharo, der sich bei klarer Sicht eindrucksvoll über der Savanne erhebt. Nach der Besteigung des Mount Kenia bietet die Safari im Amboseli National Park einen abwechslungsreichen Kontrast zur Bergwelt. Gleichzeitig rückt mit dem Kilimandscharo bereits das nächste große Ziel der Reise in den Blick. Anschließend führt die Reise über die Grenze nach Tansania, wo wir über die Nordseite des Kilimandscharo das nächste Bergabenteuer beginnen.

Informationen zum Reiseland Hier findest Du detaillierte Angaben zum Reiseland. Von der Währung über die Einreisebestimmungen bis zu Gesundheitshinweisen..

Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf – etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg – können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

 

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

 

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

 

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitug Markus Göbel

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

 

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.
  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!
  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

 

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.

Neuigkeiten Aktuelles zur Tour.

Cookie Einstellungen

Wir setzen automatisiert nur technisch notwendige Cookies, deren Daten von uns nicht weitergegeben werden und ausschließlich zur Bereitstellung der Funktionalität dieser Seite dienen.

Außerdem verwenden wir Cookies, die Dein Verhalten beim Besuch der Webseiten messen, um das Interesse unserer Besucher besser kennen zu lernen. Wir erheben dabei nur pseudonyme Daten, eine Identifikation Deiner Person erfolgt nicht.

Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.